RAG-Stiftung

RAG-Stiftung Zudem fördern wir Projekte aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet.

Unsere Verantwortung: Wir übernehmen die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus: Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen und Grundwasserreinigung. Seit 2019 tragen wir Verantwortung für die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben aus dem deutschen Steinkohlenbergbau der RAG Aktiengesellschaft: Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen und Grundwasserreinigung. Um deren Finanzierun

g langfristig zu gewährleisten, bauen wir durch eine sichere und gleichwohl rentable Kapitalanlage Vermögen auf und erwirtschaften hieraus zuverlässig die notwendigen Erträge. Darüber hinaus fördern wir Projekte aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur, die im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau stehen. Durch unser Wirken setzen wir nachhaltige Impulse für die Transformation der Regionen an Ruhr und Saar sowie in Ibbenbüren.

Vom Bergbaurevier zur Kulturregion: Im September finden gleich zwei von uns geförderte Festivals an ehemaligen Bergbaust...
02/09/2026

Vom Bergbaurevier zur Kulturregion: Im September finden gleich zwei von uns geförderte Festivals an ehemaligen Bergbaustandorten statt und zeigen, wie aus Orten der Arbeit und Förderung heute Räume für Musik, Begegnung und kulturelle Teilhabe werden. Das klangrevier festival in Kamp-Lintfort verbindet am 12. September auf dem Schirrhof junge Musikkultur, ehrenamtliches Engagement und die Geschichte der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich. Es treten verschiedene Acts auf, unter anderem Lostboi LINO und Haus F, abseits der beiden Bühnen wird zudem die Historie des einstigen Bergbaustandorts aufgegriffen. Der Verein KlangRevier Kamp-Lintfort möchte mit dem Event insbesondere jungen Menschen einen bezahlbaren und niedrigschwelligen Zugang zu Festival- und Live-Kultur ermöglichen.

Das New Colours festival präsentiert vom 24. bis 27. September internationale Musik an außergewöhnlichen Orten der Bergbau- und Industriekultur in Gelsenkirchen. 13 Konzerte an zehn Spielstätten zeigen die ganze Vielfalt der Jazzmusik, von Bassklarinette bis Dancefloor. Dieses Jahr erstmals mit dabei: die Neue Zeche Westerholt.

Zechenpark Friedrich Heinrich

📸: KlangRevier Kamp-Lintfort e. V.

Drei Tage, drei Bühnen, kein Eintritt: Das von essendiese organisierte „Pott Fest“ geht in die zweite Runde. Von Freitag...
26/08/2026

Drei Tage, drei Bühnen, kein Eintritt: Das von essendiese organisierte „Pott Fest“ geht in die zweite Runde. Von Freitag, 28., bis Sonntag, 30. August, wartet auf dem Gelände der Zeche Carl im Essener Norden ein vielfältiges Open-Air-Programm auf die Gäste. Neben Mitmach-Aktionen wie Graffiti-Workshops oder Malkursen, Ausstellungen und einem großen kulinarischem Street-Food-Angebot steht vor allem die elektronische Musik im Fokus – lokale aufstrebende Acts und Headliner wie DJ MELL G G oder Altinbas heizen dem Publikum ein. Am Sonntag geht es etwas ruhiger zu, der Tag richtet sich mit einem großen Kinderprogramm vor allem an Familien.

Die Organisatoren wollen mit dem von uns geförderten „Pott Fest“ das Kulturleben in Essen bereichern: „Es gibt immer mehr Festivals, wo Menschen hunderte Euros an Eintrittsgeldern zahlen müssen. Diese Entwicklung ist schade, da Kultur möglichst barrierefrei sein sollte.“

Führ mehr Infos, checkt die Webseite oder das Instagram-Profil von essendiese.

📸: Levi Camatta (2), Timo Förster (2)

Teamgeist entsteht nicht allein durch einheitliche Trikots, sondern vor allem durch gemeinsame Erfolgserlebnisse. Beim k...
25/08/2026

Teamgeist entsteht nicht allein durch einheitliche Trikots, sondern vor allem durch gemeinsame Erfolgserlebnisse. Beim kostenfreien Ferienprogramm „Energiebündel auf Zollverein – Aktivwochen“, das wir gemeinsam mit Ex-Bundesligaprofi Ingo Anderbrügge und der Stiftung Zollverein angeboten haben, drehte sich zwei Wochen lang alles um Teamgeist, Fairness und vor allem jede Menge Spaß. Das Highlight jeder Woche: das große Finale mit Siegerehrung. Dabei konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Erfolge gemeinsam mit ihren Eltern, Freundinnen und Freunden feiern.

Mit rund 90 Anmeldungen waren die Plätze vollständig ausgebucht. Das inklusive Bewegungsangebot, das vom Team der Aktivwelten - Gesund durchs Leben der Anderbrügge Sport Konzept GmbH durchgeführt wurde, richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit und ohne Beeinträchtigung. Sie kamen auf Zeche Zollverein und im Sportpark Am Hallo ordentlich in Bewegung und lernten bei Führungen durch die Mitmachzeche auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes, wie früher unter Tage gearbeitet wurde.

„Für die Kinder und Jugendlichen im Essener Norden entstehen so Sportangebote in den Sommerferien, die Spaß machen, Gemeinschaft fördern und bei denen die Kinder über sich selbst hinauswachsen“, sagt unser Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia. Der inklusive Ansatz fördere zudem den Zusammenhalt und das Selbstvertrauen aller Kinder. Angebote wie diese fördern wir daher mit großer Überzeugung.

📸: Stiftung Zollverein/Andrea Kiesendahl

Rock'n'Roll zur Eröffnung: Mit einer fesselnden Uraufführung des Musiktheaterstücks „Rebel Rebel“ startete die von uns g...
24/08/2026

Rock'n'Roll zur Eröffnung: Mit einer fesselnden Uraufführung des Musiktheaterstücks „Rebel Rebel“ startete die von uns geförderte Ruhrtriennale mit Songs der Rock-Legende David Bowie in die Saison – ein Herzensprojekt von Intendant und Bowie-Fan Ivo Van Hove. Das Eröffnungswochenende hatte mit vertonten Emily-Dickinson-Gedichten, Flamenco, einer Ausstellung oder einem Clubabend aber noch einiges mehr zu bieten.

Bis zum 20. September verwandeln sich ehemalige Industriemonumente in Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund und Gladbeck wieder in spannende Kulturspielstätten. Rund 600 Künstlerinnen und Künstler aus 45 Ländern treten bei insgesamt 30 abwechslungsreichen Produktionen und Projekten aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Konzert oder Performance auf. „Auch die Ruhrtriennale 2026 steckt wieder voller künstlerischer Energie und unaufhaltsamer Kreativität“, so Van Hove.

Bei der Jungen Triennale, deren Hauptförderer wir sind, können die Kleinen sich auf musikalische Reisen durchs All oder in die Karibik begeben. Die Produktion „Waste Me“ auf PACT Zollverein beschäftigt sich mit dem Thema Überkonsum und Wegwerfgesellschaft. Ein weiteres Highlight: Das Projekt „Archiving Future“, bei dem Jugendliche mit ihren Kameras die Zukunft des Ruhrgebiets archivieren.

Mehr Infos findet ihr im Link auf der Webseite der Ruhrtriennale.



📸: Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2026, A***n Botey, Ludwig Windstösser, Fotoarchiv Ruhr Museum, Anne Van Aerschot

Wie sieht ein Lernort aus, an dem Kinder und Jugendliche freiwillig lernen? So wie das TUMO Essen I Ruhrgebiet. Davon un...
21/08/2026

Wie sieht ein Lernort aus, an dem Kinder und Jugendliche freiwillig lernen? So wie das TUMO Essen I Ruhrgebiet. Davon und wie Jugendliche hier selbstbestimmt ihre Digitalkompetenzen erweitern, konnten sich diese Woche gleich mehrere Gäste ein Bild machen.

Gestern besuchten der saarländische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie Jürgen Barke, und Joachim Löchte, Technikvorstand der RAG Aktiengesellschaft, das von uns geförderte Lernzentrum im Colosseum. Mit unserem Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia tauschten sie sich über das ursprünglich aus Armenien stammende Konzept aus. Bei TUMO können Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren digitale Fähigkeiten erlernen – von Programmieren und Robotik über Spiele-Entwicklung bis hin zu Animation, Fotografie oder Grafikdesign. Das Besondere: Die Angebote sind kostenlos und tragen so zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei.

Bereits Anfang der Woche waren schon Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Recklinghausens Bürgermeister Axel Tschersich im TUMO-Zentrum zu Gast. Auch sie zeigten sich überzeugt vom innovativen Bildungskonzept und der zielgerichteten Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Als Hauptförderer freuen wir uns sehr über diese Wertschätzung.

Herne.de Stadt Recklinghausen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie

📸: Nico Kleemann (2), Harald Reusmann (1)

Keine Fachkräfte ohne Ausbildung! Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Bildungsförderung bereits seit 2008 verschi...
20/08/2026

Keine Fachkräfte ohne Ausbildung! Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Bildungsförderung bereits seit 2008 verschiedene Ausbildungsprogramme des land.nrw – mit einer Gesamtsumme von mittlerweile mehr als 18 Millionen Euro, 900.000 Euro davon allein in 2026. 6800 Jugendliche haben bereits an von uns geförderten Programmen teilgenommen. Unser Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia übergab NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute einen symbolischen Förderbescheid, den er in einem Dortmunder Ausbildungsbetrieb entgegennahm.

„Auszubildende sind die Zukunft unserer Betriebe“, erklärt Bergerhoff-Wodopia. „Im ehemaligen Steinkohlenbergbau war es üblich, dass die Auszubildenden eng unter die Fittiche der erfahrenen Mitarbeitenden genommen wurden. Dies war ein Garant für eine gelingende Ausbildung.“

Nach diesem Vorbild sind vergangenes Jahr in dem von uns geförderten Programm „Ausbildungswege NRW“ erstmals mehr als 70 Coaching-Stellen an ehemaligen Steinkohlestandorten eingerichtet worden. Diese Coaches stehen insbesondere denjenigen Jugendlichen zur Seite, die besondere Hürden auf ihrem Bildungsweg überwinden müssen und deren Umfeld ihnen nicht die Unterstützung bieten kann, die sie benötigen. „Davon profitieren alle: Die Auszubildenden erhalten die bestmögliche Ausbildung und die Betriebe top ausgebildete Fachkräfte“, so Bergerhoff-Wodopia.

Im Rahmen seiner Ausbildungstour besucht Minister Laumann in diesem Sommer insgesamt 25 Ausbildungsbetriebe in Nordrhein-Westfalen, die die Fachkräfte von morgen qualifizieren. „Gemeinsam mit starken Partnern wie der RAG-Stiftung schaffen wir Perspektiven für diejenigen jungen Menschen, die bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz Unterstützung benötigen, fördern Talente und stärken den Übergang von jungen Menschen in Ausbildung“, so Laumann.



📸: Joe Kramer

Zukunft auf geschichtsträchtiger Fläche: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation in Gelsenkirchen haben die B...
18/08/2026

Zukunft auf geschichtsträchtiger Fläche: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation in Gelsenkirchen haben die Bauarbeiten für eine neue Gesamtschule begonnen. Der offizielle Spatenstich für den ersten Bauabschnitt fand heute im Beisein von Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze, unserem Vorstandsvorsitzenden Bernd Tönjes, Stadtbaurat Christoph Heidenreich und Vincent Kruse, Prokurist der Kruse GmbH, auf der Baustelle im CONSOL-Park statt.

„Für uns ist der Schulneubau Teil unserer diversifizierten Kapitalanlagestrategie. Aus den Erträgen unserer Kapitalanlage finanzieren wir die Ewigkeitsaufgaben des ehemaligen Steinkohlenbergbaus – in Summe mehr als zwei Milliarden Euro seit Anfang 2019“, so Tönjes. „Wenn wir – wie in Gelsenkirchen – ein gutes Investment tätigen und gleichzeitig etwas Positives in unserer Region bewirken können, dann macht Investieren gleich doppelt Sinn.“

Wo früher Kohle gefördert wurde, wird künftig Wissen wachsen. Dafür schaffen wir gemeinsam mit den beteiligten Partnern beste Voraussetzungen und das freut uns nicht zuletzt auch als großer Bildungsförderer.

Mit dem Schulstart im August 2029 entsteht nicht nur ein moderner Lernort, sondern auch ein Treffpunkt im und für das ganze Quartier. Die Planung des Vorhabens erfolgt über die SaC – Schule auf Consol GmbH & Co. KG zusammen mit der KRUSE GmbH. Die Übergabe des Gebäudes an die Stadt Gelsenkirchen.de ist für Juli 2029 vorgesehen.



📸: KRUSE/COPTERFLIX

Wenn die Bergehalde zum „Big Apple“ wird: Mit einer bild- und tongewaltigen Premiere der West Side Story starteten geste...
14/08/2026

Wenn die Bergehalde zum „Big Apple“ wird: Mit einer bild- und tongewaltigen Premiere der West Side Story starteten gestern die diesjährigen Opernfestspiele am Saarpolygon in Ensdorf. Auf der Halde Duhamel begab sich das Publikum vor spektakulärer Kulisse auf eine musikalische Zeitreise ins New York der 50er-Jahre.

Die Darsteller und das Orchester begeisterten die Musical-Fans gleichermaßen und auch das Bühnenbild beeindruckte die Zuschauerinnen und Zuschauer. Die fast 30 Meter hohe stählerne Landmarke stand sinnbildlich für die glitzernde Skyline Manhattans, die Bühnenlandschaft verwandelte sich in das urbane Brooklyn. Damit konnte die Aufführung nahtlos an den Erfolg der beiden vorigen Spielzeiten von Mozarts Zauberflöte anknüpfen. Am Ende der mitreißenden Premiere der West Side Story gab es stehende Ovationen und minutenlangen Applaus.

Insgesamt wird das Werk von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim – in dieser Inszenierung mit Dialogen und Songs auf Deutsch – bis zum 30. August zwölf Mal auf der Halde aufgeführt. „Im Rahmen unserer Kulturförderung unterstützen wir vielfältige Veranstaltungen wie die Opernfestspiele am Saarpolygon, die dazu beitragen, Orte des Steinkohlenbergbaus neu zu nutzen und für viele Menschen auf besondere Weise erfahrbar zu machen“, so unser Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia. Wir sind Hauptförderer der Festspiele und des Saarpolygons, das für den Wandel der ehemaligen Bergbauregion steht.

Zu den Premierengästen zählten unter anderem: die Ministerpräsidentin des Saarlands Anke Rehlinger, Jürgen Barke, Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident des Saarlandes, Jakob von Weizsäcker, saarländischer Minister der Finanzen und Wissenschaft, Dr. Magnus Jung, saarländischer Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, David Lindemann, Chef der saarländischen Staatskanzlei, Heiko Maas, ehemaliger Bundesjustiz- und Außenminister sowie Peter Altmaier, ehemaliger Bundeswirtschafts- und Umweltminister.

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit


📸: Rolf Ruppenthal

Der letzte Ton ist zwar schon einige Tage verklungen, aber die Musik hallt immer noch nach und wir erinnern uns gerne mi...
12/08/2026

Der letzte Ton ist zwar schon einige Tage verklungen, aber die Musik hallt immer noch nach und wir erinnern uns gerne mit euch an die zahlreichen Konzerte des Klavier-Festival Ruhr. 74 internationale Piano-Größen rückten dieses Jahr das Ruhrgebiet in den Fokus der Klavierwelt und zeigten die ganze Vielfalt des Instruments.

Das Publikum erlebte virtuose Klassik, mitreißenden Jazz, eingängigen Pop und tanzbare elektronische Sounds. Ein Highlight: der lebendige Werkstatt-Tag beim „Beethoven Experience Day“ mit Kit Armstrong auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein. Neben gefeierten Stars bot das von uns geförderte Festival auch dieses Jahr wieder mit der „Youngsters“-Reihe Nachwuchs-Talenten eine Bühne.

Im November gibt es sogar noch zwei Zugaben: Am 20. gastiert Lang Lang - 郎朗 in der Historischen Stadthalle Wuppertal, am 29. November gestaltet JULIUS ASAL dort das Adventskonzert. Insgesamt rechnet das Festival für das Jahr 2026 mit rund 38.000 Besucherinnen und Besuchern.

👉🏼 Save the date: Die nächste Ausgabe des Klavier-Festivals Ruhr findet vom 17. April bis 21. Juli 2027 statt. Wir freuen uns, die Reihe dann als Hauptförderer zu unterstützen.



📸: RWE

Himmelsspektakel über der einzigartigen Kulisse des Ruhrgebiets: Morgen Abend schiebt sich der Mond fast vollständig vor...
11/08/2026

Himmelsspektakel über der einzigartigen Kulisse des Ruhrgebiets: Morgen Abend schiebt sich der Mond fast vollständig vor die Sonne. Um die partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, braucht ihr freie Sicht nach Westen bis Nordwesten – Häuser, Hügel oder Bäume sollten den Blick im entscheidenden Moment nicht verdecken. Im Ruhrgebiet gibt es dafür wohl kaum einen passenderen Ort als die Halden des Reviers.

Wer das seltene Ereignis erleben möchte, ist laut dem Team des RVR-Besucherzentrum Hoheward auf der Halde an der Stadtgrenze zwischen Herten und Recklinghausen besonders gut aufgehoben. Expertinnen und Experten sind teils mit Teleskopen vor Ort (Anzahl begrenzt) und beantworten gerne Fragen. Für den Aufstieg sollten Besucherinnen und Besucher genug Zeit einplanen: Von der Zeche Ewald braucht man zu Fuß etwa 40 Minuten. Übrigens laden auch zahlreiche astronomische Einrichtungen im Rahmen der „Langen Nacht der Astronomie“ morgen zu Veranstaltungen ein.

Egal, wo im Ruhrgebiet ihr euren Platz morgen findet: Schaut nicht direkt in die Sonne, sondern nur durch speziell dafür geeignete Brillen. Die Netzhaut kann sonst in kürzester Zeit stark geschädigt werden. Auch Ferngläser, Teleskope oder Kameras brauchen spezielle Filter. Wer nach Sonnenuntergang noch nicht genug hat, kann gleich das zweite Himmelsspektakel bestaunen: Die Perseiden-Sternschnuppen erreichen in der Nacht auf Donnerstag ihren Höhepunkt.

📸: AngelaHB über Pixabay/ChrissanAG über Pixabay

Adresse

Im Welterbe 10
Essen
45141

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