03/10/2025
umbra + Roxopolis | Live |
📍Tickets an der Abendkasse oder im Vorverkauf erhältlich
„umbra“ ist ein Musik-Kollektiv / Band aus Köln und macht deutschsprachigen Indie-Rock nach
internationalem Soundvorbild. Aus ihrem DIY Ansatz heraus entstehen Shows, Designs und vor
allem Songs über die Ups & Downs des modernen Großstadtlebens – die Klimakrise, den
gesellschaftlichen Rechtsruck, aber auch über kollektive Einsamkeit und das füreinander-da-sein.
Musik, die manchmal schmerzt, und gleichzeitig verbindet und heilt.
“Und auf einmal tut’s nicht mehr so weh.“
All das hört man auch in ihren Produktionen und Shows: Warme Bassläufe, schillernde Gitarren,
echte Drums - Indie-Bandsound der 00er Jahre. Am meisten freuen sich die Wahlkölner, wenn sie
ihr Publikum bei Konzerten für eine kurze Zeit entführen dürfen. Oder wenn Ihnen eine liebe
Person erzählt, dass einer ihrer Songs zum Soundtrack einer Lebensphase geworden ist.
ROXOPOLIS – das klingt wie eine unwirkliche Megastadt in einem futuristischen Roman. Dass diese jedoch gar nicht in einer allzu fernen Zukunft liegt, zeigt das Trio auf ihrem Debütalbum „The Storms Carry Me Home“. Darauf wird nämlich das unsichere Weltgeschehen, sowohl von der persönlichen, als auch von einer globalen Perspektive beleuchtet.
Analog dazu jagen synthetische Sounds mit bis zum Anschlag aufgedrehten Lautsprechern durch die urbane Indie-Rock-City bis hinaus in eine Landschaft voll mit organischem Groove, der nun deutlich langsamer, als Gegenpol zu den modernen Klängen, agiert.
Vor allem zieht sich die textliche Tiefe durch das Album wie ein dunkelroter Faden. Schmelzende Eisberge, verseuchte Strände und der Kampf mit sich selbst sind dabei nur sinnbildlich für die schon lange lodernden Problemherde der modernen Gesellschaft - die immer dringlicher in den Vordergrund treten.
Trotz dem gnadenlosen Blick in den Abgrund, der sich im Verlauf des Albums verstärkt, zielen die einzelnen Tracks darauf ab, die Ruhe in sich selbst zu finden und so wieder neue Hoffnung in stürmischen Zeiten zu schöpfen.
„Let’s give hope to this heartless place“