Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V.

Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V. Entstehung der Partnerschaft:

Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V. Es leben dort zur Zeit ca. 1.550 Einwohner. wurde am 02.

Wir sind ein Verein, der die Gemeindepartnerschaft zwischen Erlabrunn und dem französischen Ort Quettehou in der Normandie unterstützt und durch private Kontakte fördert. Quettehou ist ein Dorf im Departement "Manche", das im Nordosten des Cotentin, 25 km von Cherbourg entfernt, liegt. Quettehou liegt im "Val de Saire", einer Gegend, deren wichtigste Einnahmequellen die Landwirtschaft, die Milch

und Meeresprodukte sind. Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden in Quettehou am 7. April 1985 sowie in Erlabrunn am 4. August 1985 wurde die Gemeindepartnerschaft zwischen Erlabrunn und Quettehou offiziell besiegelt. Der Verein Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V. Mai 1984 gegründet und hat derzeit etwa 85 Mitglieder.

Unsere Freunde aus Quettehou werden uns voraussichtlich vom02. - 07. September 2026 in Erlabrunn anlässlich der  Weinwan...
11/02/2026

Unsere Freunde aus Quettehou werden uns voraussichtlich vom
02. - 07. September 2026 in Erlabrunn anlässlich der Weinwanderung am 06. besuchen.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen.

26/01/2026
04/12/2025

Joyeux Noël à tous nos amis à Quettehou

Artikel aus dem Lokalteil der Main-Post vom 24.10.2025
29/10/2025

Artikel aus dem Lokalteil der Main-Post vom 24.10.2025

Zwischen Quettehou und Erlabrunn ist es nicht einfach, den Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft aufrechtzuerhalte...
09/09/2025

Zwischen Quettehou und Erlabrunn ist es nicht einfach, den Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft aufrechtzuerhalten
Obwohl die Städtepartnerschaft zwischen Quettehou und Erlabrunn (Deutschland) seit 41 Jahren besteht, scheint sie auf Seiten der Manche-Bewohner an Schwung zu verlieren. 54 Deutsche, die eine Woche lang zu Besuch sind, versuchen, die Jugendlichen wieder zu motivieren.
1984 wurde die Partnerschaftsurkunde zwischen Quettehou und Erlabrunn (Deutschland) unterzeichnet. Der Austausch zwischen den Einwohnern der beiden Dörfer dauerte drei Jahrzehnte, bevor er nachließ. Der letzte Austausch zwischen den Mitgliedern der beiden Gemeinden fand 2018 statt, vor der Covid-Krise. Es war schwierig, die Maschine wieder in Gang zu bringen, vor allem auf der Seite der Manche. „Es liegt nicht an der Gesundheitskrise, dass in Quettehou eine Pause eingelegt wurde“, versichert André Lefèvre, Vorsitzender des Komitees von Quettehou und Bürgermeister der Gemeinde. „Der Hauptgrund für die Einstellung unserer Austauschprogramme ist die Überalterung unserer Mitglieder und der Mangel an jungen Menschen, die sie ersetzen könnten. Die 1.100 km, die uns trennen, haben die Sache zusätzlich erschwert.“
Laut André Lefèvre verlieren alle Partnerschaften an Schwung oder verschwinden sogar ganz, wie beispielsweise die zwischen Le Vast und den Engländern. Auf deutscher Seite möchte man diese Verbindung aufrechterhalten und sogar stärken, wie Anne Hansknecht-Gülle, seit 39 Jahren Mitglied auf der anderen Seite des Rheins, erklärt. „Dank eines Festes, das wir zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft organisiert haben, ist es uns gelungen, junge Paare in Erlabrunn zu finden.“ Das deutsche Komitee lud das gesamte Dorf mit seinen 1.800 Einwohnern ein. „Wir haben heute 108 Mitglieder, von denen 30 % unter 40 Jahre alt sind. Wir sind gekommen, um Quettehou das Rezept für diese neue Dynamik zu vermitteln.“
Ideen für einen Neuanfang:
Die deutsche Dynamik bestätigte sich mit dem einwöchigen Besuch von 54 Mitgliedern des Komitees aus Erlabrunn. 27 der Deutschen wurden in Gastfamilien untergebracht. „Da merkt man, dass man älter wird, man muss 27 Deutsche auf dem Campingplatz unterbringen und nicht in Familien“, betont André Lefèvre, der trotz seiner Motivation, die Maschine wieder anzukurbeln, im Mai die Realität akzeptierte. „Trotz der Propaganda sind nur drei Paare nach Deutschland gereist.“
Es gibt einige Ideen, um die Menschen zu mobilisieren. „Warum sensibilisieren wir die Kinder nicht in den Klassen für die deutsche Kultur?“, schlägt Françoise Legouix, Deutschlehrerin, vor. „Ich bin bereit, diese Mobilisierung in Quettehou zu übernehmen, aber es braucht einen gemeinsamen Willen. Ein Komitee hat geplant, eine zweijährliche Reise zu organisieren. „Wir müssen uns auch um den Transport kümmern, entweder mit Privatwagen oder mit dem Bus, aber letzterer kostet € 9.500 für 50 Plätze“, erklärt André Lefèvre, der die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme des regelmäßigen Austauschs nicht aufgibt.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Heute vor 40 Jahren wurde die Gründungsurkunde zur Jumelage Erlabrunn - Quettehou von unserem Altbürgemeister, Gründungs...
04/08/2025

Heute vor 40 Jahren wurde die Gründungsurkunde zur Jumelage Erlabrunn - Quettehou von unserem Altbürgemeister, Gründungs- und Ehrenmitglied des Vereins "Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V." Hans Muth in Erlabrunn unterzeichnet.

Besten Dank an Theo Schmitt, der dessen bemerkenswerte und auch heute immer noch aktuelle Rede dokumentiert und uns zur Verfügung gestellt hat. Vieles davon ist aktueller denn je.

Ansprache von H. Bürgermeister Hans Muth anlässlich der Beurkundung der Deutsch-Französischen Freundschaft am Sonntag, den 04. August 1985

„Sehr verehrte Gäste, verehrte Anwesende!

Ich darf Sie, meine verehrten Gäste aus Quettehou recht herzlich in Erlabrunn begrüßen und Sie im Namen der ganzen Gemeinde willkommen heiβen.
Besonders darf ich begrüβen Herrn Bürgermeister Bonnemains, sowie die Damen und Herren seines Gemeinderates.
Herzlich begrüßen darf ich auch die Mitglieder des Komitees, an Ihrer Spitze Herrn Lucas, sowie alle Sie meine Damen und Herrn, die Sie zu uns gekommen sind.
Herzlich begrüßen darf ich natürlich auch Sie meine Damen und Herrn aus Erlabrunn und freue mich, daβ Sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind.
Verehrte Anwesende!
Seit einigen Jahren bestehen zwischen Erlabrunn und Quettehou Kontakte, die als wesentliches Merkmal persönliches Kennenlernen von Land und Landschaft, von Kultur und Gebräuchen, aber vor allem von gegenseitigem Verstehen der Einwohner beider Gemeinden geprägt sind. Ich glaube heute feststellen zu dürfen, die anfangs gehegten Erwartungen haben sich nicht nur erfüllt, nein ich glaube, sie wurden auf vielen Gebieten übertroffen. Mehrere gegenseitige Besuche haben die Kontakte vertieft und persönliche Freundschaften aufgebaut.
Um dem ganzen nach außen dem ihm gebührenden Rahmen zu verleihen, haben bereits an Ostern dieses Jahres in einem denkwürdigen Festakt die Vertreter beider Gemeinden und beider Komitees Partnerschaftsurkunden unterzeichnet.
Wir sind zusammengekommen, um heute in Erlabrunn in festlichem Rahmen diese Unterzeichnung zu wiederholen.
Lassen Sie mich zum Sinn und Zweck solcher Partnerschaften einige Gedanken aussprechen. Es ist noch gar nicht lange her (was sind im Zeitablauf schon einige Jahrzehnte) da wären solche Freundschaften nicht möglich gewesen.
Mehrmals standen sich unsere beiden Völker in den zurückliegenden Jahrhunderten in kriegerischen Auseinandersetzungen gegenüber und jedes Mal waren Not, Leid, Tod und Entbehrung die eigentlichen Gewinner dieses Geschehens.
Besonders der zweite Weltkrieg, den viele von uns persönlich miterlebt haben, hat alles an Grausamkeit dargeboten, zu welchem Menschen fähig sein können. Darin müssen wir auch einschließen alles Leid das im Namen einer verblendeten und zu verabscheuenden Idee an vielen Menschen aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen verübt wurde.
Über ganz Europa und auch über ihre französische Heimat ging die Walze des Krieges, die von der damaligen deutschen Regierung in Gang gesetzt wurde, hinweg. Utah-Beach nur einige Kilometer von Quettehou entfernt war am 6. Juni 1944 der erste Landeplatz in der Normandie.
Krieg und Zerstörung hatte den letzten Quadratmeter beider Länder gezeichnet. Jede Familie hatte im engeren oder weiteren Kreis Opfer an Menschenleben zu beklagen.
Und vielleicht war es dieses große Leid, das die Menschen nach einer gewissen Zeit des Abwartens aufrüttelte und im friedlichen Nebeneinander und im friedlichen Miteinander zusammenführte.
Ich habe diese kurze Erinnerung an die Vergangenheit nicht aufgezeigt, um alte Wunden aufzureißen, sondern um die Mahnung an uns alle aber besonders an die Jugend zu richten, alles zu tun, daβ sich solches nicht wiederholen möge. Meinungsverschiedenheiten ob im privaten oder im öffentlichen Bereich kann und muss man anders austragen als durch feindselige Handlungen. Der Mensch hat einen Verstand und er soll und muss ihn zum Besseren, zum Guten nutzen.

Werte Anwesende!
So sollen und müssen wir Partnerschaft und Freundschaft sehen, dann wird sie, so hoffe ich, auch Bestand haben.
Wir sind dankbar, dass Sie uns die Hand gereicht haben, und dies möge ein Zeichen sein für viele andere. Wir haben bei dem Besuch an Ostern bei Ihnen gespürt, dass an diesem Miteinander viele beteiligt sind und dass es bei vielen von Herzen kommt. Ich hoffe und wünsche, dass Sie in Erlabrunn dieselbe gute Aufnahme erfahren und dasselbe Echo finden, wie wir auch bei Ihnen in Quettehou. Unsere Partnerschaft möge ein kleiner Beitrag sein für die Völkerverständigung und den Frieden, und ich bin sicher, viele solcher kleinen Beiträge werden auch ihre dauernde Wirkung auf die Verantwortlichen der Völker nicht verfehlen. Hoffen wir, dass auch die östliche Hälfte Europas bald diesem Vorbild folgen möge.
Freundschaft und Partnerschaft müssen künftig Leitbild aller Völker und aller Menschen sein. Im technischen Bereich hat die Menschheit gewaltige Fortschritte gemacht, dagegen ist im geistig-ethischen Miteinander noch viel zu tun. Helfen wir mit, dass unsere Jugend friedliche Zeiten erleben möge.
Neben diesem großen Anliegen wünsche ich, dass Sie noch viel Freude bei Ihrem Aufenthalt in Erlabrunn erleben.
Die Landschaft und auch die Menschen sind vielleicht etwas andersgeartet als bei Ihnen, aber ich meine, dass wir uns verstehen und hoffe, dass es Ihnen in Erlabrunn gefällt.
Ich persönlich und auch viele andere bedauern sicher, dass die unterschiedliche Sprache besonders in der persönlichen Begegnung nicht immer das ausdrücken lässt, was man gerne möchte. Aber die bisherigen Begegnungen haben gezeigt, dass dies kein unüberwindliches Hindernis ist.

Meine Damen und Herren,
lassen Sie mich zum Schluss noch einige Worte des Dankes im Namen der Gemeinde sagen.
Mein Dank gilt zuerst allen, die bisher von Anfang an bis heute die deutsch-französische Freundschaft gefördert und unterstützt haben. Dies ist insbesondere der Vorstand und die Mitglieder des Vereins der "Deutsch-Französischen Freundschaft“ und hier darf ich Herrn Berthold Mayer besonders erwähnen. Dank auch an alle, die unsere Gäste aufgenommen haben und dadurch zum Gelingen dieses Besuches beitragen.
Auch Dank an alle, die diesen Festakt mitgestalten; dem Gesangverein, der Jugendkapelle und allen sonstigen Helfern. Dank an Sie alle, die Sie hier anwesend sind und damit die Partnerschaft unterstützen.
Helfen Sie mit, dieses Bauwerk "Deutsch-Französische Freundschaft" weiter zu bauen. Nur möglichst viele Pfeiler bieten ein gutes Fundament und nur ein guter Unterbau ist Gewähr für Bestand und Ausdauer.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Danke schön.“

Muth Hans 1. Bgm. der Gemeinde Erlabrunn

Vier Bürgermeister, gemeinsam mit den jeweils aktuellen Vorständen der beiden Partnervereine, haben die Partnerschaft aktiv mitgestaltet.

Die Vorfreude steigt... Ich hab hier schon einen Satz Fussball Trikots stehen, für unser Freundschaftsspiel in Quettehou...
29/07/2025

Die Vorfreude steigt... Ich hab hier schon einen Satz Fussball Trikots stehen, für unser Freundschaftsspiel in Quettehou! 🇫🇷🇩🇪⚽💙🤍❤️

Adresse

Erlabrunn
97250

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Deutsch-Französische Freundschaft Erlabrunn-Quettehou e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen