21/05/2026
Auch in der Zentralregion wurden vier Vereine für ihre außergewöhnlichen Projekte der Kinder- und Jugendhilfe gewürdigt 🏆️
Diese 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝘁𝗿𝗮̈𝗴𝗲𝗿 erhielten im Rahmen unserer Stiftungsgala jeweils 5.000 €:
🎬️ 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗲𝗴𝗼 𝗲. 𝗩. 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 "𝗩𝗼𝘆𝗮𝗴𝗲": Im Mittelpunkt des Projekts steht ein interaktives Live-Hörspiel, in dem eine fiktive Schulklasse nach einem Busunfall im Wald festsitzt und gezwungen ist, sich selbst zu organisieren. Die Jugendlichen erleben dabei hautnah, wie Entscheidungen getroffen werden, warum jede Stimme zählt und weshalb Minderheitenschutz, geheime Wahlen und Verantwortung für andere unverzichtbare Bestandteile einer demokratischen Gemeinschaft sind.
🌱 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗴𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 𝗪𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗿𝗮𝘂𝘀 𝗲. 𝗩. 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 "𝗠𝘂𝗿𝗺𝗲𝗹𝗹𝗮𝗻𝗱": Seit sieben Jahren betreibt der Verein einen Schrebergarten, in dem Vorschulkinder ein außergewöhnliches Bildungsjahr erleben. Bei „Murmelland“ planen und bauen die Kinder ein Murmelhaus mit Terrasse und Murmelbahn. Dabei setzen sie sich mit technischen, kreativen und sozialen Fragestellungen auseinander, entwickeln eigene Ideen und lernen, gemeinsam Lösungen zu finden.
💪 𝗪𝗲𝗿𝗸𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗲. 𝗩. 𝗪𝗶𝗲𝘀𝗯𝗮𝗱𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 "𝗦𝘁𝗮𝗿𝗞𝗶": Kinder und Jugendliche, bei denen ein oder beide Elternteile psychisch erkrankt sind, werden häufig mit Ängsten, Schuldgefühlen und sozialer Ausgrenzung konfrontiert. „StarKi“ hat zum Ziel, diese Kinder frühzeitig zu stärken und sie vor eigenen psychischen Erkrankungen zu schützen. Sie lernen, die Erkrankung der Eltern besser zu verstehen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und ihre persönlichen Ressourcen zu nutzen.
🐺 𝗪𝗼𝗹𝗳𝘀𝘁𝗿𝗮̈𝗻𝗲 𝗲. 𝗩. 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 "𝗪𝗶𝗿 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗲𝘅𝗶𝗸𝗮𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗲𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗼𝘁𝗲𝗻": Der Verein begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem persönlichen Trauerweg, wenn sie ein oder beide Elternteile oder Geschwister verloren haben. Ein besonderer Bestandteil der Arbeit ist die jährliche Feier zum mexikanischen Fest Día de los Mu***os. Liebevoll gestaltet entsteht ein Ort des Erinnerns, der Trost spendet und zugleich zeigt, dass Gedenken auch lebensbejahend und verbindend sein kann.