Erfurter Tauben e.V.

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Erfurter Tauben e.V. Notfälle bitte ausschließlich telefonisch melden: 0176 88463096 Das Leben in Erfurt soll für alle lebenswert sein, sowohl für Mensch als auch Taube.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, durch unterschiedlichste Gründe hilfsbedürftig gewordenen Tauben zu helfen und uns für einen tierschutzgerechteren Umgang mit ihnen einzusetzen. Jede noch so kleinste Tat und Spende kann uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Möchtest du uns bei unseren vielseitigen Aufgaben unterstützen oder hast du Fragen, melde dich jederzeit gern. Spenden kannst du über unsere Wunschliste mit Sachspenden:
https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/2RARA9D8DBU0N?ref_=wl_share

oder via Paypal an [email protected]

oder an unser Vereinskonto: Erfurter Tauben e.V. IBAN DE88 8205 1000 0163 1459 54

oder auf betterplace:
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Hier unsere Notfälle der vergangenen Woche Teil 2 😊Herbstblatt konnte endlich (!) an der Futterstelle gesichert werden. ...
02/11/2026

Hier unsere Notfälle der vergangenen Woche Teil 2 😊

Herbstblatt konnte endlich (!) an der Futterstelle gesichert werden. Seit mehreren Wochen sind unsere Fütterinnen dort mehreren Bein-verletzten Täubchen auf der Spur.

Die junge Ringeltaube Mir ist am linken Flügel verletzt. Zum Glück nicht so schwer, dass ihre spätere Auswilderung dadurch gefährdet wäre.

Minsi war mindestens zwei Tage mit schwersten Verletzungen unterwegs und es ist ein kleines Wunder, dass sie noch lebend gefunden wurde. Das nächste Wunder war die Prognose unseres Tierarztes, der erstmal keinen Grund zur Euthanasie sah, sondern eine Chance sieht. Dafür muss sich der Zustand allerdings zeitnah bessern. Wir hoffen also alle auf das dritte Wunder 🙏

Ringelküken Borz aus dem Luisenpark hat durch einen Krähenangriff ziemlich schlimme Kopfverletzungen davon getragen. Obwohl die Prognose erstmal schlecht war, sieht es zunehmend besser aus.

Ramses heißt gar nicht so. Bei genauerem Hinsehen konnte anhand des Ringes nämlich festgestellt werden, dass es sich um Troll handelt: Ein Jungtier, das erst vor wenigen Tagen am Bahnhof beringt wurde. Troll hat sich - vermutlich bei einem Straßenbahnunfall - einen Fuß abgetrennt. Die erste Zeit außerhalb des Nestes ist für alle Taubenarten unglaublich gefährdet - wir haben keine Zahlen, aber man muss davon ausgehen, dass ein Großteil der Jungtiere das erste halbe Jahr nicht überleben. Wie auch, ohne sichere Lebensorte.

Montag ist Notfedern-Tag: Hier unsere Notfälle der vergangenen Woche, Teil 1Die adulte Stadttaube Glöckchen wurde im zwe...
02/11/2026

Montag ist Notfedern-Tag: Hier unsere Notfälle der vergangenen Woche, Teil 1

Die adulte Stadttaube Glöckchen wurde im zweiten Anlauf im Waidmühlenweg gesichert. Warum sie nicht fliegt, muss der Tierarzt herausfinden.

Auch bei October, der jungen Stadttaube aus dem Storchmühlenweg, ist noch nicht klar, was mit ihrem Beinchen nicht stimmt.

Die junge Ringeltaube Spittel war verletzt in ein Klassenzimmer der Christopherusschule geflogen. Eine Erfurter Tierarztpraxis diagnostizierte "Ma**er", was nicht stimmt und mal wieder zeigt, dass leider nicht jede/r TA vogelkundig ist. Spittel ist kurz nach ihrer Ankunft verstorben.

Über Lucky Lulu von der Langen Brücke haben wir ausführlich berichtet. Mittlerweile fliegt er wieder über unsere schöne Stadt und das Netz wurde entfernt.

Eine weitere junge Ringeltaube Juri haben wir vom Juri-Gagarin-Ring aufgenommen. Sie starb an ihren multiplen Verletzungen.

Die auffällige Twitsy wurde am Ratsgymnasium gefunden. Ihr Aussehen deutet mindestens auf einen Mix hin. Wir vermuten (pakistanischer) Hochflieger? Jedenfalls kann das dürre Täubchen bei uns erstmal zu Kräften kommen.

Teil 2 folgt😊

01/11/2026

Wenn Menschen an Tierschutz denken, haben sie oft das Bild von Pflegestellen im Kopf, die rund um die Uhr Tiere füttern, pflegen und medizinisch versorgen. Das ist ein riesiger und wichtiger Teil unserer Arbeit. Aber hinter den Kulissen gibt es ein Zahnrad, ohne das unser Verein komplett stillstehen würde: Unsere Tauben-Taxis! ❤️

Nicht jeder hat den Platz, die Zeit oder die Möglichkeit, selbst Tiere bei sich aufzunehmen oder direkt in der Taubenpflege aktiv zu sein. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm! Denn Hilfe im Tierschutz hat unglaublich viele Gesichter.

In den letzten Wochen haben uns wieder so viele wunderbare Menschen unterstützt, indem Notfälle abgeholt und sicher zur Pflegestelle gebracht oder zu wichtigen Tierarzt-Terminen chauffiert haben.

Für die Pflegestellen ist diese Entlastung unbezahlbar. Sie schenkt uns genau die Zeit, die wir für die intensive Pflege der Tiere brauchen.
Das Schönste daran ist zu sehen, wie flexibel und unkompliziert Tierschutz sein kann. Man braucht kein medizinisches Vorwissen. Man spendet einfach ein bisschen Zeit und Mobilität, wenn es gerade in den eigenen Alltag passt. Und das Gefühl auf dem Heimweg, genau im richtigen Moment angepackt zu haben, ist einfach unbezahlbar. ✨

Ein riesiges Dankeschön an alle, die uns regelmäßig oder auch ganz spontan den Rücken freihalten!

Du möchtest uns bei Gelegenheit unterstützen?
Wir freuen uns immer über neue Gesichter in unserem entspannten Transport-Netzwerk. Schreib uns einfach eine kurze Nachricht – jede Fahrt zählt! 💌

Die Sache mit den Flügelamputationen: Stadttauben sind die Nachfahren domestizierter Haustiere. Sie gewöhnen sich schnel...
31/10/2026

Die Sache mit den Flügelamputationen:

Stadttauben sind die Nachfahren domestizierter Haustiere. Sie gewöhnen sich schnell an Menschen und können sich erstaunlich gut anpassen. Deshalb sind Flügelamputationen bei Stadttauben grundsätzlich vertretbar (bei Wildtauben nicht).

Raus können sie natürlich nicht mehr. Deshalb sollte die erste Frage VOR einer Amputation sein: Kann ich dem Tier zeitnah nach der Genesung einen artgerechten Platz bieten? Falls nicht, ist es nicht verwerflich, über eine Euthanasie nachzudenken. Monatelange Warteposition auf einen geeigneten Platz ist nämlich nur für einen begrenzten Zeitraum vertretbar und abhängig von der Art der Unterbringung und dem individuellen Wohlbefinden des Tieres.

Ein artgerechter Lebensplatz meint in erster Linie eine sichere geräumige Voliere (Wohnungshaltung ist unter Umständen auch möglich). Dazu ein paar Hinweise:

🕊Barrierefreiheit: Die Voliere muss mit Rampen, Leitern und breiten Sitzbrettern ausgestattet sein, damit die "Fußgänger" auch ohne Flügel höhere Ebenen und Schlafplätze sicher erreichen können.

🕊Keine Einzelhaltung: Tauben sind extrem soziale Tiere und verpartnern sich häufig fürs Leben. Eine Stadttaube braucht zwingend Gesellschaft.

🕊Sturzgefahr minimieren: Da den Vö**ln durch den fehlenden Flügel die Balance fehlt, stürzen sie anfangs leicht. Der Boden sollte daher weich abgefedert sein (z. B. mit dicker Einstreu oder Stroh), und Kletterhilfen dürfen nicht zu steil sein.

🕊Kälteschutz: Je nach Ausmaß der Amputation fehlt dem Tier ein wichtiges Körperteil nicht nur zum Fliegen, sondern auch zum Wärmen des Körpers. In der kalten Jahreshälfte muss ein zugluft- und frostfreier Unterschlupf zur Verfügung stehen. Stroh und Einstreu helfen dabei, zusätzlich zu wärmen.

🕊Sonstige Unversehrtheit: Wer nicht fliegen kann, muss laufen können und umgekehrt. Weitere Einschränkungen, zum Beispiel an den Beinen, sprechen gegen eine Amputation.

Fazit: Eine Flügelamputation bei einer Stadttaube ist eine Chance auf ein zweites, schönes Leben – vorausgesetzt, wir Menschen bieten ihnen ein artgerechtes und barrierefreies Zuhause.

30/10/2026

Rettung in letzter Sekunde! 🥺🕊️

In 4 Metern Höhe hatte sich die Taube Lucky Lulu in einem Netz verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Dank einer aufmerksamen Anwohnerin, die nicht weggeschaut hat, und dem schnellen Einsatz der Erfurter Feuerwehr konnte die Taube sicher gerettet werden! Nach einer Nacht voller Ruhe und Erholung vom großen Schock durfte Lucky Lulu am nächsten Tag wieder in die Freiheit fliegen.
Ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten für diesen großartigen Einsatz! 🙏❤️

⚠️ Wichtiger Hinweis: Um die Entfernung des gefährlichen Netzes (das schnell zur Todesfalle werden kann) kümmert sich bereits das Veterinäramt.

29/10/2026

...und wenn wieder jemand vorbeikommt und meckert: Einfach in den Himmel schauen und sehen, wofür man das macht.

"Mein rechter, rechter Platz ist frei - ach ne doch nicht."Die Sitzbrettchen (von uns liebevoll auch Kackbrettchen genan...
28/10/2026

"Mein rechter, rechter Platz ist frei - ach ne doch nicht."

Die Sitzbrettchen (von uns liebevoll auch Kackbrettchen genannt) in unseren Volieren und Schlägen sind heiß begehrt. Weil immer mehr Tauben einziehen und auch mal das ein oder andere Interior-Stück kaputt geht, möchten bzw. müssen wir aufrüsten und erneuern.

Auch wenn die Dinger nicht viel kosten - jeder Cent, der in unsere Tierarztrechnungen fließen kann, ist gold wert. Deshalb würden wir und vor allem die Täubchen sich über eine Spende freuen.

Eine unserer Pflegestellen wünscht sich außerdem schon länger einen Snuggle für ihre Schützlinge. Auch den Wunsch konnten wir wegen dringenderer Ausgaben bislang noch nicht erfüllen.

Vielleicht möchte uns ja jemand ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen? Beide Artikel findet ihr auf unserer immer gültigen Wunschliste 🙏

Habt großen Dank!

https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/2PFLIWQAHYD14?type=wishlist&filter=all&sort=date-added&viewType=list

27/10/2026

Möwe musste lange Ruhe halten, bis ihr Bruch verheilt war. Kein Wunder, dass die ersten Flugversuche etwas... kreativ waren 🤭 es wurde von Tag zu Tag besser und mittlerweile ist sie in einen Schlag gezogen ❤️

Und nun der dritte und letzte Teil 3 der Notfedern von letzter Woche:Thaddäus wurde mit mehreren Wunden im Rieth gefunde...
26/10/2026

Und nun der dritte und letzte Teil 3 der Notfedern von letzter Woche:

Thaddäus wurde mit mehreren Wunden im Rieth gefunden und in eine Erfurter Tierarztpraxis gebracht. Leider wissen wir nicht, was aus ihm geworden ist. Da das Umweltamt involviert war, gehen wir vom Besten aus.

Pax wurde an unserer Futterstelle gesichert. Schnell stellte sich raus: Dem jungen Stadttäubchen fehlt ein Bein. Wir müssen schauen, ob die Wunde ohne Folgen abgeheilt ist und wie das Tier einbeinig zurecht kommt.

Andreas, eine junge Ringeltaube vom Juri-Gagarin-Ring, hat zwar keine offensichtlichen Verletzungen, aber Probleme beim Laufen. Vermutlich auch eine Folge des Sturms, hoffentlich nur vorübergehend.

Stadttauben-Jungtier Isolde Tunger kam viel zu dünn und übersät mit Federlingen. Bevor wir der Ursache auf den Grund gehen konnten, hat sie ihr Köfferchen gepackt 🌈

Torben ist eine junge Ringel aus der Andreasvorstadt. Sie ist für ihr Alter recht dünn und hat eine große, oberflächliche Wunde unter dem rechten Flügel. Bei uns wird sie gut versorgt.

Ringeltaube Alfredo hat vermutlich auch der Sturm erwischt. Er hat einen verletzten Flügel und kann nicht stehen. Der Tierarzt muss es sich ansehen.

Wir danken allen, die sich aktiv an den Rettungen beteiligt haben und uns bei Pflege und Versorgung unterstützen ❤️

Teil 2 der Notfedern von letzter Woche. Markito konnte an der Kaufmannskirche gesichert werden (die eigentlich gemeldete...
26/10/2026

Teil 2 der Notfedern von letzter Woche.

Markito konnte an der Kaufmannskirche gesichert werden (die eigentlich gemeldete Ringeltaube fanden wir nicht - bitte sichert selbst oder bleibt vor Ort, bis jemand von uns da ist!). Markito kann nicht fliegen und wir findem raus, woran das liegt.

Steinchen von der Steinstraße hat Probleme mit dem rechten Bein und Flügel. Hoffentlich nur eine Prellung. Wir haben aktuell so viele Tierarzt-Fälle, dass nicht jedes Tier unmittelbar hin kann. Unser Tierarzt macht es alles möglich, aber auch seine Kapazitäten sind begrenzt und er hat ja auch noch andere Patienten. Gut, dass wir eine sehr gute Versorgung zur Überbrückung sicherstellen können🙏

Skyline: Über Skyline haben wir berichtet. Die Medikamente schlagen an. Das rechte Auge wird jedoch nicht zu retten sein und muss entfernt werden, sobald die Kleine stabil genug ist. Wie immer sind wir auf Unterstützung bei den Tierarztkosten angewiesen.

Friday saß am Willy-Brandt-Platz und der giftgrüne Kot offenbart, dass was ganz und gar nicht in Ordnung ist. Mittlerweile geht es etwas besser.

Motzarella ist im Sturm aus dem Nest an der Thüringenhalle geweht worden. Ein Zurücksetzen war aufgrund der Höhe nicht möglich und angesichts des Wetters auch nicht sinnvoll. Er darf mit anderen Ringels weiter aufwachsen und wird dann ausgewildert.

Rico wurde vermutlich ebenfalls ein Sturmopfer. Die Melder haben zwar angerufen, ihn aber in der Altstadt sitzen lassen, um dem Zug nach hause nicht zu verpassen. Zum Glück machte sich ein Mitglied sofort auf den Weg und rettete den Knirps. Der Fund eines Tieres ist für viele Melder eine Ausnahmesituation, dennoch sind wie und vor allem ist das Tier auf sie angewiesen. Wir sind kein professionell organisierter Tierrettungsdienst und es war reines Glück, dass jemand so schnell Zeit hatte, vor Ort zu sein. Und ganz ehrlich: Einen Welpen oder ein Kitten hätte man bestimmt nicht zurückgegangen, oder? Wir wollen niemanden anklagen, aber zum reflektieren des eigenen Handelns anregen.

Ihr ahnt es vielleicht schon: Es wird noch einen dritten Teil geben.

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