24/09/2025
Unser Dorf feiert in diesem Jahr seine 850-jährige erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1175 – ein guter Grund also, dieses Dorfjubiläum gebührend zu feiern.
Neben der bereits stattgefundenen historischen Dorfführung zu Beginn des Jahres möchte sich der Schützenverein mit einer weiteren Aktion an diesem besonderen Jubiläum beteiligen.
Am Samstag, den 27. September, möchten wir erstmals, gemeinsam mit allen Interessierten, einen Schnadegang veranstalten. Vielerorts ist solch ein Gang entlang der Ortsgrenzen eine feste Tradition und teils seit dem Mittelalter überliefert. Hierbei wurde jährlich den angrenzenden Nachbarn gezeigt, wo das eigene Territorium beginnt und das andere endet.
Sicherlich wissen wir heute sehr genau, wo unser Ortsschild steht. Aber die echten Ennester Gemeindegrenzen, mitten in unseren teils dunklen Fichtenwäldern, kennt wohl kaum jemand genau.
Aus diesem Anlass gehen wir diese Grenzen nun gemeinsam ab, auch mit unseren Nachbarn aus Heggen, Hülschotten, Windhausen und Attendorn.
Die insgesamt rd. 12 Kilometer lange Tagestour startet um 10.30 Uhr am Ennester Feuerwehrhaus. Von dort geht es zunächst entlang der Grenze zu Heggen.
Eine erste Verpflegungspause mit einem deftigen Mittagslunch legen wir gegen 14.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz in der Wilmke, an der Grenze zu Hülschotten, ein. Hier erwartet uns neben fester und flüssiger Kost auch zünftige Blasmusik der Gruppe KontraBrass.
Gegen 14.45 Uhr soll uns der Weg dann weiter zu Vierkreuze führen. Dort steht gegen 16.00 Uhr erneut eine Verpflegungsstation mit Kaffee, Kuchen und weiteren Erfrischungen bereit. Und auch hier sorgt das Ensemble KontraBrass für zünftige Klänge in unseren Ennester Wäldern.
Gegen 16.45 Uhr beginnt der Abstieg vom Waterland nach Ennest. Entlang der Grenze zu Windhausen und Attendorn geht es zur Ennester Schützenhalle, wo der Tag bei guten Gesprächen und einer neu erworbenen Portion Heimatwissen erneut bei Blasmusik ausklingt.
Wir weisen explizit darauf hin, dass die Tour auch gern etappenweise gegangen werden kann. Sollte man seinen Kindern oder sich nicht die ganze Strecke zutrauen, so ist ein vorzeitiges Aussteigen oder ein späteres Einsteigen jederzeit an den Verpflegungsstationen möglich.
Festes Schuhwerk und an die jeweilige Witterung angepasste Kleidung werden empfohlen.
Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Tag mit möglichst vielen Besuchern, die mehr über ihre Heimat erfahren möchten und auf unsere lieben Nachbarn, denen wir freundschaftlich „die Grenzen aufzeigen möchten“.