Unsichtbar e.V.

Unsichtbar e.V. "Hinsehen - Hingehen - Helfen"
www.unsichtbar-ev.de Wir helfen im HIER und im JETZT und das ohne WENN und ABER!

Und als kleine Gute Nacht Geschichte  -  hier noch ein kleiner ArtikelWenn aus einer Stunde plötzlich zwei werdenUnd wie...
03/06/2026

Und als kleine Gute Nacht Geschichte - hier noch ein kleiner Artikel

Wenn aus einer Stunde plötzlich zwei werden

Und wieder geht ein Vortrag zu Ende.

Heute durfte ich in Ennepetal bei einer Frauengruppe einer Kirchengemeinde über die Arbeit von UNSICHTBAR e.V. sprechen.

Geplant war eine Stunde. Am Ende wurden daraus fast zwei.

Nicht, weil ich so viel rede. Okay ... vielleicht auch deshalb ein bisschen. 😊

Vor allem aber, weil viele Fragen gestellt wurden und echtes Interesse spürbar war.

Ganz nebenbei durfte ich an diesem Nachmittag auch noch an einem ganz besonderen Ereignis teilnehmen: dem 90. Geburtstag einer Dame aus der Gruppe. Allein das war schon etwas Besonderes. 90 Jahre Lebenserfahrung, Erinnerungen, Geschichten und Erlebnisse – das erlebt man nicht alle Tage.

Genau das sind für mich die schönsten Vorträge.

Natürlich kann man auf großen Veranstaltungen vor hunderten oder sogar tausenden Menschen stehen. Und selbstverständlich erreicht man dort viele Menschen. Das erleben wir auch bei unserem Kooperationspartner Phoenix Hagen, dessen Aufstieg in die 1. Bundesliga uns ganz besonders freut.

Aber solche Nachmittage haben ihren ganz eigenen Wert.

Menschen, die bewusst kommen.

Menschen, die zuhören.

Menschen, die nachfragen.

Menschen, die verstehen wollen.

Besonders überrascht hat mich die Spendensumme, die an diesem Nachmittag zusammengekommen ist.

Ich bedanke mich von Herzen für diese beträchtliche Summe und das damit verbundene Vertrauen in unsere Arbeit. Ehrlich gesagt hat mich die Höhe der Spende wirklich sprachlos gemacht.

Danke für die Einladung.

Danke für die vielen Fragen.

Danke für die offenen Gespräche.

Und danke dafür, dass Sie UNSICHTBAR e.V. wieder ein Stück sichtbarer gemacht haben.

Elf Jahre UNSICHTBAR e.V. haben uns eines gezeigt:

Echte Veränderungen beginnen oft mit einem einzigen Gespräch.

Die meisten Menschen wissen, dass man bei Hitze trinken muss. ☀️Erschreckend viele Menschen wissen jedoch nicht, woran m...
03/06/2026

Die meisten Menschen wissen, dass man bei Hitze trinken muss. ☀️

Erschreckend viele Menschen wissen jedoch nicht, woran man erkennt, dass ein Mensch bereits in Lebensgefahr schwebt.

Genau darin liegt das Problem.

Denn Hitze ist nicht nur Sommer, Freibad und Sonnenschein. Hitze kann töten. Nicht irgendwann. Nicht theoretisch. Sondern mitten in unseren Städten, auf Parkbänken, in Wohnungen, auf Baustellen, auf Autobahnen und manchmal sogar im eigenen Zuhause.

Besonders gefährdet sind obdachlose Menschen, Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke, körperlich eingeschränkte Menschen, Einsatzkräfte, Bauarbeiter, LKW-Fahrer und viele andere, die der Hitze oft stundenlang ausgesetzt sind.

Warnzeichen können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit, Sprachstörungen, heiße trockene Haut oder Bewusstseinsstörungen sein.

Dann sprechen wir nicht mehr von Unwohlsein.

Dann sprechen wir möglicherweise von einem lebensbedrohlichen Notfall.

Wer verwirrt wirkt, kaum noch reagiert oder bewusstlos ist, braucht Hilfe. Sofort.

Im Zweifel: 112 anrufen.

Wichtig: Bewusstlosen oder stark verwirrten Menschen nichts zu trinken geben. Die Gefahr des Verschluckens ist zu groß.

Und bitte vergesst auch die Tiere nicht.

Auch Hunde, Katzen, Vögel und Wildtiere leiden unter Hitze und Wassermangel.

Vielleicht wird dieser Sommer harmlos. Vielleicht aber auch nicht.

Deshalb schaut hin.

Ein Blick statt Wegsehen.

Ein Nachfragen statt Vorbeigehen.

Ein Anruf statt Schulterzucken.

Denn manchmal kann Aufmerksamkeit Leben retten.

📖 Den vollständigen Artikel findet ihr auf: www.unsichtbar-ev.de

HINSEHEN – HINGEHEN – HELFEN ❤️

Wer diesen Beitrag teilt, verteilt vielleicht mehr als nur Informationen.

Hallo zusammen - wir haben uns dazu entschieden, die wirklich langen Artikel in Zukunft nur noch auf unserer Webseite zu...
02/06/2026

Hallo zusammen - wir haben uns dazu entschieden, die wirklich langen Artikel in Zukunft nur noch auf unserer Webseite zu posten.

Fangen wir jetzt mal damit an...

📞 „Welche Stadt hat eigentlich die beste Hilfe?“

Aus dieser Frage ist ein etwas anderer Artikel entstanden.

Mit einer imaginären Bundesliga der Sozialämter, einer Portion Ironie und einer unbequemen Wahrheit.

Den vollständigen Artikel jetzt lesen?

Folgt dem Link in den Kommentaren

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👉 Artikel „Die perfekte Einrichtung“ lesen

Und danach dürft ihr gerne diskutieren. 😉

Und wieder ist ein Jahr vergangen.Und wieder stehen wir am Mittwoch ab 10:00 Uhr vor der DM-Drogerie in Schwelm, um auf ...
02/06/2026

Und wieder ist ein Jahr vergangen.

Und wieder stehen wir am Mittwoch ab 10:00 Uhr vor der DM-Drogerie in Schwelm, um auf ein Thema aufmerksam zu machen, das viel zu oft übersehen wird: Periodenarmut.

Während viele Menschen Hygieneartikel ganz selbstverständlich in den Einkaufswagen legen, müssen andere jeden Euro zweimal umdrehen. Manche verzichten auf Essen, andere auf ihre eigene Hygiene. Beides sollte in einem reichen Land nicht passieren.

Periodenarmut ist real. Sie ist nicht weit weg. Sie ist mitten unter uns.

Gemeinsam mit der Wohnungslosenhilfe Schwelm und pro familia EN-Südkreis möchten wir informieren, sensibilisieren und zeigen, dass dieses Thema Aufmerksamkeit verdient.

Kommt vorbei, sprecht mit uns und helft mit, hinzusehen statt wegzuschauen.

Manchmal frage ich mich, wann wir Erwachsenen eigentlich beschlossen haben, dass Kinder für die Fehler, Sorgen und Rechn...
01/06/2026

Manchmal frage ich mich, wann wir Erwachsenen eigentlich beschlossen haben, dass Kinder für die Fehler, Sorgen und Rechnungen ihrer Eltern mitbezahlen müssen.

Ein Kind interessiert sich nicht für Kontostände.
Nicht für Mahnungen.
Nicht für die Nachzahlung vom Strom.

Ein Kind möchte einfach nur mal lachen.
Einen Ausflug machen.
Ein Eis essen.
Erinnerungen sammeln.

Genau deshalb gibt es den Unsichtbär

Unser vielleicht verrücktestes, buntestes und gleichzeitig wichtigstes Projekt.

Denn Armut sieht man Kindern oft nicht an. Sie sitzen neben unseren Kindern in der Schule, spielen auf denselben Spielplätzen und lächeln manchmal sogar lauter als alle anderen. Aber hinter manchen Kinderzimmertüren wohnt die Sorge gleich mit.

Und mal ehrlich:
Wenn ein Kuschelbär mehr Hoffnung schenken kann als tausend schlaue Worte, dann sollten wir vielleicht alle ein bisschen mehr Unsichtbär sein.

Denn Kindheit sollte nicht davon abhängen, was auf dem Kontoauszug steht.

Sie sollte voller Erinnerungen sein.

Nicht voller Verzicht.

🐻 🐻 🐻 🐻 🐻

www.unsichtbaer.de - Das Projekt wird ausschließlich im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen angeboten.

Kleine Meldung am Sonntagabend 21:02 Uhr.Ich liege in Gammelklamotten auf der Couch. Das Telefon klingelt.Die Polizei.Ei...
31/05/2026

Kleine Meldung am Sonntagabend

21:02 Uhr.

Ich liege in Gammelklamotten auf der Couch. Das Telefon klingelt.

Die Polizei.

Eine Person benötigt Unterstützung.

Also raus aus dem Sofa, rein in die Schuhe, ab ins Lager und los.

21:20 Uhr.

Treffpunkt erreicht.

Der Betroffene war inzwischen bereits untergebracht. Die benötigten Hilfsmittel konnten trotzdem direkt übergeben werden.

18 Minuten.

Manchmal sind wir schneller unterwegs, als manche Playstation hochfährt oder ein Handy ein Update macht.

Und manchmal zeigt genau das, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Polizei und UNSICHTBAR e. V. funktioniert.

Ein Anruf.
Vertrauen.
Keine langen Worte.
Wir kommen.

Danke für das Vertrauen und die seit Jahren hervorragende Zusammenarbeit.

Hinsehen. Hingehen. Helfen.
nrw.en

Dirk erzählt seine Eindrücke von unserer Tour An diesem sommerlichen Abend wird auf der Tour durch Hagen unsere Routine ...
31/05/2026

Dirk erzählt seine Eindrücke von unserer Tour

An diesem sommerlichen Abend wird auf der Tour durch Hagen unsere Routine von einer Begegnung durchbrochen, die uns tief berührt und zeigt, welche Energie in vermeintlich schwachen Menschen stecken kann, die ihr Leben auf der Straße bewältigen.

In der letzten Woche haben wir noch einen bekannten Kunden hilflos und krank auf der Trage neben einem Rettungswagen liegen sehen und an diesem Abend treffen wir ihn wieder an bekannter Stelle. Er begrüßt uns mit einem lauten Hallo, würdigt unsere Tätigkeit und genießt unser Angebot, als hätte er dem Leben getrotzt. Wir sind fasziniert von seiner positiven Haltung und freuen uns, ihn wieder in seinem gewohnten Alltag zu sehen.

Am Hauptbahnhof stillen wir Hunger und Durst und verteilen unsere Dinge. Es fällt uns aber auf, dass unsere Gäste viel über Organisatorisches diskutieren und lebhaft Erlebnisse und Geschichten austauschen. Es fühlt sich fast wie ein richtiger „Klöntreff“ an.

Zufrieden, dass wir ein wenig Gemeinschaft stiften konnten, fahren wir leergeräumt nach Hause.

Bea auf Tour bei der Evangelischen Frauenhilfe – Bezirksverband Hagen Heute durfte ich an einer Veranstaltung der Evange...
30/05/2026

Bea auf Tour bei der Evangelischen Frauenhilfe – Bezirksverband Hagen

Heute durfte ich an einer Veranstaltung der Evangelischen Frauenhilfe – Bezirksverband Hagen teilnehmen.

Es war schön zu sehen, mit wie viel Interesse und Offenheit unsere Arbeit aufgenommen wurde. Neben der Vorstellung von UNSICHTBAR e. V. durfte auch ein Spendenscheck überreicht werden, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Besonders schön war es, Monika Dittmer wiederzutreffen. Sie hat Holger bereits im vergangenen Jahr auf einer Tour begleitet und kennt unsere Arbeit daher nicht nur aus Erzählungen, sondern auch aus eigenen Erfahrungen.

Für mich sind solche Termine immer eine gute Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und zu erleben, wie viel Unterstützung und Wertschätzung unserer Arbeit entgegengebracht wird.

Vielen Dank an die Evangelische Frauenhilfe für die Einladung, die herzliche Atmosphäre und die Unterstützung von UNSICHTBAR e. V.

Es gab eine Zeit, da waren wir regelmäßig in Bochum unterwegs.Bis zu dem Punkt, an dem man uns ziemlich deutlich vermitt...
29/05/2026

Es gab eine Zeit, da waren wir regelmäßig in Bochum unterwegs.

Bis zu dem Punkt, an dem man uns ziemlich deutlich vermittelt hat, dass wir dort nicht erwünscht sind.

Warum genau? Ehrlich gesagt wissen wir das bis heute nicht wirklich.

Damals gab es Gespräche, in denen uns erklärt wurde, dass es in Bochum kaum obdachlose Menschen gäbe. Fünf war damals die Zahl. Fünf Menschen. Die Zusammenarbeit untereinander sei so gut, dass kaum jemand auf der Straße leben müsse.

Nun ja.

Heute war ich eigentlich wegen einer Meldung in Witten unterwegs. Auch wenn wir im Sommer unsere Touren bewusst etwas herunterfahren, fahre ich weiterhin auf Meldungen raus. Die heutige war die dritte Meldung in dieser Woche, die siebte in den letzten zwei Wochen, die neunte in den letzten drei Wochen und die zwölfte im letzten Monat.

Während ich in Witten war, erreichte mich eine weitere Meldung.

Aus Bochum.

Ausgerechnet Bochum.

Der Stadt, in der es angeblich kaum obdachlose Menschen gibt.

Der Stadt, aus der wir uns zurückgezogen haben, weil wir irgendwann keine Lust mehr auf Diskussionen, Gerede und unnötigen Stress hatten.

Und plötzlich stand ich wieder dort.

Vor einem Menschen, dem es offensichtlich alles andere als gut ging.

Meiner Meinung nach gehörte diese Person ins Krankenhaus. Wie die Situation entstanden ist, weiß ich nicht. Das steht mir auch nicht zu zu beurteilen.

Fakt ist nur: Es ging diesem Menschen schlecht. Sehr schlecht.

Natürlich habe ich angeboten, einen Krankenwagen zu rufen. Natürlich habe ich versucht zu reden.

Aber manchmal wollen Menschen das einfach nicht.

Nicht ins Krankenhaus.
Nicht zurück in irgendwelche Systeme.
Nicht zurück in Gespräche.

Und dann bleibt oft nur eins:

Da sein.

Also habe ich geholfen, soweit Hilfe angenommen wurde.

Ein Schlafsack.
Ein Gespräch.
Ein bisschen Menschlichkeit.

Danach verschwand die Person wieder in der Nacht.

Und während ich zurückfuhr, musste ich an die Aussage von damals denken.

Fünf obdachlose Menschen.

Vielleicht sollte man solche Zahlen einfach nicht zu laut aussprechen. Denn die Straße interessiert sich nicht für Statistiken. Die Straße interessiert sich nicht für Zuständigkeiten. Die Straße interessiert sich nicht dafür, wer recht hat.

Die Menschen sind trotzdem da.

Und wenn sie Hilfe brauchen, dann brauchen sie Hilfe.

Unser Versprechen gilt deshalb bis heute:

Wenn Menschen uns brauchen, sind wir da.

Nicht für Ruhm.
Nicht für Applaus.
Nicht für irgendwelche Machtspiele zwischen Vereinen, Einrichtungen oder Organisationen.

Sondern für Menschen.

Und bevor wieder Fragen kommen, warum wir nicht jede einzelne Meldung posten:

Weil die Tage und Nächte manchmal einfach zu lang werden.

Weil vieles gleichzeitig passiert.

Weil auch wir Menschen sind.

Meine Wohnung muss immer noch gemacht werden. Vieles sitzt noch tief. Manche Dinge verarbeitet man nicht einfach innerhalb weniger Wochen.

Und ja, auch wenn das für manche widersprüchlich klingt:

Ich trauere noch immer.

Trotzdem gebe ich weiterhin 100 Prozent für UNSICHTBAR e. V.

Vielleicht manchmal etwas leiser als früher.

Aber ich bin da.

Am Abend trafen sich zwei Helfende gegen 19:30 Uhr, um gemeinsam den Wagen für die Versorgungstour zu beladen. Kurz nach...
27/05/2026

Am Abend trafen sich zwei Helfende gegen 19:30 Uhr, um gemeinsam den Wagen für die Versorgungstour zu beladen. Kurz nach 20 Uhr ging es in Richtung Hohenlimburg. Dort konnten zwei obdachlose Menschen mit heißen Terrinen, Getränken und etwas Süßem versorgt werden.

Anschließend führte die Route weiter über Hagen-Eilpe und Hagen-Haspe. Dort trafen wir diesmal niemanden an. Danach ging es weiter in die Innenstadt zu bekannten Treffpunkten obdachloser Menschen.

An einer bekannten Stelle fiel uns sofort ein Rettungswagen auf. Schnell wurde klar, dass es sich um einen uns bekannten obdachlosen Menschen handelte, dessen Gesundheitszustand sich in den vergangenen Wochen zunehmend verschlechtert hatte. Nach kurzer Rücksprache mit den Rettungskräften, die bereits weitere Unterstützung sowie die Polizei angefordert hatten, konnten wir dort selbst nichts mehr tun.

Im weiteren Verlauf des Abends versorgten wir zahlreiche Menschen mit Terrinen, Getränken, Schokolade und Gummibärchen. Am Ende war der Wagen nahezu leergeräumt.

Viele holten sich lediglich etwas zu essen und begrüßten uns kurz. Ein Besucher hingegen hatte großen Gesprächsbedarf. Trotz nicht immer klarer Erzählungen hörten wir ihm fast eine Stunde lang zu. Zum Abschied bedankte er sich für das Gespräch und verschwand anschließend wieder in der Nacht.

Gegen Mitternacht machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Lager.

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