Arbeitskreis Kluterthöhle e.V.

Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. Die Aufgaben des gemeinnützigen Vereins (AKKH e.V.) reichen von wissenschaftlichen Untersuchungen bis zum aktiv betriebenen Umwelt- und Höhlenschutz.

Die Geschichte unseres Vereins

Der Name Arbeitskreis Kluterthöhle (AKKH) stammt noch aus der Gründungszeit 1976, wo sich die Aktivitäten des Vereins lediglich auf die Kluterthöhle in Ennepetal beschränkten. Heute betreuen wir alleine im Westsauerland und im Bergischen Land über 200 Höhlen. Dabei sind wir vom Land Nordrhein-Westfalen (GLA), dem Ennepe Ruhr Kreis, dem Oberbergischen Kreis, sowie vo

n den Städten Ennepetal, Hagen, Schwelm, Wuppertal und Engelskirchen offiziell beauftragt, die Betreuung und Erforschung ganzer Karstgebiete und einzelner Höhlen durchzuführen. Zusätzlich bestehen viele Betreuungsverträge mit Firmen und Privatpersonen. Unsere Aufgaben

Die Aufgaben des gemeinnützigen Vereins reichen von wissenschaftlichen Untersuchungen bis zum aktiv betriebenen Umwelt- und Höhlenschutz. Um Verschmutzung und Zerstörung von Höhlen zu verhindern und auch um unerfahrene Besucher vor Unfällen zu schützen, sind bisher über 100 Höhlen von uns verschlossen worden. Mehrere Sanierungen stark verschmutzter bzw. beschädigter Objekte nahmen seit 1983 viel Zeit in Anspruch. Schweres Gerät und logistische Unterstützung durch heimische Firmen sorgen dafür, dass wir auch volumenmäßig und bautechnisch größere Aktionen durchführen können. Wissenschaftliche Institute und Behörden sind bei vielen Projekten ebenfalls beteiligt. Neben Höhlen sind auch Dolinen, Karstlandschaften und Ponore häufig Ziel von Säuberungs- und Pflanzaktionen. Auch der Fledermausschutz wird intensiv betrieben. Im Sauerland und Bergischen Land haben wir auch die wissenschaftliche Erforschung und Betreuung von drei Schauhöhlen übernommen. Forschung

Ein wichtiger und besonders interessanter Punkt ist sicherlich die Neuentdeckung von bisher unbekannten Höhlen und Höhlenteilen. Seit 1981 entdeckten und erforschten Mitglieder des AKKH weit über 50 Kilometer unterirdisches Neuland! Dazu gehören im Sauerland u.a. die Heilenbecker Höhle (3965m) und das Hardthöhlensystem (4037m). Das Auffinden bisher unbekannter unterirdischer Hohlräume ist schwierig und häufig mit hohem Aufwand verbunden. Neuentdeckungen werden zunächst genauestens vermessen sowie durch unzählige Fotos dokumentiert. Im weiteren Verlauf der Erforschung folgen dann Untersuchungen und Ausarbeitungen u.a. in Bereichen wie Speläogenese, Hydrologie, Ökologie, Biologie oder Geologie.

Heute ist es dann soweit. Der amtierende Ehren-Nachtwächter Stefan Voigt, seines Zeichens erster Vorsitzender des gemein...
13/06/2026

Heute ist es dann soweit. Der amtierende Ehren-Nachtwächter Stefan Voigt, seines Zeichens erster Vorsitzender des gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. übergibt sein Zepter (bzw. seine Hellebarde) beim heutigen Kirmes Umzug an seinen Nachfolger.
(Ok, die offizielle Übergabe war schon letzte Woche, aber es klingt so halt wesentlich cooler :-))

Natürlich darf da der Hofstaat nicht fehlen,

Darum ist der AKKH heute mal nicht Untertage, sondern zeigt Präsenz beim traditionellen Voerder Kirmes Umzug.

Glück Auf! bzw.. “Krud Voerde”

Gestern konnte der AKKH e.V. in der Bismarckhöhle erneut demonstrieren, wie effektives Höhlenforschen funktioniert. Der ...
07/06/2026

Gestern konnte der AKKH e.V. in der Bismarckhöhle erneut demonstrieren, wie effektives Höhlenforschen funktioniert.

Der Einsatz des Hauptteams war diesmal hervorragend vorbereitet, so dass kein Werkzeug fehlte.
Schlag auf Schlag folgte Schlitten auf Schlitten. Parallel zu den Arbeiten im Schacht konnte der Wall zur Kleinen Halle zum Teil abgegraben werden,
so dass kein Leerlauf entstand. Deutlicher Luftzug in der Grabungsstelle scheint parallel zur Falte von Norden zu kommen.

Eine Hydrologische Verbindung zwischen dem Lebenden Gang in der Russenhöhle, dem kleinen Teich nördlich der Kleinen Halle und dem Teich in der Unteren Westfalenhalle einerseits
und der Grabungsstelle in der Kleinen Halle konnte definitiv nachgewiesen werden.
Paradieshöhle und Russenhöhle bilden also nachweislich mit der Kluterthöhle ein Hydrologisches System.
Fehlt nur noch die befahrbare Verbindung.

Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden...

Glück Auf!

06/06/2026

Heute morgen noch in der Rundschau, jetzt schon in der Bismarckhöhle!

Und da sich die Arbeit nicht von selbst macht, ist der Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. heute wieder tätig, um neue Möglichkeiten zu erkunden, in die Paradieshöhle zu gelangen.

Glück Auf!

Gestern wurde vom AKKH e.V. im Kluterthöhlensystem, genauer in der Bismarckhöhle, die potentielle Verbindung zur Paradie...
31/05/2026

Gestern wurde vom AKKH e.V. im Kluterthöhlensystem, genauer in der Bismarckhöhle, die potentielle Verbindung zur Paradieshöhle weiter ausgebaut.

An der Grabungsstelle westlich der Kleinen Halle konnten die Leitplanken auf Länge gekürzt, gebohrt und endlich eingebaut werden, bevor weiteres Sediment in den Trichter rutschen konnte.
Hier fehlt jetzt lediglich noch der Eckwinkel, der am Abend schon mal vorgebohrt wurde.

Den Zwischenraum zwischen Leitplanken und Sedimentbank verfüllten wir mit Haufwerk um die Lehmwände zu stabilisieren.

Der Ruhewasserpegel war gegenüber der letzten Aktion um 15 cm gesunken und liegt ca. 20 cm über dem Niveau des Klutertsprings.
Nach Einbau der Winkel kann also beim nächsten Mal weiter in die Tiefe gegraben werden.

Am Eingang zur Westfalenhalle haben wir in dieser Zeit die Spillwinde, mit einigen Verwicklungen bedient.
Zwischenzeitlich hatten wir Zeit ganz massiv Sprengschutt aus der westlichen Randspalte zu fördern.
Ziel ist es den Bereich bis zur Störungsseestörung komplett frei zu räumen.
Der Versatzbereich ist schon deutlich sichtbar und ist der mögliche Ansatzpunkt für eine Verbindung zum Russenbunker.

Glück Auf

30/05/2026

Heute ist der AKKH e.V. wieder in der Bismarckhöhle im Einsatz, um einen Zugang zur Paradieshöhle zu finden.

Glück Auf!

Gestern war der AKKH e.V. in der Hasenacker Höhle unterwegs.Nach Absprache mit der Stadt hatte man extra für uns die Bau...
24/05/2026

Gestern war der AKKH e.V. in der Hasenacker Höhle unterwegs.

Nach Absprache mit der Stadt hatte man extra für uns die Bauwatch Überwachung zwischen 11 und 19 Uhr deaktiviert.
Draußen haben wir das Zelt zum Sonnenschutz aufgestellt. Zum Glück war der Schachtboden wasserfrei.
Mit zwei Seilstrecken (Umlenkrollen) konnten die Lehmeimer gut über die etwa 8 m Höhendifferenz aufgezogen werden.
Unten sind wir den Abflussspuren nach rechts (Richtung Kaklenbecke) gefolgt.
Der Gang zieht hier weiter in die Tiefe. Zwei links abzweigende Röhren (in den Berg hinein) steigen mit der Schichtneigung an.
Immer wieder gab es offene kleine Hohlräume, bzw. einen kleinen Sedimenttrichter.

Um 18 Uhr wurden die Arbeiten eingestellt.
Fazit: Das Pfingstlabyrinth wurde leider noch nicht entdeckt aber am Ende des Tages war der Luftzug so deutlich das ihn auch Rafal gespürt hätte.
Es geht also weiter und es bleibt spannend am Hasenack

Glück Auf!

23/05/2026

Heute hofft der Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. auf ein Pfingstwunder an der Hasenacker Höhle.

Bei bestem Wetter versuchen wir herauszufinden, woher das Wasser kommt, welches unseren letzten Einsatz leider zu einer kurzen Aktion gemacht hatte.

Glück Auf!

Heute mal nicht Untertage unterwegs, sondern mit einem Infostand beim Event Ennepetal auf Rollen und Rädern.Glück Auf!  ...
17/05/2026

Heute mal nicht Untertage unterwegs, sondern mit einem Infostand beim Event Ennepetal auf Rollen und Rädern.

Glück Auf!

16/05/2026

Trotz aller Technik entscheidet am Ende des Tages eben doch der Faktor Mensch über Erfolg oder Niederlage.

Glück Auf!

16/05/2026

Heute geht es weiter in der Bismarckhöhle mit allerhand Technik
oder
"Willkommen beim AKKH e.V., wo die Zukunft schon heute gemacht wird!"

Glück Auf!

Adresse

Burg 29
Ennepetal
58256

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