02/09/2026
🙏🌏✅… Miniwildnis funktioniert! Teil III
Zum Beispiel am „vergessenen“ Wegrand in Meggen/CH.
🌸Zwei sich gegenüberliegende abschüssige Wiesenhänge werden nicht gemäht. Ist da auch gar nicht möglich oder notwendig.
🌸Sie sind ausgesprochen mager/trocken/unscheinbar und stehen nicht „unter Beobachtung“. Ausnahmsweise - obwohl mitten im Ort, sind sie offensichtlich sich selbst überlassen. Eine seltene …
🌸✅Und genau dort hat sich eine sehr hübsche Flora und auch Fauna etabliert.
🌸✅Sie belegen eine unglaubliche Resilienz! Denn hier hat die Sonne ihre volle Wirkung entfaltet! Kein bisschen Schatten- nirgendwo!
🌸Es gedeihen dort - unter anderem
Kartäusernelkeä
Gewöhnlicher Natternkopf
Gewöhnlicher Dost
Thymian
Sedum
und die sehr seltene (bedrohte) Felsennelke
Petrorhagia saxifraga
🤔Interessant: Echter Beinwell wächst an nur einer Stelle wie ein Wasserfall herab. Der will‘s eigentlich eher Stickstoffreich (oberhalb ist Landwirtschaft). Und ist ein Neophyt (ursprünglich aus dem Kaukasus) der sich aber hier inzwischen fest etabliert hat.
❣️Wunderschöne Bläulinge und weitere Schmetterlinge gaukeln auf den Blüten und erfreuen sich am Nektar, den sie auf den riesigen gedüngten Wiesen direkt nebenan nirgendwo mehr finden …
❣️✅Wie wichtig solche „vergessenen“ Orte für die Natur sind, beschreiben wir anhand vieler Beispiele in unserem Buch: „Miniwildnis für alle - was Natur kann, wenn wir sie machen lassen! (Ulmer Verlag)