Rosa-Luxemburg- Club Eisenach

Rosa-Luxemburg- Club Eisenach Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der Partei DIE LINKE. nahe stehende und bundesweit tätige Stiftung.

Brigitte Reimanns "Die Geschwister" 24.10., 18 Uhr // Eisenach, Buchhandlung LeseLust Im Herbst 2024 veranstaltete die R...
14/10/2025

Brigitte Reimanns "Die Geschwister"
24.10., 18 Uhr // Eisenach, Buchhandlung LeseLust

Im Herbst 2024 veranstaltete die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen mit regionalen Partner*innen eine Lesetour zu Brigitte Reimann mit der Schauspielerin Elisa Ueberschär. Auch 2025 wurde die Lesereise fortgesetzt. Als letzte Station liest Elisa Ueberschär am 24.10., 18:00 Uhr in der Buchhandlung LeseLust Eisenach.
Die Schauspielerin trägt in manierlicher Fan-Attitüde mitreißend aus „Die Geschwister“ vor. Elisa Ueberschär diskutiert am Reimann Text wie aktuell der Ost/West-Konflikt der 60er Jahre für die Gegenwart sein kann. Anhand des literarischen Textes können sich die Besucherinnen und Besucher so auch mit heutigen gesellschaftlichen Spaltungen auseinandersetzen und mit ihr politische Fragen ostdeutscher Identität diskutieren.

Der Eintritt ist frei.

Zur Person Elisa Ueberschär
Elisa Ueberschär wurde 1989 in Gera geboren. Zuerst arbeitete sie als festes Ensemblemitglied am Theater Plauen/Zwickau. Seit 2015 ist sie freischaffende Schauspielerin und lebt in Leipzig. Neben Engagements in Ludwigsburg, den Nibelungen Festspielen in Worms, München und Jena, begann sie freie Projekte zu entwickeln.
Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit ist sie Mitglied der Ost West AG und arbeitet für Film- und Fernseh- sowie Radioproduktionen. Sie ist aus der Kinderfernsehserie Schloss Einstein als Wiebke Schiller bekannt.

07/10/2025

Wir verurteilen den Terrorangriff der Hamas auf Israel aufs Schärfste.
Am 7. Oktober 2023 wurden über 1.200 Menschen brutal ermordet und hunderte Geiseln verschleppt – ein grausamer, barbarischer Akt gegen die israelische Bevölkerung, gegen Jüdinnen und Juden und gegen die Menschlichkeit insgesamt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen, den noch immer entführten Geiseln und allen, die seitdem unter den Folgen dieses antisemitischen Terrors leiden.

Doch die Folgen sind auch hier in Deutschland spürbar. Seit dem 7. Oktober ist die Zahl antisemitischer Vorfälle dramatisch gestiegen – Aufrufe zur Vernichtung Israels, die Verherrlichung von Gewalt oder die Relativierung der Schoa sind auf deutschen Straßen wieder Realität. Das ist erschütternd und inakzeptabel.

👉 Antisemitismus – in welcher Form auch immer – darf niemals hingenommen oder relativiert werden.
Kritik an der Politik der israelischen Regierung ist selbstverständlich legitim.
Aber sie darf niemals in Hass auf Jüdinnen und Juden umschlagen.
Wer antisemitische Narrative bedient oder verharmlost, stellt sich außerhalb des antifaschistischen Grundkonsenses.

Gleichzeitig sehen wir das Leid der Menschen in Gaza.
Wir fordern eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe, um weiteres Leid unter der Zivilbevölkerung zu verhindern, humanitäre Hilfe zu ermöglichen und Wege zu einer friedlichen Lösung zu eröffnen.
Ebenso fordern wir die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln.

Bei aller berechtigten Kritik gilt:
➡️ Das Existenzrecht Israels ist unantastbar.

Der jüngste Angriff auf einen jungen Mann in einer Erfurter Straßenbahn zeigt, wie dringend wir Haltung brauchen.
Menschen jüdischen Glaubens müssen überall – in Thüringen, in Israel und weltweit – frei von Angst vor Gewalt oder Diskriminierung leben können.

07/10/2025

Vor zwei Wochen begann das neue jüdische Jahr 5786 und mit ihm die Hohen Feiertage bis zu Jom Kippur. Schanah towah metukah – Ein gutes und süßes neues Jahr! Für die 48 Geiseln, die sich seit 731 Tagen in der Gewalt der Terrororganisation Hamas befinden, sicher nicht.
Es wird angenommen, dass nur noch 24 am Leben sind. Darunter sind auch 8 deutsche Staatsangehörige.
Jeder von ihnen ist ein Mensch mit einer Geschichte, mit Hoffnungen, mit geliebten Menschen, die auf ihre Rückkehr warten.
Ihre Abwesenheit ist eine Wunde, die nicht heilen kann, solange sie nicht frei sind. Wir denken an ihre Angst, an ihre Stärke, an ihre Würde – und an die unermüdliche Liebe derer, die sie vermissen. Der Zustand der noch lebenden Geiseln wird immer kritischer. Die Propagandavideos der Hamas zeigen es ganz offen und die Familien sorgen sich zu Recht. Viele Geiseln wurden bereits ermordet, wie Kfir und Ariel Bibas, die bei ihrer Entführung 8 Monate und 4 Jahre alt waren. Folterungen, sexualisierte Gewalt, Hunger sind tägliche Begleiter.
Möge unsere Stimme dazu beitragen, dass sie nicht vergessen werden. Möge der Krieg bald enden und die Hoffnung auf ihre Rückkehr niemals erlöschen.
Wir schließen uns der Erklärung der betroffenen Familien an:
„Vergesst unsere Liebsten in Gaza nicht!“

Adresse

Georgenstasse 48
Eisenach
99817

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