2 statt 4 Bürgerbegehren-Ebensfeld

2 statt 4 Bürgerbegehren-Ebensfeld Das Bürgerbegehren 2 statt 4 setzt sich für eine ganzheitliche Verkehrslösung für alle Bürger des Marktes Ebensfeld ein.

Der Markt Ebensfeld muss sich sofort für eine Trasse parallel an der Autobahn und einen sofortigen Stopp der Neubautrasse einsetzen, um Gewerbegebiete und den Kellbachgrund mit NUR 2 KM STATT 4 KM Neubautrasse an die A 73 anzubinden ! Laut Verkehrskonzept des Marktes Ebensfeld kann nur eine autobahnnahe Ostumfahrung den Verkehr aus Kellbachgrund und Gewerbegebiet mit der A 73 verbinden und dadurc

h die Ortsdurchfahrt wirklich entlasten. Die Kellbachgrundtrasse entlastet Ebensfeld nicht und zerstört das Kellbachtal. Sollte sie jetzt gebaut werden, macht sie eine dann immer noch notwendige Ostumfahrung und eine effektive Entlastung so gut wie unmöglich. Jetzt unterschreiben für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Ebensfeld.

27/06/2025

Stellungnahme der Fraktion Die Grünen im Marktgemeinderat Ebensfeld zur Einladung zur Verkehrsfreigabe der Staatsstraße 2187
Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr

Christian Bernreiter, MdL lädt zur feierlichen Verkehrsfreigabe der Staatsstraße 2187, Verlegung südlich Ebensfeld herzlich mit anschließendem Imbiss ein.

Nach jahrzehntelanger Diskussion inclusive zweier Bürgerentscheide, einem vom Gemeinderat und seiner Mehrheitsfraktion nicht zugelassenen Bürgerbegehren, mehrerer vom Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags mit Mehrheit u.a. der CSU und AFD Vertreter abgelehnter Petitionen sowie Klagen vor dem Verwaltungsgericht und einer ablehnenden Haltung vieler Ebensfelder Bürger wurde letztlich die veraltete Planung des Staatlichen Bauamts nach ausdrücklicher Forderung seitens unseres Bürgermeisters und des Landrates verwirklicht und wird nun am Freitag freigegeben.

Mit einem Kostenvolumen von aktuell veröffentlichten 9,9 Mio Euro für 2 km Neubautrasse dürfte dieses Projekt (wenn dann auch verspätet) keiner Wirtschaftlichkeitsberechnung mehr standhalten.
Gleichzeitig wurde durch den Bau der Trasse quer durch das Kellbachtal nicht nur dieses unwiderbringlich zerstört und das Ebensfelder Wasserschutzgebiet durchschnitten, sondern auch eine zukünftige wirklich verkehrsentlastende Umfahrung vom Kernort Ebensfeld unmöglich gemacht.

Sowohl die Patienten des im Bau befindlichen neuen Klinikums Obermain als insbesondere auch die Bewohner der sogenannten Pflegerhäuser müssen neben allen Erholungssuchenden im Kellbachtal in Zukunft mit einer neuen Verkehrslärmbelastung leben, wobei die Pflegerhäuserbewohner sogar durch zwei Straßen vor und hinter ihren Anwesen regelrecht in die Zange genommen und doppelt belastet werden.

Nachdem das Kellbachtal zwischen Ebensfeld und Prächting sowohl für alle Ebensfelder als auch alle Patienten und Besucher des Klinikums Obermain auch Naherholungsgebiet war und zukünftig noch sein soll, muss man mittlerweile schockiert feststellen, dass für Fußgänger und Radfahrer aufgrund durchgehender Schutzplanken und Gräben auf über 2 km keine Querungsmöglichkeit mehr besteht zwischen der Kutzenberger Straße und dem Kellbachtal.

Anlässlich der Verkehrsfreigabe fordern wir den Ersten Bürgermeister deshalb auf, sich nachdrücklich

- Für eine Querungsmöglichkeit der Neubautrasse für Fußgänger und Radfahrer von der Kutzenberger Straße ins Kellbachtal zwischen Kutzenberg und der sogenannten Pflegerhäuser sowie

- Für eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h zwischen der Anschlussstelle Ebensfeld der A 73 und der Abzweigung St2187 neu / St2187 alt im Hinblick auf Lärmschutz für Anwohner und Patienten aber auch auf Verkehrssicherheit
einzusetzen.

Weidner Otto, Fraktionsvorsitzender Die Grüne

Adresse

Obere Mühlgasse 3
Ebensfeld
96250

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