21/05/2026
❗️Es ist Huntington-Awareness-Month❗️
Manchmal verändert eine persönliche Geschichte mehr als jede Statistik.
Sandra teilt mit uns ihre:
"Ich war 19, als ich durch einen Bluttest erfuhr, dass ich ein 50%-Risiko habe, an Huntington zu erkranken. Egal, wie sehr man versucht, sich darauf vorzubereiten – am Ende fühlt es sich ganz anders an als erwartet. Ich hatte große Angst vor dem, was kommen könnte, doch meine Realität war gar nicht so schlimm, wie befürchtet.
Seit 2019 bin ich in Rente und genieße das Leben mit meinem Ehemann, der mich bereits mit ersten Symptomen kennengelernt hat, und meinen wundervollen Kindern.
Noch schwerer als mein eigenes Leben mit Huntington war für mich, meine Angehörigen auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie an der Krankheit sterben. Alle betroffenen Verwandten väterlicherseits sind inzwischen tot – ich bin die Letzte.
Trotz zunehmend stärkerer Symptome war es mir immer wichtig, die Freude am Leben nicht zu verlieren.
Vor drei Jahren habe ich eine Selbsthilfegruppe über die DHH gegründet. Für mich ist diese Gemeinschaft ein echter Lebensanker geworden. Wir sind füreinander da, verstehen uns oft ohne viele Worte – eine kleine Familie.
Solange ich kann, werde ich diese Gemeinschaft weiterführen und pflegen. Denn die Liebe und Dankbarkeit, die dort entsteht, ist mit nichts zu vergleichen."
Danke liebe Sandra, für dein ganzes Engagement und deine Liebe!
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