23/06/2026
Die Lebenshilfe Duisburg hat sich am gestrigen Aktionstag "Kommunen am Limit" beteiligt. "Wir sehen die Finanzierung sozialer Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger durch die desaströse Finanzsituation der Kommunen stark gefährdet", so Geschäftsführer Michael Reichelt.
"Neben der auskömmlichen Finanzierung der vom Bund und Land auf die Kommunen übertragenen Aufgaben (Konnexitätsprinzip), sind durch die Beseitigung von Doppelstrukturen, einer konsequenten Digitalisierung und der massiven Steigerung von Effizienz und Effektivität der öffentlichen Verwaltung Steuergelder umzuschichten", ergänzt er. "Die Defizite öffentlicher Haushalte ließen sich durch dieses Vorgehen signifikant senken und die Dienstleistungsqualität für Bürger steigern."
Zum Hintergrund: Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – hatten gemeinsam zum bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Sie fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Auf dem Foto sind unter anderem Michael Reichelt (Geschäftsführer Lebenshilfe Duisburg), Ines Bluhmki Pädagogische Leitung) und Stefan Scherff (Geschäftsfeldleitung Kinder- und Jugendhilfe) zu sehen.
Copyright: Ilja Höpping / Stadt Duisburg