zukunft niederrhein - eine Initiative der Sand- und Kiesunternehmen

zukunft niederrhein - eine Initiative der Sand- und Kiesunternehmen Sachlich über regionale Rohstoffgewinnung diskutieren!

NRW diskutiert über weniger Kiesgewinnung in der Zukunft. Währenddessen ist die Produktion bereits heute auf ein Zehnjah...
28/05/2026

NRW diskutiert über weniger Kiesgewinnung in der Zukunft. Währenddessen ist die Produktion bereits heute auf ein Zehnjahrestief gefallen.

Die neuen Zahlen des statistischen Landesamtes zeigen:
📉 Die Sand- und Kiesgewinnung ist seit 2015 um 16 % zurückgegangen.

Und gleichzeitig?
📈 Der Preis ist seit 2015 um rund 90 % gestiegen.

Das ist kein Zufall.
Wenn Genehmigungen fehlen, verfügbare Flächen immer knapper werden und die heimische Gewinnung politisch weiter eingeschränkt wird, steigen zwangsläufig die Kosten.

👉 Die Folge:
Wohnen, Infrastruktur und Bauen werden immer teurer.

Dabei zeigt selbst das neue Rohstoffmonitoring der NRW-Landesregierung klar: Nordrhein-Westfalen wird auch künftig in erheblichem Umfang auf Sand und Kies angewiesen bleiben.
Der prognostizierte Bedarf liegt 2035 mehr als 5 Prozent über der heutigen Produktion (wenn es wirtschaftlich aufwärts gehen sollte, sogar noch deutlich darüber).

⚠️ Die Rohstofflücke ist keine Zukunftsfrage mehr. Sie entsteht bereits jetzt.

Quelle: IT.NRW / Pressemitteilung vom 26.5.2026

15/05/2026

𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐓𝐞𝐦𝐩𝐨 – 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐞𝐬 𝐰𝐢𝐥𝐥! 🇩🇪 🏗️

In Deutschland haben wir viel vor:
✅ Sanierung maroder Straßen und Brücken.
✅ Modernisierung des Bahnnetzes für die Verkehrswende.
✅ Bau von bezahlbarem Wohnraum und Bildungseinrichtungen.
✅ Fundamente für die Energiewende (Windkraft und Stromtrassen).

Dass wir in Deutschland schnell sein können, zeigt die Rahmedetalbrücke in NRW. Mit einer Bauzeit von lediglich 26 Monaten für die erste Brückenhälfte und der Wiedereröffnung nach nur vier (?) Jahren wurde bewiesen: Tempo ist möglich, wenn der politische Wille da ist!

Doch diese Beschleunigung muss auch für die Rohstoffgewinnung gelten.

Das Problem: Während Bauprojekte beschleunigt werden, stehen die Genehmigungsverfahren für die Kiesgruben und Steinbrüche oft noch im Stau. Solche Verfahren dauern in der Regel 10 bis 12 Jahre – oftmals bleiben die Genehmigungen ganz aus.

Es ist paradox: Ohne regionalen Sand, Kies und Naturstein laufen selbst milliardenschwere Investitionspakete ins Leere.

Wir brauchen daher eine Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung nicht nur für Erneuerbare-Energien-Anlagen, Telekommunikationsnetze, Wasserstoffinfrastruktur, Verkehrswegeprojekte und Brücken – sondern auch für die dafür notwendigen Rohstoffe!

Zum Beispiel durch:
➡️ verbindliche Fristen mit Genehmigungsfiktion
➡️ flächendeckend digitalisierte Verfahren
➡️ moderne Bürgerbeteiligung
➡️ modernes Verbandsklagerecht

Unsere Botschaft zum diesjährigen Brückentag: Infrastruktur braucht Rohstoffe. Rohstoffe brauchen Genehmigungsbeschleunigung. Jetzt.

🎬 Genau diesen Zusammenhang beleuchten wir in unserem neuen Kampagnenfilm „Was nützen Scheine ohne Steine?“: https://youtu.be/mBoQkIdzhz8

Was derzeit aus dem 1. NRW-Rohstoffmonitoring-Bericht gemacht wird, ist mehr als nur eine Fehlinterpretation: Es ist pol...
28/04/2026

Was derzeit aus dem 1. NRW-Rohstoffmonitoring-Bericht gemacht wird, ist mehr als nur eine Fehlinterpretation: Es ist politisch hochproblematisch.

Es wird suggeriert, der Bedarf an Sand und Kies gehe zurück (angeblich um 8 Prozent). Doch ein genauer Blick in die Zahlen der Studie zeigt das Gegenteil:

Vergleicht man die Prognosen mit der HEUTIGEN REALITÄT (jüngste Zahlen aus 2024), ergibt sich im mittleren Szenario ein Mehrbedarf von rund 4 %, bei positiver wirtschaftlicher Entwicklung sogar bis zu 12 %.

Der angebliche „Rückgang“ entsteht nur, weil vom Produktionsjahr 2022 aus gerechnet wird. Das ist kein Trend, das ist ein statistischer Effekt. Man könnte auch sagen, dass der "Degressionspfad" zurechtgebastelt wurde.

👉 Die Wahrheit ist: Der Bedarf bleibt hoch (laut Monitoringbericht bei über 53 Mio Tonnen). Und gleichzeitig brechen die Gewinnungsgenehmigungen weg!

Und genau hier wird es politisch brisant: Auf Basis dieser verzerrten Darstellung soll die Versorgungssicherung in NRW künftig sogar noch weiter reduziert werden.
Das ist keine vorausschauende Politik. Das ist ein Rezept für Versorgungsengpässe, steigende Baukosten und gefährdete Infrastrukturprojekte.

Wir brauchen endlich eine ehrliche Debatte auf Grundlage der aktuellen Studie und keine Politik, die sich ihre Realität zurechtlegt.

Jeder kann sich den 1. NRW-Rohstoffmonitoringbericht hier anschauen:https://www.wirtschaft.nrw/system/files/media/document/file/rwi_projektbericht_studienreihe_rohstoffmonitoring_erster_bericht_maerz_2026.pdf

Unser Mitgliedsunternehmen Holemans GmbH setzt ein klares Zeichen für eine klimafreundliche Rohstoffgewinnung: Am Kieswe...
21/04/2026

Unser Mitgliedsunternehmen Holemans GmbH setzt ein klares Zeichen für eine klimafreundliche Rohstoffgewinnung: Am Kieswerk Ellerdonk in Wesel-Bislich wurde erstmals ein vollelektrischer Radlader in Betrieb genommen.

Der neue E-Radlader ersetzt künftig ein dieselbetriebenes Modell. Allein dadurch werden rund 90 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.

Das Bild zeigt den Weseler Bürgermeister Rainer Benien (vorne) und Michael Hüging-Holemans (geschäftsführender Gesellschafter der Holemans-Gruppe) vor dem 28.600 Kilo schweren "Elektrogerät"

Foto: Holemans

🎬 Heute Premiere: „Was nützen Scheine ohne Steine“Deutschlands Infrastruktur steht unter Druck und oft liegt das nicht a...
15/04/2026

🎬 Heute Premiere: „Was nützen Scheine ohne Steine“

Deutschlands Infrastruktur steht unter Druck und oft liegt das nicht am fehlenden Willen, sondern an zu viel Bürokratie. Unser neuer Film zeigt, warum Genehmigungen viele Jahre dauern und was das für Bauprojekte, Rohstoffversorgung und die Zukunft unseres Landes bedeutet.

Heute wurde der Film erstmals vorgestellt, unter anderem mit klaren Worten von Bürokratiekritiker Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen): „Der Film ist brillant, weil er die Kernthemen der Bürokratie in Deutschland herausarbeitet.“

👉 Jetzt die Kurzfassung des Films anschauen:

Die lange DOKU-Version finden Sie im YouTube-Kanal des MIRO - Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.

🏗️ Baurohstoffe brauchen Vorlauf: Warum Genehmigungen die Basis für alles sindDeutschland hat große Pläne: Wir wollen Brücken sanieren, neuen Wohnraum schaf...

Das erste NRW-Rohstoffmonitoring liefert beim Thema Recycling eine bemerkenswert klare Aussage:👉 „Das Aufkommen an Recyc...
09/04/2026

Das erste NRW-Rohstoffmonitoring liefert beim Thema Recycling eine bemerkenswert klare Aussage:

👉 „Das Aufkommen an Recyclingbaustoffen steigt in NRW bis 2035 […] in der mittleren Variante um 0,6 Mio. Tonnen.“

Was bedeutet das konkret?

Wir sprechen hier über einen Zuwachs, der gerade einmal rund 1 % des Bedarfs an Sand und Kies entspricht.

Gleichzeitig wird deutlich:
👉 Recyclingbaustoffe ersetzen nicht ausschließlich Kies und Sand, sondern auch andere Rohstoffe
👉 selbst dieses begrenzte Potenzial ist an wirtschaftliche Rahmenbedingungen geknüpft

Die oft geäußerte Vorstellung, man könne die heimische Gewinnung von Kies und Sand durch Recycling weitgehend ersetzen, findet in der Studie keine Grundlage.

Im Gegenteil: Die Ergebnisse bestätigen das, was wir als Branche seit Jahren sagen.
👉 Recycling ist wichtig und wird von uns ausdrücklich unterstützt.
👉 Aber seine Potenziale sind begrenzt und können den Bedarf an Primärrohstoffen nicht ansatzweise decken.

Damit entzieht die Studie den Ausstiegsphantasien der organisierten Kiesgegnerschaft den ideologischen Nährboden, auch wenn derzeit noch versucht wird, diese Fakten entsprechend umzudeuten.

Wer eine seriöse Diskussion über Rohstoffpolitik führen will, sollte sich an den tatsächlichen Zahlen orientieren, nicht an Wunschvorstellungen.

📄 Mehr Infos: https://www.sandundkies.net/Aktuelles

Das neue Rohstoffmonitoring der NRW-Landesregierung ist veröffentlicht und sorgt für Diskussionen.Was dabei oft übersehe...
01/04/2026

Das neue Rohstoffmonitoring der NRW-Landesregierung ist veröffentlicht und sorgt für Diskussionen.

Was dabei oft übersehen wird:
👉 Die Studie selbst sagt ganz klar, dass Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft auf große Mengen Sand und Kies angewiesen bleibt.

Trotzdem wird von einem sinkenden Bedarf gesprochen. Wer genauer hinschaut, erkennt:

Die aktuellen Fördermengen liegen aktuell unter den prognostizierten Bedarfsprognosen. Die Studie startet ihre Betrachtung komischerweise im (noch guten Produktions-)Jahr 2022.

Selbst laut Studie müssen weiterhin 92 % des Bedarfs aus heimischer Gewinnung kommen.

Recycling kann zusätzlich nur einen sehr kleinen Teil ersetzen. Das Aufkommen steigt nur um rund 0,6 Mio Tonnen (rund 1 Prozent des prognostizierten Bedarfs).

Gleichzeitig gehen die genehmigten Mengen drastisch zurück, am Niederrhein perspektivisch sogar gegen null. Das passt nicht zusammen.

👉 Unsere klare Einschätzung:
Das Problem ist nicht ein sinkender Bedarf, sondern eine wachsende Lücke zwischen Bedarf und Genehmigungen.
Wer jetzt einen Genehmigungsstopp fordert, hat die Studie nicht gelesen oder bewusst missverstanden.

📄 Hier geht’s zur vollständigen Pressemitteilung:
https://shortlink.uk/1rXkw

Wieder ein Spatenstich in Kamp-Lintfort. Wieder große Worte über neues Bauen, neue Projekte und neue Entwicklung. Der Bü...
14/03/2026

Wieder ein Spatenstich in Kamp-Lintfort. Wieder große Worte über neues Bauen, neue Projekte und neue Entwicklung. Der Bürgermeister lächelt in die Kameras. 📸

Eine kleine Frage drängt sich dabei allerdings auf:
Woraus genau sollen diese Gebäude eigentlich gebaut werden?

Sand und Kies sind die wichtigsten Baurohstoffe für Beton, Straßen und Infrastruktur. Ohne sie gäbe es keinen Schulneubau und auch keine schicken Spatenstich-Fotos (jeder der Pflastersteine auf dem die Damen und Herren stehen, besteht zu rund 80 Prozent aus Sand und Kies).

Gleichzeitig stellt sich die Stadt konsequent gegen die Gewinnung genau dieser Rohstoffe.

Bauen ja – aber bitte ohne Sand und Kies?

Vielleicht erklärt uns ja jemand beim nächsten Spatenstich, wie das funktionieren soll. 🏗️

🚧 Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist der Startschuss für den zweiten Anbau der UNESCO-Gesamtschule gefallen – eines der größten Schulbauprojekte der letzten Jahre mit einem geschätzten Investitionsvolumen von rund 11 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: https://www.kamp-lintfort.de/service-rathaus/pressemeldungen/spatenstich-fuer-den-2-anbau-der-unesco-gesamtschule

Ohne regionale Rohstoffe wäre auch diese Baumaßnahme nicht möglich. SAND+KIES schafft Infrastruktur!
09/03/2026

Ohne regionale Rohstoffe wäre auch diese Baumaßnahme nicht möglich. SAND+KIES schafft Infrastruktur!

Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der B58n Südumgehung Wesel starten Mitte März 2026. Zentrales Element dieses Bauabschnitts ist der Bau eines Trogbauwerks aus Stahlbeton. Dadurch wird die neue B58n künftig unter der bestehenden B58 hindurchgeführt und anschließend an die B70 angebunden. Ergänzend werden Lärmschutzelemente installiert, um die Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm zu schützen.

Der Abschnitt verläuft zwischen der Wackenbrucher Straße und dem Knoten B58 Schermbecker Landstraße und B70 Hagerstownstraße. Bereits ab heute (9. März 2026) wird die Baustelle eingerichtet. Dafür kann es auf der B58 Schermbecker Landstraße zu Verkehrseinschränkungen kommen, da Baugeräte, Material und Container angeliefert werden.

Adresse

Kardinal-Galen-Str. 56
Duisburg
47051

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