Verein für Heimatgeschichte und -kultur Dudenhofen e.V.

Verein für Heimatgeschichte und -kultur Dudenhofen e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Verein für Heimatgeschichte und -kultur Dudenhofen e.V., Gemeinnützige Organisation, Dudenhofen.

Der Verein stellt sich die Aufgabe, die Heimatgeschichte und Heimatkultur in Dudenhofen/Pfalz zu erforschen, zu veröffentlichen und zu verbreiten und Interesse dafür zu wecken, sowie alles damit im Zusammenhang Stehende zu fördern.

Geschichtliches aus Dudenhofen (21):🚂 Vor 70 Jahren: Letzter Halt - DudenhofenAm 2. Juni 1956 endete eine Ära: Zum letzt...
04/06/2026

Geschichtliches aus Dudenhofen (21):

🚂 Vor 70 Jahren: Letzter Halt - Dudenhofen

Am 2. Juni 1956 endete eine Ära: Zum letzten Mal schnaufte das legendäre „Pfefferminzbähnel“ durch Dudenhofen – eine Bahn, die über Jahrzehnte das Leben zwischen Speyer und Neustadt prägte.

Die schmalspurige Lokalbahn war mehr als nur ein Verkehrsmittel: Seit 1905 verband sie Orte wie Dudenhofen, Harthausen, Weingarten und Geinsheim mit der „großen weiten Welt“ – und transportierte Menschen, Vieh und sogar den Duft der Pfefferminze durch die Region.

👉 Doch Dudenhofen schrieb seine ganz eigene Geschichte mit dieser Bahn:
Schon 1904 kam es zum „Bürgeraufstand“, weil die Gemeinde sich weigerte, die geforderten Kosten für die Bahn zu tragen – mit dem bekannten Motto:
„Dodefor gibt’s kä Geld!“

Die Folge: Die Gäubahn fuhr jahrelang einfach am Ort vorbei. Erst 1919 erhielt Dudenhofen eine eigene Station – hart erkämpft nach Streit, Protesten und sogar handfesten Zwischenfällen.

Und dann, nur wenige Jahrzehnte später, kam das überraschende Ende: Während andernorts gegen die Stilllegung protestiert wurde, nahm man sie in Dudenhofen vergleichsweise gelassen hin. Und doch fiel der Abschied nicht leicht – auch hier verabschiedeten die Menschen „ihr Bähnel“ nach insgesamt 50jähriger Betriebszeit mit Wehmut, als es am 2. Juni 1956 zu seiner letzten Fahrt durch die Gemeinde aufbrach.

Heute ist von der „Eisenbahn“ in Dudenhofen nahezu nichts mehr sichtbar: Die Trasse wurde rasch zurückgebaut und auch das 1920/21 errichtete Gäubahnhöfel – wahrlich ein legendäres bauliches Wahrzeichen des Ortes – wurde 1973 abgerissen.

Geblieben sind Erinnerungen, Geschichten und nur wenige, kaum noch erkennbare Spuren im Dudenhofener Ortsbild.

[Im benachbarten Harthausen ist die Situation etwas erfreulicher. Mit viel Einsatz, Herzblut und einem vorbildlichen Sinn für Heimatpflege erweckt unser Nachbar-Heimatverein Kultur- und Heimatverein Harthausen e. V. das dortige Bahnhofsgebäude quasi zu neuem Leben – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Geschichte mit großem Engagement bewahrt und zugleich für kommende Generationen wieder erlebbar gemacht werden kann].

💬 Wer erinnert sich noch an Erzählungen von Eltern oder Großeltern über das Pfefferminzbähnel oder wer hat Fotos/Aufnahmen zu unserer Ortsgeschichte?

Mehr Infos unten ⬇️ im Kommentar.

#1956

Herzliche Einladung zum Rebenblütenfest unserer Kilianer-AG am 8.Mai 2026
04/05/2026

Herzliche Einladung zum Rebenblütenfest unserer Kilianer-AG am 8.Mai 2026

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (20):Die Eroberung der Stadt Speyer durch Dudenhofen     Im März 1716, also just vor 310 ...
29/03/2026

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (20):
Die Eroberung der Stadt Speyer durch Dudenhofen

Im März 1716, also just vor 310 Jahren, eskaliert ein seit Jahrhunderten schwelender Konflikt zwischen der Reichsstadt Speyer und dem Dorf Dudenhofen zu einem offenen bewaffneten Zusammenstoß. Was als Streit um Wald, Weide und Grenzrechte begonnen hatte, mündet in der mehrwöchigen Besetzung der Stadt Speyer durch bewaffnete Bauernverbünde.

Der ganze Kampf, der als „Speyerer Bauernkrieg“ in die lokale Geschichtsschreibung eingeht, dauert kaum zwei Stunden. Eine Reichsstadt, die früher militärischem Druck und wohlgerüsteter Heere widerstanden hat, unterliegt nun einem Bauernheer von 3000 Mann. Dudenhofen gilt seitdem als Kopf und Namensgeber dieser Streitmacht, das als kleines Dorf erfolgreich eine große und mächtige Reichsstadt demütigt und zu Fall bringt.

--> Link zum ausführlichen Bericht und weitere Quellen siehe unten im Kommentar

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟗):-Damals, als Opel an Dudenhofen vorbeirauschte-     Verwechslung mit Folgen: Ein sim...
27/02/2026

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟗):
-Damals, als Opel an Dudenhofen vorbeirauschte-

Verwechslung mit Folgen: Ein simpler Irrtum brachte Anfang der 1960er Jahre das international bekannte Opel-Prüffeld (später Opel-Testcenter) nicht – wie ursprünglich geplant – zu uns ins pfälzische Dudenhofen, sondern ins hessische Dudenhofen im Rodgau.

Aus einem falsch zugestellten Brief, dem Weitblick eines Verwaltungsmitarbeiters und der Entschlossenheit eines Bürgermeisters entstand mitten im Wald ein Projekt von legendärem Ruf, das beide Orte bis heute auf kuriose Weise verbindet – mit Geschichten über fehlgeleitete Schecks, verirrte Lastwagen, groß angelegte Wohngebietsplanungen und teils mystischer Kindheitserinnerungen.

Durch eine erneute Verwechslung, die per E-Mail zufällig im Postfach unseres Heimatvereins landete, geriet die alte Geschichte rund um das Opel-Prüffeld nun wieder ins Bewusstsein. Bei unserem Besuch der traditionellen Holzversteigerung in Rodgau vor wenigen Wochen wurde diese gemeinsame Geschichte dann wieder lebendig.

Wer mehr über die ganze Geschichte und die damit verbundenen Anekdoten und etwas über die besondere Beziehung zwischen Dudehöfer und Durrehouwener erfahren möchte, findet unten im Kommentar den Link dazu.

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟖):-Wirtschaften und Gasthaustradition-    Es ist hinlänglich bekannt, dass das Ortsleb...
16/02/2026

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟖):
-Wirtschaften und Gasthaustradition-

Es ist hinlänglich bekannt, dass das Ortsleben Dudenhofens seit jeher auch von seiner Gasthaus- und Wirtschaftskultur geprägt ist. Bereits 1626, also just vor 400 Jahren, wird in einer Schatzungsliste erstmals namentlich die „Herberge zum Schwert“ erwähnt, doch schon gut 100 Jahre zuvor beklagte Pfarrer Behmer (1499–1532) die Trunksucht der örtlichen Bauern. Damals sollen bereits zahlreiche trinkfreudige und krakeelende Speyerer den Weg in die Dudenhofener Wirtshäuser gefunden haben …

Der Heimatverein hat auf seiner Homepage die lokalhistorische „Wirtschaftsgeschichte“ ausführlich zusammengestellt, im Wesentlichen auf Grundlage der von Fritz Klotz in der 1964 erschienenen Ortschronik veröffentlichten Forschungen. Ergänzend dazu bietet eine kleine historische Fotogalerie Einblicke in das Erscheinungsbild der Wirtshäuser und ihre jeweiligen Standorte.

Wer selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, kann nun auch zu jeder Tages- und Jahreszeit die Spuren der Vergangenheit erkunden und nachspüren, wie es früher war – und wie es sich heute zeigt. Der Verein hat dazu neben den bereits existierenden Info- und Hinweistafeln an baulichen Zeugnissen nun auch einen digitalen historischen Ortsplan auf Google Maps realisiert: „Dudenhofen anno dazumal – Ortsgeschichte im Wandel der Zeit“.

--> Weitere Infos dazu unten im Kommentar

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟕)Im Gedenken an Pater Clemens Beck: Missionspater und erster Ehrenbürger Dudenhofens (...
09/02/2026

𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐚𝐮𝐬 𝐃𝐮𝐝𝐞𝐧𝐡𝐨𝐟𝐞𝐧 (𝟏𝟕)
Im Gedenken an Pater Clemens Beck:
Missionspater und erster Ehrenbürger Dudenhofens
( * 9.2.1906 - † 6.5.1990 )

Pater Clemens Beck, SVD, Mitglied der „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ (Steyler Mission), wurde heute vor 120 Jahren am 9. Februar 1906 in Dudenhofen geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters unterstützte seine Mutter die Ausbildung ihres Sohnes zum Priester. Über die Klosterschule in St. Wendel und das Missionsseminar St. Augustin bei Bonn führte sein Weg ins Missionshaus St. Gabriel bei Wien. 1935 wurde er in Nitra (ehem. Tschechoslowakei) zum Priester geweiht. Seine Heimatprimiz feierte er am 30. Juni 1935 in Dudenhofen.

Bereits wenige Monate darauf trat Pater Beck seine missionarische und seelsorgerische Tätigkeit in Indien an. Nach seiner Sprachvorbereitung in Hindi und Englisch wirkte er zunächst in entlegenen Bergregionen, später vor allem im Osten des Landes im Bundesstaat Orissa. Dort betreute er weiträumige Pfarreien mit zahlreichen Außenstationen, baute Schulen, sorgte für Familien in Not und wurde wegen seines Einsatzes in den Steinbrüchen und Stahlwerken als „Arbeiterpfarrer“ bekannt. Sein Alltag war von Entbehrungen, großer Einsatzbereitschaft und einem tiefen Verständnis für die Menschen und die Kultur der Bergstämme geprägt.

Trotz fast fünf Jahrzehnten in Indien blieb Pater Beck seiner pfälzischen Heimat eng verbunden. In den Jahren 1952, 1959 und 1967 besuchte er seine Heimatgemeinde Dudenhofen, wo er in eindrucksvollen Vorträgen über seine Missionsarbeit berichtete. 1982 wurde er als erster Bürger seiner Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt. Die Grundschule Dudenhofen trägt bis heute seinen Namen.

Nach 47 Jahren Missionsdienst kehrte Pater Clemens Beck 1982 endgültig nach Deutschland zurück und lebte bis zu seinem Tod am 6. Mai 1990 im Missionshaus St. Wendel. Sein segensreiches Wirken bleibt auch nach Jahrzehnten in tiefer Erinnerung – als Zeugnis gelebter Nächstenliebe, Demut und Verbundenheit zwischen zwei Welten.

--> Link zur ausführlichen Biografie siehe unten im Kommentar

(Text: cke.)

Herzliche Einladung zur Fahrt nach Dudenhofen (Rodgau) zur Historischen Holzversteigerung am Samstag, 10.01.2026 (Abfahr...
30/12/2025

Herzliche Einladung zur Fahrt nach Dudenhofen (Rodgau) zur Historischen Holzversteigerung am Samstag, 10.01.2026 (Abfahrt 8.00 Uhr Festhalle Dudenhofen).

Seit 30 Jahren wird diese Traditionsveranstaltung durchgeführt, die 1995 anlässlich des 100 jährigen Vereinsbestehens des Gesangverein Germania Dudenhofen e.V. ins Leben gerufen worden ist und sich im Laufe der Jahre zu einem echten Publikumsmagneten – ähnlich unserem WeihnachtsWaldbasar - entwickelt hat.

Schon vor über 20 Jahren hat der MGV Cäcilia Dudenhofen und der Waldbauverein Ganerb bei einem Vereinsausflug das einzige andere Dudenhofen in Deutschland besucht.

Zwischen den beiden Kommunen gibt es sogar gemeinsame Geschichte/n, die bei der Hinfahrt angesprochen und vor Ort von Vertretern des dortigen Heimatvereins Heimat Geschichte & Kultur in Dudenhofen e.V näher erläutert werden.

Die „Historische Holzversteigerung“ bietet den Besuchern ein umfangreiches Rahmenprogramm – eine Holzfäller-Show, Holzsägekünstler, eine Oldtimer-Traktorenschau und alte Holzbearbeitungsmaschinen.

Höhepunkt ist die traditionelle Holzversteigerung. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Anmeldungen nehmen Peter Eberhard und Lilli Birkle entgegen.

⬇️ weitere Infos auch unten im Kommentar ⬇️

Historisches aus Dudenhofen (16):🍾𝗛𝗮𝗽𝗽𝘆 𝗕𝗶𝗿𝘁𝗵𝗱𝗮𝘆, 𝗗𝘂𝗱𝗲𝗻𝗵𝗼𝗳𝗲𝗻! 𝟴𝟳𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝘂𝗿𝗸𝘂𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗿𝘄𝗮̈𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴      Bis vor wenige...
26/12/2025

Historisches aus Dudenhofen (16):
🍾𝗛𝗮𝗽𝗽𝘆 𝗕𝗶𝗿𝘁𝗵𝗱𝗮𝘆, 𝗗𝘂𝗱𝗲𝗻𝗵𝗼𝗳𝗲𝗻!
𝟴𝟳𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝘂𝗿𝗸𝘂𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗿𝘄𝗮̈𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴

Bis vor wenigen Monaten begrüßten an den Ortseingängen von Dudenhofen noch verwitterte, teils unleserliche Jubiläumsschilder die Besucherinnen und Besucher des Ortes – Relikte der 850-Jahr-Feier, die man im Jahre 2006 mit einem über die Region hinaus vielbeachteten Mittelalterlichen Spektakulum und einem großen historischen Festumzug beging.

Im Zuge der damaligen Planungen zu den Festlichkeiten ergab es sich, dass der Dudenhofener Historiker Karl Heinz Debus im Rahmen seiner Forschungen zur Ersterwähnung Dudenhofens feststellen konnte, dass sich diese nicht – wie bisher angenommen – auf ein kaiserliches, sondern auf ein bischöfliches Privileg stützt.

Dies hatte insofern zur Folge, dass Dudenhofen nicht erst mit der 𝗨𝗿𝗸𝘂𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘁𝗮𝘂𝗳𝗲𝗿-𝗞𝗮𝗶𝘀𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗿𝗶𝗰𝗵 𝗜. 𝗕𝗮𝗿𝗯𝗮𝗿𝗼𝘀𝘀𝗮, 𝘃𝗼𝗺 𝟴. 𝗝𝗮𝗻𝘂𝗮𝗿 𝟭𝟭𝟱𝟲 in die Geschichtsschreibung eintritt – jener Urkunde, in der der sagenumwobene und legendäre Kaiser in Speyer das Zisterzienserkloster Maulbronn unter seinen besonderen Schutz stellte und dabei auch dessen Besitzungen in Dudenhofen, als „𝘵𝘦𝘳𝘳𝘢𝘮 𝘪𝘯 𝘛𝑢̊𝘵𝘪𝘯𝘩𝘰𝘶𝘦𝘯“ bezeichnet, erwähnte –, sondern bereits in einer etwas älteren und inzwischen „neu datierten“ Urkunde des Speyerer Bischofs Günther von Henneberg genannt wird. Dieser hatte bereits zwölf Tage zuvor, am 𝟮𝟳. 𝗗𝗲𝘇𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟭𝟭𝟱𝟱, 𝗮𝗹𝘀𝗼 𝗷𝘂𝘀𝘁 𝘃𝗼𝗿 𝟴𝟳𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 dem Kloster Maulbronn u.a. auch einen Vorratshof nebst 1200 Schafen "bei Dudenhofen" („𝘢𝘱𝘶𝘵 𝘋𝘶𝘵𝘦𝘯𝘩𝘰𝘶𝘦𝘯“) geschenkt.

Groß gefeiert wird dieses aktuelle Jubiläum in Dudenhofen zwar nicht, aber bis zum "875jährigen" wird der Feier-Flyer sicherlich noch kräftig mit Programmpunkten gefüllt werden können.

INFO:
Die gesamte Geschichte rund um diese beiden Urkunden – insbesondere die einstige Ungereimtheit hinsichtlich der Schenkungsurkunde des Bischofs und deren kalendarische Neubewertung – lässt sich auch auf der Homepage des Heimatvereins (Rubrik „Beiträge“) recht ausführlich nachlesen oder im Jubiläumsband „Ersterwähnung Dudenhofen“ in der Präsenzbibliothek zur Ortsgeschichte in der Bücherei KÖB St. Gangolf während der Öffnungszeiten dort nachschlagen und darin schmökern.

Zu einer stimmungsvollen Einstimmung auf die bevorstehenden Weihnachtstage laden wir heute, Dienstag, 23.12.2025, um 18....
23/12/2025

Zu einer stimmungsvollen Einstimmung auf die bevorstehenden Weihnachtstage laden wir heute, Dienstag, 23.12.2025, um 18.00 Uhr herzlich zum traditionellen Turmblasen der Blaskapelle in die katholische Kirche Sankt Gangolf ein.

Für das leibliche Wohl ist mit einem Glühweinausschank unserer -AG gesorgt.

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern und Mitgliedern unseres Vereins einen besinnlichen Abend, viel Vergnügen und ein frohes, friedliches Weihnachtsfest!

Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich über 12 Millionen ausländische Zwangsarbeitende im nationalsozialistischen ...
18/11/2025

Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich über 12 Millionen ausländische Zwangsarbeitende im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Auch in der Pfalz gehörten Kriegsgefangene und Zivilarbeiter zum Alltag an der "Heimatfront": 1944 waren in der Region über 70.000 ausländische Arbeitskräfte, sowohl Männer als auch Frauen, in der Landwirtschaft, in Industriebetrieben sowie in zahlreichen anderen Bereichen eingesetzt. Die Spannbreite ihrer Arbeitgeber reichte von der Winzerwitwe im kleinen Dorf bis hin zu Großunternehmen in den Zentren.

Viele der Zwangsarbeitenden waren in "Lagern" interniert. Die Erforschung dieser Internierungsorte – 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝘀 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗯𝗲𝗶 𝘂𝗻𝘀 𝗶𝗻 𝗗𝘂𝗱𝗲𝗻𝗵𝗼𝗳𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 - ist ein Hauptschwerpunkt des Projekts "Zwangsarbeit in der Pfalz 1939 bis 1945" des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde sowie des Zentralarchivs des Bezirksverbands Pfalz .

🗓️Am 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵, 𝗱𝗲𝗺 𝟭𝟵. 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘂𝗺 𝟭𝟵.𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 nun die Webseite mit ersten Ergebnissen zu den hunderten von Lagern für Zwangsarbeitende in der Pfalz vorgestellt.

➡️Mehr Infos unten im Post des Bezirksverband Pfalz.
➡️Teilnahme in Kaiserslautern oder via Zoom kostenfrei.
➡️Onlinelink unten im Kommentar 🖥️

Adresse

Dudenhofen
67373

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