Ostra e.V.

Ostra e.V. Trägerverein des Gärtjen, der linken Sommerakademie, Organisatorin des Gedenkens zum 27.01. in Dresden.

Ermöglicherin von Projekten ohne eigene Vereinsstruktur :)

Gestern fand unser 11. antifaschistisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. 🕯️
Danke an alle, die dab...
28/01/2026

Gestern fand unser 11. antifaschistisches Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. 🕯️

Danke an alle, die dabei waren – und besonders an die Redner*innen, die die Geschichten von Verfolgung und Widerstand sichtbar gemacht haben: von Jüdinnen*Juden sowie Sinti*zze und Rom*nja ().
Ein großes Dankeschön auch an die , die uns gezeigt hat, wie jüdisches Leben in Dresden nach 1945 wieder aufblühte. ✡️
Vor dem Alten Leipziger Bahnhof haben wir außerdem einen eindrücklichen Beitrag des Förderkreis gehört – zur aktuellen Debatte um einen würdigen Gedenk- und Erinnerungsort und zum unsäglichen Verhalten konservativer und rechter Stadträt*innen in dieser Debatte.

Wir bedanken uns auch herzlich bei dem Chor .pirna für die musikalische Umrahmung mit Liedern des Widerstands.
Im Anschluss waren wir gemeinsam in der Jüdischen Kultusgemeinde zur Eröffnung der Wanderausstellung „Aus der Vergangenheit in die Gegenwart“.

Kein vergeben, kein vergessen – und gegen jeden Antisemitismus. ✊

📅 27.01.2026, 17.30 Uhr 📍 Bahnhof Neustadt, Schlesischer PlatzAm 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung des Konzentrat...
04/01/2026

📅 27.01.2026, 17.30 Uhr
📍 Bahnhof Neustadt, Schlesischer Platz

Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 81. mal. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee den Ort, der Synonym steht für das singuläre Menschheitsverbrechen, das mindestens sechs Millionen Jüdinnen und Juden das Leben nahm. Dem deutschen Allmachtstreben und Rassenwahn fielen aber auch Sinteze und Romnja, behinderte Menschen, politische Gegner*innen, homosexuelle Menschen, Transpersonen, sogenannte Asoziale, Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangene und Zivilist*innen zum Opfer.

Diesen Menschen wollen wir auch am 27. Januar 2026 wieder gemeinsam gedenken. Doch wollen wir dieses Jahr nicht in der Starre des Erinnerns und Gedenkens verharren. Wir wollen auch aufzeigen und daran erinnern, dass es Widerstand gab. Das sich die, die man zu vernichten suchte nicht wie Lämmer zur Schlachtbank trieben ließen. Wir wollen erinnern an die mutigen Jüdinnen und Juden, Romnja und Sinteze, die sich der Vernichtung nicht nur entzogen, sondern anderen halfen und Widerstand leisteten.

Nicht zuletzt wollen wir aber auch das Leben feiern und zeigen, dass dies für die Überlebenden weiterging und wieder aufblühte. Auch wenn das bei dem global wachsenden und grassierenden Antisemitismus nicht mehr selbstverständlich ist, welcher zynischer Weise seit dem 7. Oktober 2023, dem verheerendsten antisemitischen Massaker seit 1945 vorherrscht. So wollen wir mit euch das Leben feiern und zeigen, dass jüdisches Leben sehr lebendig ist. Deshalb gehen wir im Anschluss an die Veranstaltung mit allen Interessierten zur auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhof besuchen. Auf dem Weg dahin werden wir einen Redebeiträg des Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof hören.

Musikalisch wird das Gedenken durch .pirna umrahmt.

Bringt Blumen und Kerzen mit.

Kein Vergeben, kein Vergessen!
Nie wieder Faschismus!

#2701

Adresse

Martin Luther Straße 21
Dresden
01099

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