Allgemeine Sanitätsinitative Dresden

Allgemeine Sanitätsinitative Dresden Die ASID versteht sich als Gruppe, welche sich der unentgeltlichen medizinischen Versorgung widmet

DÜRFEN DIE DAS? – UNSERE RECHTE ALS DEMOSANITÄTER*INNEN 🏥Am 15. Februar wurden Demosanitäter*innen in Dresden während ih...
18/02/2025

DÜRFEN DIE DAS? – UNSERE RECHTE ALS DEMOSANITÄTER*INNEN 🏥

Am 15. Februar wurden Demosanitäter*innen in Dresden während ihrer Arbeit behindert. Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, unsere Rechte zu kennen.

Deshalb geben wir euch hier einen Überblick über einige der gesetzlichen Grundlagen, die unsere Arbeit schützen:

📌 Sächsisches Polizeigesetz (§ 32 SächsPolG) – Unmittelbarer Zwang darf nur angewendet werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, den polizeilichen Zweck zu erreichen. Gegen uns als Demosanitäter*innen gibt es keinen legitimen Grund für solche Maßnahmen.

📌 Platzverweise und Aufenthaltsverbote (§ 21 SächsPolG) – Diese dürfen nur bei einer konkreten Gefahr ausgesprochen werden. Unsere bloße Anwesenheit reicht nicht aus.

📌 Grundgesetz Art. 8 – Versammlungsfreiheit – Unsere Arbeit schützt das Grundrecht auf Versammlung, indem wir die medizinische Versorgung sicherstellen. Einschränkungen könnten die gesamte Versammlung gefährden.

📌 Sächsisches Rettungsdienstgesetz (SächsRettG) – Medizinische Hilfeleistung ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich geregelt. Auch ehrenamtliche Strukturen tragen zur Notfallversorgung bei.

📌 StGB § 323c – Unterlassene Hilfeleistung – Wer in einer medizinischen Notlage nicht hilft, macht sich strafbar. Das gilt auch für uns als Demosanitäter*innen.

📌 Gerichtsurteile – In der Vergangenheit wurden Fälle entschieden, die bestätigen, dass Demosanitäter*innen nicht einfach entfernt oder an ihrer Arbeit gehindert werden dürfen.

🚑 FAZIT: Demosanitäter*innen sind durch geltendes Recht geschützt. Unsere Aufgabe ist es, medizinische Hilfe zu leisten, nicht behindert oder bedroht zu werden.

👉 Das sind nur einige Beispiele! Wischt durch die Bilder, um alle relevanten Gesetze und unsere Rechte im Detail zu sehen.

*innen

Am 15. Februar kam es während der Gegenproteste gegen den Neo-Nazi-Aufmarsch in Dresden zu einem  Angriff auf Demosanitä...
16/02/2025

Am 15. Februar kam es während der Gegenproteste gegen den Neo-Nazi-Aufmarsch in Dresden zu einem Angriff auf Demosanitäter*innen durch eine BFE-Einheit der Polizei Schleswig-Holstein.

Während der Versorgung einer verletzten Person wurde die Behandlung durch die Polizei unterbrochen, und die betroffene Person stattdessen in eine polizeiliche Maßnahme genommen. Als wir als Demosanitäter*innen darauf hinwiesen, dass die medizinische Versorgung sichergestellt werden muss, wurden wir mit Ingewahrsamnahmen wegen angeblicher „Gefangenenbefreiung“ bedroht und waren körperlichen Drohungen sowie Schlägen durch Einsatzkräfte – ausgesetzt. Dabei behinderten wir die Maßnahmen der Polizei zu keinem Zeitpunkt, sondern forderten lediglich eine ungestörte medizinische Versorgung.

Zusätzlich setzten Einsatzkräfte gezielt unnötige Schmerzgriffe gegen Demonstrierende ein – eine Form repressiver Gewalt, die ausschließlich der Einschüchterung dient und in keinem Verhältnis zur Situation stand. Solche Maßnahmen widersprechen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und sind nicht hinnehmbar.

Diese Gewalt ging ausschließlich von der Einheit aus Schleswig-Holstein aus. Andere Polizeikräfte, insbesondere aus Sachsen, hielten sich uns gegenüber zurück oder erschwerten unsere Arbeit zumindest nicht aktiv – was das völlig unverhältnismäßige Vorgehen der BFE Schleswig-Holstein umso absurder macht. Glücklicherweise blieben alle unsere Einsatzkräfte unverletzt.

Dieser Angriff reiht sich ein in die systematische Repression gegen alle, die sich rechten Strukturen entgegenstellen. Wer gegen N***s auf die Straße geht, wird kriminalisiert und mit Gewalt konfrontiert – sei es als Demonstrierende*r oder als medizinische Unterstützung.

❗ Medizinische Hilfe darf niemals behindert oder mit Gewalt beantwortet werden!
❗ Wir verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste und fordern eine dringende Aufarbeitung.

✊ Solidarität mit allen, die gegen N***s und Polizeigewalt auf die Straße gehen!

***s

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🚨 Polizeihunde haben auf Demos nichts zu suchen! 🚨Aus Sicht von uns Demosanitäter*innen aus Dresden sind Polizeihunde au...
17/01/2025

🚨 Polizeihunde haben auf Demos nichts zu suchen! 🚨

Aus Sicht von uns Demosanitäter*innen aus Dresden sind Polizeihunde auf Demonstrationen ein unverhältnismäßiges und gefährliches Mittel. Die Geschehnisse in Riesa beim Protest gegen den AfD-Parteitag haben das einmal mehr gezeigt: Ein Polizist drückte seinen Diensthund in einer völlig gewaltfreien Situation gegen einen Demonstranten. Der Hund biss nicht zu, aber der leichtfertige Umgang war absolut unverantwortlich.

🐾 Warum wir das problematisch finden:
🔸 Gefahr für Menschen: Hundebisse können schwere Wunden, Infektionen und langwierige körperliche sowie psychische Folgen nach sich ziehen. Auch ohne Biss schafft ein Hund in solchen Situationen Angst und Unsicherheit.
🔸 Kein Deeskalationseffekt: Statt zur Beruhigung beizutragen, verstärkt die Drohkulisse durch Polizeihunde die Anspannung. Das gefährdet die Sicherheit der Teilnehmenden und macht die Arbeit von uns Demosanitäter*innen schwieriger.
🔸 Unverhältnismäßig: In Riesa bestand keine Gefahr für die Polizei – der Einsatz eines Diensthundes war völlig unnötig und eskalativ.
🔸 Unnötiges Tierleid: Zusätzlich wirkte es so, als hätten die Hundeführer ihre Tiere nicht vollständig unter Kontrolle. Ein solch unsicherer Umgang gefährdet nicht nur Menschen, sondern auch die Hunde selbst.

❗ Unser Fazit: Gewaltfreie Demonstrationen brauchen Deeskalation und einen klaren Fokus auf die Sicherheit aller Beteiligten. Polizeihunde haben bei Protesten keinen Platz – weder in Dresden, Riesa noch anderswo!

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Es ist kalt in Ostdeutschland – und es wird noch kälter! ❄🌬Denkt bei euren Demovorbereitungen daran, ausreichend dicke K...
10/01/2025

Es ist kalt in Ostdeutschland – und es wird noch kälter! ❄🌬
Denkt bei euren Demovorbereitungen daran, ausreichend dicke Kleidung mitzunehmen. Nasse Kleidung vermeiden, Pausen einplanen, warme Getränke mitnehmen und unbedingt Rettungsdecken einpacken! 🧥🧣 Zusammen bleiben, aufeinander achten und sicher durch den Tag kommen. ✊🔥

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