Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.

Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. Für das historische Herz von Dresden - Neumarkt und Neustädter Markt / For the historic heart of Dre Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.

(GHND) gründete sich 1999 als eine Initiative Dresdner Bürger, für die sich mit der archäologischen Rekonstruktion der Frauenkirche die Hoffnung verband, dass auch der umgebende Neumarkt in seinem historischen Bild und als harmonische, städtebauliche Einheit wiederhergestellt wird. Dies ist weitestgehend bis auf die originale Rekonstruktion des Gebäudes "Hotel Stadt Rom" erreicht. Seit 2009 engagi

ert sich die GHND am Neustädter Markt. Sie will erreichen, dass die über den Platz laufende und dominierende Fernverkehrsstraße verlegt und der Platz verkehrsberuhigt wird. Unsere Gesellschaft tritt dafür ein, den Neumarkt und Neustädter Markt so weit wie möglich mit seinen kunst- und kulturgeschichtlich wertvollen Bauten zu rekonstruieren und bei Neubauten in ihrer künstlerischen Gestaltung dem historischen Maßstab der Platz- und Straßenräume weitestgehend nahe zu kommen. In Anbetracht vieler gesichtslos funktionaler Neubauten im Dresdner Zentrum sehen wir allein darin die letzte Chance, dieser Stadt ihre alte Identität und zugleich ein bürgerfreundliches Zentrum zurückzugeben. Besuchen Sie uns in unserem Informationspavillon am Pirnaischen Platz und kommen Sie mit uns ins Gespräch!

UPDATE PALAIS HOYM‼️🔨Zwischendurch möchten wir euch wieder mal einige aktuelle Eindrücke aus dem Palais Hoym zeigen. Mit...
23/08/2026

UPDATE PALAIS HOYM‼️🔨

Zwischendurch möchten wir euch wieder mal einige aktuelle Eindrücke aus dem Palais Hoym zeigen. Mitten in der Dresdner Altstadt, zwischen Landhausstraße und Rampischer Straße, entsteht ein stolzes barockes Adelspalais neu.😯

Und auch, wenn sich die Fertigstellung aus verschiedenen Gründen mehrfach verzögert hat: mit viel Liebe zum Detail wird hier gewerkelt, um ein besonderes Bauwerk mit möglichst hoher Authentizität wiederherzustellen.😊

Dabei sprechen wir nicht nur über Außenfassaden, sondern über den Innenhof, einen klassischen Festsaal inklusive Deckengemälde, der alten Brunnenanlage, Sandsteinfiguren, Gewölbedecken und vielem mehr. Ein wahres Kleinod des alten Neumarktes, welches auch das Dresden von morgen wieder prägen wird.✨️

Clara und Robert Schumann gründeten hier im 19. Jahrhundert das Conservatorium für Musik, den Vorläufer der heutigen Musikhochschule am Wettiner Platz. Und wer weiß, vielleicht erleben wir schon bald wieder romantische Kammerkonzerte im Festsaaltrakt.💃🎶

Das Palais Hoym zeigt uns einmal mehr: Bei historischen Rekonstruktionen ging es nie nur um Fassaden, es ging immer um etwas viel Größeres. Hinter den neuen Fassaden kann Stadtgeschichte, können aber auch ganz persönliche Familiengeschichten wieder aufleben. Es lohnt sich, solche besonderen Orte nicht nur dem staubigen Geschichtsbuch zu überlassen.

Lasst uns unsere Stadt auch in Zukunft gestalten - über die reine Funktionalität hinaus. Denn erst das unterscheidet die Wohneinheit von einem "Zuhause".😊

‼️PRESSEMITTEILUNG: GHND fordert konkrete Auflagen für den Neubau der Carolabrücke.In rund drei Wochen entscheidet der D...
14/08/2026

‼️PRESSEMITTEILUNG: GHND fordert konkrete Auflagen für den Neubau der Carolabrücke.

In rund drei Wochen entscheidet der Dresdner Stadtrat darüber, welcher der vier ausgewählten Entwürfe den Zuschlag für den Neubau der 2024 eingestürzten Carolabrücke erhalten soll. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) fordert die Stadträte auf, folgende Aspekte in ihrem Beschluss am 3. September zu beauflagen:

👉🏼Städtebau: Die neue Carolabrücke setzt den Maßstab für die städtebauliche und verkehrliche Entwicklung der angrenzenden Stadtteile in den nächsten Jahrzehnten. Vor diesem Hintergrund sollte der Siegerentwurf zwingend eine intensive Auseinandersetzung mit den beiden Auffahrten betreiben. Die Auffahrten sollten so schmal wie möglich gestaltet sein, um dem erklärten Ziel, die Verkehrsfläche zu reduzieren, Rechnung zu tragen. Eine unnötige Auffächerung der Rampen ist zu vermeiden. Die zukünftige Entwicklung des Terrassenufer-Ost nach dem Vorbild des wertvollen historischen Stadtquartiers darf nicht durch eine zu breite Verkehrsschneise verhindert werden. Im Beschluss des Stadtrates sollte daher eine Umsetzung des historischen Elbberges sowie des Venezianischen Quartiers verbindlich verankert werden.

👉🏼Höhe: Die Denkmalpflege formulierte zu Beginn des Prozesses die klare Vorgabe, dass die
neue Carolabrücke "sich an der Einfügung in das historische Stadtbild von Dresden messen lassen und die Qualitäten des bestehenden Bauwerks aufnehmen [müsse]: flache, schlanke, weitgespannte Baukonstruktion ohne obenliegende Tragstruktur zur möglichst weitgehenden Freihaltung des Blicks von der Altstadt". Neben nicht zulässigen Brückenaufbauten umfasst dies auch die Höhe der Brücke. Diese sollte nicht nur schlank gestaltet, sondern auch möglichst niedrig sein. Die Umsetzung dieser Vorgabe ist durch den Stadtrat sicherzustellen.

👉🏼Breite: Der Wiederaufbau des Venezianischen Hauses sollte am Originalstandort umzusetzen sein, deshalb ist die Brückenbreite und die Einhaltung der Abstandsflächen zur Brücke von entscheidender Bedeutung.

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‼️PRESSEMITTEILUNG: Zukunft am Terrassenufer-Ost: GHND fordert historische Quartiersentwicklung und lobt Carolabrücken-E...
06/08/2026

‼️PRESSEMITTEILUNG: Zukunft am Terrassenufer-Ost: GHND fordert historische Quartiersentwicklung und lobt Carolabrücken-Entwurf von Grassl

Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) stellt die Weichen für eine städtebauliche Aufwertung des Dresdner Elbufers. Auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung hat die Bürgerinitiative fast einstimmig beschlossen, ihr Satzungsgebiet um das Areal „Terrassenufer-Ost“ zu erweitern. Zudem stimmte eine übergroße Mehrheit für den historischen Wiederaufbau prägender Leitbauten wie dem Venezianischen Haus. Vor diesem Hintergrund plädiert die GHND bei der Neugestaltung der Carolabrücke für den Entwurf des Ingenieurbüros Grassl, da dieser als einziger die historische Uferbebauung ermöglicht.

Satzungserweiterung und Fokus auf das „Studioprojekt Stadtachse“:

Die GHND befasst sich bereits seit 2019 intensiv mit dem Terrassenufer-Ost. Der Verein favorisiert für die Entwicklung das Konzept „Stadtachse“. Dieses Studioprojekt wurde vom Lehrstuhl für Städtebau der TU Dresden unter Leitung von Prof. Manuel Bäumler im Auftrag des Stadtplanungsamtes erarbeitet. Der Entwurf sieht eine langfristige Wiederherstellung historischer Straßen- und Platzstrukturen vor – angepasst an die heutigen realisierbaren Gegebenheiten. Die GHND wird die Diskussion auf dieser Grundlage mit eigenen Entwürfen erweitern.

Grünes Licht für Venezianisches Haus und weitere Leitbauten:

Die Mitgliederversammlung verpflichtete den Vorstand per Beschluss, sich aktiv für den Wiederaufbau dreier historischer Gebäude einzusetzen:

👉🏼 Das "Venezianische Haus“
👉🏼 Das Gasthaus „Zum Schwarzen Bären“
👉🏼 Das „Caspar-David-Friedrich-/Johan-Christian-Clausen-Dahl-Haus“

[...]

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In diesen Sommertagen zeigt sich der Dresdner Zwinger endlich wieder von seiner schönsten Seite. ☀️🍊💃Endlich, weil diese...
31/07/2026

In diesen Sommertagen zeigt sich der Dresdner Zwinger endlich wieder von seiner schönsten Seite. ☀️🍊💃

Endlich, weil dieser Anblick aufgrund aufwendiger Sanierungsarbeiten, inklusive archäologischer Entdeckungen, über mehrere Jahre nicht möglich war.🚧

Nun ist das historische Ensemble wieder komplett – und mit den Orangenbäumen kehrt auch eine Prise Toskana in den Zwinger zurück. So wie es sich für Elbflorenz eben gehört.😉

Und so wird ein Spaziergang in der Abendstimmung schnell zu einem kleinen Kurzurlaub mitten in Dresden.

Ein Ort, den man immer wieder neu entdecken kann.✨️

Neues vom Narrenhäusel🎭Der Bauunternehmer Frank Wießner kündigt laut Dresdner Neuesten Nachrichten an, mit dem Wiederauf...
26/07/2026

Neues vom Narrenhäusel🎭

Der Bauunternehmer Frank Wießner kündigt laut Dresdner Neuesten Nachrichten an, mit dem Wiederaufbau des Narrenhäusels erst frühestens Ende 2026 zu beginnen. „Das Kind steckt richtig tief im Brunnen und ich bekomme es aktuell da nicht heraus“, so Wießner. Er gibt zu bedenken: „Als ich 2024 die Baugenehmigung bekommen habe, war das kein Grund zur Freude für mich“. Hintergrund ist ein deutlicher Anstieg der Bauzinsen.

Wießner rechnet vor, dass bei einem geplanten Kredit die Zinslast bei 48.000 Euro pro Jahr gelegen hätte, inzwischen aber bei 168.000 Euro liege. „Die Einnahmen fließen in die Bewirtschaftung und Zinszahlungen, ich kann den Kredit nicht tilgen.“ Das Projekt stehe damit unter Druck, weil eine Finanzierungslücke von 600.000 Euro geschlossen werden müsse. Wießner sagt: „Wir versuchen das durch Mehrarbeit zu kompensieren, arbeiten 60 bis 70 Stunden in der Woche.“

Er bleibt zwar bei der Zusage, berichtet aber von einer zeitlichen Verzögerung, bis die Arbeiten starten können. Für die weitere Planung nennt er als Ziel: „Wenn ich halbwegs optimistisch bin, dann ist das Narrenhäusel in zwei Jahren fertig“, und kritisiert: „Es hat Wochen, Monate und Jahre gedauert. Wir haben in zehn Jahren allein 1,2 Millionen Euro an Zinsen verloren. Diese Zahlen können ein Projekt kaputt machen.“ Hinzu kämen gestiegene Baupreise. Das Narrenhäusel soll künftig ein Restaurant und 14 Ferienwohnungen beherbergen. Für die Gastronomie gebe es nach Wießners Angaben mehrere Anfragen, er sagt: „Ich denke, da werden wir ein attraktives Angebot hinbekommen.“ Außerdem denkt er inzwischen darüber nach, die Ferienwohnungen selbst zu betreiben.

Trotz der Schwierigkeiten bleiben wir weiter vorsichtig optimistisch, bald den Baustart diesen besonderen Projektes erleben zu dürfen.🙌🏼
Was bedeutet euch das Narrenhäusel?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!😉

Das nächste Puzzleteil für Dresden!🧩✨️Seit wenigen Wochen sind die frisch rekonstruierten Räume der Dresdner Festetage f...
05/07/2026

Das nächste Puzzleteil für Dresden!🧩✨️

Seit wenigen Wochen sind die frisch rekonstruierten Räume der Dresdner Festetage für die Öffentlichkeit zugänglich. Diese bilden den Übergang von der Rüstkammer in die kurfürstlichen Paraderäume. Mit größter Sorgfalt und viel Liebe zum Detail wurden hier in den vergangenen Jahren die alten Raumstrukturen wiederhergestellt.😍

Gerade der Propositionssaal beeindruckt mit seinen Holzvertäfelungen und seiner farblichen Gestaltung. Wusstet ihr, dass in diesem Raum über Jahrhunderte die feierlichen Eröffnungen der Ständeversammlung stattfanden? Mit der Rekonstruktion dieses Saals ist nun nicht nur ein weiteres Stück sächsischer Kultur-, sondern auch Parlamentsgeschichte wieder erlebbar.🏛

Die Ausstellung legt den Fokus vor allem auf die Festkultur und Repräsentation am sächsischen Hof - ein wichtiges Stilmittel zur Demonstration eigener Macht nach innen wie außen.🎭

Mit der Fertigstellung der Festetage erhält Dresden ein weiteres Puzzleteil seiner historischen Pracht zurück. Dieser Weg hat sich in den letzten Jahren spürbar bewährt, was sich nicht zuletzt in einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung und stetig wachsenden Touristenzahlen zeigt. Es lohnt sich, diesen Weg konsequent fortzusetzen!📈

Auf den Fotos seht ihr auch, dass einige Spuren der Ruinenzeit des Schlosses belassen wurden, eine bewusste denkmalpflegerische Entscheidung.
Wie bewertet ihr die Umsetzung der historischen Räume?
Schreibt es in die Kommentare!😉👇🏼

Was wird aus dem Hotel Stadt Leipzig❓Im Dresdner Barockviertel schlummert seit Jahren die Baustelle eines einst stolzen ...
28/06/2026

Was wird aus dem Hotel Stadt Leipzig❓

Im Dresdner Barockviertel schlummert seit Jahren die Baustelle eines einst stolzen Gebäudes. Das Hotel Stadt Leipzig in der Heinrichstraße wurde im Jahr 1837 nach einem umfassenden Umbau des Vorgängerbaus eröffnet und erinnert mit seiner Architektur an die schlichte Eleganz des vorindustriellen Dresdens.✨️

Schon seit den 1980er-Jahren stand das Gebäude jedoch leer und verfiel zusehends. In den 2000er-Jahren wurde der Zustand so kritisch, dass die Mauern abgestützt werden mussten. Es gab Eigentümerwechsel und mehrere Pläne, die aber nicht zur Umsetzung kamen.

2012 kündigte die Hotel Stadt Leipzig Objektgesellschaft mbH, die zum Warschauer Unternehmen Griffin Real Estate gehörte, eine Sanierung an und erhielt 2014 die Baugenehmigung, dennoch passierte jahrelang nichts. 2018 kaufte die Dresdner IIG Projekt Neustadt GmbH & Co. KG das Haus und begann Ende 2019 mit Arbeiten. Geplant waren 20 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten im historischen Gebäude sowie eine Tiefgarage. In einem Hof-Neubau sollten weitere zehn Wohnungen und zwei Gewerbeflächen entstehen.🏗

Mitte 2020 verhängte die Behörde wegen Gefährdung der Arbeiter einen Baustopp, den die IIG mit der Stadt zu lösen versuchte. Ende 2022 fielen die Gerüste an der Heinrichstraße, Mitte 2023 sollten die Wohnungen bezugsfertig sein. Seit vielen Monaten ruhen die Arbeiten seither. Laut der Stadtverwaltung seien die letzten Maßnahmen im Mai 2023 abgenommen worden und der Bauherr habe Anfang dieses Jahres mitgeteilt, dass es im März mit den Bauarbeiten weitergehen würde. Eine erneute Baubeginnanzeige sei jedoch noch nicht eingereicht worden. Das Bauaufsichtsamt wisse nicht, warum die Arbeiten ruhen. Es gebe keine Probleme mit den bisher erfolgten Arbeiten, eine Fortsetzung wäre möglich, es müsse nur „eine Anzeige der Wiederaufnahme der Arbeiten“ eingereicht werden. Von der IIG sind keine aktuellen Informationen zum Baufortschritt bekannt.🤔

Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten bald fortgesetzt werden und das Hotel Stadt Leipzig nicht wieder in seinen Dornröschenschlaf zurückfällt. Welche anderen Dresdner Gebäude fallen euch ein, die dringend auf ihre Rettung warten?🙌🏼

‼️PRESSEMITTEILUNG: GHND ist gegen Großwärmepumpe am geplanten StandortIm ersten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung 19...
19/06/2026

‼️PRESSEMITTEILUNG: GHND ist gegen Großwärmepumpe am geplanten Standort

Im ersten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung 1990 hat die Stadt Dresden enorme Planungskapazitäten aufgewendet, um zu einer geordneten Stadtplanung zurückzukehren. Gunter Just, Architekt und Baubürgermeister nach 1990 schreibt dazu rückblickend in seinem Buch Bauplatz Dresden (Michel Sandstein Verlag Dresden, 2003): "Die Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes mussten für den
- als Folge der Zerstörung 1945 sowie der städtebaulichen Fehlleistungen in den darauffolgenden Jahrzehnten - fragmentarischen Zustand unserer Stadt 1990 innerhalb von nur acht Jahren flächendeckend eine planerische Grundlage schaffen, die derart umfangreich in einer Stadt von der Bedeutung und dem Ruf Dresdens in Deutschland noch nie erbracht werden musste. Eine Jahrhundertaufgabe!"

So entstand 1991 unter Jörn Walter, dem späteren Oberbaudirektor von Hamburg, das erste Innenstadtleitbild. Es leitete eine radikale Abkehr vom sozialistischen Städtebau der DDR ein und forderte die Rückkehr zur europäischen, dichten und kleinteiligen Stadt. Insbesondere die Nutzungsdurchmischung statt reiner Wohn- oder Büroviertel und kompakte Blockstrukturen zeichneten das Bild dieses Innenstadtleitbildes.

Mit dem Planungsleitbild stand auch die Frage nach einer Stärkung des Innenstadtringes (26er Ring) im Raum, um den Verkehr aus der Innenstadt zu bekommen. Gerhard Ritscher, Chef Verkehrsplaner (Leiter Hauptabteilung Mobilität) von 1990 bis 2008 für Dresden, legte dazu in Zusammenarbeit mit Jörn Walter 1994 das Dresdner Verkehrskonzept vor. Neben der Südwestumfahrung mit der B170 wurde in den Planungen auch der Ausbau eines Stadtringes vorgesehen, siehe 5.6. Rahmenprogramm Hauptverkehrsstraßennetz aus Verkehrskonzept 1994. Der Stadtring sollte das Stadtzentrum vom städtischen Durchgangsverkehr abschirmen und nur als Erschließung des Stadtzentrums dienen. Enthalten im Verkehrskonzept war auch der Bau einer dritten Marienbrücke, wie Sie im Innenstadtleitbild von 1991 schon vorgesehen war.

WEITER IN DEN KOMMENTAREN 👇🏼

Bildquelle: DNN, Visualisierung: Zila Architekt.innen

‼️ ERINNERUNG: Am Freitag, 5. Juni, lädt die Gesellschaft Historischer Neumarkt zu einer spannenden Veranstaltung ins Dr...
02/06/2026

‼️ ERINNERUNG:
Am Freitag, 5. Juni, lädt die Gesellschaft Historischer Neumarkt zu einer spannenden Veranstaltung ins Dresdner Rathaus!

🏗️ Bauturbo & Haushaltskrise

Wie soll sich Dresdens Innenstadt weiterentwickeln? Beschleunigt der geplante „Bauturbo“ der Bundespolitik  wirklich das Bauen – oder bleibt dabei nur die Baukultur auf der Strecke?

Neben Impulsen und Diskussionen mit interessanten Gästen aus Stadtpolitik und -gesellschaft wird unter anderem Bauherr Frank Wiessner exklusiv den aktuellen Stand zum Wiederaufbau des Narrenhäusels vorstellen!💬

Auch über Dresdens finanzielle Zukunft werden wir sprechen: Der teure Wiederaufbau der Carolabrücke, leere Kassen, gleichzeitig Großprojekte wie Robotronkantine, Fernsehturm oder BuGa 2033 - was bedeutet das für Kultur, Sport und Soziales? Wie werden zukünftig die Prioritäten gesetzt?💸
Eine spannende Veranstaltung für alle, denen Dresden am Herzen liegt - Seid dabei!😊

📅 Freitag, 5. Juni 2026
🕓 ab 16:00 Uhr
📍 Plenarsaal des Dresdner Rathauses
🎟️ Eintritt frei

PS: Welches Gebäude ist hier, leicht abgewandelt, abgebildet? Wenn ihr es erkennt, schreibt es in die Kommentare!😉

‼️SAVE THE DATE‼️ Am 5. Juni lädt die Gesellschaft Historischer Neumarkt zu einer großen Veranstaltung ins Dresdner Rath...
24/05/2026

‼️SAVE THE DATE‼️

Am 5. Juni lädt die Gesellschaft Historischer Neumarkt zu einer großen Veranstaltung ins Dresdner Rathaus.💬🗨

Dresden ist in diesen Tagen mit großen Herausforderungen konfrontiert. Es wird zu wenig gebaut, Planungs- und Genehmigungsprozesse dauern viel zu lang. Den großen Durchbruch erhofft sich die Bundesregierung nun mit dem sog. Bauturbo, ein Maßnahmenpaket zur Beschleunigung genau dieser Prozesse.🏗

Doch was bedeutet das für zukünftige Bauprojekte und die weitere Entwicklung in Dresden? Steht uns nun das endgültige Ende jeglicher Baukultur bevor? Erleben wir eine Renaissance von Großwohnsiedlungen? Wie können Verfahren beschleunigt werden, ohne dass die Qualität der Neubauten leidet❓️
Darüber diskutieren wir mit Baubürgermeister Stephan Kühn, Bauunternehmer Frank Wiessner (Narrenhäusel) und weiteren Teilnehmern.

Im zweiten Teil der Veranstaltung widmen wir uns einem ebenso wichtigen Thema: Wie steht es um Dresdens Finanzen❓️ Seit Jahren ist die Haushaltsaufstellung eine Herausforderung für die Stadt. Nun kommen zusätzliche Ausgaben wie die neue Carolabrücke hinzu, während andere Projekte wie die Robotronkantine, der Fernsehturm oder die BuGa weiterhin verfolgt werden.💸💸

Kann Dresden sich all das leisten? Oder geschieht dies mittelfristig auf Kosten von Kultur, Sozialem oder Stadtentwicklung? Hierzu möchten wir mit Prof. Sulzer und Prof. Lorch von der Gestaltungskommission sowie mit Vertretern aus der Stadtpolitik sprechen.

Wie ihr seht ist ein volles Programm rund um Dresdens Zukunft geplant, es lohnt sich also dabei zu sein!😉

🕓 5. Juni, 16:00 bis ca. 20:30 Uhr
📍 Plenarsaal, Dresdner Rathaus, Eingang Goldene Pforte

👉🏼Der Eintritt ist frei. Teilt diesen Beitrag mit allen Interessierten und seid dabei!
Wir freuen uns auf euch und erwarten viele spannende Diskussionen!😊

Adresse

Töpferstrasse 6 (Untergeschoss), Quartier An Der Frauenkirche (QF)
Dresden
01067

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 17:00
Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 15:00

Telefon

+493514965150

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