DROBS - Die Dresdner Straßenzeitung

DROBS - Die Dresdner Straßenzeitung DROBS e.V. ist ein Verein, der sozial benachteiligte Menschen unterstützt. DROBS ist Herausgeber der Dresdner Straßenzeitung.

Der Verein DROBS will mit der Herausgabe der Straßenzeitung "drobs" Wohnungslosen, Langzeitarbeitslosen und von Armut bedrohten Menschen eine Beschäftigung und einen Hinzuverdienst anbieten. Die Zeitung drobs ist eine von ca. 40 Straßenzeitungen in Deutschland. Sie will Armut und soziale Missstände benennen und über Hilfsangebote informieren. Sie will zum gegenseitigen Verständnis und zur Solidarität zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsschichten Dresdens beitragen.

In unserer aktuellen Juni-Ausgabe berichten wir im Kulturteil über die Bemühungen des KulturKollektiv Dresden e. V., die...
17/06/2026

In unserer aktuellen Juni-Ausgabe berichten wir im Kulturteil über die Bemühungen des KulturKollektiv Dresden e. V., die Kulturwerkstatt MS16 im Industriegelände als Kreativschmiede für Dresden zu retten. Inzwischen gibt es einen empfindlichen Rückschlag zu vermelden: Das Areal in der Meschwitzstraße, in dem zahlreiche Kunst- und Kreativschaffende günstige Ateliers, Werkstätten und Probenräume gefunden haben, soll definitiv verkauft werden. Das Kulturkollektiv sammelt deshalb über eine Crowdfunding-Aktion Spenden, um an anderer Stelle in Dresden einen Neuanfang wagen zu können. Darauf möchten wir gern noch einmal hinweisen. Der Aufruf darf gern geteilt werden!
Zur Spendenaktion geht's hier:

Ein wichtiger Ort für Dresdens Kreativszene geht verloren Seit vielen … KulturKollektiv Dresden eV needs your support for Erhalt der KULTURWERKSTATT MS16

ACHTUNG! Restbestände älterer Ausgaben sind im Umlauf (Februar, April, Mai)! Wir bitten um Beachtung.
16/06/2026

ACHTUNG! Restbestände älterer Ausgaben sind im Umlauf (Februar, April, Mai)! Wir bitten um Beachtung.

Unsere Juni-Ausgabe ist da! Pünktlich zum Sommerbeginn steht sie ganz im Zeichen des Stoffes, ohne den nichts auf dieser...
08/06/2026

Unsere Juni-Ausgabe ist da! Pünktlich zum Sommerbeginn steht sie ganz im Zeichen des Stoffes, ohne den nichts auf dieser Welt sein kann, und der doch in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels immer rarer zu werden droht: Wasser.

Dresdens Wasserbilanz ist verheerend. Niedrigwasser, steigende Schadstoffkonzentrationen, sinkende Grundwasserspiegel - und auch die Wasserstände der Talsperren, die uns mit Trinkwasser versorgen, sind niedrig. Fatal in Zeiten klimawandelbedingter Trockenheit, denn: Weniger Wasser in Flüssen und Seen bedeutet abermals weniger Niederschlagsbildung und geringere Kühlungswirkung. Dennoch steigt Dresdens Wasserverbrauch stetig, und das nicht, weil die Dresdnerinnen so verschwenderisch wären, sondern weil niedrige Grundwasserspiegel und ausbleibender Regen verstärktes Wässern mit Trinkwasser erforderlich machen – und weil die wachsende Chipindustrie im Dresdner Norden schon bald genauso viel Wasser brauchen wird wie die gesamte Dresdner Stadtbevölkerung. Durch die Versorgung über Fluss- und Grundwasser verstärkt sie die destruktiven Dynamiken zusätzlich. Gleichzeitig soll bei Altenberg bald mit wasserintensiven und umweltschädlichen Technologien Lithium für den Batteriebau abgebaut werden. Anrainer fürchten um Wasser, Umwelt und Gesundheit und wehren sich. Schaden grüne Industrien, die Klima und Umwelt eigentlich schonen sollen, beidem am Ende mehr? Wir haben uns das mal genauer angesehen.

Wie sich sinkende Pegelstände und ausbleibender Niederschlag im Stadtbild auswirken, haben wir uns im Großen Garten angeschaut, wo Dresdens erste Kita für trockenheitsresistente Gehölze liegt. Täglich geht im Großen Garten trockenheitsbedingt ein Baum zugrunde - die Baumschule bringt Arten hervor, die Trockenstress besser vertragen.

Doch Wasser kann nicht nur Lebenssaft und Mangelware sein, es kann auch Hoffnung bedeuten - und Tod. Wir haben mit Franziska gesprochen, die als Ärztin für den Dresdner Verein Mission Lifeline International Menschen aus Seenot rettet, die trotz Lebensgefahr und repressiver EU-Außenpolitik die Flucht übers Mittelmeer wagen. Für Tausende endet die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben jedes Jahr mit dem Tod.

Unsere Mai-Ausgabe ist da und steht ganz im Zeichen des Titelthemas "Identität"!Wer sind wir, und wo gehören wir hin? St...
07/05/2026

Unsere Mai-Ausgabe ist da und steht ganz im Zeichen des Titelthemas "Identität"!
Wer sind wir, und wo gehören wir hin? Stärker denn je treiben uns in einer im Wandel begriffenen und tendenziell unsicherer gewordenen Welt diese Fragen um. In uns allen lebt der Wunsch, dazuzugehören, denn allein auf uns gestellt, sind wir schwach und verwundbar. Wo wir uns in unseren Bedürfnissen und als Menschen geachtet und anerkannt und sicher fühlen, dort wurzeln und gedeihen wir.

Welch ein Signal sendet es also, wenn sich nur noch 27 Prozent der Deutschen mit den Institutionen ihres Staates identifizieren? Doch diese Vertrauenskrise wird nachvollziehbar, wenn man sich vergegenwärtigt, wie die Bedürfnisse der Bevölkerung und staatliches Handeln inzwischen oft auseinanderdriften. Während sich 80 Prozent einen starken Sozialstaat gerade in Krisenzeiten wünschen, höhlt die GroKo diesen zugunsten außen- und wirtschaftspolitischer Interessen immer weiter aus.
Am Beispiel der Fußballfankultur lässt sich ablesen, was droht, wenn Identität sich radikalisiert, weil Strukturen, die Identität stiften, weil sie das alltägliche Dasein prägen, sich derart verändern und vom Menschen abkehren, dass sich schließlich der Mensch selbst abwendet und beginnt, eigene Systeme zu bauen. Auflehnung gegen das System im Kleinen.
Identität wächst sprichwörtlich dort, wo wir wurzeln. Nichts zeigt das besser als die wechselvolle Geschichte der Dresdner Plattenbauviertel Prohlis und Gorbitz, die in diesem Jahr 50. bzw. 45. Geburtstag feiern. Wer mittellose Menschen in „Brennpunktvierteln“ konzentriert, der muss sich nicht wundern, wenn sich die Prophezeiung am Ende erfüllt. Wer nur noch weg will, weil Menschenwürde und soziale Realität sich maximal voneinander entfernt haben, der wurzelt nicht, der kündigt. Wir haben beide Viertel besucht und Menschen getroffen, die nicht gekündigt haben, die teils seit Jahrzehnten im Viertel leben und wirken und sagen: Wir sind hier zu Hause - oder aber maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Menschen sich trotz aller Probleme zu Hause fühlen.

Wir zeigen uns solidarisch mit den Kolleginnen vom Leipziger Straßenmagazin Kippe, die sich aktuell mit einer Diffamieru...
07/05/2026

Wir zeigen uns solidarisch mit den Kolleginnen vom Leipziger Straßenmagazin Kippe, die sich aktuell mit einer Diffamierungskampagne eines Leipziger Gastronomen konfrontiert sieht.

Wir präsentieren: Unsere druckfrische April-Ausgabe unter dem Titelthema "WirGefühl", die ihr seit Monatsbeginn auf Dres...
09/04/2026

Wir präsentieren: Unsere druckfrische April-Ausgabe unter dem Titelthema "WirGefühl", die ihr seit Monatsbeginn auf Dresdens Straßen erwerben könnt!
80 Prozent der Deutschen sehen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Gefahr. Besonders oft glauben das Menschen mit niedrigem Bildungsstand und Einkommen - und damit dieselben Bevölkerungsgruppen, die überdurchschnittlich oft links- und rechtspopulistische Parteien oder aber gar nicht wählen. Das zeigt, wie stark auch der Fortbestand unserer Demokratie an das Empfinden gekoppelt ist, Teil der Gesellschaft und in seinen Bedürfnissen anerkannt zu sein. Doch genau dieses so wichtige Gefühl geht seit Jahren zurück. Es spiegelt sich in wachsenden Armutsquoten, einer zunehmend ungleichen Verteilung des Wohlstands und einer beängstigenden Zunahme gefühlter Einsamkeit, aber auch in schwindendem Vertrauen in Staat und Politik.
Auch die Proteste der jungen Generation gegen die schrittweise Reaktivierung der Wehrpflicht, denen wir uns in unserer Titelgeschichte widmen, sind in erster Linie so zu verstehen. Wie haben mit jungen Menschen gesprochen, die sich weigern, einem Staat zu dienen, der sie vergessen zu haben scheint. Aber auch mit solchen, die sich dennoch im Verteidigungsfall in der Verantwortung für den Schutz der Schwächsten sehen.
Zuwendung und bedingungslose Menschlichkeit statt Entsolidarisierung als Antwort auf wachsende soziale Kälte - so lautet auch die Philosophie der seit 30 Jahren ehrenamtlich organisierten Dresdner Nachtcafés. Wir ziehen gemeinsam mit zwei wesentlichen Wegbereitern Bilanz.
Und auch der neu gegründete Abschied für Dich e. V. will Zusammenhalt stärken - für die, um die am Lebensende niemand weint, weil niemand mehr da ist, um sie würdevoll unter die Erde zu bringen.

Teil des Problems - eine solche sozialdestruktive Berichterstattung.Selbst nicht konjugieren können, aber der Hälfte der...
24/03/2026

Teil des Problems - eine solche sozialdestruktive Berichterstattung.
Selbst nicht konjugieren können, aber der Hälfte der Bürgergeldempfangenden erst mal per Schlagzeile attestieren, nicht nach einem Job zu suchen.
Die zentrale Information, dass 75 Prozent dieser "Nichtsuchenden" aufgrund von psychischen und physischen Erkrankungen gar nicht suchen können, wird irgendwo zwischen Bildern und Werbung im Artikel verbuddelt. Ebenso wie die fürs Verständnis fast noch wichtigere Info, dass die Studie, auf deren Ergebnisse sich bezogen wird, lediglich nach dem letzten Monat fragte, und somit pauschalierende Aussagen wie jene im Titel gar nicht rechtfertigt. Ein journalistisches Armutszeugnis.
Guten sozialen Journalismus gibt es bei drObs! ✌️

+++ Info in eigener Sache +++Da unsere März-Ausgabe bereits ausverkauft ist, werden in dieser Woche noch Restbestände un...
24/03/2026

+++ Info in eigener Sache +++
Da unsere März-Ausgabe bereits ausverkauft ist, werden in dieser Woche noch Restbestände unserer Februar-Ausgabe abverkauft (Bild). Also bitte seid so gut und achtet beim Kauf ein wenig mit darauf, welche Ausgabe euch angeboten wird. Kommende Woche geht dann auch schon unsere April-Ausgabe unter dem Titelthema "WirGefühl" an den Start!

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02/03/2026

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‼️Freundliche Erinnerung‼️Für die bislang eingegangenen Bewerbungen bedanken wir uns - bis die ersten Gespräche stattfin...
02/03/2026

‼️Freundliche Erinnerung‼️
Für die bislang eingegangenen Bewerbungen bedanken wir uns - bis die ersten Gespräche stattfinden können, ist allerdings noch etwas Zeit. Also bewerbt euch gern!

Unsere Redaktion sucht ab kommendem Jahr professionelle Unterstützung!

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