Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen e.V.

🇩🇪🇵🇱🇫🇷 Weimarer Dreieck: Europa braucht mehr Begegnung, mehr Vertrauen und mehr ZivilgesellschaftBeim heutigen 6. Weimar...
02/06/2026

🇩🇪🇵🇱🇫🇷 Weimarer Dreieck: Europa braucht mehr Begegnung, mehr Vertrauen und mehr Zivilgesellschaft

Beim heutigen 6. Weimarer-Dreieck-Stammtisch in Berlin wurde deutlich: Das Weimarer Dreieck erlebt derzeit eine bemerkenswerte Dynamik. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten über die Zukunft der deutsch-polnisch-französischen Zusammenarbeit und die Rolle des Formats in einem Europa, das vor großen Herausforderungen steht.

Ein zentrales Thema war die Entwicklung Polens in den vergangenen 35 Jahren. Das ursprüngliche Ziel des Weimarer Dreiecks, Polen auf seinem Weg in die europäische und transatlantische Gemeinschaft zu begleiten, ist erreicht. Heute ist Polen ein wichtiger wirtschaftlicher und politischer Akteur in Europa, Mitgestalter europäischer Politik und unverzichtbarer Partner Deutschlands und Frankreichs.

Gleichzeitig wurde deutlich: Das Weimarer Dreieck darf nicht auf Gipfeltreffen und Regierungserklärungen reduziert werden. Seine eigentliche Stärke liegt in den Begegnungen zwischen Menschen, Kommunen, Schulen, Universitäten, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Besonders eindrucksvoll formulierte dies Simona Koß, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften: Europa entsteht nicht nur in Brüssel oder den Hauptstädten, sondern vor Ort – dort, wo Menschen einander begegnen, Vertrauen aufbauen und gemeinsame Ideen entwickeln.

Viele Beiträge machten deutlich, welches Potenzial noch im Weimarer Dreieck steckt. Ob Jugendbegegnungen, Wissenschaftskooperationen, Städtepartnerschaften, Kulturprojekte oder grenzüberschreitende Mobilität – überall entstehen neue Initiativen. Gleichzeitig wurde kritisch angemerkt, dass Ausbaupotenzial an dauerhaften Netzwerken, größerer Sichtbarkeit und politischer Verbindlichkeit besteht.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie sich das Weimarer Dreieck weiterentwickeln kann. Diskutiert wurden neue Formate wie „Weimar+“, eine stärkere Zusammenarbeit mit Partnern im Globalen Süden sowie eine intensivere Vernetzung der Zivilgesellschaften unserer drei Länder. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten kann das Weimarer Dreieck wichtige Impulse für ein starkes und handlungsfähiges Europa geben.

Besonders bewegend war die Erinnerung an das Vermächtnis von Marian Turski, Holocaust-Überlebender und engagierter Europäer. Sein Appell

➡️ „Seid nicht gleichgültig.“

zieht sich wie ein roter Faden durch die deutsch-polnisch-französische Zusammenarbeit. Er erinnert uns daran, dass Demokratie, Freiheit, Versöhnung und europäische Verständigung niemals selbstverständlich sind.

Zukunftsgerichtet wurde daraus abgeleitet: Europa lebt von einer aktiven Zivilgesellschaft. Von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Brücken bauen und den Dialog über Grenzen hinweg fördern.

Mit Blick auf das 35-jährige Jubiläum des Weimarer Dreiecks bleibt festzuhalten: Das Konzept hat keineswegs ausgedient. Im Gegenteil – sein Potenzial für die Zukunft Europas ist größer denn je.

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Wir haben einen Rückblick und Ausblick auf die Tage des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen 2025 und 2026 in...
18/05/2026

Wir haben einen Rückblick und Ausblick auf die Tage des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen 2025 und 2026 in Sachsen veröffentlicht.

Der Tag ist das Ergebnis eines sowohl aktiven und in der Sache begeisterten wie auch nachhaltigen und generationsübergreifenden Netzwerks zahlreicher Akteure nicht nur aus Sachsen oder der Bundesrepublik, sondern beispielsweise auch Frankreichs, Polens und Tschechiens.

Alle Beteiligten bringen sich sehr aktiv und beharrlich in das gemeinsame Anliegen ein.

I. Rückblick auf 2025 Am 24. September 2025 fand der zweite „Tag des Weimarer Dreiecks“ im Jugendzentrum Kraftwerk in Chemnitz statt. Die Veranstaltung wurde…

09/05/2026

🇪🇺✨

Heute ist ein Moment für Europa 🌍🤝

Für Begegnung.
Für Austausch.
Für all das, was Menschen über Ländergrenzen hinweg verbindet.

Europa steht für gemeinsame Werte, kulturelle Vielfalt und die Möglichkeit, trotz vieler Unterschiede miteinander statt gegeneinander zu leben.

Gerade in bewegten Zeiten wird spürbar, wie wichtig Zusammenhalt, Dialog und Zusammenarbeit in Europa sind. 🇪🇺💙

🎉 Dieses Jahr ist dabei ein besonderes Jubiläumsjahr:

🇵🇹🇪🇸 40 Jahre EU-Mitgliedschaft von Portugal und Spanien
🇪🇺 40 Jahre erste offizielle Feierlichkeiten zum Europatag
🎶 Erstmalige öffentliche Präsentation der EU-Flagge und der Europahymne

Besonders beeindruckend ist dabei auch, wie eng Länder wie Deutschland 🇩🇪 und Polen 🇵🇱 heute miteinander verbunden sind.
Was lange, über Jahrzehnte, ja Jahrhunderte von zahlreichen Konflikten und Trennung geprägt war, ist heute vielerorts geprägt von Partnerschaft, Austausch, wirtschaftlicher Zusammenarbeit und - das ist am wichtigsten - menschlichen Begegnungen und Verbindungen.

Gerade diese Entwicklung zeigt, welche Kraft Europa haben kann:
aus Grenzen Brücken zu machen und aus Geschichte gemeinsame Zukunft. 🌍🤝

Viele Dinge, die für uns längst selbstverständlich wirken — freies Reisen ✈️🚆, internationale Freundschaften 🫶, Studieren und Arbeiten in anderen Ländern 📚💼 — zeigen jeden Tag, wie eng Europa inzwischen miteinander verbunden ist.

DANKE Europa! 💙

30/04/2026

Mehrere Mitglieder der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen nahmen gestern am Treffen des sächsischen Netzwerks zum Weimarer Dreieck teil, um den diesjährigen Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen am 23.9.2026 direkt an der polnisch-deutschen Grenze weiter vorzubereiten. Die Deitsch-Polnische Gesellschaft Sachsen wird sich mit mehren Beiträgen beteiligen.

03/04/2026
Save the Date: Der (dritte) Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen findet am 23. September 2026 in Görl...
01/04/2026

Save the Date:

Der (dritte) Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen findet am 23. September 2026 in Görlitz statt.

Alle Interessierten aus allen Generationen, insbesondere Kita-Kinder, Schüler:Innen und Studierende sind herzlich eingeladen:

Am Mittwoch, den 23.09.2026 lädt das Netzwerk für das Weimarer Dreieck in Sachsen ganz herzlich zum 3. Weimarer Dreieck Tag in Sachsen ein.

28/02/2026

[🇵🇱⤵️] Sensationelle Neuigkeit aus Görlitz! 🎭

Am 28. Februar um 19:30 Uhr kommt Steffen Möller mit seinem brandneuen Programm

„Präsident von Polschland“ in die Synagoge Görlitz.

Ein anonymer Spender bietet ihm Grönland an?

Er gründet einfach einen eigenen Staat?

Willkommen in Polschland! 🇵🇱🇩🇪

Eine ideale Heimat für alle, die zwischen Deutschland und Polen pendeln – kulturell, sprachlich und kulinarisch.

Ein Abend voller Humor, Selbstironie und deutsch-polnischer Perspektivwechsel.

KoKoPol freut sich, dieses Programm in Görlitz zu fördern – denn Sprache schafft Begegnung.

🎟 28.02.2026 | 19:30 Uhr | Synagoge Görlitz

Weitere Termine des Programms:

München (26.02.), Berlin (27.02.), Wolfsburg (19.03.), Gifhorn (28.03.), Hamburg (29.03.), Kiel (30.03.), Langen (09.04.), Bonn (10.04.), Münster (17.04.), Krefeld (18.04.), Oldenburg (19.04.).

Polski ist cool.

🇵🇱 Sensacyjna wiadomość z Görlitz! 🎭

28 lutego o godz. 19:30 Steffen Möller wystąpi z nowym programem

„Prezydent Polschlandii” w Synagoge Görlitz.

Anonimowy darczyńca oferuje mu Grenlandię?

Zakłada własne państwo?

Witamy w Polschlandii! 🇵🇱🇩🇪

To idealna ojczyzna dla wszystkich, którzy żyją między Polską a Niemcami – językowo i kulturowo.

KoKoPol z dumą wspiera ten program.

🎟 28.02.2026 | 19:30 | Synagoga w Görlitz

Do zobaczenia!

Polski ist cool.

28/02/2026
12/02/2026

Lesung des Buches „Verborgen vor den Augen des Feindes“ von Jan Kamienski:
Eine kurze Zusammenfassung meiner (Harald Evers) Eindrücke

Dramatische Schilderung der ersten Kriegstage in Poznan, der Invasion 1939 und Evakuierung. Im Rahmen dieser wird der Autor schwer verletzt.

Der Beginn der Dunkelheit der Angst.

Der Autor geht als Kurier in den Widerstand nach Dresden. Er überbringt Nachrichten an die polnischen Zwangsarbeiter zur Lage in Polen sowie später zu den sich aufzeichnenden Hoffnungsschimmern: Er bringt sie nach Klotzsche, Radebeul, Freital und Bad Schandau. Es wird auch beschrieben, wie die Zustimmung in Dresden nach Euphorie zu Kriegsbeginn immer mehr kippt.

Von Hellerau aus beobachtet er am
Abend des 13. Februar die Bombardierung Dresdens und begibt sich direkt darauf in die Stadt. Nachdrücklich wird im Kapitel „Hades“ die Situation in Dresden geschildert. „Das Feuer, das Dresden zerstörte.“ Geschildert wird etwa eine Frau in Flammen stehend und sterbend.

„Wir bezahlen für das, was wir anderen angetan haben.“, sagt nach seiner Rückkehr nach Hellerau der (sozialdemokratische) Vater seiner besten Freundin.

Nach Kriegsende besuchen sie und er Käthe Kollwitz in Moritzburg.

Nach Kriegsende unterliegt er als Künstler und Pole in der SBZ der Zensur und wandert über die Britische Besatzungszone nach Kanada aus.

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Herzlichen Dank an Roswitha und Andreas Hänel für die hoch engagierte Lesung und die sehr persönlichen Eindrücke und Erläuterungen.

Weiterhin und besonders auch an Wolfgang Howald für die gelungene und informative Moderation.
Erfreulich war, dass der Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek fast vollständig besucht war.
Das Buch ist im Sandstein-Verlag erschienen.

Adresse

C/o Kraszewski-Museum, NordStr. 28
Dresden
01099

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