Das was bleibt

Das was bleibt Leitbild

Das, was bleibt... was bedeutet das eigentlich? Wie oft stellen wir uns die Frage, was wird einmal, wenn wir nicht mehr sind, bleiben? Wie tun wir das?

... gemeinnützige Gesellschaft, Menschen, welche aus eigener emotionaler und oder wirtschaftlicher Kraft eine würdige Bestattung nicht gewährleisten können, ermöglicht ... Wenn wir ehrlich sind, je jünger wir sind, desto weniger. Doch jeder ist weitaus mehr als seine körperliche Präsenz. Wir hinterlassen durch unser Handeln, Denken und unsere Art zu leben immer und jederzeit Spuren. Das passiert i

n jedem Moment und zu Lebzeiten. Doch was ist, wenn wir sterben? Was bleibt da von uns? Und was bleibt den Menschen, wenn das sehr unerwartet und sehr plötzlich geschieht? Wir haben uns vielleicht nie vorher darüber unterhalten oder nachgedacht. Und hier greift unser Motto „Das, was bleibt.“

Gemeinsam mit den Menschen, die uns so sehr lieben und nun unter unseren Verlust leiden, gilt es einen Abschied und eine Begleitung zu ermöglichen, um eine Zeit zu schaffen, die wertvoll, gut und wertschätzend ist. Etwas zu schaffen, was bleiben kann. Wir wollen Menschen, welche aus eigener emotionaler und oder wirtschaftlicher Kraft eine würdige Bestattung nicht gewährleisten können, unterstützen können. Die gUG „Das was bleibt“ vermittelt bei der Akquise und Verwaltung finanzieller Mittel, der Beratung bzw. Durchführung organisatorisch notwendiger Schritte entsprechend der lokalen Gegebenheiten und ggf. Wünsche Verstorbener. Auf diese Weise soll jedem Menschen ein ihm und seinen Angehörigen entsprechender Abschied ermöglicht werden, ohne sich selbst psychisch und emotional in diesem sensiblen und herausfordernden Prozess einzuschränken. Wir begleiten und verwalten Spendenaktionen, die zu solchen Anlässen initiiert werden, sei es durch uns und oder durch Angehörige, Freunde und Wegbegleiter. Zweck von „Das was bleibt“ ist auch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln an Unternehmen, Personen, Initiativen u.ä. sowie Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Veranstaltungen, Internetauftritt sowie persönlicher Ansprache mit dem Ziel der Aufklärung um Thema Tod, Trauer, Trauerbewältigung und Bestattung.

Dürfen wir vorstellen? Mähfried. Neuester Bewohner im Garten der Erinnerung und vermutlich der einzige, der bei uns ein ...
04/06/2026

Dürfen wir vorstellen?

Mähfried.

Neuester Bewohner im Garten der Erinnerung und vermutlich der einzige, der bei uns ein eigenes Sandsteinhaus bekommen hat. 😀

Die Steine dafür lagen bereits auf unserem Grundstück. Unser Oli hatte die Idee, daraus ein neues Zuhause für Mähfried zu bauen. Mit viel Geduld, Kreativität und handwerklichem Geschick entstand Stein für Stein eine kleine Residenz für unseren fleißigen Gartenbewohner.

Seitdem verlässt Mähfried morgens sein Häuschen, dreht zuverlässig seine Runden durch den Garten der Erinnerung und kehrt am Abend wieder nach Hause zurück, natürlich, in Achtsamkeit auf Tiere, die da leben.

Und weil wir immer wieder darauf angesprochen werden:

Der Garten der Erinnerung und das Haus der Trauer sind für alle Menschen da.

Ihr dürft jederzeit vorbeikommen. Einfach sitzen. Durchatmen. Erinnerungen nachspüren. An jemanden denken. Oder einen ruhigen Moment genießen.

Ganz unabhängig davon, ob eine Bestattung bei uns stattgefunden hat oder nicht, ob jemand eine lebensverkürzte Diagnose erhalten hat oder ein Mensch in Eurem Umfeld, etc. Wir sind hier, ob mit Worten da zu sein oder einfach den Raum, den ihr braucht.

Dieser Ort gehört allen Menschen, die ihm Bedeutung geben und das seid ihr.

Und Mähfried passt inzwischen auf, dass dabei wenigstens der Rasen ordentlich bleibt.





31/05/2026

Was für ein Wochenende!

Mehr als 300 Menschen haben das Haus der Trauer in den vergangenen Tagen besucht.

Es wurde gelacht, geweint, gefragt, erzählt, erinnert und zugehört. Es entstanden Begegnungen, Gespräche und Momente, die uns noch lange begleiten werden.

Wir sind überwältigt von der Offenheit, dem Interesse und den vielen berührenden Rückmeldungen.

Unser herzlicher Dank gilt Roman Shamov, Kaya Loewe, Ronny Rath und Vive sowie allen Ausstellern, Unterstützern, Helfern und Wegbegleitern, die dieses Wochenende mitgestaltet haben.

Vor allem aber danken wir jedem einzelnen Menschen, der den Weg zu uns gefunden hat.

Ihr habt uns gezeigt, dass ein Ort für Abschied, Begegnung und Erinnerung gebraucht wird.

Ihr habt uns Mut gemacht, diesen Weg weiterzugehen.

Von Herzen: Danke.





24/05/2026
30/04/2026

Manche Dinge bleiben.

Aus Glas Kunze
wird das Haus der Trauer.

Und ein Stück Geschichte
lebt weiter.

In einem neuen Ort: das Eröffnung Wochenende ist vom 29. bis 31. Mai. Auch ein Ort, wo Erinnerungskultur, wie dass der Daswasbleibt leben kann.




26/03/2026

Ein Mann hielt mit seinem Fahrrad vor unserem Grundstück an
und fragte, was hier entsteht.
Ich erzählte ihm vom Haus der Trauer.
Von Abschied, von Zeit, von dem, was wir hier ermöglichen möchten.

Dann wurde es still.
Und plötzlich erzählte er von seiner Mutter.
Davon, dass er sich nicht verabschieden konnte.
Dass ihm dieser Moment gefehlt hat.

Die Tränen kamen.
Und gleichzeitig ein leises Lächeln.

Er sagte:
„Das, was ihr hier macht, ist etwas ganz Besonderes.“

Dann griff er in seine Tasche,
holte einen kleinen Schlüssel heraus und legte ihn in meine Hand.

„Das ist der Schlüssel zum Glück.“, sagte er.
„Ich weiß noch nicht, wo das Haus steht.
Aber ich gebe dir schon mal den Schlüssel.“

Ich war sprachlos.

Manchmal begegnen einem Menschen,
die einem mehr geben, als sie selbst vielleicht ahnen.

Heute war so ein Moment.
Und er gibt Mut. Vertrauen. Kraft.





Begegnungen, die berühren Ende Juli durften wir Marlen Bahl in Schirgiswalde besuchen – und damit einen Menschen kennenl...
27/09/2025

Begegnungen, die berühren

Ende Juli durften wir Marlen Bahl in Schirgiswalde besuchen – und damit einen Menschen kennenlernen, der mit Herz, Kreativität und großer Feinfühligkeit Erinnerungsstücke gestaltet, die bleiben.

Alles begann vor einigen Jahren, als Marlen für einen Freund der Familie eine schlichte Urne bemalte. Die Resonanz war groß – und aus einer einmaligen Geste wuchs ein Herzensweg. Heute gestaltet sie Urnen und Särge individuell, mit Symbolen voller Bedeutung.

Besonders der Marienkäfer 🐞 – Coccinella – zieht sich durch ihre Arbeit: als Begleiter, als Zeichen für Schutz und Hoffnung, als stiller Trost.

Wir waren tief inspiriert von diesem Treffen, von Marlens Wärme und von der Art, wie sie mit Farben und Symbolen Werte und Emotionen sichtbar macht.

Wir freuen uns sehr auf die kommende Zusammenarbeit mit ihr – für Bestattung Muschter wie auch für unsere Das was bleibt gUG.

Gemeinsam wollen wir neue Wege gehen und Räume öffnen für Gestaltung, Individualität und liebevolle Erinnerung.

Eure Das was bleibt und das Team der Bestattungsinstitut Muschter - Wolf



Heute ist der Abend! Die Zeit zwischen den Zeiten. Jan Möllers hat darüber ein Buch geschrieben. Lasst uns gemeinsam dar...
03/09/2025

Heute ist der Abend! Die Zeit zwischen den Zeiten. Jan Möllers hat darüber ein Buch geschrieben. Lasst uns gemeinsam darüber sprechen, über eine Zeit, die so wichtig ist und über die so wenig gesprochen wird.

Wir sind voller Vorfreude:
Heute um 18 Uhr sehen wir Euch im Inneren Neustädter Friedhof Dresden zur Lesung mit Jan und seinem Buch „Zwischen den Zeiten“.

Kommt vorbei, bringt Eure Neugier und vielleicht auch ein bisschen Offenheit mit – wir freuen uns auf Begegnungen und Gespräche, die bleiben.

Der Countdown läuft – nur noch 2 Tage! Mittwoch um 18 Uhr ist es soweit: Lesung & Gespräch mit Jan Möllers zu seinem Buc...
01/09/2025

Der Countdown läuft – nur noch 2 Tage!

Mittwoch um 18 Uhr ist es soweit: Lesung & Gespräch mit Jan Möllers zu seinem Buch „Zwischen den Zeiten“.

Ein Abend voller Geschichten über Abschied, Nähe und das, was bleibt.

Ort: Innerer Neustädter Friedhof, Dresden

Wir sind schon voller Vorfreude und zählen die Stunden …

Adresse

Dresden
01169

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