Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.

Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V. 30 Jahre Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V. Wir bedanken uns bei allen Freunden und Unterstützern! Freuen Sie sich auf unsere Jubiläumsepisoden!

Puppentheater in zahlreichen Variationen - Erleben Sie mehr als Kasper & Co... Der gemeinnützige Verein "Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V." wurde 1991 gegründet und bildet eine Brücke zwischen der Sammlung als Museum und lebendigen Veranstaltungen. Für einen Jahresbeitrag von 35,00 € erhalten Sie ermäßigten Eintritt zu unseren Veranstaltungen, freien Einlass in die Museen der Staatlic

hen Kunstsammlungen Dresden (außer Historisches Grünes Gewölbe) und können Teil des abwechslungsreichen Vereinsleben sein. Mehr unter Mitglied werden: https://puppentheaterfreunde.blogspot.com/p/mitglied-werden.html

Auch mit einer Spende unterstützen Sie die Arbeit für ein Theatergenre, das mehr als Kasper & Co zu bieten hat! Gern stellen wir auch Spendenbescheinigungen aus. Bankverbindung:
Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V. Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE56 8505 0300 0221 1104 02
SWIFT-BIC: OSDDDE81 # # #

Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
31/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch! Mit dieser Folge schließen wir den Geburtstagsreigen für 2025.

Ihren 125. Geburtstag hätten 2025 gefeiert:

Karl Magersuppe. Der Marionettenspieler war in Kassel, Rotenburg an der Fulda und Steinau tätig. 1924 gründete er sein Theater. 1955 verlagerte er die Spielstätte nach Steinau und nannte sein Marionettentheater "Die Holzköppe". Er verstarb 1981.

Johannes Stein. Der Kunstmaler und Amateurpuppenspieler lebte in Dresden. Er beschäftigte sich als Lehrer und als Familienvater seit etwa 1930 mit dem Handpuppenspiel.

Bereits 150 Kerzen würden auf der Geburtstagstorte dieser Puppenspieler stehen:

Florian Bille. Der 1875 geborene Marionettenspieler aus langer Familientradition reiste in den 1920er Jahren in der Oberlausitz und nannte sein Unternehmen "Dresdner Marionetten-Theater u. Kunst-Varieté." Er verkaufte sein Theater spätestens 1938 an Walter Ritscher (Fantochen) und Rudolf G*y (normale Marionetten) und verstarb 1941.

August Geigenberger (1875-1909). Er war Maler und Graphiker, Märchenbuch-Verfasser und Schöpfer von Kinderspielzeug. Für den Verlag Gustav Weise in Stuttgart entwarf er in der Reihe „Teubners Künstler-Modellierbogen“ die Nr. 26 und 27 - ein Bausatz für ein kleines Schattentheater, Figuren und Bühnenbilder zu "Hansl und Gretel" sowie einige allgemeine Figuren und Bühnenbilder.

Fotos:
1) Marionetten aus Magersuppes Marionettentheater "Die Holzköppe". Fotograf unbekannt. Inv.-Nr. F 30,58
2) Handpuppenkopf für einen Teufel aus dem Bestand von Johannes Stein, Hohnsteiner Werkstatt, 1930er Jahre. Inv.-Nr. A 11261
3) Theaterzettel von Florian Bille, Sachsen, 1913. Inv.-Nr. 2534
4) Teubners Bilderbogen Nr. 26, entworfen von August Geigenberger. Stuttgart Anfang 20. Jahrhundert. Inv.-Nr. C 2521

© SKD

Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
31/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch!

Ihren 100. Geburtstag hätten 2025 gefeiert:

Gerhard Berger. Der Puppenschnitzer und langjähriger Mitarbeiter in der Hohnsteiner Werkstatt wurde am 26. Dezember 1925 geboren. Ab 1964 war er Nachfolger von Theo Eggink in den Hohnsteiner Werkstätten und schnitzte bis zu seinem Tode am 10.09.2018 die Köpfe, die von seinem Sohn Wolfgang Berger von Hohnstein aus vertrieben werden.

Wolfgang Hensel. Der Puppenspieler aus Pirna war zunächst Laienspieler, ab 1945 dann Berufspuppenspieler mit Hohnsteiner Handpuppen. Zunächst nannte er sein Theater "Kleine Hohnsteiner Puppenbühne", dann ab 1946 „Pirnaer Puppenbühne“. 1957 Ausreise nach Westdeutschland. 1962 Aufgabe des Spielbetriebs. Gründet 1963 in Würzburg eine phototechnische Firma, die er 1994 verkauft. Er verstarb am 09.10.2012.

Serafim Serafimov. Der aus Bulgarien stammende Gestalter promovierte in Berlin und arbeitete dann als Dozent an der Hochschule Burg Giebichenstein, seit 1965 Beschäftigung mit Gestaltung unter pädagogischen Gesichtspunkten. Er gestaltete u. a. eine Serie von Handpuppen für die VEB Puppenwerkstätten Bad Kösen. Später tätig als Honorarprofessor an der Neuen Bulgarischen Universität.

Fotos:
1) Handpuppenkopf von Gerhard Berger, Hohnstein, 1970/80er Jahre. Inv.-Nr. A 9326
2) Plakat der Puppenbühne von Wolfgang Hensel, Pirna 1948. Inv.-Nr. 5424 f
3) Handpuppe aus der Serie der VEB Puppenwerkstätten Bad Kösen. Inv.-Nr. A 7142

© SKD

Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
31/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch!

Seinen 80. Geburtstag feierte 2025:

Hartmut Lorenz. Der Theaterleiter, Regisseur, Hochschullehrer, Theaterwissenschaftler und Puppenspieler wurde 1945 in Cosel, Kreis Kamenz, als Sohn des Puppenspielers Felix Lorenz geboren. Nach dem Studium an der Akademie der Musischen Künste Prag im Fachbereich Regie und Dramaturgie für Puppentheater folgte 1969 noch das Diplom der Theaterwissenschaft in Leipzig. Nach drei Jahren als Regisseur am Städtischen Puppentheater Magdeburg wurde er 1972 zum Fachrichtungsleiter Puppenspiel an der Staatlichen Schauspielschule Berlin berufen, er betrieb die Gründung des Fachbereiches und den Aufbau einer Fachschulausbildung für Puppenspielkunst. Während er der Ausbildung junger Puppenspieler bis zu seiner Rente im Jahr 2010 verbunden blieb – als Bereichsleiter, Honorarprofessor und später als berufener Professor – übernahm er 1987 zudem noch die Intendanz des Puppentheaters Berlin. Nach seiner Rente blieb er in Berlin und arbeitet freischaffend als Regisseur.

Bereits den 90. Geburtstag feierten:

Klaus Päßler und Ingrid Petzold aus Bischofswerda. Klaus Päßler führte ab 1947 zusammen mit zwei Freunden (Ingo Kohrmann und Hans-Joachim Six), die Handpuppen aus gleicher Quelle besaßen, kleine Theaterstücke bei Kinderfesten in den umliegenden Dörfern auf. Zur Vorlage dienten professionell verfasste Textbücher für Puppentheater. Ingrid Petzold begleitete die Vorstellungen auf dem Klavier. Ingrid Petzold heiratet später den Bruder von Klaus, Dietrich Päßler. Mit dem Ende der Schulzeit endete auch die Tätigkeit der Bühne. Klaus Päßler und Hans-Joachim Six gingen in den Westen.

Fotos:

1) Hartmut Lorenz bei den Proben zur Inszenierung "Die Vögel" von Aristophanes an der Staatlichen Schauspielschule Berlin 1974. Inv.-Nr. F 136,6
2) Handpuppenkopf, Hersteller nicht bekannt, aus der Bühne von Klaus Päßler und Ingrid Petzold. Bischofswerda, Sachsen, Anfang 20. Jh. Inv.-Nr. A 15109

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
31/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch!

Ihren 75. Geburtstag feierten 2025:

Günter Weinhold. Der Puppengestalter, geboren 1950 in Altenburg, ist verheiratet mit Barbara Weinhold und kreiert mit ihr gemeinsam Theaterpuppen. Während sie die Figuren entwirft, setzt er die Entwürfe in Holz, Textilien, Pappmachée und Kunststoffen um. Sie leben und arbeiten in Berlin.

Franz Zauleck. Der Puppengestalter und gelernte Klempner wurde in Berlin geboren und besuchte 1971-1976 die Kunsthochschule Berlin. Nach einem Engagement am Deutschen Theater Berlin (zunächst Bühnenbildassistent, dann Bühnenbildner) arbeitet er seit 1983 freischaffend als Illustrator, Schriftsteller und Bühnenbildner.

Carmen Paulenz. Die Puppenspielerin begann ihre Karriere 1970/71 als Elevin am Puppentheater Bautzen. Nach einem Studium an der DAMU in Prag wurde sie Oberspielleiterin am Staatlichen Puppentheater Dresden. Seit 1986 ist sie freischaffend und gründete das Puppentheater Glöckchen. Von 2002-2015 war sie zudem Dramaturgin und Puppenspielerin am Puppentheater Bautzen.

Peter Waschinsky. Der Puppenspieler wurde 1950 in Halle geboren. Nach einer Tätigkeit 1966/67 als Kascheur in den Werkstätten der Staatstheater Berlin wurde er 1967-70 Eleve am Puppentheater Naumburg. 1970-74 folgte das Studium an der Schauspielschule Berlin, Fachrichtung Puppenspiel. 1976-83 war er Regisseur, Ausstatter und Puppenspieler am Puppentheater Neubrandenburg, seit 1983 freischaffend als Solo-Puppenspieler, Regisseur und Filmemacher tätig.

Fotos:
1) Plakat des Hohenloher Figurentheaters zum Stück "Der Besuch der alten Dame". Herschbach, 2011. Figuren von Barbara und Günter Weinhold. Inv.-Nr. C 11868
2) Pilz zum Stück "Klitzegroß und Riesenklein". Dresden, 2011. Gestaltung: Franz Zauleck. Inv.-Nr. A 13079
3) Plakat der Puppenbühne Glöckchen von Carmen Paulenz. Boxdorf, um 1986. Inv.-Nr. C 10735
4) Plakat "Peter Waschinsky spielt Regenwürmer". Staatliches Puppentheater Neubrandenburg, 1978. Inv.-Nr. 22526
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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
30/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch!

Ihren 70. Geburtstag feierten 2025:

Uwe Dombrowsky. Geboren 1955 in Guteborn, Sohn von der Marionettenspieler Kurt Dombrowsky und Roswitha, geb. Sterl. Im Marionettentheater der Eltern aufgewachsen, Eleve am Puppentheater des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen, anschließend ab 1980 selbständiger Marionettenspieler, zunächst in Meißen, dann im Altenburger Land.

Silke Technau. Die Puppenspielerin und Theaterwissenschaftlerin studierte Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Während des Studiums gründete sie mit Kristiane Balsevicius das Berliner Mäusetheater (später umbenannt in Kobalt Figurentheater), ab 2007 Kobalt Figurentheater Lübeck.

Michaela Bartoňová. Die Bühnenbildnerin, Theaterleiterin, Puppengestalterin und Puppenspielerin wurde 1955 in Prag geboren. Sie ist zudem Bildende Künstlerin, Grafik-Designerin und Figuren-Designerin. Studiert hat sie Journalistik und Werbemanagement. Sie ist Gründerin, Leiterin und Spielerin des Theaters Tineola und arbeitet als Produzentin und Designerin für verschiedene Theater in Dänemark, Schweden, Deutschland, Belgien und in der Tschechischen Republik.

Foto:
1) Uwe Dombrowski vor der großen Marionettenbühne seiner Vorfahren. Engertsdorf, 2012
2) Buch von Silke Technau, Frankfurt am Main, 2018. Inv.-Nr. B 4163
3) Plakat zum zweisprachigen Stück "Metamorphosen Faust". Kobalt Figurentheater Berlin in Kooperation mit Theater Tineola Prag. Puppengestaltung: Michaela Bartoňová Prag, 1999. Inv.-Nr. C 10565

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen ...
30/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr nutzen wir den Dezember, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Herzlichen Glückwunsch!

Ihren 60. Geburtstag feierten 2025:

Frank Alexander Engel. Der Regisseur, Puppenspieler und Bühnenbildner wurde 1965 in Pasewalk geboren. Nach dem Studium des Puppenspiels an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch gründete er 1993 das "Engel Theater Berlin". Es folgten Engagements in Meiningen, Dresden und Magdeburg.

Christof von Büren. Der Bühnenbildner wurde 1965 in Bern geboren. Er studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sowie Bildhauerei am Sichuan Fine Arts Institute Chong Qing in Sichuan, VR China. Seit 2001 arbeitet er freischaffend als Bühnenbildner und Bildhauer.

Friederike Krahl. Die Puppenspielerin wurde 1965 in Bautzen geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin, Abteilung Puppenspielkunst folgte die Mitgründung vom Theater Handgemenge Berlin, 1999 dann die Mitgründung von Künstliche Welten Berlin. 2001 Umzug nach Karlsruhe und Engagement am marotte Figurentheater.

Beata Hundertmark. Die Bühnenbildnerin studierte an der Hochschule der Musischen Künste in Prag Alternative Theaterformen und Figurentheater im Fachbereich Bühnenbild. 1992 besuchte sie im Dessauer Bauhaus die 1. Internationale Bühnenklasse. Sie begann ihre Theaterarbeit 1987 als Mitgründerin der Berliner Marionettenbühne. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Hamster Damm. Der Bühnenbildner, Graphiker, Performancekünstler war um 1990-2000 am Puppentheater Neubrandenburg tätig, danach am Kammertheater Neubrandenburg, seither ist er freischaffend.

Fotos:
1) Bühnenbildentwurf von Frank Alexander Engel, Magdeburg, 2012. Inv.-Nr. C 13421,2
2) Handpuppe aus "Der überaus starke Willibald", Gestaltung: Christof van Büren. Leipzig, 2015. Inv.-Nr. A 14749
3) Friederike Krahl auf einem Plakat zum Kundenmagazin der Berliner Sparkasse. Berlin, 1999/2000. Inv.-Nr. C 6101
4) Figurenstudien von Beata Hundertmark zu "Die Passionsgeschichte", Puppentheater Neubrandenburg 1996. Inv.-Nr. C 4470,10
5) Plakat vom Homunkulus Figurentheater, Berlin, 1996. Gestalter: Hamster Damm. Inv.-Nr. C 11375
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Die Puppentheaterfreunde gratulieren…… dem Trickfilmregisseur Bruno J. Böttge zum 100. Geburtstag!Der gelernte technisch...
28/12/2025

Die Puppentheaterfreunde gratulieren…

… dem Trickfilmregisseur Bruno J. Böttge zum 100. Geburtstag!

Der gelernte technische Zeichner wurde 1925 (Anm. der Redaktion: wie wir jetzt erst erfahren haben: am 11. Februar) in Teutschenthal geboren. Von 1946 bis 1951 war er als Aufnahmeleiter, Kameramann und Regieassistent in Halle (Saale) tätig. Danach wechselte er ans DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme und experimentierte mit Silhouetten-Animation nach seinem großen Vorbild Lotte Reiniger. Mit der Gründung des DEFA-Studios für Trickfilm in Dresden wechselte er 1955 an diese Institution, baute dort die Abteilung Silhouettenfilm auf und schuf mehr als 40 Kinofilme.
Bruno J. Böttge verstarb am 5.11.1981 in Dresden, nur wenige Monate nach Lotte Reiniger. Seinen Nachlass verwaltet das das Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF), in dem auch einer seiner letzten Schüler und Nachfolger – der Dresdner Filmemacher Dr. Jörg Herrmann aktiv ist.

Dr. Herrmann feiert 2026 seinen 80. Geburtstag. Gemeinsam mit dem 45. Todestag von Lotte Reiniger und Bruno J. Böttge und dem 100. Jubiläum der Erscheinung von Reinigers „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ – dem weltweit ersten abendfüllenden Animationsfilm – wird 2026 DAS Jahr des Silhouettenfilms.

Foto: Graumännchen. Silhouettenfigur zum Film „ Der Teufel und der Drescher", Dresden, 1953/54. Inv.-Nr. 8498 c

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, z...
26/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Wir setzen die Reihe mit Institutionen fort, deren Gründung sich 2025 jährt. Herzlichen Glückwunsch vor allen den noch tätigen Bühnen!

Vor mittlerweile 100 Jahren wurden folgenden Institutionen gegründet:
- Plauener Künstler-Puppenspiele. Gegründet von W***y Matthias 1925 in Plauen, 1953 von seiner Tochter Lucie Wunderlich, geb. Matthias, übernommen. Einstellung der Spieltätigkeit 1959.
- Gerhards Marionetten. 1925 von Fritz Gerhards in Wuppertal gegr. Marionettentheater, 1943 nach Schwäbisch Hall verlegt.
- Hohnsteiner Werkstatt. Sie entstand 1925 zunächst in Hartenstein (ab 1928 Hohnstein) unter der Leitung des Holzbildhauers Theo Eggink und der Kostümschneiderin Elisabeth Grünwald.
- Rheinisches Marionettentheater Zangerle. Von Emanuel und Franz Zangerle gegründet, wird nach einer wechselhaften Geschichte 1956 in Düsseldorf in der Wallstraße ansässig, 1966 Umzug ins Palais Wittgenstein. Nach dem Tod Emanuel Zangerles 1967 führte dessen Bruder Franz das Theater zunächst gemeinsam mit seinem Neffen Winfred weiter. 1973 zog sich Franz Zangerle zurück. Nach dem frühen Tod Winfred Zangerles 1980 übernimmt Anton Bachleitner 1981 die künstlerische Leitung des Theaters.

Vor inzwischen 125 Jahren gründet Antonín Münzberg (1871 - 1954) den gleichnamigen Verlag. Zunächst ist es ein Fachgeschäft für Einrichtungen kompletter Puppentheater und Marionetten, eine eigene Puppentheaterproduktion folgt ab 1912, erste Bilderbogen ab 1914. Die Tätigkeit wird mit dem Tod des Inhabers eingestellt.

Fotos:
1) Der Spieler Wilh. Matthias aus Plauen mit den Puppen Kasper und Gretel aus seinem Theater. Fotograf: Otto Link, Bad Elster, 26.7.1933. Inv.-Nr: F 296,6
2) Plakat zu „Gevatter Tod“, Gerhards Marionetten Theater, Schwäbisch Hall, um 1965. Inv.-Nr. C 10442
3) Kasper aus der Bühne Adler-Puppenspiele, Zwickau, um 1925/30. Inv.-Nr. 18844
4) Foto der Marionetten aus "Das alte Volksschauspiel vom Dr. Faust", Marionettentheater Zangerle, Steinau um 1949. Invr.-Nr. F 330,15
5) Bilderbogen mit Theaterproszenium für Stapfer`s Familientheater. Prag, 1920/30er Jahre. Inv.-Nr. 3010,2

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, z...
25/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Wir setzen die Reihe mit Institutionen fort, deren Gründung sich 2025 jährt. Herzlichen Glückwunsch vor allen den noch tätigen Bühnen!

Vor mittlerweile 80 Jahren wurden folgende Institutionen gegründet:

- Teatr Dzieci Zagłębia. Kindertheater in Będzin/Polen, gegründet von Jan Dorman in Sosnowiec, 1950 nach Będzin verlegt. Erhielt am 1. April 1951 den heutigen Namen des Kindertheaters von Zagłębie.
- Tandarica. Puppentheater Bukarest, gegründet 1945 und unter dem Namen noch immer in Betrieb.
- Sachsen-Kasperle. 1945 von Jochen Weber-Unger in Dresden gegründet, ab 1949 wegen politischer Widerstände Spielgebiet in Mecklenburg und Vorpommern, dann Aufgabe des Spielbetriebs und Übersiedelung nach Westdeutschland.
- Staatliches Puppentheater Marcinek Posen. 1945 von Halina Lubicz gegründet, seit 1947 staatliche Puppenbühne, seit 1958 Puppentheater "Marcinek"
- Mitteldeutsche Puppenbühne Mai. 1945 von Kurt Mai in Schafau, Bezirk Kölleda, Thüringen, gegründet.
- Schwabacher Marionettenbühne. 1945 von Ruth Bloss gegründet.
- Pirnaer Künstlerpuppenspiele. Gegründet 1945 in Pirna, ab 1957 in Westdeutschland (erst Raum Frankfurt/Main, dann Würzburg)
- Bornaer Handspielpuppen. 1945 in Borna als "Kunstgewerbliche Werkstätten Gerhard Stiehl, Borna" entstanden. Betrieb wahrscheinlich in Wendezeiten eingestellt.

Fotos
1: Plakat zum Stück „Don Quichote“, 1963. Inv.-Nr. 16626
2: Plakat vom Theater Tandarica, 1987. Inv.-Nr. C 3435
3: Jochen Weber-Unger vom Sachsen-Kasperle, Dresden um 1946/47. Inv.-Nr. F 199,1
4: Pinokio aus der Inszenierung "Pinokio" (nach Carl Schröders "Pinocchios Abenteuer"), Posen, 1961/62. Inv.-Nr. A 11219
5: Plakat der Puppenbühne Mai, 1954. Inv.-Nr. 7717 a
6: Plakat zum 60. Jubiläum der Schwabacher Marionettenbühne 2005, gestaltet von Jürgen Maaßen. Inv.-Nr. C 4461
7: Plakat der Pirnaer Künstlerpuppenspiele. Pirna 1946. Inv.-Nr. 4813 a
8: Handpuppenkopf Teufel, Borna, um 1949. Inv.-Nr. 5444 f

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, z...
25/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Wir setzen die Reihe mit Institutionen fort, deren Gründung sich 2025 jährt. Herzlichen Glückwunsch vor allen den noch tätigen Bühnen!

Vor mittlerweile 75 Jahren wurden folgende Bühnen gegründet:

- Kladno Puppentheater. Die Gründung des Theaters wurde 1949 als Außenstelle des Zentralen Prager Puppentheaters beschlossen. Später wurde die Puppenbühne dem Stadttheater Kladno angeschlossen. Nach 1990 erfolgte die Umbenennung in Theater „Lampion".

- Deutsches Institut für Puppenspiel Bochum. Gegründet vom „Deutschen Bund für Puppenspiel“ und dem „Berufsverband deutscher Puppenspieler“ als ein Ort für Ausbildung, Forschung und Werbung auf dem Gebiet des Puppenspiels. Mit-Initiator und langjähriger Leiter des DIP war der Theaterwissenschaftler Fritz Wortelmann (1902 – 1976). Das Institut bot Lehrveranstaltungen an und publizierte eine Fachzeitschrift („Der Puppenspieler“, später „Figurentheater“). 1958 begann das DIP mit der Herausgabe der monographischen Reihe „Meister des Puppenspiels“ und der Durchführung eines internationalen Festivals gleichen Namens in Bochum, das 1972 in „Figurentheater der Nationen“ umbenannt wurde und bis heute existiert. Aus den Lehrgängen des DIP entstand das Figurentheater-Kolleg.

- Böhlener Amateurpuppentheater. Gegründet 1950 als Betriebspuppenbühne der Sowjetisch-deutschen Aktiengesellschaft in Böhlen.

- Compagnie André Tahon. Gegründet als Amateurbühne, bereits drei Jahre später als professionelle Spieler unterwegs. Erlangte große Bekanntheit durch Fernsehauftritte – auch in beiden deutschen Staaten. Die Compagnie bestand bis 2009.

Fotos:
1) Plakat zum Stück „Tajemství zlatého klíčku" (Das Geheimnis des goldenen Schlüssels), Puppenbühne Kladno 1963. Inv.-Nr. 16428
2) Publikation: Eleonore Rapp: Die Marionette im romantischen Weltgefühl. Ein Beitrag zur deutschen Geistesgeschichte, Bochum 1964. Inv.-Nr. 16301
3) Plakat zum 25. Jubiläum der Bühne 1975. Inv.-Nr. 21971 e
4) Plakat für „La Compagnie André Tahon“, Asnières-sur-Seine, um 1980. Inv.-Nr. C 8

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, z...
24/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Wir setzen die Reihe mit Institutionen fort, deren Gründung sich 2025 jährt. Herzlichen Glückwunsch vor allen den noch tätigen Bühnen!

Gleich zwei Jubiläen würde in diesem Jahr die DEFA feiern. Die „Deutsche Film AG“ wurde 1945 in Potsdam-Babelsberg gegründet. Zehn Jahre später entstand in Dresden das DEFA-Studio für Trickfilm, in dem alle Arten von Animationsfilmen gedreht wurden (Puppentrick, Silhouettenfilm, Zeichentrick) – mit einer Ausnahme – das Sandmännchen, das weiterhin in Berlin gedreht wurde.

1991 wurden beide Institutionen durch die Treuhand abgewickelt. Mitarbeiter des Studios für Trickfilm retteten zahlreiche Exponate aus dem Müll (nachdem ihnen die Mitnahme zuvor verboten wurde). Vieles davon wurde Grundstock für die Bestände des Deutschen Instituts für Animationsfilm e. V., das sich – nicht nur, aber hauptsächlich – dem Erbe des DEFA-Studios für Trickfilm Dresden widmet. Eine Ausstellung, die auch den Geburtstag aufgreift, ist aktuell in den Technischen Sammlungen Dresden zu besichtigen.

Foto: Plakat zu einer Ausstellung im Museum für Volkskunst Dresden anlässlich des 10-jährigen Bestehens des DEFA-Studios für Trickfilm, 1965. Gestalter: Herbert Löchner. Inv.-Nr. C 11670

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Die Puppentheaterfreunde erinnern…… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, z...
23/12/2025

Die Puppentheaterfreunde erinnern…

… auch in diesem Jahr möchten wir den Dezember nutzen, um an Jahrestage zu erinnern, zu denen wir kein genaues Datum kennen. Wir setzen die Reihe mit Institutionen fort, deren Gründung sich 2025 jährt. Herzlichen Glückwunsch vor allen den noch tätigen Bühnen!

- Vor 50 Jahren, also im Jahr 1975, wurde das Kobalt Figurentheater von den Theaterwissenschaftlerinnen Silke Technau und Christiane Balsevicius als Berliner Mäusetheater gegründet, später umbenannt in Kobalt Figurentheater. 2002 kam Stephan Schlafke zum Ensemble. 2006/7 Trennung in Kobalt Figurentheater Lübeck (Technau, Schlafke) und Kobalt Figurentheater Berlin (Balsevicius).

- Vor 70 Jahren – 1955 - wurde eine Reihe von Bühnen gegründet:
o Spieldose, Mechanisches Theater Münchner Studenten. Gegründet von Studenten der Technischen Hochschule München.
o Die Obercrinitzer Marionettenbühne, 1955 von Fritz Müller gegründet, stellt den Spielbetrieb mit dem Tod von Fritz Müller 1974 ein.
o Das Looslis Puppentheater wurde von Peter Loosli gegründet, ein gelernter Autolackierer, Flachmaler und Amateurschauspieler. Im Alter von 27 Jahren ließ sich zum Berufsschauspieler ausbilden. Gemeinsam mit seiner Frau Trudi und der Premiere «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry begann er seine Karriere als professioneller Puppenspieler. 1990 trat dann Sohn Tobias in das Theater ein, der es gemeinsam mit seiner Frau Lois nach dem Tod des Vaters 2011 fortführt.

Fotos:
1) Plakat zum Stück „Liebe und das ganze Theater“. Kobalt Figurentheater, Berlin, 1997. Inv.-Nr. C 10569
2) Der Kadi und Omar aus "Der betrogene Kadi", Marionetten der Spieldose in München. Foto von der Internationalen Puppentheaterausstellung 1961 in Meißen. Fotograf: Horst Helmert. Inv.-Nr. F 165,126
3) Diener Johann aus "die Mondlaterne". Obercrinitz, drittes Viertel 20. Jahrhundert. Inv.-Nr. A 7561
4) Plakat für Looslis Puppenhteater, Ottikon/Schweiz, Anfang der 1970er Jahre. Inv.-Nr. 21209 b

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Adresse

C/o. Puppentheatersammlung, Stauffenbergallee 9
Dresden
01099

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