Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen

Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen Seit 2015 setzen wir uns für Geschlechtergerechtigkeit ein. Aufgrund der aktuellen Fördersituation sind wir derzeit ausschließlich online erreichbar.

Wir unterstützen Multiplikator/inn/en durch:
- Organisation von Workshops und Vermittlung von Referent/inn/en
- Input, Austausch und Vernetzung in FachAGs und fachpolitischen Gremien
- Beteiligung an kommunaler geschlechtergerechter Jugendhilfeplanung"
-Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen, Stellungnahmen

Wir bieten
Qualifizierung, Fortbildung und Fachberatung für pädagogische Fachkrä

fte, Träger der Kinder- und Jugendhilfe und
Multiplikator/inn/en an, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten. Wir entwickeln Expertisen für die kommunale Praxis, Politik und Wissenschaft. Wir initiieren und koordinieren stadtweite Projekte, Fachveranstaltungen und Aktionen zur Förderung einer geschlechtergerechten Kinder- und Jugend-
hilfe in Dresden und darüber hinaus.

Fast jede dritte Frau weltweit erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt.🌏 Die häufi...
08/03/2026

Fast jede dritte Frau weltweit erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt.🌏 Die häufigsten Täter: die eigenen (Ex-)Partner. Jeden zweiten bis dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet.🪦

💡Die umfassende Dunkelfeldstudie „LeSuBiA“, für die mehr als 15.000 Menschen über zwei Jahre befragt wurden, wurde vom Innenministerium, Familienministerium und Bundeskriminalamt erarbeitet. Sie zeigt: die meisten Gewalterfahrungen inner- und außerhalb der Partnerschaft werden nicht angezeigt. 19 von 20 Taten psychischer und körperlicher Gewalt werden nicht polizeilich aufgenommen.📊

📌 Frauen sind in stärkerem Maße von sexuellen Übergriffen, sexueller Belästigung und Stalking betroffen. Jede fünfte Frau (20,0 %) erlebte in den letzten fünf Jahren digitale Gewalt.📱 Über 60 % waren dabei junge Frauen zwischen 16 und 17 Jahre.

⚠️ Frauenhausplätze in Deutschland sind mangelhaft. Über 12.000 Plätze bräuchte es gemäß der Istanbul-Konvention mehr. Die Bundesländer sind mit dem Ende Februar 2025 in kraftgetretenen Gewalthilfegesetz verpflichtet, von 2027 bis 2032 mehr Kapazitäten zu schaffen.⏳

📞 Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
116 016 - rund um die Uhr erreichbar

Quellen:
Bundeskriminalamt (2026): LeSuBiA - Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag
Deutscher Frauenrat
Deutsches Institut für Menschenrechte
Frauenhauskoordinierung e.V.: Frauenhaus-Statistik 2024
Leclere, Ann-Kathrin (12.02.2026): Queerfeindliche Straftaten 2025: Attacke auf alle (taz.de).
Leidecker, Laura (2022): Auswirkungen partnerschaftlicher Gewalt auf die Entwicklung von Kindern. In: Kinder im Fokus Partnerschaftlicher Gewalt und ihre Folgen (Deutsche Kinderhilfe).

Alle zwei Minuten erlebt ein Mensch in Deutschland häusliche Gewalt von einem ihm nahestehenden Menschen, meist von (Ex-...
25/11/2025

Alle zwei Minuten erlebt ein Mensch in Deutschland häusliche Gewalt von einem ihm nahestehenden Menschen, meist von (Ex-)Partner*innen.⏳ Der häufigste Tatort mit 69,1 % aller Fälle: das eigene Zuhause. Ein Raum, der Schutz und Sicherheit bieten soll, ist vor allem für (junge) Frauen* eine Gefahr.⚠️

💡Häusliche Gewalt beinhaltet alle Formen körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt. Mit der Veröffentlichung des Bundeslagebildes Häusliche Gewalt 2024 vom Bundeskriminalamt am 21.11.2025 zeigt sich: Die Fälle Häuslicher Gewalt haben erneut zugenommen.📈 Besonders betroffen und gefährdet: Mädchen* und Frauen*. Das Bundeslagebild vom BKA „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2024“ zeigt: 2024 wurden 19.479 Frauen* Opfer von sexueller Belästigung, 19.063 von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen, und 859 von versuchten oder vollendeten Tötungsdelikten.🙎🏼‍♀️

📌 Hinweis: Die Zahlen vom Bundeslagebild bilden jeweils die gemeldeten und registrierten Fälle häuslicher Gewalt ab. Es ist daher zusätzlich mit einer großen Dunkelziffer zu rechnen. Betroffene von Gewalt bringen die Übergriffe häufig aus Scham, Angst und/oder Abhängigkeit nicht zur Anzeige.

Recap: Das war der WELTMÄDCHEN*TAG in der Centrum Galerie Dresden 🌏👧Weltmädchen*tag: Mädchen* stärken – jetzt erst recht...
13/10/2025

Recap: Das war der WELTMÄDCHEN*TAG in der Centrum Galerie Dresden 🌏👧

Weltmädchen*tag: Mädchen* stärken – jetzt erst recht❗️
Mädchen*arbeit ist unverzichtbar, denn
Mädchen* und junge Frauen* sind in vielen Teilen der Welt mehrfach benachteiligt: durch Armut, mangelnden Zugang zu Bildung, Frühverheiratung, sexualisierte Gewalt oder Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts. Mädchen*arbeit setzt hier an – sie schafft sichere Räume, fördert Bildung, stärkt Selbstvertrauen und vermittelt Mädchen* ihre Rechte.💪🏼

❗️Der Weltmädchen*tag ist ein Aufruf zum Handeln – nicht zum Sparen❗️ Mädchen*rechte sind Menschenrechte. Wer sie schützt und fördert, investiert in eine gerechtere, friedlichere und resilientere Zukunft für alle. Gerade in Krisenzeiten darf Mädchen*arbeit nicht als Luxus betrachtet werden, sondern als Notwendigkeit.

📌 In den letzten Jahren fanden vielfältige Aktionen anlässlich des Weltmädchen*tages in der Centrum Galerie Dresden statt. Diese wurden monatelang von Fachkräften der FachAG Mädchen* und junge Frauen* Dresden geplant und organisiert. Aufgrund der gegenwärtigen Kürzungspolitik wurden bereits die Finanzierung und Weiterförderung vieler Einrichtungen und Projekte gestrichen.❌ Darunter zählt auch die Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und junge Frauen*. Aus diesem Grund kann der Weltmädchen*tag in der Centrum Galerie Dresden in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Trotzdem hat sich die FachAG Mädchen* und junge Frauen* etwas einfallen lassen (siehe Bilder), mit einem klaren Statement: Kinder-, Jugend- und Gleichstellungsarbeit sind unkürzbar - heute, morgen und immer‼️

07/03/2025

+++ Kürzungen? Nicht mit uns! +++
Gemeinsame Demonstration am 20.03.
Bis heute ist der Doppelhaushalt für 2025/2026 immer noch nicht beschlossen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass dies in den Stadtratssitzungen am 20./21.03. passiert. Damit die „Liste der Grausamkeiten“ und alle geplanten Kürzungen endlich vom Tisch kommen, ist am ersten Sitzungstag erneut eine große Demo mit weiteren Akteur*innen (u.a. dem „Bündnis für Pflege Dresden“ sowie dem „Bündnis gegen Kürzungen“) vor dem Rathaus geplant.
Wie im vergangenen Jahr wird es wieder eine Zubringerdemo für alle Kolleg*innen, Studierende, Adressat*innen sowie anderweitig Verbündete der Sozialen Arbeit geben, notiert euch dafür unbedingt den 20.03. 14:00 Uhr dick im Kalender!
Bringt eure Dinos mit! Spielzeug, Kuscheltiere, Mützen, Kostüme ... und zeigt mit uns Zähne gegen den Sozialkahlschlag! 🦖
Zeigt euch gern in unseren neuen Farben: neonpink und limegreen!
Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, eure Einrichtung zu schließen und gemeinsam mit euren Adressat*innen am Protest teilzunehmen. Wir für euch & ihr für uns

Mit der Schließung der Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* sind fatale Folgen ...
17/02/2025

Mit der Schließung der Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* sind fatale Folgen verbunden, die sich flächendeckend negativ auswirken, insbesondere auf eine mädchen*- bzw. geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe in Dresden.

Als Projekt in freier Trägerschaft sind wir auf die öffentliche Finanzierung durch die Stadt Dresden angewiesen. Nach bi...
13/02/2025

Als Projekt in freier Trägerschaft sind wir auf die öffentliche Finanzierung durch die Stadt Dresden angewiesen. Nach bisher 10 Jahren des erfolgreichen Bestehens der Fachstelle soll damit nun Schluss sein und die Förderung zum 01. April 2025 eingestellt werden. Kein Scherz!

Neben unserer Fachstelle sind auch zahlreiche weitere Projekte und Einrichtungen der Kinder- und Jugend- sowie Familienhilfe von drastischen Kürzungen und Schließungen bedroht. Insbesondere wirken sich die bisherigen Kürzungspläne auf die Angebote für Mädchen*, junge Frauen* und weibliche Fachkräfte aus.

Wir zeigen uns solidarisch mit allen Betroffenen! In direkt adressierten Schreiben an die gewählten Vertretungen im Dresdner Stadtrat und Landtag können diese aufgefordert werden, auch weiterhin ausreichend finanzielle Mittel für Soziales, Kultur, Pflege sowie Kinder- und Jugendhilfe einzuplanen. Kürzungen? Nicht mit uns!

Die in diesem Beitrag aufgeführten Übungen und Materialempfehlungen sind Impulse aus dem vergangenen Fachgespräch „Ich k...
04/12/2024

Die in diesem Beitrag aufgeführten Übungen und Materialempfehlungen sind Impulse aus dem vergangenen Fachgespräch „Ich krieg‘ die Krise!“, welches am 13.11.2024 im Emmers stattfand.👍🏼

Mädchen* und Frauen* richten ihr   eher nach innen.   können daher als Lösungsversuche für tiefer liegende seelische Pro...
22/11/2024

Mädchen* und Frauen* richten ihr eher nach innen. können daher als Lösungsversuche für tiefer liegende seelische Probleme (z.B. Bewältigung von Konflikten), als Flucht oder Ersatz für verdrängte gelten.

Etwa drei bis zehn Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren erkranken an einer Depression. Die Depression gi...
12/11/2024

Etwa drei bis zehn Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren erkranken an einer Depression. Die Depression gilt in der Gesellschaft häufig als Krankheit der „Schwachen“. Diese Stigmatisierung führt dazu, dass Betroffene ihren Wert in Frage stellen, sich schämen darüber zu sprechen und infolgedessen keine (frühzeitige) Hilfe in Anspruch nehmen. Das erklärt, weshalb die Depression zur häufigsten Todesursache bei Menschen bis 45 Jahren gehört.

Psychische Erkrankungen machen sich bei Mädchen* und Frauen* häufig anders bemerkbar als bei Jungen* und Männern*. Auch ...
12/11/2024

Psychische Erkrankungen machen sich bei Mädchen* und Frauen* häufig anders bemerkbar als bei Jungen* und Männern*. Auch wenn durch Aufklärungsarbeit zunehmend Bewusstsein dafür geschaffen wird, sind Mädchen* und Frauen* in der medizinischen Versorgung noch immer benachteiligt und mit Vorurteilen bzw. Stigmatisierungen konfrontiert.

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Dresden-Neustadt
01099

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