AWO NRW

AWO NRW Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Prinzipien der Landesarbeitsgemeinschaft AWO NRW.

Sie wird gebildet aus den vier Bezirksverbänden Mittelrhein, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und dem Westlichen Westfalen.

Ambulante Pflege sichern oder Versorgung aufs Spiel setzen? 🚨 1,4 Millionen Menschen in NRW sind pflegebedürftig, Tenden...
11/06/2026

Ambulante Pflege sichern oder Versorgung aufs Spiel setzen? 🚨

1,4 Millionen Menschen in NRW sind pflegebedürftig, Tendenz steigend. 9 von 10 werden zu Hause gepflegt. Neben der Unterstützung durch Angehörige ist die professionelle ambulante Pflege ein zentraler Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung 🏥

Genau hier greifen die geplanten Änderungen im GKV Beitragsstabilisierungsgesetz ein: Die tarifliche Refinanzierung für Teile der ambulanten Pflege soll wegfallen. Das hätte gravierende Folgen für Pflegekräfte, Einrichtungen und die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

👉 Mehr dazu in unserer Pressemitteilung unter https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/presse/detail/freie-wohlfahrtspflege-warnt-vor-versorgungsluecken-in-der-ambulanten-pflege

🔬🐦 Forschen, beobachten, entdecken – ProKi im MINT-Alltag 🐦🔬Warum bauen Vögel Nester? Welche Arten leben eigentlich vor ...
21/05/2026

🔬🐦 Forschen, beobachten, entdecken – ProKi im MINT-Alltag 🐦🔬
Warum bauen Vögel Nester? Welche Arten leben eigentlich vor unserer Kita? Und woran erkennt man unterschiedliche Vogelstimmen?
Mit solchen Fragen beschäftigen sich Kinder der Kita Lippestrolche gemeinsam mit einer Biologin, die im Rahmen des Modellprojekts ProKi Teil des Teams geworden ist und den MINT-Schwerpunkt erweitert. 🌿
Durch Beobachtungen, Gespräche und kleine Forschungsangebote entdecken die Kinder spielerisch naturwissenschaftliche Zusammenhänge und entwickeln früh Freude am Forschen und Entdecken.
Genau hier setzt ProKi an: Das Projekt erweitert multiprofessionelle Teams in Kitas um Fachkräfte mit besonderen Kompetenzen – beispielsweise aus Naturwissenschaft, Musik, Handwerk oder Gesundheit – und schafft dadurch neue Bildungsimpulse im Alltag.
Vielen Dank an die Einrichtung für die inspirierende Arbeit und die spannenden Einblicke! 💚
‼️ Du möchtest selbst profilrelevante Kraft werden und Deine Ideen in unsere Kitas einbringen? Melde Dich bei uns – wir freuen uns auf Dich!
Das Projekt wird gefördert von Chancen NRW und der Sozialstiftung NRW und wird evaluiert von der Katholischen Hochschule NRW.

🌾🥕 Lernen mit allen Sinnen – ProKi in der Ackerkita 🥕🌾Wie können Kinder Natur und Nachhaltigkeit ganz praktisch erleben?...
20/05/2026

🌾🥕 Lernen mit allen Sinnen – ProKi in der Ackerkita 🥕🌾
Wie können Kinder Natur und Nachhaltigkeit ganz praktisch erleben?
Die AckerKita Hirschberg zeigt im Rahmen des Modellprojekts ProKi, wie das gelingen kann: Durch die Einstellung eines Gärtnereimeister mit Spezialisierung auf Gemüseanbau, entstehen neue Erfahrungsräume direkt im Kita-Alltag.
Gemeinsam mit den Kindern wurde der „Acker-Club“ ins Leben gerufen. Dort wird gepflanzt, gegossen, beobachtet und geerntet – und die Kinder erleben unmittelbar, wo Lebensmittel herkommen und wie Naturkreisläufe funktionieren. 🌱
Das Modellprojekt ProKi stärkt multiprofessionelle Teams in Kitas durch sogenannte „Profilrelevante Kräfte“, die ihre fachliche Expertise gezielt in den pädagogischen Alltag einbringen. So entstehen neue Bildungsimpulse und vielfältige Lerngelegenheiten für Kinder.
Vielen Dank an die Einrichtung für die spannenden Einblicke und das große Engagement! 💚
‼️ Du möchtest selbst profilrelevante Kraft werden und Deine Ideen in unsere Kitas einbringen? Melde Dich bei uns – wir freuen uns auf Dich!
Das Projekt wird gefördert von Chancen NRW und der Sozialstiftung NRW und wird evaluiert von der Katholischen Hochschule NRW.

Die Pflege steht unter Druck – und die aktuell diskutierten Reformpläne verschärfen die Lage. ⚠️Zum heutigen Tag der Pfl...
12/05/2026

Die Pflege steht unter Druck – und die aktuell diskutierten Reformpläne verschärfen die Lage. ⚠️

Zum heutigen Tag der Pflege warnt die Freie Wohlfahrtspflege NRW: Wer eine starke und verlässliche Pflege will, darf nicht an den Gehältern der Pflegekräfte und an der Versorgung der Pflegebedürftigen sparen. Pflege darf kein Armutsrisiko sein. ❗️

10/04/2026
Wir lehnen ihn ab, den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz)! ❌Geplant sind  👎Kern- und ...
10/04/2026

Wir lehnen ihn ab, den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz)! ❌

Geplant sind
👎Kern- und Randzeiten,
👎neue Buchungszeiten sowie
👎 größere Gruppen.

Diese Änderungen gefährden die Qualität von Bildung, Betreuung und Erziehung und die wirtschaftliche Sicherheit vieler Kitas.

Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, sagt: "Für die Freie Wohlfahrtspflege gilt unverändert: Das neue KiBiz darf nicht schlechter sein als das aktuelle. Den derzeit vorliegenden Gesetzentwurf lehnt die Freie Wohlfahrtspflege ab. Ich danke allen beteiligten Akteur*innen ausdrücklich für den bislang gemeinsam zurückgelegten Weg und hoffe sehr, dass es im parlamentarischen Verfahren gelingt, ein Kinderbildungsgesetz zu verabschieden, das deutlich besser ist als der aktuelle Gesetzentwurf. In den bisherigen Gesprächen wird deutlich, dass allen Beteiligten der Ernst der Lage bewusst ist.“

Wir sind weiterhin in engem Austausch mit dem Landtag und der Landesregierung, um das KiBiz zu verbessern.

Tarifeinigung zwischen AWO NRW und Verdi Dortmund/Düsseldorf. In zweitägigen Verhandlungen haben sich AWO NRW und Verdi ...
01/04/2026

Tarifeinigung zwischen AWO NRW und Verdi

Dortmund/Düsseldorf. In zweitägigen Verhandlungen haben sich AWO NRW und Verdi auf eine Tariferhöhung geeinigt, die im Wesentlichen den letzten Abschlüssen im TVÖD entspricht. Die Entgelterhöhung beträgt insgesamt 5,8 %, die in zwei Stufen realisiert wird. Zum 01.05.2026 erhalten die Beschäftigten 3 %, mindestens aber 110 € mehr Gehalt. Ab dem 01.03.2027 kommen weitere 2,8 % hinzu. Zusätzlich erhalten alle Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 € pro Vollzeitkraft. Die Laufzeit der Vereinbarung endet am 31.10.2027. Neben diesen wesentlichen Eckpunkten gibt es weitere Verbesserungen in vielen Details und insbesondere für Auszubildende. Deren Vergütung wird am 01.05.2026 um einen Festbetrag von 75 € und am 01.03.2027 um einen Festbetrag von erneut 75 € erhöht. Zusätzlich erhalten sie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 € pro Vollzeitkraft.
„Dieses Ergebnis,“ so AWO NRW Geschäftsführer Uwe Hildebrandt, „ist für uns gerade noch vertretbar. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass öffentliche Zuschussgeber und Kostenträger die Personalkostensteigerung vollumfänglich kompensieren. Die Steigerung der Löhne und Gehälter kommt den berechtigten Interessen der Beschäftigten nach und drückt unsere Wertschätzung für deren Engagement und Leistungsbereitschaft in nicht immer einfachen Zeiten aus. Gewünscht hätten wir uns eine schnellere Einigung und vor allem eine längere Laufzeit, denn nun beginnen schon in eineinhalb Jahren die nächsten Verhandlungen mit möglichen neuen Belastungen für z.B. die Familien in unseren Kitas. Mit den Erhöhungen für die Auszubildenden“, so Uwe Hildebrandt weiter, „stärken wir die Gewinnung junger Fachkräfte, die in allen Feldern der Sozialarbeit dringend benötigt werden.“

AWO setzt auf realistische 4. TarifrundeDortmund/Düsseldorf. Im Vorfeld der am 30./31. März stattfindenden 4. Tarifrunde...
27/03/2026

AWO setzt auf realistische 4. Tarifrunde
Dortmund/Düsseldorf. Im Vorfeld der am 30./31. März stattfindenden 4. Tarifrunde zwischen Verdi und der AWO stellt AWO NRW Geschäftsführer Uwe Hildebrandt fest: „Wir setzen darauf, dass jetzt endlich der Zeitpunkt für konstruktive und realistische Verhandlungen gekommen ist. Die Gewerkschaftsforderungen nach einer Festbetragserhöhung von 500 € monatlich entsprächen einer Entgelterhöhung von mehr als 13%. Der aktuelle Abschluss zwischen Verdi und dem Öffentlichen Dienst der Länder beinhaltet eine Gehaltserhöhung um 5,8% in drei Schritten bei einer Laufzeit von 27 Monaten. Die AWO hat bereits in der 3. Tarifrunde 5,2% in drei Schritten bei einer Laufzeit von 27 Monaten plus einer Einmalzahlung von 150€ angeboten. Weitere, zusätzliche Verbesserungen sind für Auszubildende vorgesehen. Die Gewerkschaftsforderung nach drei zusätzlichen Urlaubstagen nur für Verdi-Mitglieder lehnen wir grundsätzlich ab, da wir keine Ungleichbehandlung unserer Beschäftigten wollen.“

Wir haben kein Verständnis dafür, dass Verdi erneut zum Warnstreik aufruft. Der Arbeitgeberverband hat der Gewerkschaft ...
20/03/2026

Wir haben kein Verständnis dafür, dass Verdi erneut zum Warnstreik aufruft. Der Arbeitgeberverband hat der Gewerkschaft am 4. März in der dritten Tarifrunde ein faires Angebot vorgelegt. Wir haben uns noch während der Verhandlungen kompromissbereit gezeigt und das Angebot verbessert. Beide Seiten haben daraufhin den Willen zu konstruktiven Lösungen gezeigt.
Demnach bieten wir nunmehr eine in drei Stufen gestaffelte Steigerung der Löhne und Gehälter um insgesamt 5,2 Prozent an. Die erste Erhöhung erfolgt ab dem 1. Mai 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro monatlich. Ab dem 1. Januar 2027 steigen die Löhne und Gehälter wieder um weitere 1,2 Prozent. Am 1. Juli 2027 wird in der dritten Stufe erneut um 1,2 Prozent erhöht. Zusätzlich sollen alle Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro erhalten.
Ein besonderes Augenmerk haben wir auf Auszubildende gelegt und wollen deren Vergütungen ab 1. April 2026 und ab 1. Juli 2027 jeweils um einen Festbetrag in Höhe von 75 Euro anheben. Ferner sollen Auszubildene einen zusätzlichen Urlaubstag, eine Jahressonderzahlung von 80 statt bisher 60 Prozent sowie höhere Zuschläge erhalten.
Damit haben wir eine finanziell tragfähige Verhandlungsbasis für die nächste Tarifrunde am 30. und 31. März geschaffen.
Wir setzen darauf, dass wir in der nächsten Runde eine Einigung mit der Gewerkschaft erzielen. Über die mögliche Schließung von Einrichtungen und Diensten informieren die AWOs vor Ort.

Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden, vom 16. bis zum 29. März, d...
12/03/2026

Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden, vom 16. bis zum 29. März, die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die AWO NRW beteiligt sich mit ihren Integrationsagenturen und Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit. Sie bieten zahlreiche Veranstaltungen, Aktionen und Workshops an.

Geflüchtete und Migrant*innen erfahren im Alltag Diskriminierung, die über Äußerungen und Handlungen von Einzelpersonen hinausgeht. „Diskriminierung wirkt in gesellschaftlichen Strukturen. Das zeigt sich etwa an den ungleichen Chancen auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, aber auch in Institutionen und Behörden“, so der NRW-Vorsitzende Michael Scheffler. Zum Anlass der Wochen gegen Rassismus möchte die AWO NRW auf die im Februar 2026 veröffentlichten Studienergebnisse der Untersuchung „Institutionen und Rassismus“ (InRa) des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) hinweisen.

Die Forschenden wiesen in den untersuchten Institutionen – von Jobcentern, Ausländerbehörden, über Gesundheits-, Jugend- und Ordnungsämter bis hin zu Polizei, Zoll, Justiz und in der Sozialen Arbeit – Ungleichbehandlung nach, die sich etwa im Umgang mit Beschwerden oder der Ausgestaltung von Ermessensspielräumen zeige. Insbesondere Sprachbarrieren zeigten sich als strukturelles Diskriminierungsrisiko: So würden Personen mit geringen Deutschkenntnissen bei ihren Anträgen seltener unterstützt. Sprachkenntnisse sind – auch im Umgang mit Behörden – unverzichtbar, um Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen zu erhalten.

Um Sprachbarrieren und damit auch das Risiko für Ungleichbehandlung abzubauen, fordert die AWO NRW die Bundesregierung auf, die Zulassungen zu den Integrationskursen wieder aufzunehmen und allen geflüchteten und zugewanderten Menschen uneingeschränkten Zugang zu gewähren.
Einen Überblick über die Veranstaltungen und Aktionen in den Wochen gegen Rassismus finden Sie hier:
https://www.fachportal.ada.nrw/de/details/internationale-wochen-gegen-rassismus-2026.html

Adresse

Kronenstraße 63-69
Dortmund
44139

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