20/07/2026
🖤 Ankündigung: Morgen, dem 21. Juli veranstaltet die Krisenhilfe Bochum in Kooperation mit der Aidshilfe Bochum eine Gedenkveranstaltung für verstorbene Drogengebrauchende.
Die Veranstaltung findet im Café in der Viktoriastraße 67 in Bochum statt.
Ab 12:15 Uhr.
Die Zahl der Menschen, die an Drogenkonsum versterben, steigt jährlich an. 2025 waren es in Deutschland 2.150 Opfer.
Fast jeder vierte war unter 30 Jahre alt, bei den unter 20-Jährigen hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Über 80% der Todesfälle wurden mit Mischkonsum in Zusammenhang gebracht. Besonders verbreitet sind Alkohol, Cannabis & synthetische Cannabinoide, Kokain und Opioide (Schmerz-/Betäubungsmittel).
Drogen werden potenter und durch das Internet leichter zu beschaffen. Kokain und Crack stechen dabei besonders hervor.
Am 21. Juli, dem internationalen Gedenktag, wird den Verstorbenen gedacht und auf die Notwendigkeit von Behandlungs- und Präventionsangeboten aufmerksam gemacht.
Das Netzwerk der Deutschen Aidshilfe e.V. schlägt einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen gegen Drogentodesfälle vor:
1. Eine Stärkung der kommunalen Frühwarnsysteme.
2. Flächendeckend Drugchecking ermöglichen.
3. Ausbau von Drogenkonsumräumen.
4. Naloxon verfügbar machen.
Ein Notfallmedikament, das die Folgen einer Opioidüberdosis abwenden kann.
5. Ausbau von Substitution.