12/03/2026
Erinnerungen:
1967 wurde ich in Rheinland-Pfalz geboren , genauer gesagt in Riveris, einem kleinen Dorf im Südwesten der Republik in der Nähe von Trier.
Das Leben war damals magisch, wir lebten im Leichtsinn. Wir hatten ein schönes Leben 🙏✨
Wir gingen raus, um zu spielen, wir waren immer glücklich 😀und haben ALLES (!!!) gegessen, was unsere Mutter vorbereitet hat. Aus Respekt.
Keiner von uns hatte auch nur irgendeine dieser neumodischen Krankheiten oder Unverträglichkeiten. Das lag wohl auch mitunter daran, dass wir den Sand aus dem Sandkasten gegessen haben, Äpfel und Birnen von den Bäumen, OHNE unsere Hände 30 x zu desinfizieren.
Wir haben unsere Kuchen und Süßigkeiten miteinander geteilt, es hat uns ein paar Pfennige gekostet. So wie der Tages-Eintritt ins Freibad. Oder ein Eis.
Nach der Schule haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und dann so schnell wie möglich mit dem Spielen begonnen. Man konnte einen ganzen Tag draußen bleiben.
Wir spielten Cowboy und Indianer, Fussball und fuhren mit Rollschuhen, Fahrrad oder Roller. Spielten mit Murmeln und Gummitwist, Hüpfen, Verstecken, Fangen,... wir sind auf die Bäume geklettert 🌳, haben Baumhäuser gebaut, ohne dass jemand die Behörden rief.
Wir konnten unbesorgt durch die Nachbarschaft laufen. Auch spät Abends im Dunkeln.
Wir mussten nicht mit Smartwatch oder Smartphone überprüft und behelicoptert werden.
Wir konnten die Uhr lesen. Wenn es hieß, sei um 7 zu Hause, waren wir das, mit einem Puffer von wenigen Minuten. Wir aßen Früchte von den Bäumen und den Sträuchern in den Gartenanlagen, ohne sie zu waschen, fuhren Rad auf dem Gehweg ohne Helm oder Knieschoner 😆.
Wir bauten uns Sprungschanzen aus Erde und Brettern, fielen hin, standen auf, fuhren weiter. Kein Desinfektionsmittel musste auf die aufgeschürften Knie oder Ellenbogen, höchstens ein Pflaster, das musste reichen.
Um uns mit unseren Kameraden zum Spielen zu treffen, gingen wir vor ihr Haus und riefen lautstark ihre Vornamen.
Abends nach unserem Bad 🛀haben wir unseren Schlafanzug und unsere Hausschuhe angezogen und spätestens 20.00 Uhr waren wir im Bett 😴
Wir haben uns gefreut, wenn die Wettervorhersage schönes Wetter für den Tag danach vorhersagte 🌤️denn das war alles, was uns wichtig war, wissend, dass wir morgen draußen spielen konnten.
Keine sozialen Medien, keine 📱die uns ständig in einen Wettbewerb stellten, den wir eh niemals bestehen konnten, weil wir hatten Freunde, Freundinnen.
Was für eine schöne Kindheit 🙏😃✨
Wir hatten vor nichts Angst und um unsere älteren Menschen mussten wir uns keine Sorgen machen, sie gingen einfach irgendwann über die Regenbogenbrücke 🌈und es war ganz selbstverständlich.
Bei Sonnenuntergang wussten wir, dass es Zeit ist, nach Hause zu gehen 🏡.
Wir gingen meist gerne zur Schule 💼, weil uns beigebracht wurde, die Lehrer zu respektieren 🎓wir hatten allerdings noch Lehrer die diesen Beruf als Berufung ausführten und es war eine Freude, unsere Klassenkameraden und Freunde jeden Tag zu sehen 🧒👧.
Wir sollten öfter über all' diese glücklichen Momente nachdenken 💭, denn wir sind momentan gefangen in einer Gesellschaft, in der es kaum noch Respekt, Autorität, Mitgefühl, Charakter, Treue oder Wohlwollen für andere gibt 😔.
Der gesunde Menschenverstand geht immer mehr verloren, genau wie das Verständnis von Gut oder Böse, von richtig oder falsch. Wir vegetieren in einer Gesellschaft, in der viele nur noch an sich denken.
Warum nur sind wir menschlich so abgerutscht? ...wieso haben wir das zugelassen? ...denkt mal darüber nach und wacht endlich auf...