03/03/2026
📯 Veranstaltungshinweis! Zeitdiagnostik der Zwischenkriegsjahre: Mythen, Märchen – Antimärchen. Marieluise Fleißer im Kontext. Eine digitale Tagung.
📆 11. März 2026, 13:30 Uhr & 12. März 2026, 9:00 Uhr
📜 Marieluise Fleißers Werk gilt als repräsentativ für die Zwischenkriegszeit, ist dafür aber vergleichsweise unerforscht. Die Forschung verfolgte bisher insbesondere biografische Zugriffe und entwickelte geschlechterspezifische Lektüren. Zeitgenössische Kritiker*innen – darunter Kerr, Feuchtwanger und Adorno – hoben dagegen vor allem die gesellschaftskritische Dimension von Fleißers Texten hervor.
🗨️ An diese zeitgenössische Rezeptionslinie will die Tagung anschließen und damit neu nach dem Ort von Fleißers literarischen Schaffen fragen. Die bereits analysierten Bezüge zu Brecht und Feuchtwanger sowie - weitaus weniger prononciert – zu Tergit und Keun bieten einen ersten Ansatzpunkt für die immer noch ausstehende literaturhistorische und ästhetische Einordnung und Kontextualisierung Fleißers. Einen Ansatzpunkt liefert Fleißers spezifische Faktur des Märchen-Genres.
⚙️ Organisiert von Christina Rossi (Eichstätt), Corinna Schlicht (Duisburg-Essen), Franz Fromholzer (Augsburg), Iuditha Balint (Fritz-Hüser-Institut, Dortmund) und Sandra Beck (Mannheim).
📝 Mit Beiträgen von Eva Kormann (Karlsruhe), Philipp Böttcher (Duisburg-Essen), Birgit Nübel (Hannover), Sabine Kyora (Oldenburg), Frederike Oberkrome (FU Berlin), Susanne Klimroth (FU Berlin), Peter Ellenbruch (Duisburg-Essen), Jörg Schuster (Frankfurt) und Michael Pilz (Innsbruck).
📷 Zentrum Stadtgeschichte Ingolstadt, Aufnahme Helmut Bauer.