Dorstener STADT"DIALOG
„Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“
In allen Demokratien des Westens ist zu beobachten:
• Ergebnisse demokratischer Prozesse und Abwägungen werden nicht akzeptiert – aus egoistischen Motiven ebenso wie aus politischem Kalkül.
• Im Internet wird ohne Anstand gegen Andersdenkende und Minderheiten gepöbelt.
• Funktionsträger werden verbal und tätlich an
gegriffen – sogar Sanitäter und Feuerwehrleute werden Opfer von Angriffen.
• Extreme und auch extremistische Positionen und Provokationen werden zunehmend aggressiv vorgetragen. Bürgermeister Tobias Stockhoff hat deshalb mit seiner Rede zur Einbringung des Haushaltes 2019 in der Ratssitzung am 19. September 2018 die Frage aufgeworfen, was unsere Gesellschaft (noch) zusammenhält. Er hat aufgerufen, in einem umfassenden Stadtdialog eine Dorstener Antwort auf diese Herausforderung der Demokratie zu suchen. Das Ziel dürfe dabei nicht lauten, gegen etwas zu sein. Ziel sei es vielmehr, sich auf Grundwerte zu besinnen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese Grundwerte nötigenfalls auch verteidigt werden müssen: Menschenwürde, Demokratie und Respekt. Mit seiner Rede hat Bürgermeister Stockhoff alle Bürgerinnen und Bürger, Parteien, Gremien, Verbände und Institutionen aufgerufen, sich an diesem Stadtdialog zu beteiligen. Die Rede fand große Resonanz in der Bürgerschaft und hat eine Vielzahl von Gesprächen und Veranstaltungen ausgelöst. Der Austausch über Aufgaben und Ziele des Stadtdialogs wurde geführt in Gruppen und Vereinen, den Dorstener Stadtteilkonferenzen, Parteien, Kirchengemeinden, Vereinen und Schulen. Im September 2019 wurden alle Vorschläge in einem Bürgerkonvent beraten. Aus dem Ergebnis hat ein ehrenamtliches Redaktionsteam die „Dorstener Erklärung“ entwickelt. Dieser zehn Punkte umfassende Wertekanon beschreibt Anliegen, Anforderungen und Vorschläge für ein friedliches und verbindendes Miteinander in Dorsten. Der Rat der Stadt Dorsten hat die Erklärung zum Stadtdialog am 2. September 2020 einstimmig beschlossen. Sie wird seitdem verbreitet. Alle Dorstener Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, die Erklärung zu unterzeichnen. Dies ist handschriftlich möglich (das Dokument liegt an vielen Stellen aus und kann zugesandt werden) sowie online www.dorsten.de/stadtdialog. Der Stadtdialog soll langfristig weitergeführt werden. So ist beispielsweise daran gedacht, in Dorsten einen jährlichen Tag des Grundgesetzes einzuführen, eine der zentralen Grundlagen für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Koordinationsstelle für den Stadtdialog „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt” ist das Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport in der Stadtverwaltung Dorsten, Joachim Thiehoff, Telefon 02362 66-33 34, E-Mail [email protected]
Mehr Informationen auf www.dorsten.de/stadtdialog
Wichtige Anmerkung:
Diese Facebook-Seite wurde von Dorstener Büger*Innen erstellt und wird ausschließlich durch diese gepflegt! Die Stadt Dorsten ist ausdrücklich nicht Betreiber dieser Facebook-Seite - die hinterlegten Kontaktdaten sind vom Büro für Ehrenamt und Bürgerengagement, da das Gesamtprojekt "Dorstener STADT"DIALOG" dort betreut wird.