05/11/2025
Eine Übung!
Kürzlich hatten wir Gelegenheit, ein Unfallszenario realistisch zu üben.
Ein tolles Team für einen heißen Job!
Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, ...
Dieses Bibelzitat (Matthäus 25, Vers 13) beschreibt unser Ehrenamt sehr gut. Unfälle, Brände, medizinische Notfälle oder Katastrophen sind in keinem Kalender "vorgeplant".
Sie passieren. Unangekündigt, unpassend, unerwünscht.
Um uns auf die Einsatzsituationen vorzubereiten, trainieren wir wöchentlich in unseren Einheiten. Fahrzeuge, Geräte und vor allem die Mannschaft müssen im richtigen Moment funktionieren.
Der Löschzug Gohr konnte jetzt ein realistisches Unfallszenario trainieren. In dem Fall kam es zu einem Auffahrunfall. Bei Dunkelheit und regnerischen Wetter ist auf einer Landstraße ein PKW auf einen Traktor mit angehangenem Pflug aufgefahren. Das Anbaugerät bohrte sich in die Fahrgastzelle des PKW.
Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug an der "Einsatzstelle" eingetroffen, ergaben sich zahlreiche Aufgaben für die 9-köpfige Einsatzmannschaft:
Erkundung,
Absichern der Einsatzstelle gegen fließenden Verkehr,
Betreuung des eingeschlossenen Patienten,
Ausleuchten der Einsatzstelle,
Sichern der Unfallfahrzeuge gegen Wegrollen, Sichern des Pfluges gegen Drehen und/oder Absenken,
Menschenrettung,
Sichern des Brandschutzes,
Aufnehmen auslaufender Betriebsmittel,...
Zügig aber ruhig wurde der Einsatz abgearbeitet. Verschiedene Wege und Techniken wurden ausprobiert. Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und die Übung besprochen.
Nun "wachen" sie wieder, denn weder Tag noch Stunde der nächsten Alarmierung sind bekannt ...
Vielen Dank an alle, die diese Übungen durch Gestellung von Flächen, Gebäuden, Fahrzeugen, Geräten etc. möglich machen.
Besonderer Dank an unsere Einsatzkräfte, die jederzeit bereit sind, das Richtige zu tun!