Das Aktionsbündnis besteht derzeit aus:
Bürgerinnen und Bürgern von Oppertshofen, Grüne Dillingen, Grüne Donau Ries, Tierschutzverein für den Landkreis Dillingen, Tierschutzverein Donauwörth, Bund Naturschutz Donau Ries, Bund Naturschutz Dillingen, Tierrechtsinitiative Augsburg, ATTiS Augsburg, ÖDP, die Linken, Tierrechtspartei, PROVIEH, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (ABL), Slow F
ood Gruppe Augsburg, Günzburg und nördliche Donau, Rüsselheim e.V., private Tierschützer und Tierschützerinnen aus der Region
Stoppt den Saustall! gegen industrielle Massentierhaltung/das System Straathof auf dem Reichertsweiler Hof bei uns in Bayern -
wir wollen als Bürgerinnen und Bürger hier deutlich machen dass wir uns gegen industrielle Massentierhaltung zur Wehr setzen. Wir wollen keine Tierqual, ammoniakversäuchte Luft, weiteren Flächenfraß und Agrowirtschaft a´la Straathof -
Wir wollen ökologisch nachhaltige bodengebundene Landwirtschaft, die so viel erwirtschaftet wie wir in der Region wirklich benötigen, ohne die Umwelt maßgeblich negativ zu beeinflussen. Wir wollen hier am Beispiel des Reichertsweiler Hofes und der geplanten Wiesenhofanlagen in Bliensbach, Ziertheim und Schmähingen aufmerksam machen auf die Probleme, die eine derartige Intensivtierhaltung mit sich bringt: wie steht es mit den Evakuierungsplänen im Brandfall? Die bayrische Bauordnung sieht vor dass Mensch und Tier im Brandfall geschützt sein müssen -es liegen unseres Wissens nach bisher keine Evakuierungspläne vor. Wie sieht es mit dem Emmissionsschutz in Wörnitzstein konkret aus - Wie wird mit der aufkommenden Gülle bei fast 12.000 Sauen (Muttersauen und Ferkeln) umgegangen um das Wasser nachhaltig zu schützen? Woher kommt das Futter für die Tiere? Bodengebundene Landwirtschaft sieht vor dass jeder Bauer das Futter selber erwirtschaftet und nicht genmanipuliert und regenwaldzerstörend in Südamerika einkauft! Wie wird sichergestellt dass mit Antibiotika nur im Krankheitsfall gearbeitet wird? dass Tierärzte behandeln, wenn es zu Krankheitsfällen kommt und nicht flächendeckend mit Gesundheitsfolgen für Mensch und Tier präventiv.