Wildtierhilfe Schelderwald

Wildtierhilfe Schelderwald Als anerkannte private Wildtierauffangstelle möchten wir hier auf unsere Arbeit aufmerksam machen.

Wir sind ausschließlich privat organisiert, erhalten keinerlei Unterstützung der Stadt, des Kreises oder vom Land Hessen. SPENDENKONTO: DE78 5165 0045 0000 1020 79

Eigentlich ist es deren Aufgabe sich darum zu kümmern, um was wir uns kümmern. Unser Hauptaugenmerk liegt in der Rehkitzrettung mit der Drohne mit Wärmebildkamera vor der Mähsaison, sowie in der Aufzucht von Fuchswaisen sowie Hilfe und Beratung bei Fragen zu Füchsen.

Wir freuen uns, dass unser Projekt der Rehkitzrettung (Antrag gestellt am 08. Januar 2026) es doch noch geschafft hat. W...
12/08/2026

Wir freuen uns, dass unser Projekt der Rehkitzrettung (Antrag gestellt am 08. Januar 2026) es doch noch geschafft hat. Wir wurden ausgewählt den Förderbeitrag über 5000,00 Euro zu erhalten, von der Umweltlotterie "Genau". Somit können wir unsere 3 Teams mit mobilen Monitoren die speziell für die Rehkitzretung sind, ausstatten. Wir müssen zwar von unserem "Ersparten" noch 250 Euro dazu tun, aber das können wir verkraften.
Natürlich auch Dank eurer Spenden die immer wieder kommen, vielen lieben Dank an alle Unterstützer unser ehrenamtlichen Tätigkeit!

Jedes Jahr von Mitte Mai bis Juni werden Rehkitze geboren und von ihren Müttern im hohen Gras der Wiesen abgelegt um sie vor Fressfeinden zu schützen. Im Mai beginnt jedoch der erste Schnitt der Landwirte zum Mähen des hohen Grases um Futtermittel (Heu) zu gewinnen. Leider werden hierbei oftmals ...

Hey, dass darf echt nicht wahr sein ...Eben kam eine Schäferin zu uns, in ihrem ihrem Hof stand ein großer Karton, oben ...
01/08/2026

Hey, dass darf echt nicht wahr sein ...

Eben kam eine Schäferin zu uns, in ihrem ihrem Hof stand ein großer Karton, oben drauf saß ein Siebenschläfer. Als sie sich näherte, verschwand der Sibie wieder in dem Karton
Sie brachte den Karton zu uns, es stellte sich dann heraus, dass darin ein Nest mit 7 frischgeborenen Babys war..
Wir setzten die Nama mit ihren Babys in ein Terrarium. Das Muttertier machte sich direkt über das angebote Futter her. Früchte, Nüsse und Wasser.
Leute. man hilft nicht wenn man Fundtiere einfach vor der Tür abstellt
Wir sind fassungslos und traurig.
MENSCHEN was stimmt mit euch nicht?

Danke für die Wertschätzung. ..Vor ca. 2 Wochen informierte uns das Praxisteam über einen Turmfalkenästling der von den ...
27/07/2026

Danke für die Wertschätzung. ..

Vor ca. 2 Wochen informierte uns das Praxisteam über einen Turmfalkenästling der von den Elterntieren scheinbar nicht versorgt wurde.
Dies konten wir bestätigen, denn während die Geschwister im Nest gefüttert wurden ignorieren sie den noch flugunfähigen Jungvogel unterhalb des Nestes, obwohl diesercauch lautstark bettelte.. Am nächsten Tag holten wir ihn ab und brachten ihn zur Bergischen Greifvogelhilfe nach Rösrath. Dort wird er mit vielen weiteren Jungvögeln auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit. Fach- und Sachwissen kompetent vereint.

Das große Desaster in der Wildtierhilfe- und rettung!Seit 25 Jahren bestreiten Angelika und ich die Wildtierhilfe ehrena...
13/07/2026

Das große Desaster in der Wildtierhilfe- und rettung!

Seit 25 Jahren bestreiten Angelika und ich die Wildtierhilfe ehrenamtlich. Immer wieder gibt es neue und auch alte Herausforderungen, Probleme und Fehlinformationen!

NEIN! wir werden nicht von Stadt, Kreis, Land oder Bund unterstützt, und JA! wir müssen um Kostenübernahme oder Zuschüsse betteln und kämpfen ...

Die öffentliche Hand interessiert sich einen Scheißdreck für die Hilfe und/oder Belange der Wildtiere oder den Ehrenamtlichen die Ihre Aufgabe übernehmen.

Das Ehrenamt wird allseits gelobt, aber gewürdigt wird es nicht! Dies betrifft nicht nur uns in der Wildtierhilfe sondern auch alle anderen Institutionen die ehrenamtlich tätig sind!
In unserem Fall: Der Tierschutz ist im Grundgesetz verankert, aber bezahlen will ihn niemand.

Tiere haben keine Stimme, Wildtiere ganz besonders nicht!
Hallali, wer schlechtes dabei denkt ...

Während dem Lobbyismus in der Jägerschaft Tür und Tor offen steht ( siehe Lahn-Dill-Kreis: Abschaffung der Jagdsteuer) müssen wir um jeden Cent kämpfen. Die Abschaffung der Jagdsteuer wurde vom Landrat Braun des LDK u.a. mit der Abschaffung der Bürokratie begründet. Die finanziellen Aufgaben der Verwaltung würden die Einnahmen der Jagdsteuer übersteigen .... Vielen Dank! In unserem Finanzsystem wird jeder Steuerzahler peinlichst überwacht, gemaßregelt und diffamiert.

Vielleicht sollte sich der LDK mal mit dem Finanzamt beraten, welche Wege man mit der automatischen Einziehung einer Jagdsteuer nach Abschluss eines Pachtvertrages beschreiten kann.

Während die Jäger ihre "Kosten" zB. auf Untersuchung der ASP bei Wildschweinen vom Hessischen Landeslabor nicht berechnet bekommen und viele weitere Vergünstigungen seitens der Behörden einsacken, gehen die Wildtierhilfen immer leer aus wenn es um Begleichung von Rechnungen bzgl. der Wildtiere geht.

Wir erledigen dass, was im "Staatsziel" verankert ist! Freiwillig und ehrenamtlich.

Dafür müssen wir uns auch noch "beschimpfen" lassen: Ihr habt es doch so gewollt, wenn euch die Arbeit zuviel wird, dann lasst es doch bleiben.
Dies geht auch in den privaten Bereich über: Ich denke, ihr seid die Wildtierhilfe, dann holt das verwaiste oder verletzte Wildtier gefälligst hier ab .... warum soll ich meine Zeit, mein Sprit, mein Geld dafür aufopfern?

Das System will es so ... die Ehrenamtlichen sind die Deppen der Nation! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

09/07/2026

Wie krank muss man sein?

Die einen nennen es "Jägerbashing" ... wir nennen es Aufklärung!Kranke Menschen sollten sich in entsprechende Behandlung...
09/07/2026

Die einen nennen es "Jägerbashing" ... wir nennen es Aufklärung!

Kranke Menschen sollten sich in entsprechende Behandlung begeben ...

Bundesjägertag in Suhl am 03/04. Juli 2026
Thema: „Ethik als Fundament“.
Das klingt gut. Die eigentliche Frage lautet aber:
Kann die Jagd ihre eigene Ethik glaubwürdig definieren, wenn die Debatte überwiegend innerhalb der eigenen Reihen geführt wird?
Wenn es wirklich um Ethik geht, dann darf es nicht darum gehen, das Bestehende zu rechtfertigen. Dann muss alles auf den Prüfstand – auch das, was seit Jahrzehnten als selbstverständlich gilt.
Wie lassen sich Baujagd auf Fuchs und Dachs, Fallenfang, Schlagfallen, Saugatter, die Jagd mit Drohnen sowie Nachtziel- und Wärmebildtechnik, Jagdhundetraining an lebenden Tieren, Haustierabschüsse, Wolfabschüsse, das Töten von Tierkindern, Waldschnepfenjagd, Trophäenjagd oder die Jagd auf bedrohte Arten wie Rebhuhn und Feldhase heute noch ethisch begründen?
Warum werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die ökologische Bedeutung von Beutegreifern oder den entscheidenden Einfluss des Lebensraumverlustes auf den Rückgang vieler Arten häufig ignoriert? Warum wird der Ruf nach immer mehr Bejagung lauter als der nach besseren Lebensräumen?
Und warum spielt die öffentliche Meinung keine Rolle, wenn die Jagd doch immer wieder ihre gesellschaftliche Akzeptanz betont?
Eine Diskussion über Jagdethik sollte nicht allein Jägern gehören. Dazu gehören ebenso Philosophen, Wildbiologen, Naturschutzverbände, Tierschutzorganisationen und die Öffentlichkeit. Ethik entsteht nicht in der „eigenen Blase“. Sie lebt vom kritischen Widerspruch.
Der Philosoph Markus Wild formuliert es konsequent: „Wenn Jagd das Töten empfindungsfähiger Wildtiere durch Menschen nach bestimmten Regeln ist, dann ist sie im Grundsatz ethisch nicht gerechtfertigt“. Man muss diese Position nicht teilen. Aber man muss sich mit ihr auseinandersetzen, wenn man den Anspruch erhebt, über Jagdethik zu sprechen.
Deshalb meine Frage an euch:
Wie ethisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich tragfähig ist die Jagd heute noch?
Schreibt es in die Kommentare!

An die. die sich angesprochen fühlen: Ihr seid einfach nur krank!
09/07/2026

An die. die sich angesprochen fühlen: Ihr seid einfach nur krank!

Beim Lesen solcher Beiträge bekommen wir immer wieder eine Gänsehaut. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, wie das Töten eines Tieres als Leidenschaft und Freude empfunden werden kann.

Besonders nachdenklich macht uns, dass der Fuchs häufig zu den ersten Wildtieren gehört, an denen angehende Jäger praktische Erfahrungen im Gebrauch mit der Waffe sammeln. Welche Haltung gegenüber Wildtieren wird dadurch vermittelt? Fördert dies Respekt vor dem Leben – oder eher die Gewöhnung daran, ein fühlendes Lebewesen zu töten?

Füchse sind intelligente, soziale und anpassungsfähige Tiere. Sie empfinden Freude, Angst, Schmerz, Neugier und Fürsorge – genau wie viele andere Tiere auch. Dennoch werden sie von der Jägerschaft häufig nicht als Individuen wahrgenommen, sondern als „Schädlinge“, „Konkurrenten“, „Raubzeug“ oder schlicht als Jagdobjekte, die den eigenen Beutetrieb befriedigen sollen.

Wir fragen uns: Warum hält sich dieses überholte Bild bis heute? Warum wird der Fuchs noch immer für Probleme verantwortlich gemacht, die in Wahrheit menschengemacht sind? Überlieferte Vorurteile dürfen kein Grund sein, Mitbewohner dieser Welt ihre Rechte und den Schutz zu verwehren.

Wir fordern einen Perspektivwechsel: Der Fuchs ist kein Feind, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme – ein Lebewesen mit einem Eigenwert, der nicht davon abhängt, ob er dem Menschen nützt oder nicht.

Es ist Zeit, alte Mythen hinter uns zu lassen und dem wirklichen Fuchs zu begegnen – mit Neugierde, Wissen, Mitgefühl und Respekt.
Die amerikanische Philosophin Christine Korsgaard sagt: „Was uns auszeichnet ist die Empathie, die uns zu der Einsicht befähigt, dass andere Geschöpfe sich selbst in der Weise etwas bedeuten, in der wir uns etwas bedeuten.“

Wie seht ihr das? Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare. Vielen Dank!

Text im Bild: Jagdblatt

09/07/2026

Juveliner Rotmilan bei der Futteraufnahme:

Wir kontrollieren die uns anvertrauten Tiere mit der Kamera um den Zustand erkennen und bewerten zu können ..
Dieser Junvogel wurde mittlerweile zur Bergischen Greifvogelhilfe nach Rösrath gebracht. In einer großen Flugvoliere ist er nun mit Artgenossen und erlernt die Jagd um später wieder ausgewildert werden zu können.

09/07/2026

Askinese beim Rotmilan ...

Der Rotmilan ist ein Meister der "Askinese". Bei Gefahr und/ oder fehlender Fluchmöglichkeot stellt sich der Vogel tot. In der Hoffnung, dass sein Feind das Interesse verliert, verharrt er regungslos bis die Gefahr vorbei ist!
Selbst bei diesem Ästling der geschwächt zu uns kam ist dieser Reflex vorhanden.
Wir beobachten die uns anvertraten Tiere meist mit der Kamera, hier haben wir sie un der Stoffbox des Rotmilans angebracht. Deutlich zu erkennen wie er sich fallenlässt als ich um die Ecke kam um ihn Futter anzubieten

Adresse

Am Seßweg 27
Dillenburg
35688

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