NABU Donsbach

NABU Donsbach Mach mit, für Mensch und Natur 🦉🌳🌍 Naturschutz in Donsbach, Dillenburg + Ortsteile & Sechshelden

Über 30 Vogelarten bei der Vogelstimmenwanderung entdecktFast 40 Naturfreunde folgten der Einladung des NABU Donsbach zu...
07/06/2026

Über 30 Vogelarten bei der Vogelstimmenwanderung entdeckt

Fast 40 Naturfreunde folgten der Einladung des NABU Donsbach zur Vogelstimmenwanderung in Sechshelden. Gemeinsam mit Vogel-Experte Jürgen Lauber ging es durch die Feldflur und entlang des Waldrandes auf Entdeckungstour.

Dabei konnten über 30 Vogelarten gehört oder beobachtet werden – darunter Rotkehlchen, Goldammer, Grünspecht, Turmfalke, Rotmilan und sogar eine singende Feldlerche, die minutenlang über den Köpfen der Teilnehmer kreiste. Auch ein seltenes Braunkehlchen war zu höhren.

Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark viele Feld- und Wiesenvögel inzwischen zurückgegangen sind. Arten wie Wiesenpieper oder Baumpieper konnten leider nicht mehr festgestellt werden.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für das große Interesse an unserer heimischen Vogelwelt.

Vogelstimmenwanderung des NABU Donsbach in SechsheldenDie Arbeitsgruppe Sechshelden im NABU Donsbach lädt für Pfingstmon...
13/05/2026

Vogelstimmenwanderung des NABU Donsbach in Sechshelden

Die Arbeitsgruppe Sechshelden im NABU Donsbach lädt für Pfingstmontag, den 25. Mai 2026 zu ihrer jährlichen Vogelstimmenwanderung ein. Treffpunkt ist um 8:00 Uhr am Parkplatz am Sechsheldener Friedhof. Als Experte für die Vogelstimmenwanderung konnte Jürgen Lauber aus Eschenburg-Roth gewonnen werden. Die Vogelstimmenwanderung wird teilweise durch das freie Tal Richtung Manderbach entlangführen. Der NABU hegt die Hoffnung, dass dort auch einige Wiesen- und Feldvögel zu hören und zu sehen sind. Leider nimmt das Vogelsterben dramatische Ausmaße an. Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn sind in den heutigen Agrarlandschaften selten geworden. Beim Rebhuhn, welches Vogel des Jahres ist, sind die Bestände seit 1980 um 91 Prozent zurückgegangen. Das Vogelsterben der letzten Jahrzehnte hat mit als Grund, dass nicht genügend Jungvögel großgezogen werden können. Und das passiert, wenn Vögel keine geeigneten Lebensräume und nicht mehr genügend Nahrung finden. Hier ist seit langem eine Kehrtwende, vor allem in der Agrarpolitik nötig. Nach der Vogelwanderung gibt es kalte Getränke und gutes Essen.

Aktuell herrscht bei uns eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Seit Wochen hat es kaum geregnet – Wälder, Wiesen und Böschunge...
30/04/2026

Aktuell herrscht bei uns eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Seit Wochen hat es kaum geregnet – Wälder, Wiesen und Böschungen sind extrem trocken.

Gerade am 1. Mai sind viele Menschen unterwegs in der Natur. Damit dieser Tag für alle schön bleibt, bitten wir euch um Rücksicht:

Nicht rauchen, kein offenes Feuer, kein Grillen oder Lagerfeuer in der Natur und auf Wiesen.
Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Bitte helft mit, unsere Wälder, Tiere und Lebensräume zu schützen.
Trotzdem wünschen wir euch eine schöne Maiwanderung und viel Spaß draußen in der Natur.

Beim heutigen Arbeitseinsatz wurde unsere Naturstation fit für die Sommersaison und die kommenden Veranstaltungen gemach...
18/04/2026

Beim heutigen Arbeitseinsatz wurde unsere Naturstation fit für die Sommersaison und die kommenden Veranstaltungen gemacht.
Zusätzlich haben wir einen Fahnenmast aufgestellt.

Kräuterbestimmung beim NABU Donsbach mit Günter SchwabDer NABU Donsbach lädt zu seiner jährlichen Kräuterexkursion ein. ...
15/04/2026

Kräuterbestimmung beim NABU Donsbach mit Günter Schwab

Der NABU Donsbach lädt zu seiner jährlichen Kräuterexkursion ein. Diese findet am Samstag, den 25. April 2026 statt. Für die Kräuterbestimmung konnte der Geschäftsführer der Landschaftspflegevereinigung Lahn-Dill, Günter Schwab, gewonnen werden. Schwab konnte schon im letzten Jahr auf dem großen und naturbelassenen Gelände des NABU Donsbach an die 30 Kräuter- und Blumenarten bestimmen. Dazu gehörten noch nicht einmal die vielen Grassorten. Willkommen sind alle Naturfreundinnen und Naturfreunde, besonders jedoch diejenigen, die schon immer mal wissen wollten, welche essbaren Pflanzen und Kräuter auf den Wiesen und Feldern vorkommen. Die Kräuterbestimmung beginnt um 14:00 Uhr bei der Naturstation „Talblick“ und dauert zirka zwei Stunden. Die Kräuter können gesammelt werden. Bei der Naturstation gibt es leckeren Kräuterquark, der mit frischem Brot oder Kartoffeln serviert wird. Weitere Informationen sind auf www.nabu-donsbach.de zu finden.

Frohe Ostern wünscht der NABU Donsbach!Wir wünschen euch und euren Familien erholsame Feiertage, sonnige Frühlingsmoment...
05/04/2026

Frohe Ostern wünscht der NABU Donsbach!

Wir wünschen euch und euren Familien erholsame Feiertage, sonnige Frühlingsmomente und schöne Stunden in der Natur. Gerade jetzt erwacht draußen alles zum Leben – eine gute Gelegenheit, bewusst hinzuschauen und die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu genießen.

Schöne Ostern und eine gute Zeit!

Zu der Jahreshauptversammlung des NABU Donsbach konnte Frank Markus Dietermann, der Vorsitzende der Ortsgruppe, Mark Har...
29/03/2026

Zu der Jahreshauptversammlung des NABU Donsbach konnte Frank Markus Dietermann, der Vorsitzende der Ortsgruppe, Mark Harthun begrüßen. Harthun ist beim NABU-Landesverband Hessen Geschäftsführer für den Bereich Naturschutz. Dem NABU Donsbach war es wichtig zu erfahren, wie der aktuelle Sachstandsbericht für die hessischen Wälder aussehe.

Harthun, der weit über die hessischen Grenzen hinaus für sein hohes Fachwissen bekannt ist, erläuterte anhand einer Präsentation den Zustand der Wälder in Hessen. Dabei ging er zunächst auf die Grundlagen der Artenvielfalt im Wald ein. Er führte aus, dass seit 2018 rund 90.000 Hektar, also etwa 10 Prozent der hessischen Wälder, abgestorben seien. Dies sei vor allem auf die fehlende Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel, die vermehrte Freisetzung von zuvor gebundenem Kohlendioxid sowie auf ein unvollständiges Ökosystem zurückzuführen, da alte Baumbestände mit einem Alter von mehr als 120 Jahren fehlten.

Durch diesen Negativtrend verringere sich die Artenvielfalt. Gerade alte Bäume dienten vielen Tier- und Vogelarten als Heimat. Auch Totholz und Baumpilze seien Lebensraum für über 600 Insektenarten. Die Strukturen, die sich erst in Altholzbeständen bildeten, fehlten. Eines von vielen Beispielen sei die Rinde der Buche, die erst spät eine raue Struktur ausbilde und dann für den Mittelspecht zur Nahrungssuche wichtig sei. In Naturwäldern gebe es etwa 250 solcher Strukturen, während ein Wirtschaftswald nur etwa 50 aufweise.

Ein weiteres Beispiel sei die Mopsfledermaus, die unter abblätternder Rinde Kolonien bilde. Da sie zum Schutz vor Prädatoren täglich zu einem anderen Baum umziehe, brauche eine Kolonie rund 40 Bäume mit abblätternder Rinde in der näheren Umgebung. Weiter könne, so Harthun, die Habitatkontinuität für Insekten ohne Altholzbestände nicht gewährleistet werden. So könnten im Nationalpark Kellerwald-Edersee noch 36 von 120 sogenannten Urwaldreliktarten nachgewiesen werden. Käfer benötigten dieselben Strukturen in einem Umkreis von 500 Metern, andernfalls würden sie aussterben.

Die Dürresommer hätten dazu geführt, dass klimaangepasste Baumarten erforscht würden. Leider rate die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt zu Risikobäumen wie der Douglasie, die zwar für die Forstwirtschaft von Vorteil sei, jedoch keine einheimische Art darstelle. Der NABU rate unter anderem zur Buche. Das Kronendach der Wälder müsse dicht bleiben. Falsch sei es, so Harthun, wenn der Forst allein auf die Verjüngung der Wälder setze. Dann werde nur auf den schnellen Wuchs der Bäume geschaut, um diese nach wenigen Jahrzehnten wieder zu fällen. Wichtig sei vielmehr, dass sich die Wälder selbst erholten. Der Vorteil liege darin, dass dadurch in späteren Jahren eine deutlich höhere Kubikmeterzahl an Holz erwirtschaftet werden könne.

In vielen anderen Bereichen sei die Politik weiter. Als Beispiel nannte Harthun, dass immer mehr Flüsse und Bäche renaturiert würden. Diese wichtige Renaturierung müsse auch dem Wald zugutekommen. Im Gegensatz zur Renaturierung der Gewässer habe der Forst dies bei den Wäldern noch nicht erkannt.

Der NABU Donsbach hatte zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Frank Marku...
27/03/2026

Der NABU Donsbach hatte zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Frank Markus Dietermann, der Vorsitzende des NABU Donsbach, gab den Bericht des Vorstandes ab. Leider, so Dietermann, falle der Naturschutz aktuell hinten herunter. Waren es Anfang des Jahrzehnts die Corona-Pandemie und danach der Überfall Russlands auf die Ukraine, so sei es nun der Krieg im Iran. Dazu müsse man verstehen, dass die Menschen zunächst das Hier und Jetzt sähen. Wenn man jeden Monat schauen müsse, wie man bei steigenden Preisen den Lebensunterhalt bestreiten könne, und zugleich mitbekomme, wo überall Krieg und Ungerechtigkeit herrschten, stünden Natur- und Umweltschutz nicht ganz oben auf der Prioritätenliste.

Hinzu komme, dass die USA unter Trump aus dem Pariser Klimaabkommen austreten würden. Und auch Deutschland lerne nichts: Trotz steigender Energiepreise werde weiter an Öl und Gas festgehalten. Gerade jetzt müsse schnell auf regenerative Energien umgeschaltet werden. Nun dürfe wieder jeder eine Öl- oder Gasheizung einbauen, obwohl in letzter Zeit in Neubauten fast nur noch Wärmepumpen eingebaut worden seien. Das neue Gesetz sei schlecht für die Umwelt, aber auch für viele Menschen in Mietwohnungen, die von ihren Vermietern abhängig seien und in Zukunft noch höhere Nebenkosten zahlen müssten, wenn weiterhin mit Gas oder Öl geheizt werde.

Statt jetzt konsequent auf Sonne und Wind zu setzen, habe man in der Bundesregierung nur Lobbyisten der Öl- und Gasindustrie sitzen, die das Rad zurückdrehten. Beim Land Hessen sei es, so Dietermann, nicht besser. Dort gebe es einen Minister, dessen Ressort Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat heiße. Für Minister Jung gebe es aber offenbar nur die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und die Jagd. Das Wort Naturschutz habe dieser anscheinend noch nicht gehört.

Das Fazit falle entsprechend wenig rosig aus: Naturschutz und Biodiversität seien zurzeit leider nur Randerscheinungen auf den politischen Bühnen. Deshalb müsse der NABU als größter Naturschutzverband in Deutschland immer wieder auf den Artenschwund und die Klimakatastrophe aufmerksam machen - und das immer und immer wieder.

Bezogen auf den NABU Donsbach konnte dieser im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen über das ganze Jahr hinweg feiern. Am 21. November 2025 wurde das Jubiläum auf den Tag genau nach 40 Jahren im Dorfgemeinschaftshaus groß gefeiert. Als Gast konnte der NABU Stefanie Stüber, die zweite Vorsitzende des NABU Hessen, begrüßen. Daneben gab es weitere Jubiläumsveranstaltungen. Dazu gehörten die Winterwanderung im Januar zum Eduardsturm nach Haiger, die Kräuterbestimmung, die Frühlingswanderung mit Vogelbestimmung, die Vogelstimmenwanderung in Sechshelden, der Fledermausabend, der Apfel- und Familientag sowie die Herbstwanderung im Oktober.

Auch in diesem Jahr würden wieder viele Exkursionen und Veranstaltungen angeboten. Natürlich habe es auch wieder Arbeitseinsätze gegeben. So sei die Fläche auf dem Ziegenberg, auf der im August die Heide wunderschön blühe, bearbeitet worden. Ebenso sei die Fläche beim Selmbach zwischen Donsbach und Haiger freigemacht worden, und in den Naturschutzgebieten Alteberg-Sauernberg und Hasel seien die Wacholder vom Schwarzdorn befreit worden. Auch an der Naturstation Talblick seien Arbeiten angefallen.

Im Bereich der Wiesenvögel sehe es, so Dietermann, ganz düster aus. Wiesenpieper gebe es keine mehr. Die Neuntöter mit ihren Brutpaaren in Donsbach könnten den gesamten Rückgang in Deutschland nicht allein ausgleichen. Saßen vor Jahrzehnten noch auf jedem Baum am Rande eines Weges Goldammern, so sei man heute schon froh, bei einem Spaziergang zwei oder drei zu sehen. Insgesamt gehe die Qualität, vor allem aber die Quantität der Singvogelarten immer weiter zurück. Die Gründe für dieses ganze Dilemma seien der menschengemachte Klimawandel sowie die Abnahme der Artenvielfalt, in erster Linie durch die Landwirtschaft und die weiter voranschreitende Urbanisierung der Landschaft.

Sodann wurde im vergangenen Jahr ein Spiel- und Erlebnispark mit Hütte, Schaukel und Rutsche errichtet. Auch 2025 habe sich die Kindergruppe an jedem ersten Samstag im Monat bei der Naturstation getroffen.

Weitere Informationen über den NABU Donsbach und den Veranstaltungskalender für 2026 gibt es unter www.nabu-donsbach.de.

📢 Einladung zur JahreshauptversammlungDer NABU Donsbach lädt herzlich zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 6. März 202...
07/02/2026

📢 Einladung zur Jahreshauptversammlung

Der NABU Donsbach lädt herzlich zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 6. März 2026 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Donsbach ein.

Neben den Berichten aus dem Verein erwartet euch ein spannender Vortrag über den Zustand der hessischen Wälder und den Naturschutz in Hessen. Für Getränke und Essen ist gesorgt.

Wir freuen uns auf einen informativen und gemütlichen Abend mit euch! 🌿

Der NABU Donsbach lädt zu seiner alljährlichen Winterwanderung am Samstag, den 17. Januar ein. Treffpunkt ist um 14.00 b...
11/01/2026

Der NABU Donsbach lädt zu seiner alljährlichen Winterwanderung am Samstag, den 17. Januar ein. Treffpunkt ist um 14.00 bei der Naturstation Talblick. Von dort führt die Wanderung entlang des Naturschutzgebietes Alteberg-Sauernberg vorbei am Sportplatz und durch die Hasel. Weiter geht es über den Nannberg und den Alkersbach zurück zur Naturstation. Leider sind auf dieser Route viele Fichten, Kiefern und Lärchen abgestorben. Ein kleiner Vorteil ist, dass man von den Höhen weit in die Ferne blicken kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass nur noch hitzeresistente Baumsorten gepflanzt werden. Und von großer Wichtigkeit für die Biodiversität ist der Erhalt von alten Laubwäldern. Dafür müssen diese zu Naturwäldern ausgewiesen werden. Eines der wichtigsten Strukturmerkmale eines Naturwaldes ist das Totholz. In diesem Lebensraum gibt es etwa 1400 Käferarten, 1500 Pilzarten, 50 Vogelarten, 15 Fledermausarten sowie über 50 Wildbienenarten. Studien haben gezeigt, dass in Naturwaldreservaten, die sich selbst überlassen werden, mehr als die Hälfte der Arten vorkommen, als in bewirtschafteten Vergleichsbeständen. Um die Artenvielfalt zu erhalten, sind auch in lokalen Wäldern solche Kernflächen unbedingt von Nöten. Nach der Wanderung gibt es bei der Naturstation ein Lagerfeuer, gutes Essen und Trinken sowie gemütliches Beisammensein.

Adresse

Holzernpfad
Dillenburg
35686

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