Astronomische Vereinigung Augsburg e.V.

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Astronomische Vereinigung Augsburg e.V. Die Astronomische Vereinigung Augsburg e.V.

ist ein Zusammenschluss von Amateurastronomen und betreibt ehrenamtlich die Volkssternwarte und das Planetarium in Diedorf. Unsere Öffnungszeiten am Freitag richten sich nach den Wetterbedingungen: Bei klarem Himmel sind wir bis 23 oder auch 24 Uhr da, bei bewölktem Himmel und keinen Besuchern gehen wir gegen 22 Uhr.

=== Termine im September ===
02/09/2026

=== Termine im September ===


Exkursion in die Abenddämmerung ✨Am Samstag, 5.9., findet um 19:15 ein etwa zweistündiger Spaziergang durch Feld und Wal...
01/09/2026

Exkursion in die Abenddämmerung ✨
Am Samstag, 5.9., findet um 19:15 ein etwa zweistündiger Spaziergang durch Feld und Wald statt. Unterwegs gibt es einiges zu beobachten und zu erläutern. Der Übergang von Tag auf Nacht ist ein tägliches und allen bekanntes Naturschauspiel. Aber, was läuft dabei alles ab, wie erklären sich die Effekte die wir hier wahrnehmen, und was passiert in der Natur beim Wechsel von Tag auf Nacht?

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um vorherige Anmeldung per Email an
[email protected]
Es gibt noch freie Plätze.

Der Sternenhimmel im September 2026Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Ber...
01/09/2026

Der Sternenhimmel im September 2026

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Senkrecht über uns fällt zuerst der helle Stern Wega auf. Wer später, wenn es ganz dunkel geworden ist, dort noch einmal hinschaut, wird auch das kleine rautenförmige Sternbild Leier erkennen, in dem Wega der hellste Stern ist. Wer die Leier nicht sieht, hat nicht Wega, sondern vielleicht den Stern Atair (Sternbild Adler) oder Deneb (Sternbild Schwan) im Visier. Wega, Atair und Deneb bilden zusammen ein großes Dreieck, das man „Sommerdreieck“ nennt.

Mitten im Sommerdreieck und etwas links davon findet man die kleinen Sternbilder Pfeil und Delfin. Sie haben beide keine hellen Sterne, aber da sie so klein sind, fallen ihre Figuren auf den ersten Blick auf. Jetzt macht sich auch die Milchstraße als fahl schimmerndes Band hoch über unseren Köpfen bemerkbar. Sowohl der westliche Teil des Himmels mit den herabziehenden Frühsommersternbildern als auch der Osthimmel mit den aufsteigenden Herbststernbilder ist arm an hellen Sternen.

In den Fischen leuchtet Saturn, ein Stück westlich davon kann man Jagd auf Neptun machen.

Die Planeten im September 2026

Merkur vergrößert seinen Abstand zur Sonne und ist Ende September 23 Grad östlich von ihr entfernt. Da er sich aber weiter südlich als die Sonne befindet, taucht er von Europa aus nicht in der Abenddämmerung auf.

Venus verkürzt ihre Abendsichtbarkeit nun rasch und wird Ende September in der hellen Abenddämmerung verblassen. Am 14. September bedeckt der zunehmende Mond in den späten Vormittagsstunden die Venus, abends sieht man den Mond neben Venus.

Mars wandert durch die Zwillinge und zeigt sich mit ihnen am Morgenhimmel. Ende September betritt der rote Planet das Sternbild Krebs.

Jupiter geht morgens nach Mars auf, der Riesenplanet befindet sich erst im Krebs und läuft dann in den Löwen. Am 9. September sieht man unterhalb von Jupiter die schmale Sichel des abnehmenden Mondes.

Saturn bewegt sich auf seiner rückläufigen Bahn noch einmal von den Fischen in den Walfisch. Anfang Oktober wird er seine Oppositionsstellung einnehmen und rückt im September daher auf der Beobachtungsliste deutlich nach vorne.

Uranus beginnt im September mit seiner Oppositionsschleife im Stier. Im September ist der grünliche Planet noch ein Objekt der zweiten Nachthälfte.

Neptun in den Fischen erreicht bereits Ende September seine diesjährige Opposition und ist dann die ganze dunkle Nacht lang sichtbar.

Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Die Planeten im August 2026Merkur bietet von Anfang bis Mitte August eine Morgensichtbarkeit – jahreszeitlich bedingt zu...
06/08/2026

Die Planeten im August 2026

Merkur bietet von Anfang bis Mitte August eine Morgensichtbarkeit – jahreszeitlich bedingt zu sehr früher Stunde. Am 2. August erreicht Merkur seine größte westliche Elongation. Am 11. August steht die schmale Mondsichel über Merkur und am 15.8. zieht Merkur an Jupiter vorbei.

Venus kommt am 15. August in größte östliche Elongation, ist also weiterhin am Abendhimmel zu sehen, doch sie geht immer früher unter. Am 16. August passiert der zunehmende Mond den Abendstern.

Mars ist ein Objekt des Morgenhimmels und wechselt vom Stier in die Zwillinge. Am 9. August wird Mars vom abnehmenden Mond besucht.

Jupiter macht sich Ende August wieder am Morgenhimmel bemerkbar. Anfang August passiert Jupiter den offenen Sternhaufen Messier 44 im Krebs südlich. Bereits am 15.7. wird Jupiter vom schnelleren Merkur überholt – eine Herausforderung in der Morgendämmerung.

Saturn in den Fischen geht bereits in den Abendstunden auf und lohnt zur späteren Stunde eine Beobachtung.

Uranus im Stier baut seine Morgensichtbarkeit aus, Ende August geht er bereits am späten Abend auf.

Neptun befindet sich wie Saturn in den Fischen und wird Ende September seine diesjährige Opposition erreichen.

Der Sternenhimmel im August 2026Im August kann man sich in Ruhe den Sommersternhimmel anzuschauen. Wenn nach 22 Uhr lang...
05/08/2026

Der Sternenhimmel im August 2026

Im August kann man sich in Ruhe den Sommersternhimmel anzuschauen. Wenn nach 22 Uhr langsam die ersten Sterne auftauchen, lohnt ein Blick an den Nachthimmel. Wer gegen 23 Uhr steil nach oben blickt, wird den hellen Stern Wega im Sternbild Leier sehen. Zwei weitere helle Sterne bilden zusammen mit Wega das „Sommerdreieck“: links von Wega der Stern Deneb im Sternbild Schwan und ein gutes Stück in Richtung Horizont der Stern Atair im Sternbild Adler. Sobald es Mitte August nachts wieder richtig dunkel wird, kann man erahnen, wie sich mitten durch das Sommerdreieck das Band der Milchstraße zieht. Im Osten gehen mit Pegasus und Andromeda die ersten Herbstbilder auf.

Tief im Südosten hat sich Neptun in den Fischen nun über den Horizont erhoben.

Die Nacht der Sternschnuppen
Alljährlich kreuzt die Erde vom 10. bis 14. August die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“ und fliegt durch dessen Staubspur. Dringt ein solches Kometen-Staubkorn in die Erdatmosphäre ein, dann verglüht es und huscht als Sternschnuppe über den Himmel. Daher sind Mitte August jedes Jahr besonders viele Sternschnuppen zu sehen. Man spricht von den „Perseiden“ oder auch von den „Laurentius-Tränen“. Das Maximum der Perseiden wird in den Nächten vom 12. auf den 13. bzw. den 13. auf den 14.8. erwartet. Kurz nach Neumond sind die Beobachtungsbedingungen in diesem Jahr optimal.

Am 12. August findet eine Sonnenfinsternis statt: über Island, Spanien und den Balearen als totale Finsternis, im restlichen Europa als partielle Finsternis. Und am Morgen des 28. August folgt eine partielle (fast totale) Mondfinsternis. Aktuelle Informationen zu gegebener Zeit unter www.sternfreunde.de.

Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Der Sternenhimmel im Juli 2026Der Juli ist der beste Monat, um die südlichen Sternbilder Skorpion und Schütze zu beobach...
03/07/2026

Der Sternenhimmel im Juli 2026

Der Juli ist der beste Monat, um die südlichen Sternbilder Skorpion und Schütze zu beobachten. Von Deutschland aus sind sie sehr nah am Horizont zu finden. Wer jedoch in der Mittelmeerregion Urlaub macht, kann sie deutlich höher am Himmel sehen. Oberhalb von Skorpion und Schütze verbergen sich die unscheinbaren Sternbilder Schlangenträger, Schlange und darüber der Herkules. Die besonders hellen Sterne am Himmel sind Arktur im Bootes, Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Das Band der Milchstraße zieht sich quer über den Himmel. Da es bei uns im Juli aber nachts nicht ganz dunkel wird, ist es besser, die Milchstraße erst im August anzuschauen. Der Große Bär ist auf der Sternkarte nur noch zum Teil zu sehen. Er sinkt zunehmend dem Horizont entgegen und ist jetzt in nordwestlicher Richtung zu finden.

Die Planeten im Juli 2026

Merkur legt nach seinem Auftritt im Juni eine Pause ein – der sonnennahe Planet ist nicht zu sehen.

Venus befindet sich nun im Löwen und kommt am 8. Juli in einem guten Grad Abstand an Regulus vorbei. Die abendliche Sichtbarkeitsdauer nimmt bereits wieder ab.

Mars wird am Morgenhimmel jetzt besser sichtbar. Am 4. Juli begegnet der dem deutlich lichtschwächeren Uranus in nur sechs Bogenminuten Abstand.

Jupiter in den Zwillingen gibt seine Abschiedsvorstellung am Abendhimmel. Am 22. wechselt er in den Krebs, Ende Juli kommt er in Konjunktion mit der Sonne.

Saturn geht nun bald vor Mitternacht auf – der Ringplanet in den Fischen setzt Ende Juli zu seiner Oppositionsschleife an.

Uranus macht sich ab Mitte Juli wieder am Morgenhimmel bemerkbar. Die enge Begegnung mit Mars am 4. Juli wird schwierig zu beobachten sein.

Neptun beginnt im Juli ebenfalls mit seiner Oppositionsschleife. Der lichtschwache Planet kann am Morgenhimmel in den Fischen aufgesucht werden.

Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V. - 2026

=== Termine im Juni ===
07/06/2026

=== Termine im Juni ===



Der Sternenhimmel im Juni 2026Tief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Hoch am Himmel, man muss ...
06/06/2026

Der Sternenhimmel im Juni 2026

Tief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Hoch am Himmel, man muss den Kopf schon in den Nacken legen, wird man dagegen den Großen Wagen finden. Wenn man den Schwung der Wagendeichsel in Richtung Horizont verlängert, trifft man erst auf den hellen Stern Arktur im Bootes und später auf Spica in der Jungfrau. Noch ein Stück weiter nach rechts schwebt der Löwe über dem südwestlichen Horizont.

Etwas links oberhalb des hellen Sterns Arktur im Bootes fällt ein kleines Halbrund von Sternen auf: Die Nördliche Krone mit ihrem Hauptstern Gemma, dem Edelstein. In Richtung Horizont erstreckt sich der Schlangenträger zusammen mit der zweigeteilten Schlange; beide Sternbilder sind recht lichtschwach. Attraktiver wird der Sternenhimmel wieder in Ostrichtung. Dort ist bereits das Sommerdreieck aus den drei hellen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler aufgegangen.

Die Planeten im Juni 2026

Merkur bietet Anfang Juni eine Abendsichtbarkeit zu später Stunde. Wenn Merkur am 15. Juni seine größte östliche Elongation erreicht, ist seine beste Sichtbarkeit bereits vorüber – am 16. Juni steht die schmale Mondsichel neben Merkur.

Venus durchstreift die Zwillinge, dann den Krebs, und zieht am 9. Juni an Jupiter vorbei. Am 17. Juni steht die Mondsichel direkt unter Venus und am 19. trifft Venus auf den offenen Sternhaufen Praesepe im Krebs.

Mars erklimmt die nördlichen Regionen des Tierkreises, ab dem 20. Juni läuft er durch den Stier. Ende Juni kann man versuchen, Mars in der Morgendämmerung aufzuspüren.

Jupiter in den Zwillingen gibt seine Abschiedsvorstellung am Abendhimmel. Am 22. wechselt er in den Krebs.

Saturn kann am morgendlichen Osthimmel gesehen werden. Der Ringplanet zieht seine Bahn ab dem 3. Juni durch die Fische.

Uranus befand sich Ende Mai in Konjunktion mit der Sonne und bleibt im Juni unbeobachtbar.

Neptun in den Fischen kann ab Ende Juni am Morgenhimmel aufgesucht werden.

Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

=== Termine im Mai ===
03/05/2026

=== Termine im Mai ===



Der Sternenhimmel im Mai 2026Sobald es abends dunkel wird, findet man das Sternbild Jungfrau über dem Südhorizont. Ihr h...
03/05/2026

Der Sternenhimmel im Mai 2026

Sobald es abends dunkel wird, findet man das Sternbild Jungfrau über dem Südhorizont. Ihr hellster Stern trägt den Namen Spica. Ein Stück weiter oben am Himmel funkelt Arktur, der hellste Stern im Sternbild Bootes, dem Rinderhirten. In südwestlicher Himmelsrichtung fällt Regulus im Löwen auf. Die drei Sterne Spica, Arktur und Regulus bilden zusammen das sogenannte Frühlingsdreieck. Etwas oberhalb des Frühlingsdreiecks findet man das blasse Sternbild Haar der Berenike. Zum Südosthorizont hin kündigt sich der Übergang vom Frühlings- zum Sommersternhimmel an. Knapp über dem südöstlichen Horizont geht der Skorpion auf.

Wer im Mai den abendlichen Sternenhimmel beobachtet, wird im Westen noch einige helle Sterne der Wintersternbilder ausmachen können; sie gehen aber bald unter. Am Osthimmel ziehen dagegen bereits die Sommersternbilder auf: Weit im Osten fällt Wega auf, der Hauptstern des Sternbildes Leier. Auf der Verbindungslinie zwischen den hellen Sternen Wega und Arktur nehmen der lichtschwache Herkules und das Halbrund der Nördlichen Krone ihre Plätze ein.

Im Westen ist noch Jupiter in den Zwillingen zu sehen.

Die Planeten im Mai 2026

Merkur wird am 14. Mai von der Sonne bedeckt und taucht Ende Mai über dem spätabendlichen Westhorizont auf.

Venus läuft durch den Stier in die Zwillinge und wird ihrem Namen „Abendstern“ jetzt mehr und mehr gerecht. Am 18. Mai begegnet ihr die schmale, zunehmende Mondsichel.

Mars entfernt sich bis Ende Mai über 30 Grad von der Sonne, wird am Morgenhimmel aber immer noch nicht sichtbar.

Jupiter bewegt sich rechtläufig durch die Zwillinge und verlegt seine Untergänge im Laufe des Monats auf die Zeit vor Mitternacht.

Saturn im Walfisch taucht Ende Mai langsam wieder am morgendlichen Osthimmel auf.

Uranus im Stier wird am 22. Mai von der Sonne eingeholt und befindet sich mit ihr am Taghimmel.

Neptun in den Fischen bleibt noch in der hellen Morgendämmerung verborgen.

Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.

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