Demminer Heimatverein e.V.

Demminer Heimatverein e.V. Der Demminer Heimatverein e.V.

beschäftigt sich mit der Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege in der Hansestadt Demmin und den umliegenden Gemeinden, der Förderung des kulturellen Lebens, der Förderung der Denkmalpflege, etc.

28/05/2026
Demmin hatte einst ein Patenschiff. Die "Demmin", war ein Minensuch- und Räumschiff, welches in der Wolgaster Peenewerft...
24/05/2026

Demmin hatte einst ein Patenschiff. Die "Demmin", war ein Minensuch- und Räumschiff, welches in der Wolgaster Peenewerft gebaut und an die Grenzbrigade Küste der DDR-Volksmarine ausgeliefert wurde. Insgesamt 21 Grenzschutzboote der sogenannten Kondor-Klasse bekamen Namen norddeutscher Kleinstädte, so auch Anklam, Altentreptow, Malchin oder auch Pasewalk.
Die "Demmin" wurde am 16. August 1969 In Dienst gestellt. Unter dem Marine-Code "G 442" lief das Schiff meist von Sassnitz aus zu Patrouillenfahrten aus.
Das Schiff wurde nach dem Mauerfall nach Tunesien verkauft und lief dort 2023 noch unter den Namen "Ras el Blad" mit der neuen Kennung 601.

Foto: Nordkurier-Bildarchiv

Vor kurzem konnten wir zwei neue Stücke für den Demminer Museumsfundus in Empfang nehmen, welche einen stadtgeschichtlic...
21/05/2026

Vor kurzem konnten wir zwei neue Stücke für den Demminer Museumsfundus in Empfang nehmen, welche einen stadtgeschichtlichen Wert haben:

Nachkommen der Familie Hagemeister überreichten uns ein Gemälde von Carl Hagemeister. Carl Hagemeister war von 1857 bis 1869 Bürgermeister von Demmin, es ist die erste Ansicht, welche wir von ihm haben.

Weiterhin überreichte uns Jörg Küthe als Geschenk ein Glasschild vom Rat der Stadt Demmin. Diese Hinterglasmalerei wurde in den 1970er Jahren von Herrn Schröder aus Demmin angefertigt, ähnliche Schilder hingen beim Standesamt, der Feuerwehr und der Kreisleitung.

Der Nordkurier berichtet: https://www.nordkurier.de/regional/demmin/jahrzehntelang-im-keller-vergessen-jetzt-wird-die-stadtgeschichte-neu-geschrieben-4580670

Fotos: Anke Krey, Nordkurier

Wie geht es weiter mit dem Demminer Museum?Ein Konzept für das Museumsprojekt der Hansestadt wurde jetzt beim Ausschuss ...
19/05/2026

Wie geht es weiter mit dem Demminer Museum?

Ein Konzept für das Museumsprojekt der Hansestadt wurde jetzt beim Ausschuss für Soziales, Schulen und Kultur vorgestellt und soll nun in den Fraktionen beraten werden.
Wichtig ist, dass ein zukünftiges Museum in Demmin greifbar und umsetzbar ist - es nützt niemanden, wenn Luftschlösser gebaut werden. Der nächste sinnvolle Schritt wäre die Gründung eines Trägervereins, um Fördermittel einzuwerben und das Museum am Standort in der Adolf-Pompe-Straße schrittweise wieder zu eröffnen, wie es auch im Konzept vorgesehen ist.

Die Mitglieder unserer Archivsparte unterstützen jetzt und auch in Zukunft das Museumsprojekt, denn es gilt die Geschichte von Demmin und der Region zu bewahren, zu erforschen und zu präsentieren. Gegenwärtig sind wir damit beschäftigt, den Museumsbestand zu erfassen, auch werden wir in Zukunft weitere Veranstaltungen und Aktivitäten vor Ort organisieren.

Der Nordkurier berichtet:
https://www.nordkurier.de/regional/demmin/vision-ohne-etat-wie-geht-es-weiter-mit-demmins-museum-4564595

Fotos: Dr. Axel Wendelberger präsentierte den Stadtvertretern im Ausschuss das Konzept. David Krüger zeigte wertvolle Möbel, die im Depot untergebracht waren und nun wieder zusammengesetzt werden konnten. Fotos von Anke Krey, Nordkurier

Am Samstag war Tag der offenen Tür im Demminer Eisenbahnmuseum, unsere Mitglieder nutzten die Gelegenheit und schlüpften...
18/05/2026

Am Samstag war Tag der offenen Tür im Demminer Eisenbahnmuseum, unsere Mitglieder nutzten die Gelegenheit und schlüpften in originale Uniformen aus der DR-Zeit. Viele Menschen erkundigten sich nach dem aktuellen Stand, auch erhielten wir weitere Spenden, wie z.B. eine Winterjacke fürs Museum.

Das Gelände wird schrittweise ausgebaut, als nächstes werden weitere Stücke aufgestellt und Sitzgelegenheiten geschaffen. Auch soll die Fläche beleuchtet werden, damit dies auch am Abend zugänglich ist.

Der Nordkurier berichtet:
https://www.nordkurier.de/regional/demmin/kleines-museum-mit-grossen-plaenen-was-hinter-der-dampflok-idee-und-der-mini-eisenbahn-steckt-4580657

Fotos: Ralf Scheunemann, Nordkurier

01/05/2026

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür im Demminer Eisenbahnmuseum!

Am Samstag, 16. Mai besteht von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeit, unser Eisenbahnmuseum in der Bahnhofstraße zu entdecken. Unsere Mitglieder sind in originaler Eisenbahnuniform unterwegs und beantworten gerne Fragen, auch kann man selbst die Schranke hoch- und herunterkurbeln, mit dem Fernsprecher telefonieren oder auch unser Läutewerk in Aktion erleben. Kommen Sie gerne vorbei, der Eintritt ist frei!

Ein Symbol der Erinnerung soll im Gemeinschaftsgarten blühen. Schülerinnen der 10. Klassen der Fritz-Reuter-Schule pflan...
24/04/2026

Ein Symbol der Erinnerung soll im Gemeinschaftsgarten blühen. Schülerinnen der 10. Klassen der Fritz-Reuter-Schule pflanzten dort Vergissmeinnicht als sichtbares Zeichen der Hoffnung für Menschen mit Demenz. Ermöglicht hatte dies das Demminer Blumenhaus Vorpahl, das die Pflanzen sponserte.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hatte in dieser Woche gemeinsam mit regionalen Demenz-Netzwerken zu einer landesweiten Pflanzaktion eingeladen, um auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen. Die zarten Pflänzchen mit den blauen Blüten sind ein Symbol der Erinnerung.

„Als wir das Anliegen an unsere zehnten Klassen herantrugen, waren die Schüler sofort bereit, mitzumachen“, erklärten Lehrerin Ann-Kristin Henning und Daniel Acker, stellvertretender Schulleiter der Bildungseinrichtung. Die Fritz-Reuter-Schule nutzt schon seit einiger Zeit den Gemeinschaftsgarten auch für Unterrichtszwecke. Das kommt bei den Schülern gut an, sagen die beiden Lehrkräfte: „Es ist schön, dass es diesen Schulgarten zum Anfassen gibt.“

Der Nordkurier berichtet: https://www.nordkurier.de/regional/demmin/diese-unterrichtsstunde-machte-besonders-viel-spass-4526861

Foto: Ralf Scheunemann

Mitglieder des Demminer Heimatvereins trafen sich auf dem Friedhof an der Jarmener Straße und kümmerten sich um das Grab...
22/04/2026

Mitglieder des Demminer Heimatvereins trafen sich auf dem Friedhof an der Jarmener Straße und kümmerten sich um das Grab der Familie Harder/Engelbrecht. Heike und Karsten Behrens, Dietmar Groß und Wolfgang Günther haben zusammen mit David Krüger zugepackt und das Grab jetzt erneut vom Unkraut befreit. „Als nächsten Schritt werden wir eine Sicherung der Grabsteine vornehmen lassen“, kündigt Krüger an. „Wir warten gegenwärtig noch auf die Förderzusage des Landesförderinstituts. Sobald diese da ist, können wir den Steinmetz für die Sicherung der Standfestigkeit beauftragen.“

Die Mitglieder des Heimatvereins werden dann die Aufgabe übernehmen, die gesicherten Grabsteine zu reinigen. Das könne nur ganz behutsam in Handarbeit erledigt werden, erläutert David Krüger, weil die Grabsteine weitestgehend aus Sandstein bestehen. Anschließend solle wieder eine Umrandung mit einem historischen Zaungitter errichtet werden, wie es einst gewesen war.

Doch es werde nicht bei dieser einen Grabstätte bleiben. „Wir haben uns schon unser nächstes, größeres Projekt ausgesucht: die Grabstätte der Demminer Brauereifamilie Kossow, welche derzeit völlig zugewuchert ist“, teilt er mit. Auch dafür werden Helfer und Unterstützer gesucht. Wer dazu beitragen möchte, Grabstätten und Grabsteine von Demminer Persönlichkeiten zu erhalten, der könne Kontakt zum Heimatverein aufnehmen.

Der Nordkurier berichtet: https://www.nordkurier.de/regional/demmin/verein-pflegt-vergessene-familiengraeber-und-sucht-hilfe-4513508

12/04/2026

TAG DER POMMERSCHEN LANDESGESCHICHTE 2026 am 9.5.2026 in Demmin
40. Demminer Kolloquium
Die Bodenreform von 1945/46
– ihre Umsetzung und Folgen in Vorpommern
Anmeldungen bitte bis zum 30. April 2026
https://hiko-pommern.de/aktuelles/

Nach mehr als 60 Jahren: Wertvolle historische Bücher sind nun wieder zurück in DemminNach dem Zweiten Weltkrieg hatte s...
26/01/2026

Nach mehr als 60 Jahren: Wertvolle historische Bücher sind nun wieder zurück in Demmin

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich das Landesarchiv Greifswald zu einem Zentrum der regional- und heimatgeschichtlichen Forschung für den Bereich Vor- und Hinterpommern entwickelt. Seine Bibliothek allerdings, für die historische Forschung im vordigitalen Zeitalter von großer Bedeutung, war lückenhaft.
Um für die Forschung wichtige Altbestände an einem Ort zusammenzuführen und für die Wissenschaft nutzbar zu machen, kontaktierte das Landesarchiv, damals unter Leitung des Archivars und Historikers Joachim Wächter, in den 1960er Jahren umliegende Museen, welche über eine historische Büchersammlung verfügten, so auch das Kreisheimatmuseum Demmin. Das Demminer Museum wählte seinerzeit gemeinsam mit dem Landesarchiv etliche Bücher aus, die dann 1964 nach Greifswald übergeben wurden – zur Verwahrung, als sogenanntes Depositum.

„Unter den 330 Titeln befinden sich besondere Stücke sowohl der allgemeinen Geschichte als auch der Demminer Geschichte“, erklärt David Krüger. „Das für die Stadtgeschichte wertvollste Buch ist zweifelsfrei die handgeschriebene Stadtchronik von Wilhelm Carl Stolle aus dem Jahr 1772“, freut sich der Heimatforscher. Zu den ältesten Stücken zählten auch die „Sechs Bücher vom alten Pommernland“ aus den Jahren 1639/40 von Johannes Micraelius. Doch auch jüngere Publikationen sind für die Forschung interessant, wie beispielsweise Arbeiten zur Geschichte des Geschlechts derer von Maltzahn, welche in den Jahren 1907 bis 1920 veröffentlicht worden sind. Diese Stücke sind nun nach Demmin zurückgekehrt.

Link zum Nordkurier-Artikel: https://www.nordkurier.de/regional/demmin/nach-mehr-als-60-jahren-wertvolle-museumsbuecher-kehren-heim-4294776

Foto: Im Depot des Landesarchivs Greifswald übergibt Dr. René Wiese (l.), Leiter des Landesarchivs, Bücher der Demminer Bibliothek an David Krüger (r.) vom Heimatverein

Adresse

Clara-Zetkin-Str. 7
Demmin
17109

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