25/05/2026
Reh retten statt t*ten
Ein junger Rehbock war mitten in der Stadt irgendwie in einen umzäunten Garten geraten und kam nicht mehr hinaus. Zwar hätte der Zaun geöffnet werden können, aber dann hätte das Tier im Straßenverkehr gestanden. Die Polizei und die Feuerwehr verwiesen auf den Jagdpächter. Der wurde auch angerufen, war aber nicht zu erreichen. Über eine Facebookgruppe wurde nach Hilfe gesucht. Daraufhin meldete sich ein Jäger, der den Bock im Garten "erlegen" wollte. Das kam für die Anwohner aber nicht in Frage. Also suchten sie weiter und meldeten sich bei mir.
Erst kürzlich wurde mir ein ähnlicher Fall gemeldet. Ein Reh war ebenfalls in einen privaten Garten geraten. Der Jagdpächter gab den Leuten eine Stunde Zeit eine Alternative zu finden. Doch so schnell konnte ich damals nicht mal erreicht werden und ich hätte es nie in der Zeit geschafft vor Ort zu sein. Das Reh wurde erschossen.
Von einem weiteren Fall schildere ich Euch mal in einem anderen Video. Bitte: Wenn ihr sogenannten "jagdbare" Tiere in eurem Garten habt, lasst euch nicht unter Druck setzen. Sagt ganz klar, dass der Tot des betreffenden Tieres für euch nicht in Frage kommt. Es ist euer Grundstück. Ihr müsst nicht hinnehmen, dass dort jemand mit einem Gewehr oder einem Messer oder mit sonst was rumläuft.
Und wenn es JägerInnen gibt, die den gezeigten Fall anders gelöst hätten, dann schreibt es bitte in die Kommentare. Ich kenne einige Jäger persönlich, die hier nicht zur Waffe gegriffen hätten.
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