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25/05/2026

Reh retten statt t*ten

Ein junger Rehbock war mitten in der Stadt irgendwie in einen umzäunten Garten geraten und kam nicht mehr hinaus. Zwar hätte der Zaun geöffnet werden können, aber dann hätte das Tier im Straßenverkehr gestanden. Die Polizei und die Feuerwehr verwiesen auf den Jagdpächter. Der wurde auch angerufen, war aber nicht zu erreichen. Über eine Facebookgruppe wurde nach Hilfe gesucht. Daraufhin meldete sich ein Jäger, der den Bock im Garten "erlegen" wollte. Das kam für die Anwohner aber nicht in Frage. Also suchten sie weiter und meldeten sich bei mir.

Erst kürzlich wurde mir ein ähnlicher Fall gemeldet. Ein Reh war ebenfalls in einen privaten Garten geraten. Der Jagdpächter gab den Leuten eine Stunde Zeit eine Alternative zu finden. Doch so schnell konnte ich damals nicht mal erreicht werden und ich hätte es nie in der Zeit geschafft vor Ort zu sein. Das Reh wurde erschossen.

Von einem weiteren Fall schildere ich Euch mal in einem anderen Video. Bitte: Wenn ihr sogenannten "jagdbare" Tiere in eurem Garten habt, lasst euch nicht unter Druck setzen. Sagt ganz klar, dass der Tot des betreffenden Tieres für euch nicht in Frage kommt. Es ist euer Grundstück. Ihr müsst nicht hinnehmen, dass dort jemand mit einem Gewehr oder einem Messer oder mit sonst was rumläuft.

Und wenn es JägerInnen gibt, die den gezeigten Fall anders gelöst hätten, dann schreibt es bitte in die Kommentare. Ich kenne einige Jäger persönlich, die hier nicht zur Waffe gegriffen hätten.

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17/05/2026

Schaf Barbie soll erschossen werden

Im Februar 2026 tauchte in einem Wald bei Hanau ein einsames Kamerunschaf auf. Mehrfach wurde vom Tierrefugium Hanau e.V. versucht das Tier zu sichern. Eine Netzkonstruktion wurde errichtet, ein Tierarzt mit Distanznarkosegewehr wurde hinzugerufen. Aber alle Mühen waren umsonst. Barbie - so wurde das Schaf mittlerweile genannt - konnte immer wieder in den dichten Wald flüchten. Die Polizei äußerte, dass Barbie erschossen werden müsse, wenn alle Fangversuche scheitern sollten. Denn sie hielt sich viel zu nah an einer stark befahrenen Landstraße auf.

Auch ich habe mittlerweile ein Distanznarkosegewehr, die erforderlichen Genehmigungen und die entsprechende Sachkunde. Das ganze war ein langer Weg, der insgesamt zwei Jahre dauerte und Barbie sollte mein erster Einsatz im Außenbereich sein.

Warum sollte ich es besser machen als ein Tierarzt?
Weil es mir nicht egal ist, ob ein Schaf lebt oder stirbt. Weil jedes Leben wertvoll ist, auch wenn es dem Großteil der Bevölkerung völlig egal ist. Weil die Tötung eines ausgesetzten oder geflüchteten Tieres niemals eine Option sein darf. Weil mir so viele Menschen da draußen vertrauensvoll finanziell unter die Arme greifen, damit ich genau das tun kann (und dafür liebe ich Euch). Und weil ich es kann. Ich kann tatsächlich nicht viel, aber Tiere retten ist wohl meine einzige Superkraft. Und aus großer Kraft folgt große Verantwortung. War das nicht so?

Ihr lieben Menschen vom Tierrefugium Hanau, liebe Monika. Ihr habt so lange alles daran gesetzt, Barbie zu retten. Es war mir eine Ehre Euch dabei ein klein wenig helfen zu dürfen. Sie ist bei Euch jetzt in den besten Händen und muss nie wieder Angst um ihr Leben haben. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen.

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10/05/2026

Und wieder hat Bonn mitten im Brutgebiet, mitten in der Brutzeit ein Feuerwerk gezündet. Wurde vorher noch geäußert, dass der Abschussort diesmal ein anderer sei, stellte sich am Tag der Veranstaltung heraus, dass dieselbe Wiese wie in den Jahren zuvor dafür genutzt werden sollte. Es wurde lediglich etwas mehr Abstand zum Ufer gehalten als sonst. Für die Tiere war das kaum ein Unterschied. Auch 2026 flüchteten etliche Wasservögel panisch in den Nachthimmel. Und am nächsten Morgen fand sich eine tote Kanadagans auf der Konrad-Adenauer-Brücke, etwa 400 m von dem Ort entfernt, wo ich letztes Jahr nach dem Feuerwerk den toten Schwan fand.

Daraufhin behauptete die Stadt Bonn, dass einer der Ornithologen, der auf der besagten Brücke stand, nicht bestätigen könne, dass Wasservögel über die Brücke geflüchtet seien. Dieser Beobachter stand direkt neben uns. Und wir können nicht nur behaupten, dass natürlich auch Vögel oberhalb der Brücke flogen. Wir konnten das auch mit unseren Wärmebildgeräten filmen, wie im Video eindeutig zu sehen ist.

Im letzten Jahr waren es vorrangig die Schwäne, deren panikartige Reaktion beobachtet und dokumentiert werden konnte. Dieses Jahr waren kaum Schwäne auf dem Auensee, doch die Reaktion der Gänse war durchaus ähnlich. Wie sich das ganze auf die in den Rheinauen lebenden Singvögel und Kleinsäugetiere ausgewirkt hat, werden wir sicher auch in diesem Jahr nicht erfahren.

03/05/2026

Opfer des Feuerwerks in Bonn

Auch am Morgen des 3.Mai 2026 wurde nach dem Feuerwerk in Bonn wieder ein toter Wasservogel auf der Konrad-Adenauer-Brücke gefunden. 2025 war es ein Schwan, 2026 eine Kanadagans. Die Stadt Bonn, der Oberbürgermeister, der Veranstalter... sie hatten die Chance etwas besser zu machen als im letzten Jahr. Sie haben vollends versagt.

Die Polizei hat das tote Tier bereits markiert. Es wird wohl aber erst morgen abgeholt. Koordinaten: 50.716744, 7.142999

28/04/2026

Ente mit Cola Flasche gerettet

In Mettmann war eine Ente in den Schacht eines Überlaufrohres eines alten, ungenutzten Fischteiches gefallen. Nachdem die Anwohner versuchten sie mit einem Kescher dort herauszuholen, versteckte sie sich mehrere Meter tief in dem Wasserrohr und kam nicht mehr hervor. Der Schacht selbst war so eng, dass man nicht hinunter klettern konnte. Der Eingang zum unterirdischen Rohr war in etwa 1,5 m Tiefe. Hier war es nur mithilfe der Rohrkamera möglich sich einen Eindruck zu verschaffen. Mit einem kleinen Umbau wurde die Rohrkamera dann auch gleich zum Rettungsgerät.

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20/04/2026

Baby-Eichhörnchen mit DJI Neo 2 Drohne retten

Zusammen mit Leuten von der Notpfote Eichhörnchen Station will Julius seit einigen Stunden ein verwaistes Baby-Eichhörnchen einfangen. Alle Versuche die Mutter zu finden sind gescheitert. Zwei der Geschwisterchen sind schon tot. Zwei weitere konnten bereits gerettet werden und wurden in der Eichhörnchen-Station untergebracht. Doch das letzte kleine Hörnchen versucht mit aller Kraft dem Zugriff zu entkommen. Es weiß ja nicht, dass ihm geholfen werden soll...

Jetzt ist es die Wand eines Wasserturms hochgeklettert und sitzt auf etwa 18 m Höhe. Obwohl Julius mit der Leiter eine oben liegende Ebene erreichen kann und einen sieben Meter langen Kescher hat, ist kein Herankommen an das Tier. Daher kommt nun die ultraleichte DJI Neo 2 Drohne zum Einsatz. Ob es klappt seht ihr im Video. Ach ja... den Crash hat die Drohne übrigens problemlos weggesteckt.

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06/04/2026

Schwan soll wegen Angelhaken erschossen werden

In der Nähe von Magdeburg, im Kreis Jerichower Land, ist seit Tagen ein Schwan mit einem Angelhaken am Schnabel unterwegs. Weil es niemanden gibt, der ihm helfen kann und weil beim zuständigen Jagdpächter das Telefon diesbezüglich nicht mehr still steht, rückt dieser aus um den Schwan zu erschießen. Zum Glück sind neben den Meldern, die mich um Hilfe bitten, auch die Polizei und die Untere Naturschutzbehörde vor Ort. Mit dem Versprechen, dass ich schnellstmöglich nach Sachsen-Anhalt komme, verfügt die Untere Naturschutzbehörde einen Aufschub.

Danke an dieser Stelle an Marc, Linda und Rocco, die alles daran gesetzt haben den Schwan zu retten. Und vielen Dank auch an die Untere Naturschutzbehörde im Jerichower Land.

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Für die Tiere 🫶 Große Anti-Feuerwerks-Demo in Bonn 💯🔥Wir sind immer noch überwältigt von den Eindrücken unserer gemeinsa...
23/03/2026

Für die Tiere 🫶 Große Anti-Feuerwerks-Demo in Bonn 💯🔥

Wir sind immer noch überwältigt von den Eindrücken unserer gemeinsamen Demonstration am 21.03.2026 in Bonn!
Ihr wart viele, ihr wart laut - für die Tiere in den Bonner Rheinauen und für alle anderen Tiere, die unter Feuerwerk leiden. Vielen, vielen Dank ❤️
Zusammen können wir etwas bewegen 💪
Bonn ist erst der Anfang!
Wir machen weiter, gegen jegliches Feuerwerk, bis dieser Unsinn ein Ende hat!

22/03/2026

Feuerwerk gehört ABGESCHAFFT

Zusammenschnitt unserer Demo in Bonn (21.03.26) von:
Julius Kortlepel, Tristan von Keitz, Patric Siemer

Adresse

Derendorfer Str. 44
Düsseldorf
40479

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