Opferberatung Rheinland

Opferberatung Rheinland Das konkrete Angebot richtet sich danach, was der oder die Betroffene an Beratung, Begleitung und Unterstützung wünscht.

Beratungsstelle zur Unterstützung Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln in NRW).
Öffentlichkeits- und Bildungarbeit aus Betroffenenperspektive. Fast jeden Tag werden Menschen in NRW aus rassistischen, antisemitischen oder anderen rechten, menschenfeindlichen Motiven bedroht, angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Be

sonders von rechter Gewalt betroffen sind Menschen, die sich gegen rechts und für Demokratie und Toleranz engagieren oder gesellschaftlich ohnehin diskriminierten Minderheiten angehören. Ziel und Aufgabe der OBR ist es, diesen Menschen bei der Bewältigung der Angriffsfolgen zu unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit zu stärken und eine gesellschaftliche Solidarisierung mit den Betroffenen zu fördern. Die OBR berät und unterstützt direkt von rechter, rassistischer, antisemitischer oder anderen menschenfeindlichen Gewalt Betroffene, Zeug*innen eines Angriffs sowie Angehörige oder Freund*innen von Betroffenen. Hierbei kann es sich um die Unterstützung bei rechtlichen Fragen handeln, die Begleitung zur Polizei oder anderen Behörden, die Vermittlung ärztlicher Hilfe, rechtlichen Beistandes oder von Dolmetscher*innen handeln. Die OBR bietet Hilfe bei Entschädigungsanträgen und setzt sich – sofern gewünscht – für eine öffentliche Solidarisierung ein. Das Beratungsangebot erfolgt aufsuchend in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln, ist vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Bedingung.

Pride steht für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und das Recht, ohne Angst verschieden sein zu können. Er steht für Vielfa...
01/06/2026

Pride steht für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und das Recht, ohne Angst verschieden sein zu können. Er steht für Vielfalt und für gelebte Solidarität.

Gerade in Zeiten zunehmender anti-queerer Agitationen und gesellschaftlicher Angriffe auf queere Rechte bleibt dieser Anspruch zentral: queeres Leben sichtbar zu machen, zu schützen und zu stärken.

Als Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt stehen wir solidarisch an der Seite von Menschen, die von solchen Gewalterfahrungen betroffen sind – auch im Kontext von Q***rfeindlichkeit.

Unsere Arbeit ist parteilich, vertraulich und unterstützend. Wir hören zu, begleiten und stärken Menschen nach erlebter Gewalt und in belastenden Situationen.

Wir sind da, wenn Unterstützung gebraucht wird – solidarisch, erreichbar und ansprechbar.

***r

2008 wurde ein Mensch in Essen-Holsterhausen in der eigenen Wohnung durch einen Messerstich getötet. Zuvor hatte es ein ...
31/05/2026

2008 wurde ein Mensch in Essen-Holsterhausen in der eigenen Wohnung durch einen Messerstich getötet. Zuvor hatte es ein Kennenlernen in Essen gegeben, danach gingen beide gemeinsam in die Wohnung des späteren Opfers. Dort eskalierte die Situation und es kam zu tödlicher Gewalt.

Der Täter wurde später wegen Totschlags und vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt. Er war laut Urteil der rechtsextremen Szene zuzuordnen und bereits wegen Volksverhetzung vorbestraft. Trotzdem wurde kein queerfeindliches oder politisches Tatmotiv festgestellt.

Wenn queerfeindliche Gewalt nicht als solche benannt wird, verschwindet sie aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung als das, was sie ist. Sie wird entpolitisiert, vereinzelt erzählt und gerät in Vergessenheit.

#2008

Ein Mensch aus Essen-Holsterhausen, der 2008 getötet wurde. Mehr ist öffentlich kaum geblieben als einzelne Beschreibung...
31/05/2026

Ein Mensch aus Essen-Holsterhausen, der 2008 getötet wurde. Mehr ist öffentlich kaum geblieben als einzelne Beschreibungen und verstreute Erinnerungen. Dieses Gedenken versucht, der Person etwas von ihrer Sichtbarkeit zurückzugeben – jenseits von Zuschreibungen, Verkürzungen und der Sprache, in der über sie gesprochen wurde.

***rfeindlichkeit

27/05/2026

Zeit für Beratung
Unsere neue Reels-Reihe rund um Fragen an die Beratungsarbeit der Opferberatung Rheinland startet mit der Frage: Wie komme ich eigentlich in Beratung?

In Teil 1 zeigen wir, wie der erste Kontakt abläuft und was euch erwartet.

Mental Health Awareness Month bedeutet auch: über die Folgen von Gewalt zu sprechen.Rechte, rassistische, antisemitische...
21/05/2026

Mental Health Awareness Month bedeutet auch: über die Folgen von Gewalt zu sprechen.

Rechte, rassistische, antisemitische, queerfeindliche und andere menschenfeindlich motivierte Gewalt endet nicht mit dem Vorfall selbst.
Viele Betroffene erleben danach Angst, Schlaflosigkeit, Stress, Unsicherheit oder das Gefühl, nicht mehr sicher zu sein.

Darüber zu sprechen ist wichtig. Unterstützung anzunehmen auch.
Niemand sollte die Folgen von Gewalt allein tragen müssen.

🧡 Du musst nicht „stark genug“ sein.
🧡 Deine Reaktion ist verständlich.
🧡 Hilfe zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche.

Als Betroffenenberatungsstelle stehen wir an der Seite von Betroffenen — solidarisch, vertraulich und parteilich.

***rLivesMatter ***r

CN: Vorfallsmeldungen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland.❗Im April 2026 haben wir vier Angri...
20/05/2026

CN: Vorfallsmeldungen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland.
❗Im April 2026 haben wir vier Angriffe dokumentiert.
Diese Taten waren rassistische, antisemitisch, queerfeindlich sowie extrem rechts, neonazistisch und rechtsradikal motiviert.
Allen Betroffenen unsere vollste Solidarität! ❤️

---
Wenn du selbst rechte, rassistische, antisemitische oder andere menschenfeindliche Gewalt im Rheinland und westlichen Ruhrgebiet erlebt oder beobachtet hast, kannst du dies bei uns auf der Website melden oder dich telefonisch oder per Mail (PGP-Schlüssel siehe Website) an uns wenden.
Selbstverständlich kannst du dich anonym bei uns melden und musst auch keine Beratung in Anspruch nehmen, wenn du dies nicht möchtest.
❤️Melde dich bei uns! Wir sind an deiner Seite!

✊Unterstütze uns dabei, Vorfälle sichtbarer zu machen!
Durch regelmäßige Vorfallsmeldungen möchten wir auf das Ausmaß rechter Gewalt im Rheinland aufmerksam machen.

👍Folge uns, like und teile diesen Beitrag.
Vielen Dank!

***rfeindlichkeit #2026

08. Mai 2026 – Erinnern heißt handeln.Am 08. Mai erinnern wir an die Befreiung vom Nationalsozialismus und an das Ende e...
08/05/2026

08. Mai 2026 – Erinnern heißt handeln.

Am 08. Mai erinnern wir an die Befreiung vom Nationalsozialismus und an das Ende eines menschenverachtenden Systems.

Für uns als Opferberatungsstelle ist dieser Tag mehr als ein historisches Datum.
Er erinnert uns daran, dass rechte, rassistische, antisemitische und andere menschenfeindliche Gewalt keine Vergangenheit ist.

Betroffene erleben Ausgrenzung, Bedrohungen und Angriffe – auf der Straße, in Schulen, am Arbeitsplatz, im Netz und im Alltag.

Als OBR stehen wir an der Seite derjenigen, die betroffen sind.
Wir hören zu.
Wir begleiten.
Wir unterstützen.

Denn eine demokratische Gesellschaft braucht mehr als Erinnerung:
Sie braucht Solidarität, Haltung und Konsequenz.

Der 08. Mai bedeutet:
✊ Erinnern.
✊ Solidarisch sein.
✊ Widersprechen.
✊ Betroffene stärken.

Nie wieder ist jetzt.

Heute, am 26. April, ist Le***an Visibility Day 💜Sichtbarkeit bedeutet mehr als „gesehen werden“ – sie bedeutet Anerkenn...
26/04/2026

Heute, am 26. April, ist Le***an Visibility Day 💜
Sichtbarkeit bedeutet mehr als „gesehen werden“ – sie bedeutet Anerkennung, Sicherheit und das Recht, ohne Angst zu leben.

💜Lesbische Lebensrealitäten werden noch immer oft übersehen, abgewertet oder nicht ernst genommen. Diskriminierung und Gewalt sind für viele Realität – auch wenn sie nicht immer sichtbar sind.

💜Das diesjährige Motto „Health and Wellbeing“ macht deutlich: Gesundheit und Wohlbefinden hängen direkt mit Sichtbarkeit und Anerkennung zusammen. Wer Diskriminierung erlebt oder keinen sicheren Zugang zu Versorgung findet, trägt häufig auch psychische und körperliche Belastungen.

💜Darum braucht es klare Forderungen – und es hilft, sie weiterzutragen:
• diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung
• sensibilisierte Fachkräfte
• barrierearme Zugänge
• Schutz vor Gewalt und Ausgrenzung
• Räume, in denen lesbisches Leben selbstverständlich dazugehört

💜Lasst uns lesbische Perspektiven nicht nur heute, sondern jeden Tag sichtbar machen – und uns dafür einsetzen, dass sie gehört, ernst genommen und geschützt werden.

Ihr seid nicht allein. Solidarität und Unterstützung gibt es.

***anVisibilityDay ***r

Adresse

Düsseldorf

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Opferberatung Rheinland erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Opferberatung Rheinland senden:

Teilen