Opferberatung Rheinland

Opferberatung Rheinland Das konkrete Angebot richtet sich danach, was der oder die Betroffene an Beratung, Begleitung und Unterstützung wünscht.

Beratungsstelle zur Unterstützung Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln in NRW).
Öffentlichkeits- und Bildungarbeit aus Betroffenenperspektive. Fast jeden Tag werden Menschen in NRW aus rassistischen, antisemitischen oder anderen rechten, menschenfeindlichen Motiven bedroht, angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Be

sonders von rechter Gewalt betroffen sind Menschen, die sich gegen rechts und für Demokratie und Toleranz engagieren oder gesellschaftlich ohnehin diskriminierten Minderheiten angehören. Ziel und Aufgabe der OBR ist es, diesen Menschen bei der Bewältigung der Angriffsfolgen zu unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit zu stärken und eine gesellschaftliche Solidarisierung mit den Betroffenen zu fördern. Die OBR berät und unterstützt direkt von rechter, rassistischer, antisemitischer oder anderen menschenfeindlichen Gewalt Betroffene, Zeug*innen eines Angriffs sowie Angehörige oder Freund*innen von Betroffenen. Hierbei kann es sich um die Unterstützung bei rechtlichen Fragen handeln, die Begleitung zur Polizei oder anderen Behörden, die Vermittlung ärztlicher Hilfe, rechtlichen Beistandes oder von Dolmetscher*innen handeln. Die OBR bietet Hilfe bei Entschädigungsanträgen und setzt sich – sofern gewünscht – für eine öffentliche Solidarisierung ein. Das Beratungsangebot erfolgt aufsuchend in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln, ist vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Bedingung.

CN: Gedenken und Erinnern an den rassistischen Brandanschlag in Duisburg 1984.🔴26./27. August 1984, Duisburg-Wanheimeror...
26/08/2026

CN: Gedenken und Erinnern an den rassistischen Brandanschlag in Duisburg 1984.

🔴26./27. August 1984, Duisburg-Wanheimerort
Heute ist der 41Jahrestag des rassistischen Brandanschlags auf das Wonhaus der Familie Satır, bei dem sieben Familienmitglieder getötet und weitere teils schwer verletzt werden. Kurz nach dem Brandanschlag stirbt außerdem Ramazan Satır.
Was bleibt sind die Trauer und die physischen und psychischen Schmerzen.

❌Bis heute ist das rassistische Tatmotiv und die Tat als politisch motiviertes Tötungsdelikt nicht offiziell anerkannt. Die überlebenden Familienmitglieder wurden weder im Prozess 1996, noch bei der Überprüfung des Falls als Verdachtsfall im Rahmen des Projekts "ToreG NRW" (Todesopfer rechter Gewalt in NRW) durch das Landeskriminalamt NRW nicht gehört.

🤝Wir stehen wir solidarisch mit den Betroffenen und fordern mit ihnen:
➡️Anerkennung.
➡️Aufklärung.
➡️Konsequenzen.
➡️Schutz für Betroffene rechter, rassistischer Gewalt.



CN: Gedenken an die Todesopfer des rassistischen Brandanschlags in Duisburg am 26. August 1984In der Nacht vom 26. auf d...
26/08/2026

CN: Gedenken an die Todesopfer des rassistischen Brandanschlags in Duisburg am 26. August 1984

In der Nacht vom 26. auf den 27. August 1984 sterben sieben Mitglieder der Familie Satır und Turhan bei dem rassistischen Brandanschlag in Duisburg-Wanheimerort in der Wanheimerstraße 301.

Wir erinnern heute an:
Ferdane Satır
Çiğdem Satır
Ümit Satır
Songül Satır
Zeliha Turhan
Rasim Turhan
Tarık Turhan

Weitere Familienmitglieder überleben teils schwer verletzt.
Kurze Zeit nach dem Brandanschlag stirbt auch der Vater, Ramazan Satır.

Heute gedenken die überlebenden und hinterbliebenen Familienmitglieder an die Verstorbenen!
Unsere Anteilnahme und unser tieferes Mitgefühl sind bei den Überlebenden und Hinterbliebenen der Familien Satır und Turhan!

CN: Vorfallsmeldungen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland.❗Im Juli 2026 haben wir drei Angrif...
25/08/2026

CN: Vorfallsmeldungen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland.
❗Im Juli 2026 haben wir drei Angriffe dokumentiert.
Diese Taten waren rassistische und antisemitisch sowie (extrem) rechts, neonazistisch motiviert.
Allen Betroffenen unsere vollste Solidarität! ❤️

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Wenn du selbst rechte, rassistische, antisemitische oder andere menschenfeindliche Gewalt im Rheinland und westlichen Ruhrgebiet erlebt oder beobachtet hast, kannst du dies bei uns auf der Website melden oder dich telefonisch oder per Mail (PGP-Schlüssel siehe Website) an uns wenden.
Selbstverständlich kannst du dich anonym bei uns melden und musst auch keine Beratung in Anspruch nehmen, wenn du dies nicht möchtest.
❤️Melde dich bei uns! Wir sind an deiner Seite!
📧[email protected]
☎️0178 - 8 11 39 00

✊Unterstütze uns dabei, Vorfälle sichtbarer zu machen!
Durch regelmäßige Vorfallsmeldungen möchten wir auf das Ausmaß rechter Gewalt im Rheinland aufmerksam machen.

👍Folge uns, like und teile diesen Beitrag.
Vielen Dank!

Wir denken heute an alle Menschen, die religionsbezogene Gewalt erfahren haben – an Menschen, die angegriffen, bedroht, ...
22/08/2026

Wir denken heute an alle Menschen, die religionsbezogene Gewalt erfahren haben – an Menschen, die angegriffen, bedroht, verletzt oder getötet wurden, und an Angehörige und Communities, die mit den Folgen solcher Taten leben müssen.

Gewalttaten mit Bezug zur Religion oder dem eigenen (zugeschriebenen) Glauben können Menschen unmittelbar treffen und zugleich ganze Communities verunsichern. Sie können das Gefühl verstärken, im öffentlichen Raum nicht sicher zu sein oder die eigene religiöse Zugehörigkeit nicht frei und sichtbar leben zu können.

Auch in Deutschland erleben Menschen massive Bedrohungen und Gewalt mit Bezug zu ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Zuschreibung. Antisemitische, antimuslimische und andere religionsbezogene Gewalttaten richten sich dabei nicht nur gegen Einzelpersonen, sondern können auch religiöse Gemeinschaften und ihre Orte des Zusammenkommens treffen.

Als Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt wissen wir: Gewalt endet nicht mit dem Moment der Tat. Betroffene und Angehörige brauchen Anerkennung, Schutz und konkrete Unterstützung – auch dann, wenn die unmittelbaren Folgen einer Tat nach außen nicht sichtbar sind.

Religionsbezogene Gewalt kann mit unterschiedlichen Formen menschenfeindlicher Ideologien verbunden sein. Für die Beratung ist deshalb entscheidend, die konkrete Tat, ihre Hintergründe und die Perspektive der Betroffenen in den Blick zu nehmen.

Betroffene brauchen Unterstützung, die ihre Erfahrungen ernst nimmt und ihnen Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

Heute denken wir an Menschen, die durch terroristische Gewalt getötet, verletzt oder traumatisiert wurden – und an dieje...
21/08/2026

Heute denken wir an Menschen, die durch terroristische Gewalt getötet, verletzt oder traumatisiert wurden – und an diejenigen, deren Leben sich durch einen solchen Angriff dauerhaft verändert hat.

Terrorismus hinterlässt nicht nur körperliche Verletzungen. Betroffene und Angehörige müssen mit Trauer, Angst, Unsicherheit und den langfristigen Folgen der Gewalt umgehen. Gleichzeitig können Anschläge ganze Communities verunsichern und das Gefühl vermitteln, im öffentlichen Raum nicht mehr sicher zu sein.

Das wurde zuletzt auch beim Anschlag im Umfeld des Berliner CSD deutlich. Eine Frau wurde getötet, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Der Anschlag wird als islamistisch motivierter Terroranschlag eingeordnet.

Als Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt wissen wir: Gewalt trifft Menschen nicht nur im Moment der Tat. Auch danach brauchen Betroffene Anerkennung, Schutz, Unterstützung und einen Ort, an dem ihre Erfahrungen ernst genommen werden.

Dabei ist es wichtig, unterschiedliche Formen von menschenfeindlicher und politisch motivierter Gewalt klar zu benennen, ohne sie gegeneinander auszuspielen.Gemeinsam ist ihnen, dass sie Menschen verletzen, einschüchtern und gesellschaftliche Räume der Freiheit und Sicherheit bedrohen können.

Wir gedenken heute der Betroffenen und Überlebenden terroristischer Gewalt.
Und wir stehen an der Seite aller Menschen, die aufgrund ihrer Identität, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder anderer Zuschreibungen Gewalt und Bedrohung erfahren.

Solidarität mit den Betroffenen. Gegen jede Form menschenfeindlicher Gewalt.

19/08/2026

„Zeit für Beratung“ Teil 4:
„Wieso sollte ich überhaupt Beratung in Anspruch nehmen?“

Beratung kann in ganz unterschiedlichen Situationen unterstützend sein – und muss nicht erst dann in Anspruch genommen werden, wenn „gar nichts mehr geht“.

Beratung kann zum Beispiel helfen bei:
▪️ der emotionalen Verarbeitung von Gewalterfahrungen
▪️ dem Umgang mit Ängsten, Unsicherheit oder Überforderung
▪️ Fragen rund um Anzeige, Ermittlungsverfahren oder Gerichtsprozesse
▪️ der Suche nach Therapeut*innen oder anwaltlicher Unterstützung
▪️ Anträgen und anderen bürokratischen Herausforderungen
▪️ dem Wunsch nach Austausch, Orientierung oder Stabilisierung
▪️ dem Bedürfnis, mit dem Erlebten nicht alleine zu bleiben
▪️ der Frage, welche nächsten Schritte überhaupt möglich oder sinnvoll sind
▪️ dem Wunsch, Öffentlichkeit herzustellen oder politische Forderungen zu formulieren

Manche Menschen kommen mit einem ganz konkreten Anliegen, andere erstmal nur mit dem Gefühl, dass etwas belastet oder nachwirkt. Beides ist okay.

Beratung bedeutet nicht, dass sofort Entscheidungen getroffen werden müssen. Gemeinsam schauen wir, was gerade hilfreich sein kann – orientiert an euren Bedürfnissen und in eurem Tempo.

Was war die nationalsozialistische „Aktion T4“?Zwischen 1940 und 1941 - sowie in darauf folgenden Tötungsaktionen und du...
18/08/2026

Was war die nationalsozialistische „Aktion T4“?
Zwischen 1940 und 1941 - sowie in darauf folgenden Tötungsaktionen und durch Zwangsarbeit - wurden im Rahmen der NS-'Aktion-T4' hundertausende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch ermordet. Die „Aktion T4“ war Teil der nationalsozialistischen Krankenmorde.

Am 18. August gedenken wir der Opfer. Wir erinnern an die Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung oder Erkrankung verfolgt und ermordet wurden – und daran, wohin Ausgrenzung, Entmenschlichung und rechte, menschenfeindliche Ideologien führen können.

Am 18. August erinnern wir an die Opfer der nationalsozialistischen „Aktion T4“. Zwischen 1940 und 1941 wurden im Rahmen...
18/08/2026

Am 18. August erinnern wir an die Opfer der nationalsozialistischen „Aktion T4“. Zwischen 1940 und 1941 wurden im Rahmen der 'Aktion-T4' zehntausende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch ermordet.

Wir gedenken der Opfer und erinnern daran, wohin die Ausgrenzung und Entmenschlichung von Menschen führen kann. Erinnerung bedeutet auch, heute entschieden gegen Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und rechte Gewalt einzutreten.

Kinder und Jugendliche brauchen Schutz – auch vor rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.Für unsere Jahressta...
13/08/2026

Kinder und Jugendliche brauchen Schutz – auch vor rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Für unsere Jahresstatistik 2025 haben wir die AJS NRW um eine Einordnung gebeten. Ihr Statement macht deutlich, warum rechte, rassistische und antisemitische Gewalt im Kindes- und Jugendalter nicht als Einzelfall betrachtet werden darf und welche Verantwortung Erwachsene in Schule, Jugendhilfe und Gesellschaft tragen.

Danke an die AJS NRW für die Zusammenarbeit !

📄 Mehr zur Jahresstatistik 2025 findet ihr auf den Websites von OBR und BackUp.

Unsere Jahresstatistik 2025 zeigt: Auch Minderjährige werden aufgrund rassistischer, antisemitischer oder anderer rechte...
11/08/2026

Unsere Jahresstatistik 2025 zeigt: Auch Minderjährige werden aufgrund rassistischer, antisemitischer oder anderer rechter Tatmotive angegriffen. Hinter den Zahlen stehen junge Menschen, deren Alltag, Sicherheitsgefühl und Teilhabe durch rechte Gewalt beeinträchtigt werden.

Die Fälle zeigen: Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt ist auch für Kinder und Jugendliche Teil der gesellschaftlichen Realität.

📄 Mehr zur Jahresstatistik 2025 findet ihr auf den Websites von OBR und BackUp.

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