Opferberatung Rheinland

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Opferberatung Rheinland Das konkrete Angebot richtet sich danach, was der oder die Betroffene an Beratung, Begleitung und Unterstützung wünscht.

Beratungsstelle zur Unterstützung Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln in NRW).
Öffentlichkeits- und Bildungarbeit aus Betroffenenperspektive. Fast jeden Tag werden Menschen in NRW aus rassistischen, antisemitischen oder anderen rechten, menschenfeindlichen Motiven bedroht, angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Besonders von rechter Gewalt betroffen sind Menschen, die sich gegen rechts und für Demokratie und Toleranz engagieren oder gesellschaftlich ohnehin diskriminierten Minderheiten angehören. Ziel und Aufgabe der OBR ist es, diesen Menschen bei der Bewältigung der Angriffsfolgen zu unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit zu stärken und eine gesellschaftliche Solidarisierung mit den Betroffenen zu fördern. Die OBR berät und unterstützt direkt von rechter, rassistischer, antisemitischer oder anderen menschenfeindlichen Gewalt Betroffene, Zeug*innen eines Angriffs sowie Angehörige oder Freund*innen von Betroffenen. Hierbei kann es sich um die Unterstützung bei rechtlichen Fragen handeln, die Begleitung zur Polizei oder anderen Behörden, die Vermittlung ärztlicher Hilfe, rechtlichen Beistandes oder von Dolmetscher*innen handeln. Die OBR bietet Hilfe bei Entschädigungsanträgen und setzt sich – sofern gewünscht – für eine öffentliche Solidarisierung ein. Das Beratungsangebot erfolgt aufsuchend in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln, ist vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Bedingung.

Wir dokumentieren, schaffen Öffentlichkeit und stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen. Denn rechte Gewalt ist k...
18/10/2026

Wir dokumentieren, schaffen Öffentlichkeit und stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen. Denn rechte Gewalt ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, denen wir uns entschieden entgegenstellen müssen.

Hinsehen. Dokumentieren. Solidarisch handeln. Gegen rechte, rassistische und antisemitische Gewalt.

Der Internationale Tag zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober steht 2026 unter dem Schwerpunkt „Safe Homes for All“. D...
17/10/2026

Der Internationale Tag zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober steht 2026 unter dem Schwerpunkt „Safe Homes for All“. Die Frage nach sicherem Wohnraum möchten wir aus der Perspektive parteilicher Betroffenenberatung weiterdenken.

Denn ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es sollte Schutz, Rückzug und Privatsphäre ermöglichen. Rechte Gewalt kann all das infrage stellen.

Menschen, die wohnungslos sind, können an Orten angegriffen werden, an denen sie notgedrungen schlafen oder sich aufhalten. Durch Doxxing können persönliche Daten und Adressen zur Grundlage weiterer Einschüchterung werden. Und wenn die Gewalt aus der Nachbarschaft kommt oder sich im unmittelbaren Wohnumfeld ereignet, kann selbst die eigene Wohnung ihren Charakter als sicherer Rückzugsort verlieren.

Die Folgen reichen über den unmittelbaren Angriff hinaus. Angst, psychische Belastungen, sozialer Rückzug und der Verlust vertrauter Räume können den Alltag nachhaltig verändern. Wer ohnehin unter prekären Bedingungen lebt, hat häufig weniger Möglichkeiten, einer Bedrohung auszuweichen, umzuziehen oder die Folgen finanziell aufzufangen.

Armut ist keine Ursache rechter Gewalt. Die Verantwortung für Angriffe liegt bei den Täter*innen. Aber soziale Unsicherheit kann dazu beitragen, dass Betroffene weniger Möglichkeiten haben, sich vor den Folgen zu schützen.

Als parteiliche Betroffenenberatungsstelle stellen wir deshalb die Perspektive der Betroffenen ins Zentrum. Wir nehmen ihre Erfahrungen ernst, unterstützen sie bei der Bewältigung der Folgen und setzen uns dafür ein, dass sie Handlungsspielräume zurückgewinnen.

Dafür braucht es mehr als individuelle Unterstützung: bezahlbaren und sicheren Wohnraum, soziale Absicherung, Schutz vor Bedrohungen und eine dauerhaft verlässlich finanzierte unabhängige Betroffenenberatung.

Ein sicheres Zuhause darf keine Frage des Geldes sein. Und niemand sollte aus Angst vor rechter Gewalt den eigenen Lebensraum aufgeben müssen.

Antisemitismus macht auch vor Hochschulen nicht Halt.Andreas Stahl von ZeBA NRW beschreibt den Anstieg antisemitischer V...
15/10/2026

Antisemitismus macht auch vor Hochschulen nicht Halt.

Andreas Stahl von ZeBA NRW beschreibt den Anstieg antisemitischer Vorfälle an Hochschulen in NRW und betont die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen und gezielter Aufklärung.

Wie sich rechte und rassistische Gewalt in NRW entwickelt, zeigt unsere Jahresbilanz 2025. Ihr findet sie auf unserer Website.

Am 14.10.94 wurde die 62-jährige Alexandra Rousi in Paderborn ermordet. Sie starb bei einem Brand, der aus rassistischen...
14/10/2026

Am 14.10.94 wurde die 62-jährige Alexandra Rousi in Paderborn ermordet. Sie starb bei einem Brand, der aus rassistischen Motiven von ihrem Nachbarn gelegt wurde. Dem Brandanschlag voraus gingen monatelange rassistische Schikanen, Drohungen und Beleidigungen.

Wir erinnern heute an Alexandra Rousi.

SABRA ordnet mit diesem Statement die aktuelle Entwicklung des Antisemitismus ein und richtet den Blick auf seine zunehm...
11/10/2026

SABRA ordnet mit diesem Statement die aktuelle Entwicklung des Antisemitismus ein und richtet den Blick auf seine zunehmende Normalisierung im Alltag.

Mehr zur dokumentierten rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalt in NRW findet ihr in unserer Jahresbilanz 2025 auf unseren Websites.

Unsere Jahresbilanz 2025 zeigt das Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in NRW. Im begleitenden Stat...
10/10/2026

Unsere Jahresbilanz 2025 zeigt das Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in NRW. Im begleitenden Statement ordnet RIAS NRW die Entwicklung des Antisemitismus und seine zunehmende Verankerung im unmittelbaren Lebensumfeld Betroffener ein.

Antisemitismus an Hochschulen: hinschauen, handeln, Betroffene schützen.Am 6. Oktober starten die 23. Bildungs- und Akti...
09/10/2026

Antisemitismus an Hochschulen: hinschauen, handeln, Betroffene schützen.

Am 6. Oktober starten die 23. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Antisemitismus an Hochschulen.

Jüdische Studierende und Hochschulangehörige erleben Ausgrenzung, Schikane und Bedrohungen. Hochschulen müssen Verantwortung übernehmen und Betroffene schützen.

Die Aktionswochen machen Antisemitismus sichtbar und laden dazu ein, Wissen zu vermitteln und gemeinsam aktiv zu werden.

📅 6.10.–9.11.2026
📍 Veranstaltungen bundesweit

Antisemitische Gewalt bleibt eine anhaltende Bedrohung jüdischen Lebens.57 dokumentierte Gewalttaten in NRW zeigen, wie ...
08/10/2026

Antisemitische Gewalt bleibt eine anhaltende Bedrohung jüdischen Lebens.
57 dokumentierte Gewalttaten in NRW zeigen, wie präsent antisemitische Feindbilder weiterhin sind – von Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu schwersten Gewalttaten.

CN: Hintergrundinformationen zum "Dreifach-Mord in Overath"Der Täter trug SS-Runen am Hemdkragen, bekannte sich offen zu...
07/10/2026

CN: Hintergrundinformationen zum "Dreifach-Mord in Overath"

Der Täter trug SS-Runen am Hemdkragen, bekannte sich offen zum Nationalsozialismus.
Trotzdem galt der Dreifachmord in Overath 2003 jahrelang nicht als rechts motiviert.
Jahrzehntelang verschwand die Tat aus der offiziellen Statistik rechter Gewalt.
Erst 2022 erkannte das Innenministerium NRW die Tat als rechts motiviertes Tötungsdelikt an.

Dieses Schweigen ist symptomatisch für einen Umgang mit rechter Gewalt, der sich bis heute zieht: Es ist Teil eines Musters, in dem rechte Gewalt verharmlost, entpolitisiert und in Statistiken unsichtbar gemacht wird.

Wer rechte Ideologie nicht benennt, schützt die Täter – nicht die Gesellschaft.

Gedenken bedeutet, zu benennen, zu erinnern, die Lücken im System sichtbar zu machen.

07/10/2026

Heute jährt sich der terroristische Überfall der Hamas und anderer palästinensischer Gruppen auf Israel und das unbeschreiblich grausame Massaker an Zivilist*innen im Jahr 2023. Seither dreht sich die Spirale der Gewalt im Nahen Osten mit Zehntausenden Toten. Mit Trauer und tiefem Mitgefühl denken wir an die Opfer in Israel und Gaza, im Westjordanland und im Libanon, an die Überlebenden des Massakers und der Geiselhaft, deren Wunden noch nicht verheilt sind. Wir fühlen mit den Menschen auf allen Seiten dieses unfassbaren Krieges, die nichts dringlicher ersehnen als Frieden.

Nach dem 7. Oktober stieg die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Deutschland rasant und bleibt seither auf hohem Niveau. Die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) dokumentierte 2025 bundesweit 8725 antisemitische Vorfälle - ungefähr so viel wie im Jahr zuvor.

Jüdinnen und Juden werden bedroht, beschimpft und attackiert. Synagogen werden angegriffen, Häuser werden mit Davidsternen markiert – das sind perfide Methoden aus dem Nationalsozialismus. Jüdinnen und Juden – sowie Menschen, die für sie eintreten – werden haftbar gemacht dafür, welches Unheil gerade in Nahost geschieht. Das ist gefährlicher Antisemitismus.

Lasst uns aktiv dafür eintreten, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder sicherer wird. Stellen wir uns unmissverständlich gegen jede Form von Antisemitismus und Menschenhass! Sorgen wir durch Dialog, durch Aufklärung über die Menschenfeindlichkeit des Nationalsozialismus und nicht zuletzt durch eine Stärkung der Medienkompetenz dafür, dass antisemitische Propaganda nicht auf fruchtbaren Boden fällt.

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