IDA e. V.

IDA e. V. Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) (Impressum: http://www.idaev.de/impressum/) IDA ist bundesweit tätig.

Seit 1994 zählt das Landesprojekt IDA-NRW (Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen, www.ida-nrw.de) zu IDA, das sich als Motor und Unterstützer der Jugendverbände und Multiplikator:innen der Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen versteht. Außerdem unterhält der Verein die Vielfalt-Mediathek (www.vielfalt-mediathek.de).

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Christliche Feier- und Gedenktage𝗙𝗿𝗼𝗻𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗮𝗺 (𝗸𝗮𝘁𝗵𝗼𝗹𝗶𝘀𝗰𝗵)4. Juni 2026(G...
04/06/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Christliche Feier- und Gedenktage

𝗙𝗿𝗼𝗻𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗮𝗺 (𝗸𝗮𝘁𝗵𝗼𝗹𝗶𝘀𝗰𝗵)
4. Juni 2026

(Gesetzlicher Feiertag in einigen Bundesländern)

Fronleichnam ist ein katholischer Feiertag, der mit Gottesdiensten und Prozessionen gefeiert wird, um die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie (Dankesmahl) zu ehren.

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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Feier- und Gedenktage der LGBTQIA*-Community𝗣𝗿𝗶𝗱𝗲 𝗠𝗼𝗻𝘁𝗵JuniJeden Juni is...
03/06/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Feier- und Gedenktage der LGBTQIA*-Community

𝗣𝗿𝗶𝗱𝗲 𝗠𝗼𝗻𝘁𝗵
Juni

Jeden Juni ist Pride Month, ein Monat, in dem weltweit LGBTQIA* Communitys zusammenkommen und die Freiheit feiern, sie selbst sein zu können und um gegen die Einschränkungen queerer Rechte zu protestieren. LGBTQIA* Communitys sind Gruppen von Menschen, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht wie heteronormative Identitäten selbstverständlich von der Mehrheitsgesellschaft gefeiert wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass cis-hetero Menschen nicht auch als Verbündete an den Veranstaltungen teilnehmen können – indem sie Freund:innen begleiten und sie feiern, zuhören und lernen, oder sich bei einer Gruppe freiwillig engagieren.

Pride Versammlungen sind in der Geschichte rassifizierter queerer Aktivist:innen und Gruppen verwurzelt, die seit Jahrhunderten darum kämpfen, von der Gesellschaft akzeptiert zu werden und Vorurteile zu überwinden. Die Organisator:innen der ersten Pride-Umzüge wählten den Monat Juni, um an die Stonewall-Aufstände zu erinnern. Diese fanden im Juni 1969 in New York City statt und haben unter anderem die moderne Bewegung für queere Rechte entfacht. Der Name „Pride“ wird Brenda Howard, einer bisexuellen New Yorker Aktivistin, zugeschrieben, deren Spitzname die „Mutter von Pride“ ist. Sie organisierte den ersten Pride-Umzug, um dem Jahrestag des Stonewall-Aufstandes zu gedenken.

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Wissen zum MitnehmenKostenfreie Flyer von IDAWie lassen sich Begriffe wie Rassismus, Antisemitismus, Intersektionalität,...
02/06/2026

Wissen zum Mitnehmen

Kostenfreie Flyer von IDA

Wie lassen sich Begriffe wie Rassismus, Antisemitismus, Intersektionalität, Empowerment, Diversität oder Antifeminismus verständlich und kompakt vermitteln?

In unseren kostenfreien Flyern greifen wir zentrale Themen der Antirassismusarbeit und Migrationsgesellschaft auf und bieten kurze Einführungen für Bildungsarbeit, Jugendverbände, Initiativen und alle Interessierten.

Neben aktuellen Publikationen finden sich auch Materialien zu Rechtsextremismus, Verschwörungserzählungen, antimuslimischem Rassismus, Zivilcourage und vielen weiteren Themen.

Alle Flyer stehen als PDF zum Download bereit und können teilweise auch kostenfrei als Printversion bestellt werden.

👉 https://www.idaev.de/publikationen/flyer

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Feier- und Gedenktage bezüglich des Lebensalters𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁𝗮...
01/06/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Feier- und Gedenktage bezüglich des Lebensalters

𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁𝗮𝗴
1. Juni

Der Internationale Kindertag macht weltweit auf die Kinderrechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam. Der Internationale Kindertag am 1. Juni hat seinen Ursprung in der DDR und wurde 1949 von der Internationalen Demokratischen Frauenföderation festgelegt. In einigen Ländern gibt es Geschenke für Kinder, in anderen spezielle Aktionen oder Demonstrationen für Kinderrechte. In Deutschland wird der Internationale Kindertag vor allem in den neuen Bundesländern gefeiert, in den alten Bundesländern ist der Weltkindertag am 20. September verbreiteter.

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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Gedenktage gegen Rechtsextremismus und Rassismus𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱𝘀𝗰𝗵...
29/05/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Gedenktage gegen Rechtsextremismus und Rassismus

𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗦𝗼𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝟭𝟵𝟵𝟯
29. Mai

Bei dem rassistischen Anschlag auf ein Haus in Solingen (NRW) kamen am 23. Mai 1993 fünf Menschen türkischer Herkunft ums Leben; 17 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Todesopfer waren Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç. Täter waren vier Solinger Neonazis, die zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Mit dem Solinger Anschlag setzte sich eine Serie rassistischer Anschläge fort – ausgerechnet drei Tage, nachdem der Deutsche Bundestag das Grundrecht auf Asyl eingeschränkt hatte. Vor Ort in der Unteren Wernerstraße 81 erinnert eine Gedenktafel an das Haus der Familie Genç und es wurden fünf Kastanien zum Gedenken an die Todesopfer gepflanzt.

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Aus dem IDA-Glossar𝗙𝗟𝗜𝗡𝗧𝗔*/𝗙𝗜𝗡𝗧𝗔*Das Akronym FLINTA* kommt aus dem Queerfeminismus und steht für Frauen und Lesben sowie...
28/05/2026

Aus dem IDA-Glossar

𝗙𝗟𝗜𝗡𝗧𝗔*/𝗙𝗜𝗡𝗧𝗔*

Das Akronym FLINTA* kommt aus dem Queerfeminismus und steht für Frauen und Lesben sowie inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen und Personen, die sich nicht mit den inkludierten Labels identifizieren aber auch nicht cis-männlich sind. Das Akronym versucht alle Geschlechtsidentitäten zu umfassen, die in der patriarchal strukturierten Gesellschaft diskriminiert werden. Das L für Lesben ist häufig inkludiert, da einige Lesben den Begriff nicht nur als Beschreibung ihrer sexuellen Orientierung, sondern auch für ihre Geschlechtsidentität nutzen. Eine Abwandlung in der Jugendarbeit ist MINTA*, darin wird Frauen durch Mädchen ersetzt.

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Im erläutern wir zentrale Begriffe aus unseren Arbeitsbereichen kurz und verständlich. Es wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert.
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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Alevitische Feier- und Gedenktage𝗞𝘂𝗿𝗯𝗮𝗻 𝗘𝗿𝗸â𝗻ı (𝗢𝗽𝗳𝗲𝗿𝗳𝗲𝘀𝘁)27. - 30. MaiI...
27/05/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Alevitische Feier- und Gedenktage

𝗞𝘂𝗿𝗯𝗮𝗻 𝗘𝗿𝗸â𝗻ı (𝗢𝗽𝗳𝗲𝗿𝗳𝗲𝘀𝘁)
27. - 30. Mai

Im Alevitentum hat das Opferfest eine besondere Bedeutung und wird vor allem als Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Gott für seine Gnade gefeiert. Es erinnert an Abraham (türk. Ibrahim) und an seine Bereitschaft, seinen Sohn Ismail zu opfern. Alevit:innen zeigen ihre Dankbarkeit und Opferbereitschaft durch das Gedenken an Bedürftige, die an diesem Tag durch Geschenke und Unterstützung bedacht werden.

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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Feier- und Gedenktage der deutschen Migrationsgeschichte𝗘𝗶𝗻𝘀𝗰𝗵𝗿ä𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲...
26/05/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Feier- und Gedenktage der deutschen Migrationsgeschichte

𝗘𝗶𝗻𝘀𝗰𝗵𝗿ä𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗔𝘀𝘆𝗹𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀 𝟭𝟵𝟵𝟯
26. Mai

Die häufig als „Asylkompromiss“ bezeichnete Einschränkung des Grundrechts auf Asyl wurde Ende 1992 von CDU/CSU und SPD vereinbart und am 26. Mai 1993 durch den Deutschen Bundestag beschlossen. Durch die Grundgesetzänderung und die parallele Änderung des damaligen Asylverfahrensgesetzes wurde es in Deutschland maßgeblich erschwert, sich mit Erfolgsaussichten auf das Grundrecht auf Asyl zu berufen.

In diesem Kontext wurde auch das Asylbewerberleistungsgesetz eingeführt, das regelmäßig Gegenstand verfassungsrechtlicher Überprüfungen ist. Dem „Asylkompromiss“ voraus ging eine scharfe politische und gesellschaftliche Debatte – auch infolge von Pogromen und rechtsextremen Verbrechen wie in Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen oder Hoyerswerda.

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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Feier- und Gedenktage Schwarzer Menschen𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗿𝗱 𝗮𝗻 𝗚𝗲𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗙...
25/05/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Feier- und Gedenktage Schwarzer Menschen

𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗿𝗱 𝗮𝗻 𝗚𝗲𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗙𝗹𝗼𝘆𝗱 𝟮𝟬𝟮𝟬
25. Mai

Am 25. Mai 2020 wurde der Schwarze George Floyd in Minneapolis (USA) von einem weißen Polizisten durch exzessive Gewalt getötet. Sein Tod, der durch Videoaufnahmen dokumentiert wurde, war Auslöser einer weltweiten Welle von Protesten gegen rassistische Polizeigewalt und strukturellen Rassismus, die sich der Bewegung (BLM) anschlossen.

Neben Demonstrationen in den USA gab es auch international Solidarität. In Deutschland gingen Zehntausende auf die Straße, um gegen strukturellen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in Deutschland zu demonstrieren. Die Bewegung nutzte auch Social Media intensiv, um unter Hashtags wie und globale Aufmerksamkeit zu erzeugen, Proteste zu organisieren und Bildungsressourcen über Rassismus breit zu streuen.

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𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁Feier- und Gedenktage für Menschenrechte, Demokratie und Frieden𝗩𝗲𝗿𝗸ü𝗻𝗱𝘂...
23/05/2026

𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿- 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁
Feier- und Gedenktage für Menschenrechte, Demokratie und Frieden

𝗩𝗲𝗿𝗸ü𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗿𝘂𝗻𝗱𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗲𝘀 𝟭𝟵𝟰𝟵
23. Mai

Der 23. Mai wird alljährlich als Tag des Grundgesetzes begangen. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet, einen Tag später trat es in Kraft. Zuvor wurde es am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landesparlamenten gewählt werden, beschlossen und von den Alliierten genehmigt. Das Grundgesetz ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und legte nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundwerte des neuen Deutschlands fest. Besonders zentral ist dabei Artikel 1 mit dem Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, der die Grundlage für den Schutz der Grundrechte bildet.

Diese umfassen unter anderem den Schutz vor Diskriminierung, die Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Auch die Rechtsstaatlichkeit mit Gewaltenteilung, die Volkssouveränität sowie der Föderalismus sind zentrale Prinzipien des Grundgesetzes. Eine besondere Bedeutung hat die sogenannte Ewigkeitsklausel, die festlegt, dass grundlegende Prinzipien wie die Menschenwürde und die demokratische Ordnung nicht abgeschafft werden dürfen. Das Grundgesetz bildet bis heute das Fundament der deutschen Demokratie. Der Tag des Grundgesetzes erinnert daran, dass Freiheit, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder geschützt und verteidigt werden müssen.

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Adresse

Volmerswerther Straße 20
Düsseldorf
40221

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