Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen

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Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen Initiative „Zukunft für Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen“ Die Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e. V. mit Sitz in Düsseldorf an.

wurde im Jahr 1949 gegründet und setzt sich zurzeit aus über 50 Gruppen auf Orts- und Kreisebene im Lande NRW zusammen. Sie hat Ihren Sitz in Düsseldorf und vertritt in NRW nahezu 60 Jahre die vertriebenen Menschen aus Ostpreußen. Die Landesgruppe gehört der Bundesorganisation „Landsmannschaft Ostpreußen e. V.“ mit Sitz in Hamburg und dem Landesverband NRW des Bundes der Vertriebenen e.V. Die Landsmannschaft Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Schicksalsgemeinschaft der aus ihrer Heimat vertriebenen bzw. geflüchteten Ostpreußen. Von den ca. zwei Millionen aus Ostpreußen Vertriebenen bzw. Geflüchteten haben sich etwa 550.000 in NRW niedergelassen (im Jahr 1939, vor Krieg, Flucht und Vertreibung betrug die Zivilbevölkerung in Ostpreußen ca. 2,653000 Millionen). Vor der Massenzuwanderung der letzten Jahrzehnte war in NRW jeder fünfte Einwohner ein Vertriebener bzw. Nachfahre eines der ca. 15 Millionen deutschen Heimatvertriebenen. Im Jahr 1958 lag der Bevölkerungsanteil der Vertriebenen und der SBZ-Flüchtlinge bei 22,7 Prozent in NRW. Das bedeutete einen Zuzug von ca. 3,487300 Millionen heimat- und mittellosen Deutschen seit dem Kriegsende im Jahre 1945.

Mitglied des Vorstands der Landesgruppe NRW hält einen Vortrag zum Thema: „Im Herzen Tauriens“ in Düsseldorf.Am 16. Okto...
20/10/2026

Mitglied des Vorstands der Landesgruppe NRW hält einen Vortrag zum Thema: „Im Herzen Tauriens“ in Düsseldorf.

Am 16. Oktober 2026 hielt Peter Harder B.A., Mitglied im Vorstand der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW, auf Einladung des BdV NRW im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf den Vortrag "Im Herzen Tauriens: Die Geschichte der Krimdeutschen". Vielen Zuhörern dürfte unbekannt gewesen sein, dass Deutsche, die erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf Einladung der Zarin Katharina II., genannt Katharina die Große, in Gebieten entlang der Wolga und schließlich bis in den Kaukasus siedelten, innerhalb von eineinhalb Jahrhunderten zu einer respektablen und respektierten Teilbevölkerung wurden. Auf der Krim wuchsen sie sogar zur drittstärksten Volksgruppe an. Ihr Untergang, der von Peter Harder ungeschminkt geschildert wurde, war umso schrecklicher. Schon unter Lenin als Kulaken enteignet und ihres Hab und Gutes beraubt, ereilte sie 20 Jahre später ein noch schlimmeres Schicksal, dem nahezu die Hälfte der Deutschstämmigen zum Opfer fiel. Peter Harder fügte dies in den Rahmen der eigenen Familiengeschichte ein. Es war ein bewegender Vortrag, der den Zuhörern lange in Erinnerung bleiben wird.
Text: W. Kreuer

Ostpreußische und pommersche Traditionen leben weiterIn Ostpreußen war die Ernte tief mit dem Leben, dem Glauben und den...
13/10/2026

Ostpreußische und pommersche Traditionen leben weiter

In Ostpreußen war die Ernte tief mit dem Leben, dem Glauben und den Rhythmen der Natur verbunden. Das Land war geprägt von weiten Kornfeldern, bäuerlichen Höfen, alten Dorftraditionen und einer starken Verbundenheit mit der Erde.
Erntedank bedeutete mehr als volle Scheunen und gedeckte Tische. Es war ein Moment der Dankbarkeit für die Gaben der Natur, für die Arbeit der Hände und für das Überstehen eines weiteren Jahres.
Die Menschen wussten, dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich war. Wetter, Frost, Dürre und Unwetter konnten über die Versorgung einer ganzen Familie entscheiden.

Zum Erntedankfest trafen sich am 10. Oktober 2026 zahlreiche Landsleute aus Ostpreußen und Pommern zu einem gemütlichen Beisammensein in Wuppertal. Sie folgten der herzlichen Einladung des 1. Vorsitzenden Hartmut Pfecht.

Mit Erzählungen, Erinnerungen und gemeinsam gesungenen Liedern wurden die Heimat und ihre Traditionen lebendig. Elke Schweitzer, Schriftleiterin der Landesgruppe, berichtete über deren Entwicklung und Zukunft. Sie betonte, wie wichtig es sei, das kulturelle Erbe Ostpreußens und Pommerns zu bewahren. Geplant ist außerdem die Gründung einer Stiftung.

Abschließend sagte sie:

„Kann es noch etwas Schöneres geben, als dass sich die nachfolgende Generation dafür einsetzt?“

So bleibt Heimat lebendig – in den Herzen der Menschen und in der Weitergabe ihrer Geschichte und Traditionen.

Landesgruppe NRW stellt die Weichen für die ZukunftNeuer Vorstand nimmt seine Arbeit auf – Vereinsregistereintragung erf...
05/10/2026

Landesgruppe NRW stellt die Weichen für die Zukunft

Neuer Vorstand nimmt seine Arbeit auf – Vereinsregistereintragung erfolgreich abgeschlossen

Am 3. Oktober 2026 traf sich der neu gewählte Vorstand der Landesgruppe NRW zu seiner ersten gemeinsamen Vorstandssitzung in der Ostdeutschen Heimatstube in Neuss.

Zunächst gab es einen erfreulichen Anlass: Die am 1. August 2026 in Gütersloh erfolgte Vorstandswahl wurde inzwischen erfolgreich in das Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt für die organisatorische und rechtliche Neuausrichtung der Landesgruppe vollzogen.

Der neue Vorstand hatte allerdings nicht erst die offizielle Eintragung abgewartet, sondern bereits unmittelbar nach der Wahl seine Arbeit im Interesse der Landsleute aufgenommen. In den vergangenen Wochen konnten bereits zahlreiche Aktivitäten angestoßen und erste Maßnahmen umgesetzt werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit nahm dabei einen wichtigen Stellenwert ein. Über entsprechende Aktivitäten wurde bereits in der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) berichtet.

Diese Arbeit soll künftig weiter ausgebaut und intensiviert werden. Darüber herrschte im Vorstand Einigkeit: Eine kontinuierliche und wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung und den langfristigen Fortbestand der Landesgruppe NRW. Es gilt, die Anliegen der Landsleute sichtbar zu machen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Verbindungen zu schaffen.

In einer konstruktiven und ausführlichen Sitzung wurden zahlreiche Themen behandelt. Neben der Neuordnung der Zuständigkeiten und Aufgaben innerhalb des Vorstandes standen insbesondere die zukünftige Ausrichtung der Landesgruppe, die Stiftungsangelegenheiten, die Zusammenarbeit mit anderen Landsmannschaften sowie die Planung kommender Veranstaltungen auf der Tagesordnung.
Dabei wurde deutlich, dass zunächst eine umfassende Bestandsaufnahme notwendig ist. Da der Vorstand in seiner Zusammensetzung vollständig neu organisiert werden muss, gilt es, vorhandene Strukturen zu überprüfen, Verantwortlichkeiten festzulegen und die anstehenden Aufgaben Schritt für Schritt anzugehen.
Auch die Veranstaltungsplanung für die kommenden Monate und das Jahr 2027 zeigt, dass die Landesgruppe wieder verstärkt Präsenz zeigen möchte. Neben eigenen Tagungen und Begegnungen sind Kooperationen mit anderen Organisationen und Verbänden vorgesehen.

Der Vorstand ist sich seiner Verantwortung bewusst. In den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, die bestehenden Strukturen zu festigen, neue Impulse zu setzen und die Landesgruppe NRW nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.

Die Sitzung in Neuss war hierfür ein wichtiger Auftakt. Mit Engagement, Zusammenhalt und einer klaren Aufgabenverteilung möchte der neue Vorstand die Voraussetzungen schaffen, damit die Landesgruppe auch künftig eine verlässliche Stimme für die ostpreußischen Landsleute und ihre Anliegen bleibt.

03/10/2026

BJO-Frühjahrsseminar „Deutschland und (die) Ostpreußen im 20. Jahrh...

Termin vormerken:Datum: Sonntag, 20. Dezember 2026Ort: Bürgerhaus Dülken Weihnachtsfeier der Landsmannschaft Ostpreußen,...
02/10/2026

Termin vormerken:
Datum: Sonntag, 20. Dezember 2026
Ort: Bürgerhaus Dülken
Weihnachtsfeier der Landsmannschaft Ostpreußen, Westpreußen und Danzig, Ortsgruppe Dülken mit Stammtisch der jungen und mittleren Generation am Niederrhein🎄

Im Herzen Tauriens: Die Geschichte der KrimdeutschenPeter Harder, Mitglied im LO-Landesvorstand NRW, referiert am 16. Ok...
28/09/2026

Im Herzen Tauriens: Die Geschichte der Krimdeutschen

Peter Harder, Mitglied im LO-Landesvorstand NRW, referiert am 16. Oktober 2026 um 18 Uhr im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus über die Geschichte der Deutschen auf der Halbinsel Krim. Der Eintritt ist frei.

Am 26. September 2026 fand in Gelsenkirchen das gemeinsame Treffen der Stadtgemeinschaft Allenstein und der Kreisgemeins...
27/09/2026

Am 26. September 2026 fand in Gelsenkirchen das gemeinsame Treffen der Stadtgemeinschaft Allenstein und der Kreisgemeinschaft Allenstein-Land statt. Der LO-Landesvorsitzende Jochen Zauner überbrachte die Grüße der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Mit familiären Wurzeln vieler Mitglieder im Raum Allenstein und dem Standort Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen gebe es vielerlei Möglichkeiten der Zusammenarbeit der drei landsmannschaftlichen Gruppen. Zukunftsorientierte Gespräche ergaben sich außerdem mit Peter Dukat und Magdalena Piasecki-Suchodolska von der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit (AGDM). Ebenfalls für die Landesgruppe NRW anwesend war Ruth Welner.

Neusser Kulturnacht 2026 in der Ostdeutschen Heimatstube
26/09/2026

Neusser Kulturnacht 2026 in der Ostdeutschen Heimatstube

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