16/04/2026
Drei Jahre Krieg – und kein Ende in Sicht. Eine Feuerpause zwischen den sudanesischen Streitkräften und den paramilitärischen Rapid Support Forces liegt aktuell nicht in Reichweite. Durch umfangreiche Waffenlieferungen aus anderen Ländern wird die Lage immer weiter angeheizt. Die Zivilbevölkerung ist der sprichwörtlichen „Hölle auf Erden“ ausgeliefert. Etwa zwei Drittel der Sudanes*innen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Gestern fand die „Sudan-Konferenz“ in Berlin statt, auf der insbesondere über Finanzmittel für den Schutz der sudanesischen Bevölkerung gesprochen wurde. Insgesamt gab es Zusagen in Höhe von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Laut UN braucht es jedoch etwa doppelt so viel, um wirksame humanitäre Hilfe vor Ort leisten zu können.
Nur wenige flüchtende Menschen aus dem Sudan finden den Weg nach Europa, was ein zentraler Grund dafür sein mag, dass die Aufmerksamkeit für diesen Krieg in Deutschland relativ gering ist. Das muss sich ändern – wir dürfen die Menschen im Sudan nicht im Stich lassen!