23/06/2026
Rente: Reform darf nicht zum Kürzungsprogramm werden 👵👴
Die Zukunft der gesetzlichen Rente steht vor wichtigen Entscheidungen. Heute übergibt die Alterssicherungskommission ihre Ergebnisse an die Bundesregierung. Die offizielle Vorstellung der Vorschläge ist für den 23. Juni angekündigt. Für den SoVD ist klar: Die anstehenden Reformen dürfen nicht als bloße Kürzungsprogramme, sondern müssen als Auftrag für mehr soziale Sicherheit, gerechte Finanzierung und spürbare Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen verstanden werden.
🗣️ SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier:
„Bei der anstehenden Rentenreform gibt es aus unserer Sicht klare rote Linien: Das Rentenniveau von 48 Prozent muss auch in Zukunft Bestand haben. Und auch eine Anhebung des Renteneintrittsalter darf nicht dazu führen, dass die Menschen arbeiten, bis sie umfallen. Hunderttausende Erwerbstätige im Straßenbau, Teilen des Handwerks, in der Landwirtschaft oder auch im Bauwesen können nach 45 Jahren körperlicher Anstrengung schlicht nicht bis 70 arbeiten können. Ziel muss es darum sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Rentenalter überhaupt gesund erreichen.“
Der SoVD fordert:
✅ Rentenniveau von mindestens 48 Prozent sichern
✅ Stärkung der gesetzlichen Rente & Sicherung des Lebensstandards im Alter
✅ Eine solidarische & gerechte Finanzierung der Alterssicherung
Bereits heute erreichen viele Beschäftigte das reguläre Renteneintrittsalter nicht gesund. Statt längerer Lebensarbeitszeiten braucht es gute Arbeitsbedingungen, Prävention, Rehabilitation und eine starke gesetzliche Rentenversicherung.
👇 Artikel bei der Frankfurter Rundschau inklusive SoVD-Position:
https://www.fr.de/wirtschaft/sozialverbaende-fuerchten-freifahrtschein-fuer-rentenkuerzungen-durch-merz-regierung-zr-94354863.html