Coordination gegen BAYER-Gefahren - CBG

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Coordination gegen BAYER-Gefahren - CBG Die Coordination gegen BAYER-Gefahren arbeitet seit 1978 zu allen Problemen, die vom BAYER-Konzern ausgehen. www.CBGnetwork.org Dritten Welt usw. Wir tun etwas!

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) ist weltweit einmalig. Seit über 40 Jahren recherchiert sie zu einem der mächtigsten Konzerne und kämpft für Umweltschutz und sichere Arbeitsplätze. Mit beharrlichen Recherchen, Protestaktionen und Auftritten in der Konzern-Hauptversammlung. Zusammen mit Umweltschützern und Betroffenen in mehr als 40 Ländern. Denn von einem Unternehmen wie BAYER gehen zahlreiche Probleme aus: Pestizidvergiftungen, Giftmüll, gefährliche Pharmaprodukte, Gentechnik, Störfälle. Bei uns und in den Ländern des Südens. Behörden und Regierungen schauen oftmals weg oder beugen sich dem Druck der Lobbyisten. Umso wichtiger ist die Arbeit der Coordination. Geschädigten muss geholfen werden, damit sie sich zur Wehr setzen können. Dabei zeigt sich: selbst gegen einen mächtigen Konzern sind mit einem langem Atem Erfolge möglich. Um dies fortzuführen, benötigen wir Ihre Unterstützung. Wunder und Gefahren

Wurden die "Wunder der Chemie" früher noch als "Fortschritt für die Menschheit" bejubelt, drohen heute die Gefahren chemischer Giftproduktion zu einer modernen Geißel zu werden. Niemand kann sich mehr entziehen, wir alle sind betroffen. Kritik und Abhilfe sind das Gebot der Stunde. Hervorgegangen aus einer Anwohnerinitiative arbeitet seit 1978 die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN e.V. (CBG) daran, auf die Risiken der chemischen Großproduktion aufmerksam zu machen, Gefahrenpotentiale zu beseitigen und Alternativen zu entwickeln. Global Player

Die großen multinationalen Konzerne bestimmen die Politik in allen Regionen der Welt. Einer der großen im "globalen Spiel": Die BAYER AG. Kein Land der Erde, in dem BAYER nicht tätig ist. Die alten IG FARBEN-Schwestern BASF und BAYER dominieren die deutsche und die europäische chemische Industrie, zusammen haben ihre Jahresumsätze 60 Milliarden Euro überschritten. Hinzu kommt ein mindestens ebenso großes Imperium von Beteiligungen und Zulieferfirmen. Keine Regierung, kein Politiker und keine Institution kommt an diesem Machtblock vorbei. Kritik an BAYER ist daher stets prinzipielle Kritik an multinationalen Konzernen im allgemeinen und an der chemischen Industrie im speziellen. Ein Kreuz für Mensch und Umwelt

Es gibt kein Gesetz, keine nationale oder internationale Instanz, die multinationale Konzerne wie BAYER wirksam kontrollieren oder umweltgefährdende bzw. gefährliche Produkte und Produktionsweisen verhindern könnte. Dabei sind die Gefahren für Mensch und Umwelt vielfältig: Schädigung der menschlichen Gesundheit, Aushöhlung demokratischer Rechte, Verseuchung der Umwelt, Verletzung von Menschenrechten, Ausbeutung der sog. Und neuerdings die gentechnische Manipulation des pflanzlichen, tierischen und auch des menschlichen Lebens. Seit der größten Chemiekatastrophe in der bisherigen Menschheitsgeschichte in Bhopal/Indien wissen wir, daß die Gefahren der chemischen Großproduktion nur mit denen der Kernenergie vergleichbar sind. Die Gefahren der Gentechnik sind überhaupt nicht mehr kalkulierbar. Von ASPIRIN bis Zwangsarbeit

In seiner weit in das 19. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte verbinden sich nicht nur Produkte wie ASPIRIN mit BAYER. Der Konzern steht auch für chemischen Kampfstoffe, für "Medikamente" wie HE**IN (Markenzeichen von BAYER) und für zahllose Insekten- und Haushaltsgifte. Immer wieder arbeitet der Konzern im Interesse seiner Profite mit Diktatoren und Kriegsverbrechern zusammen. Von Hi**er bis Pinochet. BAYER-Chef Carl Duisberg propagierte bereits im Ersten Weltkrieg höchstpersönlich das Konzept der Zwangsarbeit, das später im konzerneigenen IG FARBEN-KZ Monowitz zum Massenmord pervertierte. Aufgrund tiefer Verstrickung in die Planung, Vorbereitung und Durchführung beider Weltkriege hat der Konzern große Schuld auf sich geladen. Für die Mitverantwortung an Krieg und Verbrechen der Nazi-Diktatur sprach die internationale Völkergemeinschaft ihr Urteil. Solidarität gegen Konzernmacht

Gegen die globalen Gefahren und die scheinbare Allmacht des BAYER-Konzerns setzt die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN erfolgreich Aktion, Information und internationale Solidarität. Sie sieht sich in Tradition des Bürgerwiderstandes gegen BAYER, der sich bereits im Jahr 1870 in Wuppertal gegen BAYER zur Wehr setze; der zahllosen Menschen und Organisationen, die im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gegen BAYER Front machten, um menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen und die Sicherung intakter ökologischer Verhältnisse durchzusetzen. Die Stärke der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN resultiert aus der solidarischen Kooperation. In der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN arbeiten ehrenamtlich Menschen aus der ganzen BRD und auch aus dem Ausland zusammen. Wir kooperieren mit PartnerInnen in 46 Ländern. Innerhalb und außerhalb der vielen BAYER-Werke rund um den Globus. Gegenmacht als Politik von unten

Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN geht in ihrer Arbeit davon aus, daß die großen multinationalen Konzerne entscheidende Verantwortung für die globalen ökologischen, sozialen, ethischen und politischen Probleme tragen. Wobei wir in BAYER einen der Schrittmacher der chemischen Industrie und ein Beispiel multinationaler Konzernpolitik insgesamt sehen. Ziel unserer Arbeit ist es, Konzernpolitik transparent und Mißstände in den Werken in aller Welt publik zu machen; Betroffenen zu helfen, Widerstand zu organisieren, Verbesserung zu erkämpfen und Alternativen zu erarbeiten; Umweltschutz, Menschenrechte und soziale Sicherheit bei BAYER durchzusetzen. Das Know How der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN hilft in aller Welt, Widerstandsaktionen von AnwohnerInnen, Belegschaftsangehörigen, UmweltschützerInnen und anderen zum Erfolg zu führen; AktivistInnen der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN arbeiten an vorderster Front mit, wenn es darum geht, Umweltschutz, soziale Sicherheit und Menschenrechte bei BAYER durchzusetzen. Vierteljährlich erscheinen unsere Infodienste STICHWORT BAYER und KEYCODE BAYER. Aktion mit Aktien

Seit 1982 ist es für BAYER vorbei mit der gewohnten Ruhe auf den alljährlichen Aktionärsversammlungen in Köln. Ausgestattet mit den Aktien-Stimmrechten vieler KleinaktionärInnen konfrontieren die Kritischen BAYER-AktionärInnen - eine Projektgruppe der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN - die Konzernherren, Banken und GroßaktionärInnen mit den Kehrseiten der BAYER-Profite. Dabei ist es gute Tradition geworden, Betroffene aus aller Welt einzuladen und persönlich zu Wort kommen zu lassen. Eine ganz besondere Form der internationalen Solidarität. Ihre Hilfe ist erforderlich

Im Unterschied zu anderen Umweltschutz- und Dritte-Welt-Organisationen wird der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN die Gemeinnützigkeit und auch die offizielle Unterstützung verwehrt. Dies ist der Preis BAYER-kritischer Arbeit. Mehr als andere ist die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN auf Spenden und Förderbeiträge zur Absicherung der Arbeit angewiesen. In direkter Konfrontation mit einem der größten Konzerne der Welt benötigen wir Unterstützung, Geld und Mitarbeit. Wenn auch Sie der Meinung sind, daß multinationale Konzerne kontrolliert werden sollten, dann helfen Sie bitte mit. Sie erhalten dafür 4x im Jahr kostenlos unsere Zeitschrift STICHWORT: BAYER oder auf Wunsch auch den internationalen InfoDienst KEYCODE BAYER. Fordern Sie mit beiliegendem Antwort-Coupon weitere Information an, fördern Sie unsere konzernkritische Arbeit. Gegen die Macht der großen Konzerne muß etwas getan werden.

20/10/2026

Die Bahn nutzt wieder Glyphosat

Lange Zeit gehörte die DEUTSCHE BAHN zu den Großabnehmern von Glyphosat. Bis zu 0,4 Prozent der insgesamt in Deutschland ausgebrachten Menge nutzte das Unternehmen, um den Wildpflanzen im Gleisbett und dessen Umfeld Einhalt zu gebieten. Auf 67 Tonnen belief sich 2017 der Verbrauch.

2019 dann entwickelte die Bahn einen Ausstiegsplan und setzte ihn ab 2023 in die Tat um. Statt des von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuften Herbizids setzte sie auf Pelargonsäure und das Mähen. Nach Angaben des „Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung“ erwies sich das auch als „sehr wirksam und nachhaltig“. Zudem nutzte der Verzicht dem Image. „Die DEUTSCHE BAHN ist Vorreiter im Naturschutz“ konnte der Konzern fortan glaubwürdiger vertreten.

Im Oktober 2026 erklärte er jedoch, wieder zu Glyphosat zurückkehren zu wollen. Die Pelargonsäure werde dem Wildwuchs nicht Herr und mechanische Methoden allein brächten es ebenfalls nicht, verlautete plötzlich aus der Zentrale. Der Bahn-Managerin Imke Kellner zufolge erfordert die Alternativ-Lösung überdies mehr Personal und nicht zuletzt deshalb mehr Geld. Von neun auf 60 Millionen im Jahr stieg nach ihren Angaben der finanzielle Aufwand. Darüber hinaus verwies Kellner auf Länder wie die Schweiz, die Niederlande und Polen, die das Breitband-Herbizid auch verwendeten.

Frankreich beispielsweise aber greift nach wie vor zu anderen Mitteln der Vegatationskontrolle. Der Staat bringt Pelargonsäure in Kombination mit der Agro-Chemikalie Flazasulfuron aus, setzt „gute“ Pflanzen gegen „schlechte“ Pflanzen ein und arbeitet mit Geotextilien gegen die Wurzel-Bildung von Gewächsen an. Die Mehrkosten gibt die Bahn-Gesellschaft SNCF mit 17 Prozent an.

Eine lohnende Investition vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Kosten, die Glyphosat durch Gesundheits- und Umweltschäden verursacht. Damit nicht genug, verbietet das deutsche Pflanzenschutz-Gesetz eigentlich den Gebrauch von Pestiziden auf Flächen, die weder der Landwirtschaft, noch der Forstwirtschaft oder dem Gartenbau dienen. Darum muss die Bahn immer Ausnahmegenehmigungen beim Eisenbahn-Bundesamt beantragen.

16/10/2026

BAYER-Pestizid belastet Rhein/Hohe Rückstände eines in der EU nicht zugelassenen Wirkstoff

Anfang Oktober informierte der „Warn- und Alarmdienst Rhein“ über massiv erhöhte Werte eines Pestizid-Wirkstoffes in dem Fluss. Dabei handelte es sich um ein Vorprodukt des innerhalb der Europäischen Union nicht zugelassenen BAYER-Ackergifts Indaziflam.

Die Konzentration von 2,6-Dimethyl-1-Aminoindan überstieg den Orientierungswert von 0,1 Mikrogramm pro Liter um ein Vielfaches. Den Höchststand erreichte sie vom 2. bis zum 3. Oktober bei Bad Godesberg mit 0,43 Mikrogramm. Bis zu 23,8 Kilogramm pro Tag gelangten in den Rhein.

Die Substanz wirkt akut toxisch. Sie kann Haut- und Augenschäden verursachen und gilt als „deutlich wassergefährdend“. Dementsprechend warnte das „Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) die Betreiber von Trinkwasser-Gewinnungsanlagen bis nach Holland hin vor der Giftfracht.

Bereits 2024 gab es einen Indaziflam-Vorfall. Damals löste die Bezirksregierung Düsseldorf sogar Rheinalarm aus, weil vom Klärwerk des Leverkusener Chem„parks“ aus nicht weniger als 180 Kilogramm 2,6-Dimethyl-1-Aminoindan in den Strom geflossen waren.

„Ein Pestizid ohne EU-Zulassung darf in den Mitgliedsländern weiterhin Mensch, Tier und Umwelt gefährden, weil der BAYER-Konzern dafür anderswo Abnehmer findet. Das ist ein Unding. Darum fordert die Coordination gegen BAYER-Gefahren ein Export- und damit auch ein Produktionsverbot für solche Stoffe“, so Brigitte Hincha-Weisel vom Vorstand der Coordination.

Neuer Rüstungsauftrag für BAYERDas US-amerikanische Militär bestellte beim BAYER-Konzern für seine Waffenschmiede in Pin...
03/10/2026

Neuer Rüstungsauftrag für BAYER

Das US-amerikanische Militär bestellte beim BAYER-Konzern für seine Waffenschmiede in Pine Bluff, Arkansas das Glyphosat-Vorprodukt Phosphor. Es dient als Ausgangsstoff für Brand-, Leucht- und Rauchbomben und ist auch ansonsten von „entscheidender Bedeutung für die militärische Einsatzbereitschaft und die nationale Verteidigung“, wie es in dem entsprechenden Trump-Dekret heißt.

US-Armee bestellt weißen Phosphor Der BAYER-Konzern hat in den USA einen großen Rüstungsauftrag erhalten. Das US-amerikanische Militär bestellte beim Leverkusener Multi für seine Waffenschmiede in Pine Bluff, Arkansas das Glyphosat-Vorprodukt Phosphor. Dabei handelt es sich um einen Vertrag mit...

Am 17. Oktober findet in Düsseldorf die Jahrestagung der CBG zum Thema "PFAS" statt. Es gibt z. B. einen Vortrag von Man...
28/09/2026

Am 17. Oktober findet in Düsseldorf die Jahrestagung der CBG zum Thema "PFAS" statt. Es gibt z. B. einen Vortrag von Manfred Santen (Greenpeace) über den steigenden PFAS-Gehalt des Rheins beim aktuellen Niedrigwasser. Im August hatte er dazu Messungen vorgenommen.
https://www.cbgnetwork.org/cbg-jahrestagung-2026/

Die CBG solidarisiert sich mit den Aktionen gegen den Pestizid-Hersteller Syngenta, die am 3. Oktober in Frankreich und ...
23/09/2026

Die CBG solidarisiert sich mit den Aktionen gegen den Pestizid-Hersteller Syngenta, die am 3. Oktober in Frankreich und in der Schweiz geplant sind.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren war bei vielen Friedensdemonstrationen der letzten Zeit dabei und hat in diesem Ja...
12/09/2026

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren war bei vielen Friedensdemonstrationen der letzten Zeit dabei und hat in diesem Jahr noch einen Grund mehr, auf die Straße zu gehen. Das Herbizid Glyphosat und sein Vorprodukt Phosphor kommen nämlich im Nahost-Krieg als Chemie-Waffe zum Einsatz, und als Lieferant steht der BAYER-Konzern in dringendem Tatverdacht.

Durch das Niedrigwasser steigen die PFAS-Konzentrationen im Rhein massiv. Das ergaben Messungen von Greenpeace an den Ch...
02/09/2026

Durch das Niedrigwasser steigen die PFAS-Konzentrationen im Rhein massiv. Das ergaben Messungen von Greenpeace an den Chem„parks“ in Dormagen, wo BAYER ein Pestizid-Werk betreibt, und in Krefeld-Uerdingen.

Die Konzentration von Ewigkeits-Chemikalien (PFAS) im Rhein ist während des vergangenen Niedrigwassers deutlich gestiegen. Die heute veröffentlichten Ergebnisse zeigen eine um etwa 30 Prozent höhere Konzentration der krebserregenden Substanz PFOS, verglichen mit einer von Greenpeace vor zwei Jahr...

Die CBG unterstützt den Aufruf von Medico International zum heutigen Antikriegstag.
01/09/2026

Die CBG unterstützt den Aufruf von Medico International zum heutigen Antikriegstag.

Für einen Ausstieg aus der Logik des Krieges

Die CBG hat heute an der Rheincamp-Demo teilgenommen, die an der Monheimer BAYER-Niederlassung begann, und in ihrem Rede...
29/08/2026

Die CBG hat heute an der Rheincamp-Demo teilgenommen, die an der Monheimer BAYER-Niederlassung begann, und in ihrem Redebeitrag auf die massive Rhein-Verschmutzung hingewiesen, die von BAYERs Dormagener Pestizid-Produktion auf der gegenüberliegenden Rheinseite ausgeht.

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Himmelgeister Straße
Düsseldorf
40225

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