BUND NRW e.V.

BUND NRW e.V. Hier informiert die Landesgeschäftsstelle des BUND NRW e.V.

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen ist seit 1981 ein so genannter "anerkannter Naturschutzverein" nach dem Landschaftsgesetz. Das bedeutet, dass der BUND bei vielen Vorhaben, die einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen, in den Genehmigungsverfahren beteiligt werden muss. Mit der "Verbandsklage" haben wir die Möglichkeit, rechtswidrige Genehmigungen gerichtlich zu überprüfen.

19/08/2026

Von der Kohle zur KI, aber bitte nicht auf Kosten von Klima, Natur und Umwelt!

Microsoft will im Rheinischen Revier mehrere riesige Rechenzentren bauen: 24 Hektar Ackerland werden allein für den ersten Standort versiegelt. Gleichzeitig sind zahlreiche Fragen noch immer offen: Woher sollen die großen Energiemengen kommen, die KI-Hyperscaler benötigen? Wie wird die Abwärme des Rechenzentrums genutzt? Dazu kommen alleine für diesen ersten Standort 36 Dieselgeneratoren für die Notstromversorgung, obwohl klimafreundliche Alternativen auch bei Microsoft längst existieren.

Microsoft will bis 2030 klimaneutral sein. Dann muss der Konzern auch im Rheinischen Revier zeigen, dass dieses Ziel mehr ist als ein Versprechen. Wir brauchen einen nachhaltigen Strukturwandel, der Klima, Natur und Böden schützt und keine neue Flächenversiegelung für fossile Technologien.

🔥Die Brände im Hürtgenwald und im Hohen Venn haben NRW tagelang in Atem gehalten. Die Ereignisse machen deutlich: Wir br...
17/08/2026

🔥Die Brände im Hürtgenwald und im Hohen Venn haben NRW tagelang in Atem gehalten. Die Ereignisse machen deutlich: Wir brauchen widerstandsfähige Landschaften.

Denn längere Trockenperioden und zunehmende Hitze erhöhen die Gefahr von Waldbränden. Wiedervernässte Moore und naturnahe Landschaften können hier einen wichtigen Beitrag leisten: Sie speichern Wasser und helfen damit, die Folgen von Dürre, Hitze und Starkregen abzumildern.

Dass Wiedervernässung funktioniert, zeigt auch unser eigenes Projekt auf der Bergischen Heideterrasse. Mitmach-Termine unseres Moorprojekts findet ihr unter www.moore-nrw.de.

Wir können die Landschaft widerstandsfähiger machen – doch dafür braucht es jetzt mehr Tempo bei der Renaturierung! 💪

Aktuell führt der Rhein historisch wenig Wasser, vielerorts herrscht Dürre. Da erscheinen die Bilder von der Flutkatastr...
14/08/2026

Aktuell führt der Rhein historisch wenig Wasser, vielerorts herrscht Dürre. Da erscheinen die Bilder von der Flutkatastrophe im Ahrtal, die sich diesen Sommer zum fünften Mal jährt, fast surreal. Dieser krasse Gegensatz macht deutlich, wie sehr sich die Extreme verschärfen. Umso wichtiger ist die Frage: Was hat sich beim Hochwasserschutz in NRW seit der Flut getan?

Die Bilanz des BUND fällt ernüchternd aus. Warum der Verband deshalb für mehr Raum für Flüsse kämpft, was es mit dem Streit um den Himmelgeister Rheindeich auf sich hat und wie es in Duisburg-Mündelheim auch anders geht, lest ihr in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins.

Außerdem im Heft:
🌳 Die Verständigung zum dauerhaften Erhalt des Hambacher Waldes
📣 Klimaprotest in Hamm
🎆 Eine Initiative gegen privates Silvesterfeuerwerk

📖 Jetzt Ausgabe 03/26 durchstöbern - online unter: www.bund-nrw.de/publikationen

💧 Der Rhein führt derzeit so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausgerechnet dieser Fluss soll künftig die Ta...
11/08/2026

💧 Der Rhein führt derzeit so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausgerechnet dieser Fluss soll künftig die Tagebauseen Hambach und Garzweiler mit Wasser füllen – und zwar mit gigantischen Mengen.

Wie soll das gehen? Zunehmende Dürre und häufigere Niedrigwasserstände stellen die Verfügbarkeit des Rheinwassers zunehmend infrage.

Deshalb fordern wir:

👉 Einen belastbaren „Plan B“
Was passiert, wenn der Rhein über längere Zeit nicht einmal die für Niedrigwasser vorgesehene Entnahmemenge bereitstellen kann?

👉 Eine regelmäßige Überprüfung der wasserwirtschaftlichen Planungen
Niedrigwasserstände, tatsächliche Wasserverfügbarkeit, Verdunstungsverluste und die ökologischen Folgen der Wasserentnahme müssen angesichts des fortschreitenden Klimawandels laufend neu bewertet werden.

👉 Vorrang für die Natur
Die wertvollen Feuchtgebiete an Schwalm und Nette brauchen auch nach dem Ende der Tagebaue eine sichere Wasserversorgung. Wenn Wasser knapp wird, muss ihre Versorgung Vorrang vor einer möglichst schnellen Befüllung der Tagebauseen haben.

Die aktuellen Niedrigwasserstände am Rhein sind kein Ausnahmeereignis – sie zeigen, wie dringend wir unsere Wasserpoliti...
06/08/2026

Die aktuellen Niedrigwasserstände am Rhein sind kein Ausnahmeereignis – sie zeigen, wie dringend wir unsere Wasserpolitik an die Folgen der Klimakrise anpassen müssen.

Statt kurzfristiger Lösungen für die Schifffahrt braucht es jetzt ganzheitliche Maßnahmen. Unsere Wasserpolitik muss den Schutz von Natur, Gewässern und Trinkwasser endlich in den Mittelpunkt stellen.

Deshalb fordern wir unter anderem:
🌿 Flüsse und Auen renaturieren
💧 Wasser besser in der Landschaft speichern
🚰 Trinkwasser und Ökosysteme konsequent schützen
📋 Einen nationalen Plan für Wasserknappheit

Denn die Wasserkrise geht uns alle an!

24/07/2026

⚖️ Das OVG Münster hat heute unsere Klage gegen die Enteignung unseres Grundstücks im Tagebau Hambach abgewiesen.

Die Enteignung wurde ursprünglich mit dem Braunkohleabbau begründet. Doch das hat sich mit dem vorgezogenen Kohleausstieg nun geändert. Heute soll unser Grundstück nur noch für die Rekultivierung des Tagebaus genutzt werden. Für uns ist klar: Das reicht nicht aus, um eine Enteignung zu rechtfertigen. Es gibt Alternativen!

Unser Grundstück schützt den Ostteil des Hambacher Waldes. Gesunden Boden abzutragen, um anderswo wieder Boden aufzuschütten, ist aus unserer Sicht ökologisch unsinnig.

Wir warten jetzt auf die schriftliche Urteilsbegründung und prüfen dann die nächsten rechtlichen Schritte. ✊

⚖️ Wir kämpfen um unser Grundstück im Tagebau Hambach.Am 24. Juli verhandelt das Oberverwaltungsgericht NRW über unsere ...
22/07/2026

⚖️ Wir kämpfen um unser Grundstück im Tagebau Hambach.

Am 24. Juli verhandelt das Oberverwaltungsgericht NRW über unsere Klage gegen die Enteignung unseres Grundstücks am Tagebau Hambach. Der BUND ist seit 1997 Eigentümer der Fläche. Es liegt inzwischen unmittelbar an der Abbaukante des Tagebaus und bildet den letzten Puffer zwischen Tagebau und dem Hambacher Wald.

Die Enteignung unseres Grundstücks wurde ursprünglich mit der Braunkohleförderung zur Sicherung der Energieversorgung begründet. Durch den erkämpften vorgezogenen Kohleausstieg haben sich die Planungen für den Tagebau jedoch grundlegend geändert. Die Braunkohle unter unserem Grundstück wird nicht mehr benötigt. Trotzdem hält RWE an der Enteignung fest, um in diesem Bereich lediglich noch Oberboden für die Rekultivierung und Stabilisierung der Tagebauböschungen zu gewinnen. Wir sind überzeugt: Wenn der ursprüngliche Enteignungszweck entfällt, darf die Enteignung nicht bestehen bleiben. Deshalb kämpfen wir vor Gericht für den Erhalt unseres Grundstücks.

⚖️ Die mündliche Verhandlung findet am 24.07.2026 ab 11:30 Uhr im Sitzungssaal II des Oberverwaltungsgerichts in Münster statt. Die Sitzung ist öffentlich.

🦅 See- und Fischadler gehören zu den beeindruckendsten Greifvögeln Europas – in NRW sind ihre Populationen jedoch noch k...
17/07/2026

🦅 See- und Fischadler gehören zu den beeindruckendsten Greifvögeln Europas – in NRW sind ihre Populationen jedoch noch klein und empfindlich.

Wie können wir dazu beitragen, ihre Bestände langfristig zu stärken? Welche Herausforderungen gibt es aktuell und welche Schutzmaßnahmen sind jetzt besonders wichtig?

Bei unserem Seminar werfen wir gemeinsam mit Fachleuten einen Blick auf die aktuelle Situation von See- und Fischadlern und diskutieren konkrete Ansätze für ihren Schutz.

🗓️ 10. Oktober | 9:30–17:00 Uhr
📍 Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen
💶 Teilnahmebeitrag: 15 € (Barzahlung vor Ort)

📩 Anmeldung bis zum 28. September per E-Mail an:
[email protected] oder [email protected]

14/07/2026

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe ist klar: Wir dürfen die Lehren nicht vergessen!
Starkregen und Hochwasser werden durch die Klimakrise häufiger und heftiger. Doch noch immer fehlt ein konsequenter Vorrang für den ökologischen Hochwasserschutz, der damit beginnt, Flüssen wieder den Raum zu geben den sie brauchen.🌿💧

Der BUND NRW fordert:
✔️ Flüssen wieder mehr Raum geben.
✔️ Bebauung in Risiko- und Vorsorgegebieten stoppen.
✔️ Auen renaturieren und Überflutungsflächen schaffen.
✔️ Hochwasserschutz mit Klima- und Naturschutz zusammendenken.

Intakte Auen, Deichrückverlegungen und Schwammlandschaften schützen Menschen, Natur und Klima gleichermaßen. Nicht nur vor der nächsten Flut, sondern auch bei Dürre, Hitze und den Verlust der Artenvielfalt.

70 Prozent der geschützten Lebensräume in Deutschland sind in einem schlechtem Zustand. 🌿Die EU hat mit der Wiederherste...
28/06/2026

70 Prozent der geschützten Lebensräume in Deutschland sind in einem schlechtem Zustand. 🌿
Die EU hat mit der Wiederherstellungsverordnung erstmals verbindliche Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresfläche in Europa renaturiert werden. Ein echter Meilenstein für den Naturschutz!
Doch der Plan zur Wiederherstellung, den die Bundesregierung nun vorgelegt hat, ist kaum mehr als eine Sammlung bestehender Förderprogramme und freiwilliger Maßnahmen. Und die konnten die ökologische Krise schon heute nicht aufhalten.
Deshalb fordern wir: Konkrete Flächen und eine tragfähige und langfristige Finanzierung statt Blockadepolitik!

Adresse

Merowingerstraße 88
Düsseldorf
40225

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