09/03/2026
Anlässlich des Internationalen Frauentags wurde ich von Deutsche Welle Arabic in einem ausführlichen Portrait und Interview vorgestellt. Darin spreche ich über Rassismus, strukturelle Ausgrenzung und die Lebensrealitäten vieler migrantischer und rassifizierter Frauen in Deutschland.
Zu oft wird über uns gesprochen – aber zu selten hören Gesellschaft, Politik und Medien wirklich zu.
Migrantische und BIPoC Frauen stehen an mehreren Frontlinien zugleich: Sie tragen die Last von Rassismus, Sexismus und sozialen Ungleichheiten – und leisten gleichzeitig enorme, oft unsichtbare Care-Arbeit in Familien, Communities und der Gesellschaft.
Der 8. März erinnert uns daran, dass feministische Kämpfe nicht für alle Frauen gleich verlaufen. Die Geschichte des Feminismus in Deutschland ist auch eine Geschichte von Ausschlüssen – und genau deshalb müssen die Stimmen von migrantischen, muslimischen und rassifizierten Frauen lauter werden.
Wenn wir über Gleichberechtigung sprechen, dürfen wir Machtverhältnisse nicht ausblenden. Ohne Antirassismus gibt es keinen gerechten Feminismus.
Ich verstehe meine Arbeit als Teil eines kollektiven Widerstands: für Sichtbarkeit, für Würde und für eine Gesellschaft, in der migrantische Frauen nicht nur als „Betroffene“, sondern als politische Akteurinnen wahrgenommen werden.
Danke an Majda Bouazza von , dass ihr diesen Perspektiven Raum gebt.
Das Interview könnt ihr hier lesen:
https://lnkd.in/e67VcGJ8
Bilder: EmpowerMedia/ Najima El Hadouchi/ Yasmina Aboulwafi
Empowerment 8März