Solidarnetz international

Solidarnetz international vision:teilen international ist der internationale Projektbereich von vision:teilen e.V. Die Förderdauer beträgt bis zu einem Jahr und kann verlängert werden.

Ziel von vision:teilen international ist es, weltweit dort zu unterstützen, wo unsere Partner in Ausnahmesituationen oder im Alltag Hilfe brauche. Mit einem „Netz der Solidarität“ möchten wir die Verbundenheit zwischen Menschen stärken, und diejenigen unterstützen die in Armut und Not leben. Wir versuchen daher bei uns in Deutschland für die Not in anderen Ländern aufmerksam zu machen und unterstü

tzen zusammen mit Spendern, Freunden des Vereins und Partnerorganisationen Maßnahmen und Projekte, die akute Not lindern und nachhaltig zu einer besseren Lebensqualität von benachteiligten Menschen beitragen. Als Düsseldorfer Verein sind wir nebenan, greifbar, ansprechbar und immer da für Bedürftige, lokale Unterstützer, Freunde, Partner und Ehrenamtliche. Das Gleiche gilt für unsere Partner im Ausland: wir möchten, dass sie spüren, dass wir „da“ und – trotz der räumlichen Entfernung - „nah“ sind, wenn sie unsere Hilfe brauchen. Gerade in Zeiten der größten Not, versuchen wir unseren Partnern zu zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen, egal welche Distanzen zwischen uns liegen. Unsere finanziellen Kooperationen und Projekte in Afrika, Asien, Südamerika und Europa sind zeitlich und räumlich begrenzt und werden jeweils auf Antrag des Projektpartners hin entschieden. Die Anträge aus verschiedenen Ländern umfassen unterschiedliche Projekte der Bereiche Bildung, Gesundheit, Lokale Ökonomie, Nothilfe und Soziales. Die Partner sind durchweg persönlich bekannt, sodass ein hohes Maß an Verlässlichkeit gegeben ist. Möchten auch Sie ein Zeichen der Solidarität setzen? Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen zu den Projekten oder der generellen Arbeit von vision:teilen international erhalten möchten. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und Unterstützung!

vision:teilen international: Hier seht ihr Dr. Nicolas Maloba mit einigen seiner Patienten und Dorfbewohnern, die er med...
08/01/2026

vision:teilen international: Hier seht ihr Dr. Nicolas Maloba mit einigen seiner Patienten und Dorfbewohnern, die er medizinisch versorgt. Rund 10.000 Menschen – von jung bis alt – profitieren von seiner ärztlichen Betreuung.

Dr. Maloba ist der einzige Arzt und damit die wichtigste Anlaufstelle für die Bevölkerung rund um Masenga, einem entlegenen Dorf in Haut-Lomami in der Demokratischen Republik Kongo. Bei leichteren Erkrankungen sowie bei der Behandlung von Malaria, Magen-Darm-Erkrankungen und anderen Infektionen finden die Menschen bei ihm Hilfe.

Die Geschichte von Nicolas Maloba ist bemerkenswert: Mit Unterstützung von vision:teilen konnte er Medizin studieren. Seitdem arbeitet er im schwer zugänglichen Dorf Masenga als einziger Arzt und versorgt die umliegenden Dörfer – ein Einzugsgebiet von rund 10.000 Menschen. Dies tut er ohne festes Honorar: Er nimmt das, was seine Patientinnen und Patienten geben können – manchmal ein wenig Geld, manchmal eine Lebensmittelspende.

In der schlecht angebundenen Region ist er die einzige medizinische Hoffnung. Schwere Krankheitsfälle, wie zum Beispiel Krebserkrankungen, überweist er in das (aufgrund der schlechten Straßen nur mit Motorrad erreichbare) rund siebzehn Stunden entfernte Krankenhaus in Lubumbashi – für viele die einzige Chance auf weiterführende Behandlung. Auch diese kostspieligeren Behandlungen hat vision:teilen in der Vergangenheit nach Möglichkeit unterstützt.

Ein fester Bestandteil unserer Hilfe ist seit nunmehr 15 Jahren die dreimal jährliche Anschaffung von Medikamenten, um eine medizinische Grundversorgung in der Dorfgemeinschaft sicherzustellen. Dafür benötigen wir 8.000 Euro pro Jahr.

Wir danken Ihnen daher sehr für jede noch so kleine Spende. Vielen Dank auch im Namen von Nicolas Maloba und seinen Patientinnen und Patienten. ❤️

Bau dreier Klassenräume in Manandriana, Zentral-MadagaskarManandriana ist ein abgelegenes Dorf im Zentrum Madagaskars. D...
26/11/2025

Bau dreier Klassenräume in Manandriana, Zentral-Madagaskar

Manandriana ist ein abgelegenes Dorf im Zentrum Madagaskars. Die Menschen dort sind überwiegend Kleinbauern, die Nahrungsmittel hauptsächlich für den Eigenbedarf anbauen und oft über keine weiteren Einkommensquellen verfügen. Vor zwei Jahren kamen die Franziskanerinnen in das Dorf und eröffneten eine Schule mit integrierter Vorschule. Das war dringend nötig, da es in der gesamten Umgebung kaum schulische Einrichtungen gab. Den Kindern der Region soll hier eine durchgängige schulische Ausbildung ermöglicht werden – langfristig sogar bis zum Abitur. Gerade in dieser ländlichen Gegend wäre das ein bedeutender Fortschritt, denn bisher hatten die Kinder keine Möglichkeit, eine solche Bildung zu erhalten.

Die Schule verfügte zunächst über acht Klassenräume und wurde bereits von rund 800 Kindern besucht. Obwohl die Räume jeweils für etwa 25 Kinder ausgelegt sind, waren sie aufgrund der hohen Nachfrage stark überbelegt. Besonders in der Vorschule war die Situation prekär: Die beiden vorhandenen Gruppenräume platzten mit jeweils etwa 45 Kindern aus allen Nähten. Für das neue Schuljahr im September 2025 wurden zusätzlich rund 120 neue Kinder erwartet.

Dank großzügiger Spenden konnten wir nun den Bau von drei zusätzlichen Klassenräumen unterstützen. Dadurch konnte die angespannte Situation deutlich entschärft werden. Zwei der Räume werden bereits von insgesamt 54 Kindern genutzt; der dritte dient derzeit als Pausen- und Essensraum.

Sowohl die Kinder als auch die Schwestern freuen sich über diese positive Entwicklung. Der Aufbau der Schule schreitet voran und zeigt damit, dass unser Handeln Großes bewirkt und dass wir mit vereinten Kräften bessere Bedingungen für alle erreichen können. Durch die Erweiterung wurde nicht nur mehr Platz geschaffen, sondern auch die Lernbedingungen haben sich deutlich verbessert. Langfristig eröffnen sich so neue Perspektiven für die Zukunft der Kinder.


Madagaskar / Bildung

Medizinische Nothilfe in Sare: Cholera- und Malariabehandlung nach FlutkatastropheIm März 2025 wurde die Garda-Region im...
07/10/2025

Medizinische Nothilfe in Sare: Cholera- und Malariabehandlung nach Flutkatastrophe

Im März 2025 wurde die Garda-Region im Westen Kenias von schweren Überschwemmungen getroffen.
Durch die Zerstörung von sanitären Anlagen und Abwassersystemen und durch die stehenden Flutgewässer, wurde der Ausbruch gleich zweier lebensbedrohlicher Krankheiten begünstigt: Malaria und Cholera.

Beide Krankheiten sind behandelbar, insofern die medizinischen Mittel vorhanden sind. Da diese leider nur in Nairobi erhältlich sind, gestaltet sich die Behandlung oft schwierig.

Aber dank der schnellen und großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir die Versorgung mit 270 Packungen Azithromycin (gegen Cholera) und 160 Packungen Malanil (gegen Malaria) sicherstellen. Diese Mittel reichten aus, um 641 Cholera- und 927 Malariapatient*innen erfolgreich zu behandeln – ohne einen einzigen Todesfall.

Wir danken allen, die regelmäßig spenden und solche Aktionen möglich machen! 🙏

Kenia / Nothilfe

Willkommen in Düsseldorf Fr. Godwin Ogam!Wir freuen uns sehr unseren geschätzten Partner Fr. Godwin Ogam, Entwicklungs- ...
09/09/2025

Willkommen in Düsseldorf Fr. Godwin Ogam!

Wir freuen uns sehr unseren geschätzten Partner Fr. Godwin Ogam, Entwicklungs- und Projektleiter der Kapuziner in Uganda, bei uns zu empfangen! Anschließend an eine Reise nach Rom hat unser Partner einen Abstecher zu uns nach Düsseldorf gemacht und uns für ein paar Tage besucht. Es war uns eine Freude, ihn wieder bei uns willkommen zu heißen.

Die gemeinsame Zeit konnten wir nutzen, um über laufende Projekte zu sprechen, wobei wir wichtige Fortschritte erzielen konnten. Ein großes Thema dabei war der Bau eines dringend benötigten Schlafsaals für eine Grundschule in Busunju, in Zentral-Uganda.

Vielen Dank für den Besuch und die spannenden Gespräche! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

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