Präsident: Tim Ulhas
Geschäftsführer: Frank Blumenthal
Schatzmeister: Bernd Beu
2. Vorsitzende: Martha Porschen
2. Präsident: Vanessa Fluck
Schriftführer: Helmut Engels
Jugendleiterin: Birgit Ulhas
Vereinsgeschichte:
Es war am Rosenmontag 1977, als sich einige Ostdürener Karnevalsfreunde zur Feier des Tages in der Dürener Gaststätte Alt Köln zu einem gemütlichen Rosenmontagsfrühschoppen trafen.
Es waren derer acht, als die Gründung einer Karnevalsgesellschaft in Ost-Düren beschlossen wurde. Der Name Löstige Ostdürener lag in dieser frohen Runde auf der Hand. In den folgenden Wochen zeigte sich großes Interesse an dieser neugebildeten Karnevalsgesellschaft, und die Mitgliederzahl stieg. Mit einer einmaligen Aufnahmegebühr von je 50,- DM sorgte man für das nötige Startkapital. Die Anmeldung beim Regionalverband und somit auch beim Bund Deutscher Karneval sowie beim Festkomitee Dürener Karneval erfolgte noch im selben Jahr. Ebenfalls ließ die Gesellschaft sich ins Vereinsregister eintragen. Nun waren also die Löstige Ostdürener ein richtiger Verein. Zu den Mitgliedern der ersten Stunde zählt man Günter Bolling, Helmut Engelbert, Heinz Böhr, Heinz-Willi Mettmann, Detlev Kunze, Karl-Heinz Rucknagel, Heinz Prümm und Erich Jordt. Im Sommer des Gründungsjahres wurde ein großes Sommerfest gefeiert. Der Elferrat konnte sich bereis in schmucken blau-weißen Kostümen der Ostdürener Bevölkerung vorstellen. Im Spätsommer 1977 nahmen die Löstigen Ostdürener mit Präsident Günter Bolling, Elferrat und Kindergarde an einem Umzug im Rahmen der Grenzlandbegegnung in Oberbruch teil. Dank des Tanzmariechens Birgit Steinmann [heute Ulhas], die auch das Training für die Jugend übernommen hatte, konnte die Gesellschaft auch viele Auswärtsbesuche machen, und so sah man die Löstige Ostdürener in den ersten Jahren als gerngesehene Gäste in Bonn, Düsseldorf, Schaffhausen, Kleinhau, Vossenack und Bregell. Die erste Standarte wurde bereits im Gründungsjahr bei einer karnevalistischen Veranstaltung vorgestellt. Viele Dürener Firmen stellten Fahrzeuge und Material zur Verfügung, und somit konnte man auch am Dürener Karnevalszug teilnehmen, eine Tradition, die bis heute gepflegt wird. In der Session 1979 versuchte man sich erfolgreich mit einer ersten Prunksitzung in Dürens Stadthalle, die sich allerdings eine Nummer zu groß erwies. Programm und Stimmung ließen dennoch nicht zu wünschen übrig. So konnte der redegewandte Präsident Günter Bolling neben Kräften aus befreundeten Gesellschaften auch aus den eigenen Reihen ein schmuckes Juniorenmariechen, das Tanzmariechen, eine Kindergarde und eine große Schautanzgruppe vorstellen. Der tödliche Unfall des Elferratsmitgliedes Hans Eich, der auch Betreuer der Kindergarde war, beim Dürener Karnevalszug im Jahre 1980 überschattete das bunte Treiben, jedoch musste es weitergehen. Lange Prozesse um die Ansprüche der Versicherungen bewiesen jedoch nach Jahren die Schuldlosigkeit der gesellschaft an diesem tragischen Unfall. In der Session 1983/84 regierte der Präsident der Löstige Ostdürener, Günter Bolling, als Günter I., das närrische Düren. Seit 1984 ehrt die Gesellschaft alljährlich bei der Prunksitzung einen um den Karneval und die Gesellschaft verdienten Bürger mit dem Titel Närrischer Domherr.[...] Dabei meint man mit dem Dom das altbekannte und nunmehr seit einigen Jahren wiederhergestellte Uhledömche in Ost-Düren nahe der Kölnerlandstr. Diese kleine Kirche zeigt die Gesellschaft auch in ihrem Wappen. Auch ernennt die Gesellschaft Ehrenmitglieder, und zu diesem Kreis der Förderer gehören: Rita Engelmann und Heinz Hempsch. In den ersten elf Jahren veranstaltete die Gesellschaft neben der traditionellen Prunksitzung Maifeste, Oktoberfeste und für die Jugend Weihnachtsfeiern. Man nahm an den Festen der Vereine im Stadtteil Düren-Ost teil und feierte auch im Kreise der Mitglieder so manche private Party. Josef Napp übernahm 1978 die Geschäfte des Vorsitzenden und Hermann Bongartz löste 1984 Günter Bolling als Präsidenten ab. In der Festschrift zum 11-jährigen Bestehen heißt es: Viele Mitglieder, Uniformierte und Kollegen des Vorstandes haben uns verlassen. Die Reihen haben sich aber wie immer wieder schließen und neu füllen können. Unsere Gesellschaft zählt heute 124 Mitgleider. Die Zahl der Aktiven könnte größer sein... Zu Tanzmariechen Birgit Steinmann kam Bruder Ludwig, und beide haben als Tanzpaar die Gesellschaft bei vielen Tanzturnieren erfolgreich vertreten. Januar 1988 feierten die Löstige Ost-Dürener im Jugendheim St. Bonifatius unter großer Beteiligung vieler Karnevalsgesellschaften in einem Festkommers das elfjährige Bestehen. Allmählich blieb Dürens Stadthalle zu groß für die Gesellschaft, und man zog mit den Veranstaltungen in den kleineren Saal des Distelrather Hof im eigenen Stadtteil. Die Orden zeigen immer die Motive von Alt-Düren, und so wurden bisher verewigt: Et Uhledömche, der Neue Wasserturm, die Annakirche, das Stadttheater und das Kriegerdenkmal.