Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus Das im Oktober 2007 gegründete Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

(MRZ) ist seit 2011 Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses in der Bautzener Straße und ist Träger der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Der Verein, dessen Mitglieder zum größten Teil ehemalige politische Häftlinge der DDR sind, hat die Aufklärung über die Rolle des Cottbuser Zentralgefängnisses, insbesondere während der Zeit der beiden deutschen Diktaturen, zum Ziel. Das MRZ möchte einen Beitrag zur

Versöhnung leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte an diesem Ort Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden. Die Gedenkstätte mit der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989" kann täglich außer montags besichtigt werden. Führungen für Gruppen und Schulklassen durch das Personal oder durch Zeitzeugen sind nach Voranmeldung möglich.

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDRHaft endet ni...
05/06/2026

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDR

Haft endet nicht mit dem Verlassen des Gefängnisses. Für viele ehemalige politische Gefangene der DDR begann nach der Entlassung ein zweiter Kampf: um Würde, Anerkennung, Arbeit, Familie, Gesundheit und einen Platz in einem Leben, das durch staatliche Repression tief beschädigt worden war.

Genau diesen Erfahrungen widmet sich die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“, die am Donnerstag, den 28. Mai 2026, um 17 Uhr in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus) eröffnet wurde.

Rund 100 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter viele Betroffene und ihre Angehörigen. Es war ein sehr bewegender Abend. Wir danken allen Mitwirkenden und Gästen herzlich für ihre Unterstützung, den intensiven Austausch und Gespräche, die noch lange nachwirken werden.

Die gemeinsam mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße entwickelte Ausstellung kann bis zum 13. September während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus besichtigt werden. Ab dem 18. September ist sie dann in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam zu sehen.

Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung wurde unterstützt durch das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder).

06. Juni 2026 | Nagelkreuzandacht und HäftlingstreffenDie öffentlichen Nagelkreuzandachten finden in der Regel einmal im...
04/06/2026

06. Juni 2026 | Nagelkreuzandacht und Häftlingstreffen

Die öffentlichen Nagelkreuzandachten finden in der Regel einmal im Monat statt. Die Fürbitten gelten besonders den Menschen, die unter den Spätfolgen der kommunistischen Diktatur leiden und/oder auch heute noch immer unter Diktaturbedingungen in Gefängnissen inhaftiert sind.
Wir freuen uns aufzahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Im Anschluss lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus am Samstag, den 6. Juni um 14 Uhr ehemalige politische Häftlinge der DDR und ihre Angehörigen herzlich zu Austausch und Begegnung ein. Auftakt und Impulsgeber ist eine Kurzführung durch die Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“. Das Treffen bietet Raum für Gespräche, Begegnungen und gegenseitiges Zuhören in einer offenen und respektvollen Atmosphäre. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0 .

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).

Wo:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, 2. OG
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Wann:
Nagelkreuzandacht
Samstag, 06. Juni 2026, 13 Uhr
Häftlingstreffen
Samstag, 06. Juni 2026, 14 Uhr

EINLADUNG | 11.06.2026, 17 Uhr | „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsoziali...
03/06/2026

EINLADUNG | 11.06.2026, 17 Uhr | „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ - Ausstellungseröffnung am Hauptbahnhof Cottbus

Das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. lädt gemeinsam mit seinen Projektpartnern dazu ein, die Ausstellung dort zu eröffnen, wo die Verfolgungs- und Terrormaßnahmen des nationalsozialistischen Regimes in aller Öffentlichkeit kumulierten.

Der Bahnhof Cottbus war während der NS-Zeit mehr als ein gewöhnlicher Verkehrsknoten. Von hier aus fuhren die Züge, mit denen 1938 jüdische Menschen mit polnischer Staatsbürgerschaft aus Cottbus und der Region nach Polen ausgewiesen wurden. Im Zweiten Weltkrieg transportierten sie Jüdinnen und Juden in die Ghettos im besetzten Polen und nach Theresienstadt. Über die Cottbuser Gleise rollten außerdem die Deportationszüge aus west- und süddeutschen Städten sowie den besetzten Ländern Westeuropas. Die Gefangenentransporte zum und vom Frauenzuchthaus Cottbus erfolgten ebenfalls über den Bahnhof Cottbus. Gleichzeitig transportierte die Reichsbahn Tausende in die Stadt, die in Industriebetrieben, bei der Reichsbahn selbst, in kommunalen Einrichtungen und auf Bauernhöfen Zwangsarbeit verrichten mussten.

Die Ausstellung verbindet historische Forschung mit einer temporären Präsentation vor dem Bahnhof, einem Begleitprogramm und einer Medieninstallation, die in Anlehnung an historische Abfahrtstafeln an das Schicksal Betroffener erinnert, ihre Namen und Deportationsorte nennt.

Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung erbeten unter anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Programms „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Projektträger ist das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. in Kooperation mit exhibeo e. V., der AG Stolpersteine Cottbus und den Städtischen Sammlungen Cottbus.

Eröffnung: 11.6., 17 Uhr
Ausstellungszeitraum: 12.6.-30.8.2026

Foto: Stadtmuseum Cottbus

12. Juni 2026 | Öffentliche ZeitzeugenführungIm Rahmen der 3. Cottbuser Präventionswoche 2026 lädt das Menschenrechtszen...
02/06/2026

12. Juni 2026 | Öffentliche Zeitzeugenführung

Im Rahmen der 3. Cottbuser Präventionswoche 2026 lädt das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. um 15 Uhr zu einer öffentlichen Geländeführung mit einem ehemaligen Häftling der DDR ein. Der Zeitzeuge wird über das Gelände und durch die Ausstellungen führen sowie über seine persönlichen Erlebnisse berichten.

Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Teilnahmegebühr: 5€ pro Person

Maximal 25 Teilnehmende, Anmeldung bis zum 11. Juni 2026 unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Ort:
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Wann:
Freitag, 12. Juni 2026, 15 Uhr
Dauer: ca. 90 Min.

EINLADUNG  | 24. Mai 2026, 21 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus |Die Gedenkstätte Zuchtha...
22/05/2026

EINLADUNG | 24. Mai 2026, 21 Uhr | Nacht der offenen Kirchen im Menschenrechtszentrum Cottbus |

Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus beteiligt sich am Sonntag, den 24. Mai 2026 von 21 bis 24 Uhr erstmalig an der Cottbuser Nacht der offenen Kirchen. Sie sind herzlich eingeladen!

Lassen Sie uns gemeinsam erinnern, zuhören, nachdenken – über die Nagelkreuzarbeit des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., über Chancen und Herausforderungen von Versöhnung sowie die Geschichte und Gegenwart der »Community of the Cross of Nails«.

Es erwarten Sie Gespräche mit Gästen aus Kirche, Zeitzeugenschaft und Gesellschaft bei Musik, Getränken und Knabbereien. Mit dabei der ehemalige politische Inhaftierte Gabriel Berger. Beginn ist jeweils um 21, 22 und 23 Uhr, dazwischen besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen. Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Wie kommt das Menschenrechtszentrum Cottbus zur Nacht der offenen Kirchen?
Es ist bereits mehr als 10 Jahre her, dass am 10. Dezember 2015, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dem Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ) in Anwesenheit der geistlichen Leitung der Kathedrale von Coventry, der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft und der Evangelischen Landeskirche (EKBO) in einem feierlichen Gottesdienst das Nagelkreuz von Coventry verliehen wurde.

In den monatlichen Nagelkreuzandachten des MRZ wird seitdem an die Geschichte des Unrechtsortes Zuchthaus Cottbus und die Spätfolgen der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktatur erinnert sowie der Menschen gedacht, die auch heute unter Diktaturbedingungen leiden und/oder in Gefängnissen inhaftiert sind. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit Fragen zu Versöhnung und Streit, Krieg und Frieden sowie Recht und Gerechtigkeit.

Anfahrt:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
1. OG, Fahrstuhl an der Rückseite des Hauptgebäudes
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Parkplätze sind kostenfrei vorhanden. Wir empfehlen jedoch die Anreise per ÖPNV. Haltestellen: Görlitzer Straße/Weinbergstraße

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDR Haft endet n...
22/05/2026

„Leben nach der Haft“: Neue Sonderausstellung in Cottbus zeigt die Folgen politischer Verfolgung in der DDR

Haft endet nicht mit dem Verlassen des Gefängnisses. Für viele ehemalige politische Gefangene der DDR begann nach der Entlassung ein zweiter Kampf: um Würde, Anerkennung, Arbeit, Familie, Gesundheit und einen Platz in einem Leben, das durch staatliche Repression tief beschädigt worden war. Genau diesen Erfahrungen widmet sich die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“, 𝗱𝗶𝗲 𝗮𝗺 𝗗𝗼𝗻𝗻𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗻 𝟮𝟴. 𝗠𝗮𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲, 𝘂𝗺 𝟭𝟳 𝗨𝗵𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘀𝘁ä𝘁𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗰𝗵𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀 𝗖𝗼𝘁𝘁𝗯𝘂𝘀, 𝗕𝗮𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗮ß𝗲 𝟭𝟰𝟬, 𝟬𝟯𝟬𝟱𝟬 𝗖𝗼𝘁𝘁𝗯𝘂𝘀, 𝗲𝗿ö𝗳𝗳𝗻𝗲𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱.

Die Ausstellung des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V. und der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße erzählt von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus DDR-Untersuchungs- oder Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen: an Überwachung, Demütigung und politische Gewalt, aber auch an Neubeginn, Widerstandskraft und die oft lebenslangen Folgen der Haft.

„Die SED-Diktatur hat Menschen nicht nur eingesperrt, sie hat Lebenswege gebrochen, Familien belastet und Biografien dauerhaft gezeichnet. Wer den Mut hatte, sich nicht anzupassen, zahlte oft einen hohen Preis. Gerade heute ist es unsere Aufgabe, diesen Stimmen Raum zu geben. Denn Erinnerung ist kein Blick zurück aus sicherer Entfernung – sie ist eine Verpflichtung für die Gegenwart“, sagt Heide Schinowsky, Leiterin der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Zur Eröffnung sprechen und diskutieren Zeitzeugen und Experten über die Folgen politischer Repression. Auf dem Podium berichten Claus Kurth und Michael Senger, die beide in der DDR aus politischen Gründen in Potsdam und Cottbus inhaftiert waren. Außerdem sprechen Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und Fördermittelgeberin für dieses Projekt sowie Evelyn Zupke, Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur und Dr. Sebastian Richter, Leiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder).

Die Sonderausstellung ist zunächst bis zum 13. September 2026 im Menschenrechtszentrum Cottbus zu sehen. Anschließend wird sie in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam präsentiert.

Anmeldung erbeten bis zum 26. Mai 2026 unter: [email protected] oder telefonisch unter +49 (03 55) 29 01 33 – 0

30. Mai 2026, 14 Uhr | Kostenlose Zeitzeugenführung für Seniorinnen und SeniorenIm Rahmen der Cottbuser Seniorenwoche lä...
19/05/2026

30. Mai 2026, 14 Uhr | Kostenlose Zeitzeugenführung für Seniorinnen und Senioren

Im Rahmen der Cottbuser Seniorenwoche lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus) am Samstag, den 30. Mai 2026 um 14 Uhr zu einer zweistündigen kostenlosen Geländeführung mit einem ehemaligen Häftling der DDR ein. Der Zeitzeuge wird über das Gelände und durch die Ausstellungen führen sowie über seine persönlichen Erlebnisse während und nach der Haft berichten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Mit Einblick in die neue Sonderausstellung zum Leben nach der politischen Haft in der DDR.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Stadt Cottbus für die Belange von Senioren und Senioren. Max. 25 Pers., Anmeldung bis zum 28. Mai 2026 unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Hinweis zur Barrierefreiheit:

Das weitläufige Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise etwas uneben. Am Empfang können tragbare Klapphocker ausgeliehen werden. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten Ausstellungen befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden, welches über eine Rampe am Haupteingang erreichbar ist. Einzelne Bereiche wie die ehemaligen Arrestkeller sind nur per Treppen zugänglich, können aber im Rahmen der Führung ausgelassen werden.

Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne schon im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!

26. Mai 2026, 11 Uhr | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Od...
18/05/2026

26. Mai 2026, 11 Uhr | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 26. Mai 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Mitarbeitende des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen

- Antragstellung (einschließlich Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Anträge für Forschung und Medien

Für Interessierte liegen Bildungsmaterialien und Dokumentenhefte bereit. Bitte bringen Sie für die Antragsstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

Ort:
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Datum:
Dienstag, 26. Mai 2026, 11:00 - 16:00 Uhr

Die Teilnahme an den Angeboten des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder) ist kostenlos. Für den darüber hinausgehenden Besuch der Ausstellungen des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. gilt der reguläre Eintrittspreis (normal 8€, ermäßigt 5€).

Veranstalter:
Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: (030) 18 665 2400
E-Mail: [email protected]

19. Mai 2026, 17 Uhr | Vortrag: DDR-Geschichte | Spreekino SprembergWie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeit...
18/05/2026

19. Mai 2026, 17 Uhr | Vortrag: DDR-Geschichte | Spreekino Spremberg

Wie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeitet – und welche Debatten prägen den Umgang mit ihr bis heute? Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick und bereitet auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin vor.

Die Präsenzstelle Spremberg lädt am Dienstag, den 19. Mai, zu einem Vortrag mit anschließendem Austausch ins Spreekino Spremberg ein. Referent ist Alesch Mühlbauer, der einen strukturierten Überblick über die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit gibt.

Der Vortrag beginnt um 17:00 Uhr und dauert etwa 60 Minuten. Ausgangspunkt ist die Frage: Warum DDR-Erinnerungsarbeit? Darauf aufbauend wird die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit in drei zentrale Phasen gegliedert: 1990–2000, 2000–2010 und 2010 bis heute.

Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, welche Themen in den jeweiligen Zeiträumen im Fokus standen und welche Institutionen eine wichtige Rolle in der Aufarbeitung gespielt haben. So entsteht ein strukturierter Überblick darüber, wie sich der gesellschaftliche Umgang mit der DDR-Vergangenheit im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Im letzten Teil des Vortrags werden zudem Kontroversen und Debatten aufgegriffen, die den Diskurs über die DDR bis heute prägen. Diese bieten zugleich Anknüpfungspunkte für den anschließenden Austausch.

Im Anschluss besteht für etwa 30 Minuten die Möglichkeit zum Gespräch, für Rückfragen und Diskussion.

Der Vortrag dient zugleich als inhaltliche Vorbereitung auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin am Dienstag, den 26. Mai. Dort werden einzelne Aspekte, insbesondere rund um die Arbeit der Staatssicherheit, vor Ort weiter vertieft.

Anmeldung und Kurzinfos
https://www.praesenzstelle-spremberg.de/termine/anmeldung-vortrag-menschenrechtszentrum

https://www.b-tu.de/news/artikel/31240-vortrag-ddr-geschichte

Datum: Dienstag, 19. Mai
Beginn: 17:00 Uhr
Vortrag: ca. 60 Minuten
Diskussion: ca. 30 Minuten
Ende: 19:00 Uhr
Ort: Spreekino Spremberg,
Am Markt 5, 03130 Spremberg

Wie wird die DDR-Vergangenheit seit 1990 aufgearbeitet – und welche Debatten prägen den Umgang mit ihr bis heute? Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick und bereitet auf die Exkursion ins Stasimuseum Berlin vor.

28. Mai 2026, 17 Uhr | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR beri...
11/05/2026

28. Mai 2026, 17 Uhr | Eröffnung der Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“

Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. laden am Donnerstag, den 28. Mai um 17 Uhr zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Leben nach der Haft“ in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ein.

Die Ausstellung widmet sich den Lebenswegen von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der DDR-Untersuchungs- bzw. Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen und die vielfältigen Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neubeginn und langfristigen Folgen politischer Repression.

Die Ausstellung wird zunächst bis zum 13. September 2026 im Menschenrechtszentrum Cottbus gezeigt und anschließend in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam präsentiert.

Anmeldung erbeten unter: [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zur Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen.

Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung wird unterstützt durch das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder).

Wo:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Ehemalige Pentacon-Werkhalle
Bautzener Str. 140
03050 Cottbus

Wann:
Donnerstag, 28. Mai 2026, 17 Uhr

Hinweise zur Barrierefreiheit des Areals:

Das Gelände ist überwiegend ebenerdig, wenn auch stellenweise etwas uneben. Es gibt nur vereinzelt Bereiche mit Stufen. Das Hauptgebäude der Gedenkstätte, in welchem sich die meisten unserer Ausstellungen und Veranstaltungsräume befinden, verfügt an der Rückseite des Hauses über einen Fahrstuhl sowie Rampen. Auch ein behindertengerechtes WC ist im Foyer vorhanden, welches über eine Rampe am Haupteingang erreichbar ist. Die ehemalige Werkhalle des VEB-Pentacon Dresden ist ebenerdig.

Falls Sie besondere Bedürfnisse oder Wünsche haben, nennen Sie uns diese gerne schon im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!

Adresse

Bautzener Str. 140
Cottbus
03050

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 18:00
Sonntag 13:00 - 18:00

Telefon

+493552901330

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