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WICHTIG: Anfragen jeglicher Art bitte per Mail oder telefonisch an unsere Geschäftsstelle. Der NABU Stadtverband Köln hat über 6.500 Mitglieder und vertritt die Natur- und Umweltschutzbelange in der Stadt Köln. Nich nur Artenschutz-, auch zahlreiche Umweltbildungsprojekte für Kinder und Jugendliche sind Teil unserer Arbeit, ebenso Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen und Veranstaltungen. Mit mehr als 700.000 Mitgliedern und Förderern ist der NABU Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband. In bundesweit 2.000 NABU-Gruppe engagieren sich über 37.000 Aktive für den Schutz von Natur und Umwelt.

   Heute gratulieren wir der Mehlschwalbe zum Titel "Vogel des Jahres 2027" (Delichon urbicum)Mit ihrem schwarz-blau glä...
15/10/2026



Heute gratulieren wir der Mehlschwalbe zum Titel "Vogel des Jahres 2027" (Delichon urbicum)
Mit ihrem schwarz-blau glänzenden Gefieder und der weißen Unterseite ist die Mehlschwalbe eine unverkennbare Sommerbotin, die auch in Köln zu Hause ist. Im Frühjahr kehrt sie aus ihren Winterquartieren zurück und zieht flink durch die Lüfte, immer auf der Jagd nach Fliegen, Mücken und anderen Insekten. Ihre kunstvollen, fast geschlossenen Lehmnester baut sie bevorzugt unter Dachvorsprüngen an Gebäuden. Dabei brütet sie gerne in Kolonien und kehrt oft Jahr für Jahr zu ihren vertrauten Nistplätzen zurück.

Doch geeignete Nistplätze werden immer seltener, Insekten fehlen und manche Nester werden illegal entfernt. Das macht der Mehlschwalbe zunehmend zu schaffen. 2027 wird sie zum Vogel des Jahres und rückt damit auch den Schutz unserer gefiederten Nachbarn in den Fokus.

Foto: Christina Mertins

 Heute möchten wir euch den Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) vorstellen. Er ist ein Singvogel aus der Familie der Fl...
08/10/2026


Heute möchten wir euch den Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) vorstellen. Er ist ein Singvogel aus der Familie der Fliegenschnäpper (zu denen beispielsweise auch das Rotkehlchen gehört) und macht dementsprechend die typischen Schnäpperflüge, bei denen er von seiner Sitzwarte auffliegt, um Insekten in der Luft zu fangen und anschließend wieder zu seiner Sitzwarte zurückzukehrt.
Man erkennt ihn gut an seinem schmutzig-weissen bis braun-beigen Gefieder. Im Prachtkleid ist das Männchen auffällig schwarz-weiß gefärbt.
Trauerschnäpper leben in offenen Laub- und Mischwäldern. Am liebsten mag er insektenreiche, offene Eichenwälder. In den letzten Jahrzehnten wurde er zum Kulturfolger und ist deshalb immer häufiger auch in Parks, Friedhöfen und Gärten anzutreffen. Er ist Langstreckenzieher und überwintert südlich der Sahara. Bei uns ist er als klassicher Sommervogel von Mai bis August zu sehen und hören. Er brütet in Baumhöhlen und Nistkästen, nur leider sind diese häufig schon von anderen Höhlenbrütern, wie Kohlmeisen besetzt, wenn er aus seinen Überwinterungsgebieten zurückkehrt. Man kann ihn unterstützen, indem man gezielt Nistkästen für ihn offen lässt, bis er zurückgekehrt ist.
Genauer nachlesen kann man das hier bei den Kolleg*innen vom NABU Karlsruhe: https://www.nabu-ka.de/themen-und-projekte/v%C3%B6gel/trauerschn%C3%A4pper/
In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands ist der Trauerschnäpper in der Kategorie 3 als "gefährdet" eingestuft.
Er kandidiert übrigens auch für den Titel "Vogel des Jahres 2027". Ihr könnt noch bis zum 15. Oktober um 11 Uhr abstimmen: https://www.vogeldesjahres.de/

Fotos: Christoph Kasulke, Mathias Schäf

 Diese Woche geht es um eine besondere und schöne Art, die leider relativ selten vorkommt. Sicherlich kennt ihr alle den...
01/10/2026


Diese Woche geht es um eine besondere und schöne Art, die leider relativ selten vorkommt. Sicherlich kennt ihr alle den Feuersalamander (Salamandra salamandra) - Der Schwarzlurch mit der typischen schwarz-glänzenden Färbung und den gelb-orangenen Streifen oder Flecken. Mit einer Körpergröße von 14 bis 20cm gehört er zu einer der größten Schwarzlurche. Je nach Verbreitungsgebiet unterscheidet man zwischen verschiedenen Unterarten, die sich optisch ein wenig voneinander abheben.
Typische Lebensräume der Feuersalamander sind feuchte Laubmischwälder der Mittelgebirge. Dort findet man sie am besten in sauberen und kühlen Bächen, Tümpeln und Kleingewässern. Die Paarung erfolgt zwar an Land, aber die Larven der Feuersalamander werden im Wasser ausgesetzt. Diese fühlen sich in Stillwasserzonen am wohlsten, wo sie sich zwischen Februar und Mai aufhalten, bis sie das Gewässer zum ersten Mal verlassen.
Beim Feuersalamander handelt es sich laut Bundesnaturschutzgesetz um eine „besonders geschützte Art“, da der Bestand gefährdet ist. Die Ursachen für den Rückgang liegen klar beim Menschen. Der Ausbau und die Begradigung von Bächen, die Verschmutzung von Fortpflanzungsgewässern und der Straßenverkehr sind nur ein paar Beispiele für den Rückgang der Feuersalamander.
Hat der bei euch ein Interesse an Amphibien geweckt?
Dann kommt gerne zum „Multivisions-Vortrag über die Amphibien des Rheinlandes“ am 07.11.2026 mit Sven von Loga auf Gut Leidenhausen. Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website.
Foto: Sven von Loga

 Momentan, wo alles noch kurz vor dem Herbst sprießt und blüht, sieht man unteranderem sehr häufig das echte Eisenkraut ...
24/09/2026


Momentan, wo alles noch kurz vor dem Herbst sprießt und blüht, sieht man unteranderem sehr häufig das echte Eisenkraut (Verbena officinalis), welches hier in Köln vor allem in der Nähe vom Rhein entdeckt werden kann. Es fällt uns immer wieder bei verschiedenen Exkursionen auf.
Das Eisenkraut bevorzugt sonnige und feuchte Standorte mit nährstoffreichen Böden, wie zum Beispiel in der Westhovener Aue. Dort kann es bis zu 80cm hoch werden. Die Blüte ist in den meisten Fällen lila bzw. rosa und kann auch manchmal blau oder weiß blühen. Da die Blüten sehr klein sind und im Spätsommer zwischen Juli und September blühen, sind sie nicht besonders attraktiv für Bestäuber.🐝
Die schwarzglänzende Keulhornbiene (Ceratina cucurbitina) gehört zu einer der wenigen Wildbienen, die das Eisenkraut bestäuben. Zusätzlich ist auch eine Selbstaussaat möglich oder sogar die Trittausbreitung durch den Menschen. Deshalb ist das Eisenkraut schon seit vielen Jahrhunderten ein Kulturfolger und wächst vor allem in belebten Regionen.
Wenn ihr in der nächsten Zeit das Eisenkraut beobachten möchtet, achtet dabei vor allem auf den Geruch. Optisch lässt es sich leicht mit der Zitronenverbene verwechseln, die jedoch ein starkes zitroniges Aroma versprüht. Dieses fehlt beim Eisenkraut. Außerdem ist es geschmacklich bitterer als die Zitronenverbene. 🍋

📷: Jana Romero

*Das Datum auf dem Bild stimmt nicht*Für unser spannendes Seminar zum Thema: "Samen, Wurzeln und Früchte" im NABU-Naturg...
18/09/2026

*Das Datum auf dem Bild stimmt nicht*
Für unser spannendes Seminar zum Thema: "Samen, Wurzeln und Früchte" im NABU-Naturgarten in Höhenberg haben wir noch ein paar Plätze frei.
Wir werden uns gemeinsam den Garten anschauen und wertvolle Hinweise und Tipps zum naturnahen Gärtnern erfahren.

Das Seminar wird am nächsten Samstag, dem 26.09.2026 zwischen 10:00 und 12:30 Uhr stattfinden.
Die Fläche befindet sich in Höhenberg in Köln-Kalk an der Olpener Straße/ Ecke Plettenberger Straße (Nähe KVB Haltestelle "Köln Sportpark Höhenberg", Linie 1). Der Garten liegt direkt an der Plettenberger Str. und ist gut an der Holztafel zu erkennen.

Meldet euch an unter [email protected] oder 0221-7902889.

Wir freuen uns auf euren Besuch!!🍎🍐

Foto: Birgit Röttering

 In der letzten Zeit haben wir bei unseren Aktionen und Ausflügen häufig Stare beobachten können und uns sehr gefreut. D...
17/09/2026


In der letzten Zeit haben wir bei unseren Aktionen und Ausflügen häufig Stare beobachten können und uns sehr gefreut.
Der Star (Sturnus vulgaris) ist ein einheimischer Brutvogel, der bei uns in Westeuropa weit verbreitet ist. Seit einigen Jahren gilt er jedoch leider als eine gefährdete Art. Zu beobachten ist er bei uns das ganze Jahr über, da die Stare Kurzstreckenzieher sind und sich zu jeder Jahreszeit bei uns zurechtfinden.
Gut erkennen kann man den Star an seinem Gefieder, das dunkel gefärbt ist und vor allem im Frühjahr grün und violett schimmert. Zusätzlich ist es mit kleinen weißen Flecken übersät, die auf größere Distanzen eher schlecht zu erkennen sind. Auf den ersten Blick kann man einen Star häufig mit einer Amsel verwechseln, die jedoch einen längeren Schwanz und andere Proportionen hat.
Außerdem sind Stare häufig nach der Brutzeit in großen Scharen unterwegs und bilden riesige Gruppen, die umherfliegen.
Am liebsten überwintern sie in Schilfflächen und bauen ihre Nester in Höhlen. In der Brutzeit halten sie sich am häufigsten in Gärten, Wäldern und Parks am besten in der Nähe von Wiesen auf.

📷: Tanja Siemers und Mathias Schäf

🌿 Botanische Exkursion zum RheinEntdeckt die faszinierende Pflanzenwelt am Rhein! Bei unserer botanischen Exkursion erku...
15/09/2026

🌿 Botanische Exkursion zum Rhein

Entdeckt die faszinierende Pflanzenwelt am Rhein! Bei unserer botanischen Exkursion erkunden wir gemeinsam die heimische Flora und erfahren Spannendes über die Pflanzen, die entlang des Rheins zu finden sind. 🌱🔎

Sonntag, 20. September 2026
10:00–12:00 Uhr
Treffpunkt: KVB-Haltestelle Schönhauser Str., 50968 Rodenkirchen

Ob Pflanzenkenner*in oder neugierig auf die Natur, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Anmeldung unter: [email protected] oder 0221 7902889

Foto: Jana Romero

Bei unserer Exkursion am letzen Sonntag haben wir ganz viele Gänsesäger beobachten können. Deswegen bietet er sich gut a...
10/09/2026

Bei unserer Exkursion am letzen Sonntag haben wir ganz viele Gänsesäger beobachten können. Deswegen bietet er sich gut als Portait für den an. Der Gänsäger (Mergus merganser) ist ein einheimischer Vogel, der das ganze Jahr bei uns zu sehen ist. Manche Exemplare aus nördlicheren Regionen können hier bei uns überwintern. Deshalb kann man gerade in der Zeit des Vogelzugs viele Gänsesäger am Rhein beobachten.
Optisch kann man die Weibchen und Männchen gut auseinanderhalten. Das Weibchen hat einen eher dunkelrotbraunen Kopf, wärend das Männchen einen dunklen, schwarzen Kopf hat. Der Rest des Gefieders ist eher gräulich.
Zum Nahrung suchen steckt er seinen Kopf ins Wasser und taucht danach unter, um Fische und selten auch Krebstiere oder bestimmte Wasserinsekten zu erbeuten. Dies klappt besonders gut mit seinen scharfen und vielen Zähnen, die gut auf dem Bild zu erkennen sind. Daher lebt der Gänsesäger am liebsten in der Nähe von fischreichen Gewässern und Flüssen. Dort brüten sie in Baumhöhlen und manchmal auch in Häusernischen und Nistkästen.
Auch wenn man ihn gerade häufig beobachten kann, gilt er trotzdem als gefährdet und braucht unseren Schutz.
Haltet bei euren nächsten Spaziergang am Rhein doch mal nach dem Gänsesäger Ausschau.

Fotos: Mathias Schäf

 Heute geht es um einen sehr seltenen aber sehr besonderen Schmetterling. Der Faulbaumbläuling (Celastrina argiolus) ist...
03/09/2026


Heute geht es um einen sehr seltenen aber sehr besonderen Schmetterling. Der Faulbaumbläuling (Celastrina argiolus) ist ein eher kleiner Schmetterling mit einer auffälligen Färbung. Es besteht nur ein geringfügiger Unterschied beim Aussehen der Geschlechter. Beide haben hellblaue Flügelpaare mit hell weißlichen Unterseiten. Bei den Weibchen ist der äußere Rand der Flügelpaare grau/schwarz gefärbt , der bei den Männchen fehlt. Die Raupen des Faulbaumbläulings sind in den meisten Fällen blassgrün oder manchmal sogar rosa gefärbt.
Er lebt bevorzugt in Laubwäldern, die hauptsächlich feucht bis halbtrocken sind. Dort kann man ihn gut an sonnenbeschienenen Wegrändern, Rändern von Lichtungen oder an Waldrändern entdecken. Leider kommt er in Deutschland nicht sehr häufig vor, wenn dann aber zwischen April und September. Am weitesten verbreitet kommt er jedoch im Nordwesten Afrikas vor.
So langsam entwickelt sich der Faulbaumbläuling zu einem Kulturfolger. Immer häufiger wird er in Gärten entdeckt, wo er sich auf Nektar und Wassersuche begibt.
Haltet also mal die Augen auf, bevor die Faulbaumbläulinge für dieses Jahr wieder verschwinden. Vielleicht habt ihr ja Glück und bekommt einen zu sehen.🦋

Mit „Lust an Zukunft“ möchte sich dm 2026 für eine lebenswerte und weltoffene Gesellschaft einsetzen. Deshalb fördern si...
01/09/2026

Mit „Lust an Zukunft“ möchte sich dm 2026 für eine lebenswerte und weltoffene Gesellschaft einsetzen. Deshalb fördern sie lokale Initiativen in ganz Deutschland. Unteranderem auch wir als NABU Köln sind Teil dieser Initiative. Zwischen dem 01.09. und 24.09. könnt ihr für uns online oder im dm-Markt selber abstimmen. Die beiden bestplatzierten Initiativen erhalten eine Spende. Wir können diese Spende gut für verschiedene Projekte, wie Vogelschutzmaßnahmen auf den Friedhöfen, für Umweltbildungsprojekte und noch viele weitere Maßnahmen einsetzen.
Stimmt also gerne für uns unter folgendem Link ab:
https://www.lust-an-zukunft.de/initiatives/4208?confirmation_hash=dbw4hyOtKlxJ6pwPCOmK207hfjUFj448KizPvp7EywYV4oegFczQ7wYedczqw1XO

Alternativ könnt ihr auch in den beiden Märkten direkt abstimmen:
- Buchheimer Str. 64, 51063
- Deutzer Freiheit 93, 50679

Adresse

Luxemburger Str. 295
Cologne
50939

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00

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