NABU Köln

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WICHTIG: Anfragen jeglicher Art bitte per Mail oder telefonisch an unsere Geschäftsstelle. Der NABU Stadtverband Köln hat über 6.500 Mitglieder und vertritt die Natur- und Umweltschutzbelange in der Stadt Köln. Nich nur Artenschutz-, auch zahlreiche Umweltbildungsprojekte für Kinder und Jugendliche sind Teil unserer Arbeit, ebenso Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen und Veranstaltungen. Mi

t mehr als 700.000 Mitgliedern und Förderern ist der NABU Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband. In bundesweit 2.000 NABU-Gruppe engagieren sich über 37.000 Aktive für den Schutz von Natur und Umwelt.

 Sehr bekannt, aber häufig verwechselt:Die Hohltaube (Columba oenas) ist eine unserer einheimischen Taubenarten und oft ...
13/08/2026


Sehr bekannt, aber häufig verwechselt:
Die Hohltaube (Columba oenas) ist eine unserer einheimischen Taubenarten und oft schwer zu entdecken, weil sie relativ scheu ist.
Sie gilt als ein Kulturfolger und ist sowohl in der Stadt als auch im Wald anzutreffen. Dort brütet sie am liebsten in verlassenen Baumhöhlen, wodurch sie ihren Namen erhalten hat.
Vom Aussehen ähnelt sie den Stadttauben, hat aber viel dunklere Augen und kein Weiß im Gefieder. Ihr Körper ist blaugrau gefärbt und ihre Brust schimmert rosa. Am Hals hat sie einen grünlich schillernden Fleck und ihr Schnabel ist hell. Ihr Ruf ähnelt dem der Ringeltaube, aber ist grundsätzlich etwas tiefer.
Die Hohltaube ist sehr gesellig und häufig in Gruppen von bis zu 20 Tieren unterwegs. Auch wenn sie das Leben im Wald bevorzugen, ziehen immer mehr Hohltauben in die Siedlungsbereiche und auch Großstädte. Dadurch, dass der Lebensraum Wald immer mehr zerstört wird und das Nahrungsangebot in den Städten höher ist, lebt sie heutzutage häufig in großen, weitläufigen Parks und Gärten mit verschiedenen Baumbeständen. Im Vergleich zur Stadttaube ist sie bei ihrer Nistplatz- und Lebensraumauswahl also etwas mehr wählerischer.
Schaut doch das nächste Mal, wenn ihr eine Taube seht, genauer hin. Vielleicht habt ihr Glück und könnt eine Hohltaube entdecken.

Foto: Christoph Moning

 Diesen Donnerstag geht es um das gewöhnliche Seifenkraut (Saponaria officinalis). In der letzen Zeit haben wir es des Ö...
06/08/2026


Diesen Donnerstag geht es um das gewöhnliche Seifenkraut (Saponaria officinalis). In der letzen Zeit haben wir es des Öfteren am Kölner Stadtrand gesehen. Es gilt als eine einheimische Staude, die am besten auf nährstoffreichem Boden wächst und gerne der Sonne ausgsetzt ist.
Das Seifenkraut kann man gut an seinem rosafarbenen bis weißen Blüten erkennen, die eher kelchförmig wachsen. Die Blüten geben einen leicht süßlichen Geruch ab.
Das Besondere am gewöhnlichen Seifenkraut ist, dass es die Blüten meistens erst gegen Abend öffnet, wodurch es hauptsächlich von Nachfaltern besucht wird. Dadurch ist es ebenfalls eine fledermausfreundliche Staude.
Auch weitere Insekten, wie Wildbienen und Schmetterlinge nutzen das Seifenkraut gerne als Nektar und Pollenlieferant.
Seinen Namen hat das gewöhnliche Seifenkraut von seiner früheren Nutzung. Damals hat man es aufgrund bestimmter Stoffe in der Wurzel zum Waschen verwendet. Heutzutage findet man es in einigen Kulturen in der Küche wieder.

Foto: Christoph Buchen

 Vor kurzen hatten wir in der Geschäftsstelle Besuch von einem Stieglitz (Carduelis carduelis). Diese heimische Vogelart...
30/07/2026


Vor kurzen hatten wir in der Geschäftsstelle Besuch von einem Stieglitz (Carduelis carduelis). Diese heimische Vogelart ist auch unter dem Namen "Distelfink" bekannt. Da der Steiglitz mit seinem spitzen Schnabel besonders gut an Samen von Disteln, Kletten und Karden gelangt, wurde er zum "Distelfink". Diese frisst er besoders gern und ist sonst fast ausschließlich ein Vegetarier.
Durch sein auffälliges Aussehen, kann man den Sieglitz gut erkenne. Sein Kopf ist rot gefärbt und auf seinen Flügeln befinden sich gelbliche Streifen. Der Rest seines Gefieders setzt sich aus schwarzen und beigebraunen Federn zusammmen. Innerhalb der Geschlechter gibt es keine optischen Unterschiede. Nur den Jungvögeln fehlt die rote Kopffärbung.
Außerdem hat der Steiglitz zu seinem auffälligen Aussehen einen eher besonderen Flugstil. Die Bewegungen erfolgen häufig in Wellen und einem hüpfenden Flug.
Stieglitze sind außerhalb der Brutzeit am liebsten in Gruppen unterwegs und sind das ganze Jahr über bei uns zu beobachten.

Foto: Paula van de Laar

Liebe Kölner*innen,ihr könnt uns weiterhin eure Igelsichtungen aus dem Stadtgebiet schicken. Der Igel auf dem Foto wurde...
29/07/2026

Liebe Kölner*innen,
ihr könnt uns weiterhin eure Igelsichtungen aus dem Stadtgebiet schicken. Der Igel auf dem Foto wurde zum Beispiel vor 2 Wochen in Deutz gesichtet. Da es weiter trocken bleibt, stellt auch gerne Wasserschälchen für Igel und andere Wildtiere raus. 🦔💧🥵
Foto: Thorsten Driesener

 Aktuell hört man es fast überall: Das Weinhähnchen.Das Weinhähnchen (Oecanthus pellucens) ist ein sehr kleines Insekt, ...
23/07/2026


Aktuell hört man es fast überall: Das Weinhähnchen.
Das Weinhähnchen (Oecanthus pellucens) ist ein sehr kleines Insekt, welches vor allem im Spätsommer (ab Juni bis Oktober) durch seine hochfrequenten, monotonen und anhaltenden Töne bekannt ist. Obwohl man sie gut hört, sind Weinhähnchen in der Regel schwer zu finden. In der Vegetation sind sie gut durch ihren blassen und langgestreckten Körper getarnt. Sie werden nur ca. 1,5cm groß und haben eine ocker bis strohgelbe Färbung und lange Fühler. Sie können zwar fliegen, verbringen die meißte Zeit jedoch am Boden, bzw. der Vegetation. Dort ernähren sie sich von Pflanzenteilen, Spinnen, Wanzen und auch Blattläusen.
Das Weinhähnchen stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika, wurde aber von den Römern durch den Weinbau in unsere Regionen gebracht, wo es sich sehr wohlfühlt. Dadurch stammt auch der Name des Weinhähnchens. Wir freuen uns jeden Sommer über die Konzerte des Weinhähnchens und sind froh, dass es ihm so gut bei uns in Europa gefällt.

Foto: Helge May

 Heute geht es um eine sehr besondere und seltenere Bienenart: die blaue Holzbiene (Xylocopa violacea). Einige von euch ...
16/07/2026


Heute geht es um eine sehr besondere und seltenere Bienenart: die blaue Holzbiene (Xylocopa violacea). Einige von euch haben sie bestimmt schon mal fälschlicherweise für eine Hummel gehalten.
Dies könnte an ihrer Größe oder dem lauten Brummen liegen. Gut zu erkennen ist sie an ihren schillernden blauen Flügeln und dem metallisch schwarzen Panzer, der glänzt. Am Hinterleib und auf der Brust hat sie vereinzelt gelbe Haare, die ebenfalls typisch für die Holzbiene sind.
Ihr Name kommt daher, dass sie am liebsten in Gehölzen, wie Totholz oder Zäunen ihre Brut ablegt. Dafür kann sie mit ihrem kräftigen Mundwerkzeug bis zu 30cm tiefe Gänge und Höhlen bauen. Der Unterschied zu den Honigbienen besteht darin, dass sie allein lebt, also Einzelgängerin ist, wodurch sie im Frühjahr viel Zeit mit der Nestsuche verbringt.
Besonders gerne mag sie pollenreiche Blüten, wie beispielsweise die Platterbse.
Wenn sie nicht an den Nektar gelangen kann, nagt sie des Öfteren ein Loch in die Blütenwand. Dadurch wird die Blüte jedoch nicht bestäubt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass die Holzbiene genügend pollenreiche Pflanzen zur Verfügung hat, an dessen Nektar sie gut gelangen kann. Zusätzlich kann man und viele weitere Insekten durch liegengebliebenes Totholz unterstützen.

Foto: Heinz Strunk

Wir freuen uns auf euren Besuch😊🪻🌻🐝
15/07/2026

Wir freuen uns auf euren Besuch😊🪻🌻🐝

Wir haben noch ein paar Plätze frei!Hast du Lust an unserer Botanischen Exkursion zu den Poller Wiesen am Sonntag teilzu...
13/07/2026

Wir haben noch ein paar Plätze frei!
Hast du Lust an unserer Botanischen Exkursion zu den Poller Wiesen am Sonntag teilzunehmen?
Dann melde dich gerne bei uns unter [email protected] oder 0221-7902889 an.
📆 So., 19.07.2026
🕑10:00 - 12:00 Uhr
📍Treffpunkt: An der Deutzer Drehrücke, Köln - Deutz
Wir freuen uns auf dich!

 Im NABU-Gartenlabor haben wir letzte Woche einige Exemplare des seltenen und fast ausgestorbenen Spießblättrigen Tännel...
09/07/2026


Im NABU-Gartenlabor haben wir letzte Woche einige Exemplare des seltenen und fast ausgestorbenen Spießblättrigen Tännelkrauts (Kickxia elatine) entdeckt. Wir hoffen, dass es bei uns jetzt vermehrt wächst und wir eventuell etwas Saatgut gewinnen können.
Das Spießblättrige Tännelkraut ist eine eher kleine ausdauernde und krautige Pflanze, die nur ca. 3-10 cm hochwächst. Zu Beginn seiner Blüte wächst es aufrecht, aber nach einer gewissen Zeit ist es niedrigliegend verzweigt. Dabei sind die Blütenstiele kahl und die Blüte leuchtet außen hellgelb und innen violett. Am besten wächst das Tännelkraut an wärmeren Standorten, mit nährstoffreichem und lehmigem Boden, so wie beispielsweise im Gartenlabor. Bei guten Bedingungen kann es sogar bis zu 50 cm tief in den Boden wurzeln.
Da es in Deutschland auf der roten Liste steht und als gefährdet gilt, ist es sehr selten zu finden. In der Schweiz hat man eher Glück das Spießblättrigs Tännelkraut zu entdecken, obwohl es dort auch eher selten zu finden ist.

Foto: Susanne Bertram

Am Freitag, den 10. Juli 2026 öffnen wir von 15:00 - 18:00 Uhr für alle Interessierten unseren NABU Naturgarten und lade...
06/07/2026

Am Freitag, den 10. Juli 2026 öffnen wir von 15:00 - 18:00 Uhr für alle Interessierten unseren NABU Naturgarten und laden euch herzlich ein, die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt des Gartens kennenzulernen.
Bei einem Rundgang zeigen wir, wie naturnahes Gärtnern funktioniert, welche heimischen Pflanzen besonders wertvoll für Insekten und Vögel sind und wie sich auch der eigene Garten zu einem Lebensraum für die Natur entwickeln kann.
Kommt gerne vorbei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Euren Besuch!🌻🐝☀️

📍Die Fläche befindet sich in Höhenberg in Köln-Kalk an der Olpener Straße/ Ecke Plettenberger Straße (Nähe KVB Haltestelle "Köln Sportpark Höhenberg", Linie 1). Der NABU-Garten ist direkt vorne an der Plettenberger Straße mit der Holzinfotafel.

Adresse

Luxemburger Str. 295
Cologne
50939

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00

Telefon

+492217902889

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