Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk

Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk Bundesinnung/Bundesverband Gerüstbau sind als zentrale Standesorganisation die Stimme des Gerüstbaus in Deutschland

Der gestern bekannt gewordene Referentenentwurf hat im Handwerk - gelinde gesagt - für Verwunderung gesorgt. Denn im Koa...
19/06/2026

Der gestern bekannt gewordene Referentenentwurf hat im Handwerk - gelinde gesagt - für Verwunderung gesorgt. Denn im Koalitionsvertrag war einmal etwas ganz anderes vereinnbart worden...

Kein Aufbruch, sondern der nächste Bruch mit dem Koalitionsvertrag

Im Koalitionsvertrag wurde eine Flexibilisierung der Arbeitszeit auf Basis einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit vereinbart. Der nun vorliegende Referentenentwurf zum Arbeitszeitgesetz knüpft selbst geringfügige Anpassungen an tarifvertragliche Regelungen und schließt damit einen großen Teil des Handwerks aus. Damit droht ein weiterer Bruch zentraler im Koalitionsvertrag vereinbarter Zusagen.

"Dieser Referentenentwurf ist kein Aufbruch in eine moderne Arbeitszeitwelt, sondern ein Bruch mit den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zusagen“, kritisiert Holger Schwannecke, Generalsekretär vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Damit entfernt sich die Regierungskoalition ein weiteres Mal von ihren eigenen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, was mit einem weiteren Vertrauensverlust einhergeht.

Kritisch bewertet das Handwerk auch die vorgesehenen Vorgaben zur Arbeitszeitdokumentation. Sie passten nicht zu dem partnerschaftlichen Miteinander und den betrieblichen Realitäten in Handwerksbetrieben. „Im Handwerk brauchen wir mehr Spielraum bei der Verteilung von Arbeitszeit, nicht mehr Bürokratie bei ihrer Erfassung“, so ZDH-Generalsekretär Schwannecke.

Wer im Koalitionsvertrag mehr Flexibilität verspreche, sollte das dann auch ermöglichen und nicht neue Bürokratie aufzubauen. Das erwarteten die Betriebe und ihre Beschäftigten.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bärbel Bas

Spannende Perspektive: Das Drama um die Bonner Nordbrücke aus der Sicht eines betroffenen Gerüstbaubetriebs Wilhelm Scha...
16/06/2026

Spannende Perspektive: Das Drama um die Bonner Nordbrücke aus der Sicht eines betroffenen Gerüstbaubetriebs

Wilhelm Schaub Gerüstbau GmbH

Gerüstbauer Wilhelm Straub aus Bornheim muss täglich den Rhein queren. Viele Aufträge hat er in Siegburg und Windeck.

Mit einer Aktionswoche rückt die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) bis zum 12. Juni das Thema Absturzpräv...
08/06/2026

Mit einer Aktionswoche rückt die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) bis zum 12. Juni das Thema Absturzprävention in den Blickpunkt. Im Mittelpunkt steht dabei der sichere Umgang mit Leitern und Gerüsten - ein zentrales Thema also für unsere Branche.

Auch die BG BAU beteiligt sich mit ihren Aufsichtspersonen sowie verschiedenen Informations- und Bildungsangeboten an der Aktionswoche. Auf dem Programm stehen unter anderem:

👉 Täglich kostenlose Webinare, jeweils um 14 und 15 Uhr. Näheres dazu unter www.bgbau.de/termine.

👉 Ein Instagram Live am Montag, 8. Juni, um 13:00 Uhr. Unter dem Titel „BG BAU live: Ihr fragt, wir antworten!“ beantwortet Prof. Frank Werner Fragen aus der Community.

Anlässlich GDA-Woche hat die BG BAU zudem eine neue Themenseite „Gerüste“ veröffentlicht. Unter www.bgbau.de/gerueste bündelt die Webseite Informationen, Praxishilfen und weiterführende Angebote rund um sichere Gerüste.

Die Aktionswoche bietet Betrieben eine gute Gelegenheit, bestehende Arbeitsschutzmaßnahmen zu überprüfen und sich über aktuelle Anforderungen und bewährte Lösungen zur Absturzprävention zu informieren.

Sämtliche Informationen finden sich unter https://www.bgbau.de/meldung/aktionswoche-absturzpraevention-gda

Bei Absturzunfällen kommen jedes Jahr viele Menschen zu Schaden. Eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern möchte dem mit einer Aktionswoche entgegenwirken.

Man kann den Appell nicht oft genug wiederholen. Es muss tiefgreifende und nachhaltige Reformen in Deutschland geben!
03/06/2026

Man kann den Appell nicht oft genug wiederholen. Es muss tiefgreifende und nachhaltige Reformen in Deutschland geben!

Durch Strukturreformen die Wachstumsbremsen am eigenen Standort lösen.

Wenn zwei unabhängige Analysen gleichermaßen eine große Reformnotwendigkeit für Deutschland erkennen, erhöht das den Handlungsdruck auf die Bundesregierung. Auch der aktuelle OECD-Economic-Outlook sieht – wie schon die Wirtschaftsweisen in ihrem Frühjahrsgutachten in der vergangenen Woche – große Standortdefizite in Deutschland, das dadurch an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Viele Handwerksbetriebe erleben seit Langem, wie externe Krisen, hohe Energiepreise und Handelskonflikte Deutschland auf strukturelle Standortnachteile treffen.

„Die OECD sieht deshalb Reformen als dringlich an, die Verwaltungsverfahren vereinfachen, staatliche Mittel wirksamer einsetzen, Investitionen erleichtern und Betriebe und Unternehmen sowie Beschäftigte entlasten“, erklärt Handwerkspräsident Jörg Dittrich anlässlich der Veröffentlichung des OECD-Berichts am Mittwoch.

Die größten Potenziale für mehr Wachstum, Investitionen und Beschäftigung lägen im Abbau struktureller Schwächen. „Globale Krisen lassen sich nicht verhindern, doch die Widerstandsfähigkeit des Standorts entsteht nicht auf den Weltmärkten, sondern vor der eigenen Haustür“, so Dittrich. Die Bundesregierung müsse diesen Handlungsauftrag jetzt in konkrete Reformen übersetzen.

https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/oecd-economic-outlook-sieht-grossen-reformbedarf-in-deutschland/

Gerüstbau goes Gaming! Gemeinsam mit XRbit, einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf digitale und interaktive Bil...
29/05/2026

Gerüstbau goes Gaming! Gemeinsam mit XRbit, einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf digitale und interaktive Bildungs- und Ausbildungsprojekte spezialisiert hat, haben wir eine (gewaltfreie!) Fortnite-Erweiterung entwickelt! 🎮 💻 👨‍🔧

👍 20-minütige Challenge
👍 Spielbar auf allen gängigen Endgeräten
👍 Verfügbar als Single-Player- und Multi-
Player-Version
👍 Ideal für Ausbildungsmessen und
andere Berufsbildungsveranstaltungen

Die QR-Codes findet ihr im Bild.

Große Erleichterung im Gerüstbau-Gewerbe. Der Bundesrat hat dem Vergabebeschleunigungsgesetz zugestimmt und den Kompromi...
08/05/2026

Große Erleichterung im Gerüstbau-Gewerbe. Der Bundesrat hat dem Vergabebeschleunigungsgesetz zugestimmt und den Kompromiss in Sachen Losvergabe nicht mehr aufgeweicht. Die Fach- und Teillosvergabe bleibt also im Grundsatz erhalten und erfährt nur wenige, letztlich tolerierbare Einschränkungen.

Unser Dank gilt allen, die in den vergangenen Monaten für den Erhalt der Losvergabe gekämpft haben. Man sieht daran: Politische Arbeit zahlt sich aus!

Großer Ansturm am Stand der Bundesinnung Gerüstbau bei der Ausbildungsbörse der Stadt Köln. Und natürlich will jeder mal...
07/05/2026

Großer Ansturm am Stand der Bundesinnung Gerüstbau bei der Ausbildungsbörse der Stadt Köln. Und natürlich will jeder mal hoch aufs Gerüst.

Auch unsere Mitgliedsbetriebe erleben diesen Frust. Sie hoffen auf Veränderung, Aufbruch, durchgreifende Reformen. Aber ...
05/05/2026

Auch unsere Mitgliedsbetriebe erleben diesen Frust. Sie hoffen auf Veränderung, Aufbruch, durchgreifende Reformen. Aber die Regierung liefert nicht. Sie kündigt an - und setzt nicht um. Aber wir bleiben dran. Denn wir geben die Hoffnung nicht auf! Den Kopf in den Sand zu stecken, hat schließlich noch keinem geholfen.

Erhoffter wirtschaftspolitischer Aufbruch ist ausgeblieben!

Es klafft eine große Lücke zwischen den wirtschaftspolitischen Erwartungen, die an die neue Regierung geknüpft waren, und der politischen Realität. Ein Jahr nach dem Start der Bundesregierung zeigt sich im Handwerk ein Stimmungsbild, das zu denken geben sollte: Anfängliche Aufbruchsstimmung ist Enttäuschung gewichen. Betriebe erleben im Alltag keine spürbare Entlastung, sondern sogar teils wachsende Belastungen und weiter fehlende Planungssicherheit.

„Ein Jahr nach dem Regierungsstart ist aus der anfänglichen Erwartung eines wirtschaftspolitischen Aufbruchs spürbare Ernüchterung und vielerorts deutlicher Frust im Handwerk geworden“, so ZDH-Präsident Jörg Dittrich. Die Hoffnung auf eine umfassende Reformwende habe sich bislang nicht erfüllt. Stattdessen überwiege der Eindruck kleinteiliger Maßnahmen ohne durchschlagende Wirkung. Die strukturellen Probleme blieben bestehen, Investitionen würden gebremst und die Wettbewerbsfähigkeit leide zunehmend.

„Es braucht einen Deutschland-Plan aus einem Guss“, fordert Jörg Dittrich. Es gehe nicht um isolierte Einzelmaßnahmen, sondern um ein konsistentes Gesamtkonzept, das Steuern, Abgaben, Energiepolitik, Arbeitskosten und Bürokratie zusammen denkt. Nur so könne es gelingen, Wachstum wieder zu ermöglichen, Betriebe zu entlasten und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Die bisher unzureichenden Reformen gefährdeten mehr und mehr Geschäftsmodelle und führten zum Verlust von tausenden Arbeitsplätzen.

https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/1-jahr-schwarz-rot-reformfrust-statt-wirtschaftsaufbruch/
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