Freie Vereinigung Gegen Homophobie

Freie Vereinigung Gegen Homophobie In Deutschland gibt es leider immer noch viele Fälle der Diskriminierung. Wir wollen helfen und engagieren uns für Toleranz und Akzeptanz Wer sind wir überhaupt?

Mein Name ist Danny, ich bin am 28.03.1989 in Nordhorn geboren und wohne in Köln. Mit meinem Partner Manuel habe ich diese Gruppe eröffnet. Warum habt ihr diese Gruppe eröffnet? Diese Gruppe besteht, weil wir mehr tun wollen, als einfach nur "schwul" sein. Wir wollen die Community stärken und hoffen auf Mitglieder, die uns mit unterstützen. Wir wollen erreichen, dass die Gleichstellung Homos*xuell

er in Deutschland erfolgt, dass innerhalb Europas der Hass auf Homo-, Bi- und Transs*xuelle abnimmt. Ebenso helfen wir gerne bei Fragen zum Coming-Out, weil wir schon selber eine ganze Menge Erfahrungen machen durften, die nicht sehr leicht waren. Warum der Name "Freie Vereinigung gegen Homophobie"? Wir wollen nur eben die anhaltende Diskriminierung der Regierung bekämpfen, Unwissenheit bekämpfen und für mehr Toleranz werben. Zuerst dachte ich an Nationale Front, aber das hatte sich ganz schnelle erledigt, weil das einfach zu hart klang und der Name nicht wiedergespiegelt hätte, was wir wollen. Wie soll das "Mitglied sein" aussehen? Mitglied sein heisst, sich zusammen mit anderen Gleichgesinnten für eine Sache einzusetzen. Vielleicht schaffen wir es tatsächlich, eines Tages mit einem eigenen Wagen auf dem Kölner CSD dabei zu sein oder ein eigenes Gebäude zu haben wo unser "Verein" dann sitzt. Gerne würden wir mit anderen Kölner Organisationen zusammenarbeiten, z.B. der Aidshilfe NRW, dem Checkpoint oder sogar mit dem KluST. Das wäre ein schöner Gedanke, oder? Wie gehts jetzt weiter? Ja, also, erstmal sind wir im Aufbau der Seite und hoffentlich auch der Gruppe. Wir hoffen es gibt viele Menschen, die uns helfen damit wir wachsen. Es soll natürlich kein klassischer Verein sein, der nur auf das Geld der Leute aus ist, sondern wirklich zusammenhält und sich für eine gute Sache einsetzt. Vielen Dank

Adresse

Etzelstraße 233
Cologne
50739

Allgemeine Information

Was sind konkret unsere Ziele: 1. Die Öffnung der Ehe auch für Homos*xuelle Bisher dürfen in Deutschland nur Heteros*xuelle heiraten, bei den Homos*xuellen gibt es nur eine eingetragene Partnerschaft, die aber längst nicht alle Rechte hat wie alle anderen Paare, obwohl die Liebe gleich ist. 2. Forderung des Adoptionsrechtes Adoption? Bis jetzt nicht gemeinschaftlich möglich. Nur der eine Elternteil kann mit seinem Partner adoptieren. Gemeinschaftliche Adoption von Kindern ist untersagt. Auch die Öffnung der Samenbank (Interseminierung) für lesbische Paare soll legalisiert werden. 3. Einführung des 3. Geschlechts Auf jedem Formular steht bei Geschlecht nur "männlich" oder "weiblich". Dabei gibt es in Deutschland auch sehr viele Transs*xuelle, die nicht die gleichen Rechte haben wie Heteros*xuelle. 4. Abbau von Homophobie in Deutschland Wer in Berlin, Köln oder Frankfurt wohnt, mag es nicht glauben, aber es gibt eine grosse Lobby von Homophobikern in Deutschland. Besonders auf dem Land ist es noch ein Tabu-Thema. Wir wollen die Menschen aufklären und sie langsam an das Thema heranführen, sodass es normal wird, dass man ein Teil der LGBT-Gruppe ist. Auch das Thema HIV/Aids muss in vielen Bereichen besser aufgeklärt werden. 5. Abbau von Homophobie in Europa Zwar gibt es in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Island, Schweden usw. die Homo-Ehe, aber es gibt auch Länder, die homophob sind und in denen Homos*xualität als eine Krankheit angesehen wird. So glauben z.B. 70% der Serben, Homos*xualität sei eine psychische Störung. File:Same s*x marriage map Europe detailed.svg dunkelblau: Homo-Ehe hellblau: eingetragene LP grau: keine Gesetze rot: Ehe definiert NUR zwischen Mann und Frau 6. Hilfe beim Coming-Out Coming-Out ist leicht? Von wegen! Natürlich hat sich die Situation verbessert, aber ganz so super ist sie immer noch nicht. Jungendliche haben oft Angst vor der Isolation und auch das die Eltern sie nicht mehr lieben. Hier wollen wir sowohl bei Eltern, als auch bei den Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen Hilfe anbieten. Natürlich sind auch ältere Männer/Frauen willkommen, die sich jahrelang hinter einer bürgerlichen Fassade verstecken mussten. Infos findet man unter "Kontakt" und "Weitere Kontaktmöglichkeiten" 7. Rehabilitation von §175-Opfern Der Paragraph 175 verbot Homos*xualität sogar noch bis 1969, erst dann wurde er schrittweise aufgehoben. Allerdings sind die Opfer des Paragraphen, auch die, die während des 2. Weltkrieges in Todeslagern waren, immer noch nicht entschädigt worden. Dafür machen wir uns stark. 8. Stärkung der LGBT-Community Die LGBT-Gemeinde ist natürlich nicht mehr unsichtbar. Allerdings sollte man sie weiter stärken und einen Zusammenhalt fördern, um so gemeinsam für eine Sache zu kämpfen. Eine Gruppe sollte zusammenhalten und sich nicht gegenseitig fertigmachen. Auch das ist ein wichtiges Ziel. Wir sollten gemeinsam dafür arbeiten, dass es uns allen besser geht und das wir in eine schöne Zukunft blicken können. 9. Abbau der Diskriminierung gegen Transgender Da es immer noch viele Vorurteile gegen Transs*xuelle und Transgender in Deutschland gibt, wollen wir diese mit Hilfe von Aufklärung abbauen. Wir wollen zeigen, dass alle Menschen gleich sind und es aufs Herz und Mitgefühl ankommt, egal ob jemand im richtigen Körper geboren wurde, sich auf dem Wege in diesen befindet, die Transition bereits abgeschlossen hat oder sich für eine persönliche Geschlechterdefinition abseits der Norm entschlossen hat. 10. Aufhebung des Blutspendeverbotes Es ist verboten, als Mitglied der LGBTI Blut zu spenden, obwohl immer mehr Spender gebraucht werden. Viele Leute möchten gerne helfen, dürfen aber nicht. Damit alle Menschen gleich helfen können, wollen wir, dass das Blutspendeverbot aufgehoben wird. 11. Erleichterungen und mehr Hilfen für Transs*xuelle und Transgender Das sogenannte "Transs*xuellengesetz" wollen wir umgeschrieben haben, sodass es leichter ist, den Weg in das wahre "Ich" zu gehen. Auch viele staatliche Hilfen stehen noch aus. 12. Anerkennung von Bis*xualität Bis*xualität ist ebenfalls noch ein Tabu. Viele Forscher meinen, es gäbe sie gar nicht. Ein englischer Forscher schrieb sogar in der "London Times", Bis*xualität sei nur die Angst vor Homos*xualität. Blödsinn sagen wir und wollen dort auch noch einmal gezielt aufklären. 13. Anerkennung von Inters*xuellen Inters*xuelle haben kein richtiges Geschlecht laut deutschem Gesetz. Es wird immer nur "Männlich" und "Weiblich" bei Formularen etc. angegeben. Es müsste noch ein Feld geben, "Andere" bzw. "Inters*xuell" steht. Oft wird Inters*xualität als Krankheit angegeben, obwohl es ganz normal ist! Auch hier ist noch Aufklärung und Hilfe fällig! 14. Verbot von Umerziehunglagern Man glaubt es kaum! Auch im Jahr 2014 gibt es noch "Umerziehungslager", die Homo-, Bi-, Trans- und Inters*xuelle "umpolen" soll, damit sie dann zu (aus deren Sicht) "normalen" Bürgern werden. Das ist unverzeihlich und die Art und Weise grausam. Wir sind wer wir sind! Wer beim Lesen der Ziele mit dem Kopf genickt hat, ist bei uns genau richtig! Meldet euch, wir freuen uns! Also helft uns bei der Aufklärung und setzt ein Zeichen!

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0221-58873098

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