Kölner Frauengeschichtsverein

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Kölner Frauengeschichtsverein https://linktr.ee/kfgv
Wir sind die Plattform für Frauengeschichte in Köln. Hierzu bieten wir Führungen, Exkursionen, Filme und Vorträge an.

Wir zeigen, wie Frauen in der Kölner Geschichte gelebt, Kultur geschaffen, geliebt und gearbeitet haben.

06/10/2026
Am 2.10.2026 bekam unsere Vereinsgründerin Irene Franken den Else-Falk-Preis der Stadt Köln für ihren Einsatz für die Gl...
06/10/2026

Am 2.10.2026 bekam unsere Vereinsgründerin Irene Franken den Else-Falk-Preis der Stadt Köln für ihren Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter. Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester überreichte ihr den Preis in der Piazzetta des Historischen Rathauses vor ca. 200 Gästen.

„Mein Geschichtslehrer hat mich belogen.“ Ihr Spruch von 1985, als sie mit den frauenhistorischen Stadtrundgänge begann, wurde damals mehrfach von der Presse zitiert. Die Meinung, dass es keine bedeutenden Frauen in der Geschichte gegeben habe, war weit verbreitet. Das zu behaupten, traut sich heute niemand mehr. Die Frauenführungen haben dazu beigetragen.

Seit 40 Jahren engagiert sich Irene Franken im Frauengeschichtsverein dafür, Frauengeschichte sichtbar zu machen 1. durch Führungen, Vorträge und Veröffentlichungen, 2. das Benennen von Straßen nach Frauen, 3. Aufstellen von Frauenfiguren auf dem Ratsturm, 4. Erarbeiten oder Ausleihen von frauenhistorischen Ausstellungen. Der Aufbau eines Archivs zur neuen Frauen-, Lesben- und Migrantinnenbewegung war ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte, den sie initiiert hat.
Fotos: Guido Schiefer

-Falk-Preis

Kolonialismus gilt bis heute als eine männliche Domäne. Dabei waren Weiße Frauen in den deutschen kolonialen Unternehmen...
29/09/2026

Kolonialismus gilt bis heute als eine männliche Domäne. Dabei waren Weiße Frauen in den deutschen kolonialen Unternehmen höchst präsent, sie konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen, die sich im kolonialen Projekt engagierten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Abschließend fragen wir nach den Nach- und Auswirkungen des Kolonialismus bis heute.

Tickets: Link in Bio/ Anruf/ E-MailBereits seit den 1960er Jahren machte die erstarkte Frauenbewegung auf die Unterpräse...
25/09/2026

Tickets: Link in Bio/ Anruf/ E-Mail

Bereits seit den 1960er Jahren machte die erstarkte Frauenbewegung auf die Unterpräsentation von Künstlerinnen in Museen aufmerksam. Die Guerilla Girls fragten, ob Frauen n***t sein müssetn, um ins Museum zu kommen. Bis 2017 waren nur 11% der Künstler*innen im Museum Ludwig weiblich. Bei dieser Führung liegt der Fokus auf den Frauen, die sich in dieser Männerdomäne seit den 1960ern mit ganz eigenen Blickpunkten durchsetzen konnten. In diesem spiegelt sich vermehrt auch ein antikolonialer Blick, der Gleichberechtigung auf allen Ebenen einfordert. Von Yayoi Kusama bis Lubaina Himid.

Vorgestellt werden jüdische Frauenvereine und Aktivistinnen, darunter z.B. die Leiterin des jüdischen Frauenbundes Klara...
25/09/2026

Vorgestellt werden jüdische Frauenvereine und Aktivistinnen, darunter z.B. die Leiterin des jüdischen Frauenbundes Klara Caro, die im KZ Theresienstadt eine Art Bildungswerk für jüdische Frauen errichtete. Die Kunsthistorikerin Dr. Luise Straus-Ernst lebte das Modell der intellektuellen ‚Neuen Frau‘ der Weimarer Republik. Die Leiterin der Kölner Gesellschaft für neue Musik, Dr. Else Thalheimer, holte vor 1933 avantgardistische Komponisten nach Köln.
Hinter jedem Namen verbirgt sich ein bewegendes Schicksal, das durch großes Engagement, Antisemitismus und Verfolgung geprägt war.

Die Wegstrecke ist relativ lang.

Ihr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen ...
16/09/2026

Ihr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Agnesviertel musste die Jüdin emigrieren. Erst lebte sie mehrere Jahre in Italien und floh von dort über Umwege in die Dominikanische Republik.

Durch eine Krise ausgelöst, begann sie zu schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort (…). Das Wort aber war das deutsche Wort.“ Dem neuen Heimatland entlehnte die Aotorin den Künstlernamen Domin. 1959 erschien ihr erster Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung ist scheinbar schlicht, tatsächlich aber engagiert und hintergründig.

Gästeführerin: Hildegard Müller-Brünker
Treffpunkt: Riehler Straße 23
Kosten: 12 €
Tickets: Link in Bio/ Anruf/ E-Mail

Der Südfriedhof hat eine tröstende Atmosphäre. Hier liegen viele Kölnerinnen begraben, über deren spannendes Leben beric...
15/08/2026

Der Südfriedhof hat eine tröstende Atmosphäre. Hier liegen viele Kölnerinnen begraben, über deren spannendes Leben berichtet wird: eine Tänzerin, eine Chronistin der Frauenbewegung der Weimarer Republik, zwei Soziologinnen, eine feministische Politikerin, eine der beiden Gründerinnen des Kölner Frauenbuchladens Rhiannon und nicht zuletzt zwei sozialdemokratische Schwestern, die nach der Erlangung des Frauenwahlrechts 1919 als erste Frauen in der Nationalversammlung bzw. im Kölner Rat gesprochen haben. Wer kennt ihre Namen? Wer kennt ihr Leben?

Ein kölsches Jubiläum braucht natürlich eine kölsche Veranstaltung mit einem kölschen Thema! Mer sin ärch stolz, dat mer...
05/08/2026

Ein kölsches Jubiläum braucht natürlich eine kölsche Veranstaltung mit einem kölschen Thema! Mer sin ärch stolz, dat mer üch ne janz besondere Ovend präsenteere künne:

29/07/2026

Adresse

Hoeninger Weg 100 A
Cologne
50969

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 13:00
Donnerstag 10:00 - 13:00

Telefon

+49221248265

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